Flussmittel-Paste oder Flüssigkeit zum SMD-Löten

Gast #1828447
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Hallo Forum,

demnächst möchte ich einige Bauteile in TQFP einlöten und werde mir 
dafür etwas Flussmittel anschaffen müssen.

Verwendet ihr für soetwas lieber ein flüssiges Flussmittel oder ein 
Gel/Paste?

Im Moment tendiere ich zur Paste bzw. Gel, weil sich das gezielter 
auftragen lässt und nicht sofort unter die ICs läuft.
Kann man zum nachlöten erneut etwas von der Paste auftragen oder wäre 
dafür eine Flüssigkeit besser geeignet?

Für den Anfang wollte ich mal eine billige Paste in der Bucht kaufen.
(z.B. 
http://cgi.ebay.co.uk/Repair-Flux-Paste-Lead-Free-BGA-Reballing-NEW-DM-200-/250682045461)
Leider konnte ich nirgendwo herausfinden, was denn "Flux Type: DM-200" 
bedeuten soll. Wäre das vergleichbar mit z.B. F-SW 32?

Danke für eure Erfahrungsberichte!
Moderator Persönliche Seite #1828453
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Ich nehme mittlerweile einen Flussmittelstift, der als "no clean"
deklariert ist.

Für hartnäckige Fälle habe ich noch etwas "Löthonig", das Zeug wirkt
ganz gut, aber ich würde ihm nicht dauerhaft über den Weg trauen,
d. h. das wird hinterher abgewaschen.  Im Gegensatz zum Flussmittel-
stift spritzt der Löthonig auch mächtig herum beim Erwärmen.
Moderator Persönliche Seite #1828580
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Wir verwenden hier NoClean-Flussmittel. Gibt es im 5-Liter-Gebinde für 
35 Euro netto.

Damit werden die Platinen vor der Bestückung eingepinselt.
Nachher ist keine Reinigung nötig (daher "NoClean" :-)

Mit der Bestückung warten wir dann immer etwas, bis das Mittel 
angetrocknet ist - es läuft also nichts unter die ICs.

Das ergibt hier einwandfreie Lötergebnisse.

Chris D.
Moderator Persönliche Seite #1828717
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Rainer schrieb:
> Wo gibt es denn NoClean Flussmittel im 5-Liter-Gebinde für 35€ netto?
> Geht damit auch bleifrei zu löten?

Müsste ich nachschauen, das ging damals über mercateo, wenn ich mich 
recht erinnere.

Ja klar ist das für bleifreies Löten geeignet.

Chris D.

Edit:
Habs noch gefunden:
http://www.mercateo.com/p/live~s.100*283-GSP2533RX%282d%295/Flussmittel_Wetec_GSP_2533RX_NoClean_5_l.html

Muss mich aber verbessern ... es kostet 40 Euro netto ... sorry!

(die 14 Tage Lieferzeit sind übrigens dummes Zeug - das kam nach zwei 
Tagen hier an)
Persönliche Seite #1828881
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Chris D. schrieb:
> Wir verwenden hier NoClean-Flussmittel. Gibt es im 5-Liter-Gebinde für
> 35 Euro netto.
>
> Damit werden die Platinen vor der Bestückung eingepinselt.
> Nachher ist keine Reinigung nötig (daher "NoClean" :-)

Ist das flüssig? Das ist doch sicher verdampft, bis man mit dem 
Bestücken fertig ist. Außerdem gibt das doch eine Sauerei.

Oder benutzt ihr nen Ofen o.ä.?
Moderator Persönliche Seite #1829155
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Simon K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Wir verwenden hier NoClean-Flussmittel. Gibt es im 5-Liter-Gebinde für
>> 35 Euro netto.
>>
>> Damit werden die Platinen vor der Bestückung eingepinselt.
>> Nachher ist keine Reinigung nötig (daher "NoClean" :-)
>
> Ist das flüssig? Das ist doch sicher verdampft, bis man mit dem
> Bestücken fertig ist. Außerdem gibt das doch eine Sauerei.

Wir haben meist relativ wenige Bauteile, da geht das ganz gut.

Ich hatte auch erst Bedenken, dass das Verdunsten die Wirksamkeit 
beeinträchtigt. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es nicht das 
Lösungsmittel ist, welches im Flussmittel wirksam ist.
Wir hatten damit jedenfalls auch nach 30 Minuten noch nie Probleme.

> Oder benutzt ihr nen Ofen o.ä.?

Nein, noch nicht.

Das ist übrigens auch meist THT, da wir oft hohe mechanische Stabilität 
benötigen (und ist natürlich angenehmer per Hand zu bestücken).

@Rainer:
Im Moment nähert sich unser Kanister dem Ende und wir haben nächsten 
Monat noch eine Serie, die bestückt werden muss, daher möchte ich dann 
ungern "auf dem Trockenen" sitzen. Wenn ich wieder einen Kanister 
bestelle, kann ich Dir aber gerne etwas schicken.

Bei ebay gibt es aber auch Kleinmengen an NoClean-Flussmittel für wenig 
Geld.

Chris D.
Gast #1831230
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Moin,

eine 5 Liter Kanister bekomme ich in meiner Bastlerlaufzeit wohl nicht 
leer.
Vielleicht organisiert jemand eine Sammelbestellung, immerhin würden 
100ml von dem Wunderwasser nur 0,8€ + Glasflasche kosten.

Ich werde mir mal einen Fluxi-Stift bei Reichelt mitbestellen und den 
mal ausprobieren.

Hat von euch jemand mal diese Paste von Ebay ausprobiert?
Es gibt dort auch eine Paste von "Amtech", die sogar eine Homepage 
haben:
http://www.amtechsolder.com/tacky.html

Ich habe aber einige (unberechtigte?) Bedenken, was ich mir da überhaupt 
ins Haus hole.
Edsyn, Stannol & Co sind mir bekannte Marken, von dem Zeug werden die 
Dämpfe schon schlimm genug sein. Wer weiß was die Chinesen da 
zusammenbrauen, nicht das ich nach drei Lötpunkten vom Schreibtisch 
kippe...
Moderator Persönliche Seite #1831255
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Lothar Miller schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Nachher ist keine Reinigung nötig (daher "NoClean" :-)
> Andere sagen:
> Nachher ist keine Reinigung mehr möglich (daher "NoClean" ;-)

Lass sie reden :-)

Abwaschen ist mit Isopropanol problemlos möglich - aber man muss es 
nicht. Bisher hatten wir mit den Flussmittelrückständen jedenfalls keine 
Probleme.

Chris D.
Gast #1842514
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Ich wäre auch sehr an dem Flussmittel interessiert.

Der 5l Kanister kostet inkl. Versand 53,31 € (Mercateo)

Wenn wir 5 Abnehmer zusammen bekommen, dann hätte jeder 1l für 10,66 €

Hinzu kommt die 1000ml Abfüllflasche 2,50 € + Versand (nach Wunsch 
versichert 5,90 € oder unversichert 3,90 €)

Wäre bereit es auch abzuwickeln. Vorraussetzung sind mindestens 5 
Abnehmer, mit mir dann noch 4.

Meine Kontakt E-Mail: al.ba@gmx.de

Würde mich über Abnehmer freuen!
Gast #1842800
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Zwischenstand:

Flussmittel und Flaschen sind bestellt!

Hier jetzt die genauen Kosten:

Flussmittel 1000ml = 10,66 €
1000ml Behälter = 2,99 €
Versand (wie du möchtest) = 3,90 € unversichert als Päckchen oder 5,90 € 
versichert als Paket (DHL) 
===============================================================
Gesamt: 17,55 € unversichert oder 19,55 € versichert

3 Abnehmer werden noch gesucht!
Moderator Persönliche Seite #1843122
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Jörg Wunsch schrieb:
> Stuntman Bob schrieb:
>> Reicht ein
>> Leben lang.
>
> Klebt wie Hubbatz.  Korrodiert wie Sau.  Trocknet außerdem noch vor
> deinem Lebensende wieder ein. ;-)

Danke, Jörg ... Danke! :-)

Wer einmal mit vernünftigem Flussmittel gearbeitet hat, fasst nichts 
anderes mehr an.

Chris "nicht alles, was bewährt ist, ist auch besser" D.
Gast #1843201
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Der Meinung bin ich auch! Das Zeug klebt und verschmutzt wie sau (gerade 
wenn man Reparatur Arbeiten an fertigen Platinen macht). Deshalb habe 
ich mich für echtes Flussmittel entschieden. Allerdings sind 5l für mich 
als Hobbylötter doch etwas viel ;-)

Zwischenstand
2 Abnehmer werden noch gesucht!

Diese Abfüllflaschen habe ich bestellt:
http://cgi.ebay.de/1000-ml-Behalter-Flasche-z-abfullen-Flussigkeiten-NEU-/270628002492?pt=DE_Haus_Garten_Haushaltswaren_Bevorraten&hash=item3f02af9abc

@Chris D.
Weißt du wie lange Wettec Flussmittel so haltbar ist?
Moderator Persönliche Seite #1843231
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Alex B. schrieb:

> @Chris D.
> Weißt du wie lange Wettec Flussmittel so haltbar ist?

Bei den bisherigen Kanistern hatten wir maximal ein Jahr MHD - 
allerdings habe ich das damals auch nach drei Jahren noch ohne Probleme 
verwendet.
Vermutlich sind auch 10 Jahre kein Problem, wenn man das Zeug halbwegs 
kühl lagert.

"Schlechtgewordenes" Flussmittel ist mir auch noch nie begegnet - 
solange das nicht verschmutzt war, tat es immer das, was es sollte.

Ich würde mir da keine Gedanken machen - irgendetwas müssen sie halt 
draufschreiben ...

Wäre mal interessant zu wissen, welche Erfahrungen andere "Gewerbliche" 
so gemacht haben.

Chris D.
#1843429
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Alex B. schrieb:
> Nun ja, jetzt haben sich ja doch genug Leute gemeldet.
>
> @Micha B.
> Wenn du 2 Liter abnimmst und 3 weitere hinzukommen, dann würde ich für
> Euch noch einen Kanister bestellen.
>
> @Rainer
> Würdest du denn auch 1 Liter abnehmen?

Bin definitiv mit den 2 Litern dabei. Kein Problem. Wenn sich aber noch 
mehr Leute melden komme ich auch mit 1 Liter klar ;-)

Gruß MB
Gast #1843440
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Hallo Leute,

angeregt durch die Flussmitelldiskussion hier habe ich mal ein wenig 
recherchiert und einen Hersteller für Flussmittel gefunden. Dort hatte 
ich einen sehr netten Kontakt zu einem Mitarbeiter, den ich nach einem 
geeigneten Flussmittel für Handlötungen fragte. Ich sagte ihm auch, dass 
ich bisher mit einer Lösung von Kolophonium in Alkohol löte. Der 
freundliche Herr sagte dann ganz klar, dass eine Kolophoniumlösung ein 
sehr gutes Flussmittel ist! Die synthetischen Harze hinterlassen halt 
statt braunen Rückständen weiße Rückstände.

Ich hatte ihm auch das GSP2533 genannt. Dazu sagte er, dass diese 
Flussmittel für Handlötungen nicht optimal seien, da der Feststoffgehalt 
einfach zu niedrig sei (AFAIK 2,5%).

Ich habe mir dann zwei Sorten Flussmittel aus der Produktpalette 
empfehlen lassen. Ich habe mir nun zwei Gebinde a 1l bestellt, einmal 
mit 3%  Feststoffgehalt (ISO 2.2.3.A) und einmal mit 5% Feststoffgehalt 
(ISO 1.2.3.A)
Dazu noch 1l Flux-Entferner.

Die Flussmittel sind heute angekommen. Werde mal Tests durchführen und 
dann hier Bescheid geben.

Aber über eines müssen wir uns im Klaren sein: Je besserer Löteffekt, 
desto mehr Rückstände. Das geht technisch nicht anders.

So long
#1843461
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ok jungs, mit @Klaus De lisson hätten wir dann 5l voll

Rainer 500ml und Klaus De lisson 500ml

Muß dann für Rainer und Klaus De lisson in der Apotheke nach den 
Behältern fragen!

Dann seit bitte so gut und teilt mir per Mail Eure Adressen und 
Versandinfo (versichert oder unversichert) mit, als Antwort bekommt Ihr 
dann die Bankdaten und den Betrag mitgeteilt!

E-Mail: al.ba@gmx.de

Mit dem 2. Kanister mache ich aber dann Schluß!

Bestelle heute noch den 2. Kanister!
#1843558
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@All

Danke!

Was haltet ihr hier von:
http://cgi.ebay.de/10x-3ml-Pipetten-Airbrush-/330387183770?pt=Modellbauwerkzeuge&hash=item4cec9c589a

Soll ich die noch holen und in die Sendung dabei tun?
Als kleinen Bonus :-)

Oder taugen diese Pipetten nichts?

Wenn doch, besser als 3ml oder 1ml ?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=330387183834&ssPageName=STRK:MEWAX:IT
#1843579
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Hi Alex,

ich frage mich spontan, wozu du die holen willst.

Zur Erklärung meinerseits:

Ich habe hier einen teuren "MINI-FLUXER" von STANNOL.
Das Ding ist im Prinzip aufgebaut wie ein dicker EDDING-Stift.

evt. bietet es sich für die einzelnen Benutzer eher an, sich einen 
Edding Filzer zu kaufen und die Tinte mit Isopropanol herauszuwaschen.
Anschliessend kann man das ding dann mit dem neuen Stoff füllen.

---  man benötigt ja immer nur eine sehr dünne Schicht.

Gruss Klaus
#1843624
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Hallo..

beflügelt , durch die von Alex geschaffene Möglichkeit
habe ich mir auch weitere Gedanken gemacht.

Es kommt natürlich immer auf die arbeitsweise an und auf dass, was man 
eigentlich erreichen will.

Viele hier im Thread scheinen die grossflächige Behandlung der platine 
zu bevorzugen.

Ich habe aber trotzdem mal ein paar Fotos von meinem Fluxxer-Stift 
genommen.
.. siehe: stannol fluxxer von conrad.jpg

Dieser enthält zwar Flussmittel, aber es ist tatsächlich sehr schwierig, 
dieses irgendwo gezielt aufzubringen, weil die Spitze viel zu dick ist 
und man gleichzeitig noch aufdrücken muss, damit etwas fliesst.

gleichzeitig fiel mir in meiner Stiftesammlung auch noch dieser hier ins 
Auge.
die spitze eines nonpermanent markers von stadler.jpg

beschriftung des nachfüllbaren staedtler.jpg

Da sieht man sogar noch die Aufschrift, dass der nachfüllbar ist.

Ich denke, ich werde meine LUMOCOLORS dann später mit dem Wirkstoff 
befüllen.

Gruss Klaus
#1843636
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genau darum geht es mir auch

bei den reparaturen gezielt das flussmittel so genau wie möglich zu 
plazieren

klar ist das mit dem pinsel ideal für neue platinen, um diese damit zu 
bepinseln

deshalb war oder ist meine idee mit der pipette, um das flussmittel so 
gut es geht platziert aufzutragen

habe aber bisher nicht mit flussmittel gearbeitet und weiß auch nicht, 
wie gut es mit diesen pipetten funktioniert

daher meine frage ;-)
#1843641
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Hi Alex...

meine Erfahrung ist so:

1. diese art Pipetten kenne ich irgendwie von diesen Microscop-sets von 
Lidl
   damit scheint mir keine Dosierung möglich.


2. wenn du etwas suchst genauer und präziser zu sein, könnte ich mir
   noch vorstellen eine kleine Spritze mit einr sehr feinen Kanüle zu
   nehmen.
   Da tritt aber wieder dass Problem auf, dass man oben an der Spritze
   drücken muss....  und wie der Name schon sagt  .. dann spritzt es

3 bei den Stiften könnte es gehen, da ja der Wirkstoff durch die 
Kappilarwirkung im Stift bleibt, bis man etwas berührt

----  Bist du neu im Geschäft ?

Ich könnte auch noch Fotos von meinen selbstgebauten
optischen Helfern hereinstellen.

oder einen Bericht über meinen superbilligen Lötkolben , der es
schafft kleinste Lötungen erfolgreich zu löten

Gruss Klaus
#1843652
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das mit der spritze hab ich bereits getestet (mit dem mittel kolophonium 
+ spiritus), das spritzt ;-)

neu im geschäft ist relativ, habe bisher zwar auch smd gelötet, aber 
nicht so fein, wie was ich jetzt vor habe:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=110573469857&ssPageName=STRK:MEWNX:IT

muß diesen lan controller austauschen! hab mich dann auf die suche nach 
tipps im inet gemacht und bin direkt auf youtube gestoßen. na ja und so 
bin ich auf flussmittel und zu diesem forum gestoßen ;-)

du meinst praktisch einfach diesen stift:
http://cgi.ebay.de/Staedtler-Lumocolor-311-Non-Permanent-S-10Stuck-/220659713531?pt=DE_Haus_Garten_HomeOffice_Schreibger%C3%A4te&hash=item33605805fb
mit flussmittel befüllen?
#1843677
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@micha b
Ich weiss nicht, ob das mit den stiften geht.. ich werde es aber 
probieren.
Pipetten machen am Ausgang meines Erachtens immer erst einen Tropfen, 
der dann,
bei geeigneter Grösse herunterfällt..

Dann läuft das Zeug tatsächlich überall hin.

@ alex

wie schon geschrieben.. ich weiss nicht ob das mit dem stift geht.
Allerdings werde ich es probieren.

So wie du jetzt dein Problem beschreibst, ist ja für dich eher anders 
als für einen Hobby-Entwickler.

Du hast ja eine perfekte Platine (mit Löt-Stopp etc. ) vor dir.
Da kannste du doch den einfachen Weg begehen.
1. altes IC herausschneiden ohne die Bahnen zu verletzen
2. überschüssiges Lötzinn entfernen
3. den neuen Chip an der Unterseite der Beine mit Fluxx behandeln
4. einenen Eckpin anlöten
5. Ausrichten
6. den gegenüberliegenden Eckpin anlöten
7. ggf. korrigieren

dann in aller Gemütsruhe alle Pinne verlöten.

Niemals den Pin erhitzen.. sondern warten, bis die Hitze von der 
Pad-Fläche
den Pin ergreift und es zu fliessen beginnt.

Das geht schon, wenn man will!

Wichtig ist, meines Erachtens eine gute Sicht in 3D und eine feine 
Spitze.

Ich habe früher mit einer Lupenlampe gearbeitet.
Da hatte ich immer das Problem, dass ich nicht wirklich wusste,
wo ich mit der Kolbenspitze gerade bin.
Wenn man dann die Hitze riecht, ist es um die Nasenspitze auch schon 
fast geschehen.

Ich habe dann eine Schweisserbrille gefunden (normales Brillengestell), 
bei
der man die Gläser wechseln konnte. Anschliessend habe ich bei einem 
Fernglas die Objective abgesägt und diese statt der Schweissergläser
in das Brillengestell montiert.

Seither habe ich eine stark vergrösserte 3-D Sicht und brenne mir die 
Nasenspitze nicht mehr an.

Arbeitsabstand ist bei meiner Konstruktion etwa 20cm.

Seither löte ich die "Feinen" Dinge immer in Bauchlage im Bett.
(zur Rückenschonung)

Gruss Klaus
#1843701
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Hi Alex..

mir sieht das fast zu sauber aus / das mag aber am Foto liegen.

Aber:

wenn Du das chip in Position bringst und irgenwie fixierst...

Vielleicht ein kleines Stück TESA oder sowas...  hast du doch
die besten Vorraussetzungen ... oder ?

Nimm ne Lupe und richte es perfekt aus.
Nimm die zweite hand und klebe das chip mit Tesa fest.

Löte den ersten Eck-Pin


ps.:
ein Foto deiner Lötspitze wäre auch hilfreich
Persönliche Seite #1843707
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Klaus De lisson schrieb:
> Seither habe ich eine stark vergrösserte 3-D Sicht und brenne mir die
> Nasenspitze nicht mehr an.
>
> Arbeitsabstand ist bei meiner Konstruktion etwa 20cm.
>
> Seither löte ich die "Feinen" Dinge immer in Bauchlage im Bett.
> (zur Rückenschonung)
>

Hallo Klaus -

Du wirst verstehen, das ich deine Konstrukte gerne mal sehen würde. Vor 
allem den superfeinen Selbstgemachten-Lötkolben.
Das muß ja lustig ausschauen...


Schade, das ich den Thread zu spät entdeckte. Kann mir einer ein wenig 
des Flußmittels zusenden? 50 Euronen nur für einen Test ob das Zeug was 
taugt, sind mir zu viel.

Gruß -
Abdul
#1843715
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@ Alex
Deine Lötspitzensortimente sehen gut aus.
welche Spitze nun am besten geht , kann ich nicht wirklich sagen,
da ja  auch keine Durchmesser angegeben sind.

Zudem hängt es etwas von der Löttechnik ab.

Ich glaube aber mittlerweile, dass du mehr Angst hast als nötig.

Ich schätze dich so ein, als würdes DU einfach das IC einlöten können.


Wegen der Temp würde ich auch durchaus höher gehen, da du ja planst,
nur sehr kurz zu löten. 420 ist auch nicht falsch.
wenn es dann fliesst.. Zinn drauf und wech !

und wie gesagt...
wenn der erste pin passt .. ne Pause und danach mit ner Lupe nochmal 
nachschauen.

gruss Klaus
Persönliche Seite #1843721
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Alex B. schrieb:
> Bisher hatte ich SMD HIGH-SPEED-CMOS dieser Art:
>
> 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A2232;GROUPID=2931;ARTICLE=18624;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=26fpmXb6wQARoAAGY6FHcc9b35f2b40d00c647e9ce678a54671f2
>
> damit gelötet!
>
> Das war auch das feinste

Pin-Abstand 1,27mm.
Dafür reicht doch 1mm völlig. Das ist heutzutage 'grobschlächtig'. Mit 
der Hand kann man so bis auf 0,4mm herunter mit Erfahrung und eisernen 
Nerven löten.
Wenn ich mir heute einen 68000er im DIP-64 anschaue, da kommt mir das 
wie ein Panzer vor.
Persönliche Seite #1843745
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Wichtig ist, dass man überhaupt gar nicht erst versucht jeden Pin 
einzeln anzulöten, sondern das so macht, wie der Mensch im Video. 
Ansonsten braucht man auch kein Flussmittel, und kann direkt alles in 
die Tonne geben ;-)

Zum Löten nimm bitte die dickste Spitze, die möglich ist. Genau so wie 
im Video. Nichts dünnes, damit funktioniert das alles nicht. Falls 
Lötbrücken entstehen, kann man sie versuchen mit Flussmittel und einem 
trockenen Lötkolben zu entfernen. Notfalls mit Entlötlitze.
Mit Etwas Übung geht das ruck-zuck. Schneller als DIP40 ;-)
Moderator Persönliche Seite #1843769
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Noch eine Anmerkung zum Pinsel:

Natürlich nimmt man den nicht, um die ganze Platine zu fluxen. Dafür hat 
man eine kleine Küvette, in die man die Platine kurz eintaucht :-)

Ein (guter) Haarpinsel ist schon sehr gut, um ganz gezielt bestimmte 
Pads/Stellen zu benetzen und nicht gleich alles zu fluten. Ein 
entsprechend feiner Haarpinsel oder auch so ein Dosierpinsel mit 
Drehverschluss, den man schräg anschneidet, tun da wirklich gute 
Dienste.
Wenn man dann noch verschiedene Pinselgrößen benutzt, ist es meiner 
Meinung nach perfekt.

Bei der Pipette kann man das Flussmittel deutlich schlechter dosieren, 
IMHO.

Chris D.
Persönliche Seite #1843782
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Also ich nehme, Zuhause oder im Geschäft immer Spritzen. Bei Bedarf 
werden die Nadel noch angepasst. Bei dem Fluxxer werde ich warscheinlich 
Insulin Nadel (sehr fein) benutzen.

ggf. auch so etwas bauen 
http://cgi.ebay.de/Liquid-Flux-Soldering-Bottle-Syringe-Funnel-Needle-40-/120607732762?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item1c14c7f41a
Gast #1843899
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>Klebt wie Hubbatz.
Wenn du das Zeug so dick anrührst, dass der Pinsel drin stecken bleibt, 
bist du selbst schuld. Natürlich klebt es etwas aber das ist auch ein 
Vorteil, denn man kann auf diese Weise die Bauteile besser fixieren. 
Einziger Nachteil ist, man muss es innerhalb von 3 Minuten verarbeiten 
oder nachpinseln.

>Korrodiert wie Sau.
Quark. Du kannst die Platine hinterher mit Spiritus wieder sauber machen 
oder so lassen. Korrodieren tut das nicht. (Unter Hitze löst es sich 
sogar komplett auf.) Das ist doch kein Lötfett.

>Trocknet außerdem noch vordeinem Lebensende wieder ein. ;-)
Das Alkohol sich an der Luft schnell verflüchtigt, liegt auf der Hand. 
Gefäss also nur kurz öffnen und ein luftdichtes aus Glas wählen. 
Ansonsten Spiritus nachkippen.
#1843904
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Simon K. schrieb
> Wichtig ist, dass man überhaupt gar nicht erst versucht jeden Pin
> einzeln anzulöten, sondern das so macht, wie der Mensch im Video...

So habe ich mir das eigentlich auch vorgestellt. Und ich dachte, da 
braucht man dann auch keine so extrem gute Optik. Oder täusche ich mich 
da?

Klaus schrieb
> thema ist erstellt

Cooles Foto ;-) Aber ist sowas wirklich notwendig wenn man wie in dem 
Video Lötet?

MB
Persönliche Seite #1843909
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Micha B. schrieb:
> Simon K. schrieb
>> Wichtig ist, dass man überhaupt gar nicht erst versucht jeden Pin
>> einzeln anzulöten, sondern das so macht, wie der Mensch im Video...
>
> So habe ich mir das eigentlich auch vorgestellt. Und ich dachte, da
> braucht man dann auch keine so extrem gute Optik. Oder täusche ich mich
> da?
Ob du Optik brauchst, hängt davon ab, wie gut deine Augen im Allgemeinen 
sind.
Ich benutze keine Lupen, Mikroskop, o.ä., bin aber auch noch jung ;-)
Wenn aber, dann braucht man die zum Ausrichten des ICs auf den Pads.
Zum Löten selber nicht.
Auf Lötbrücken kann man die Pins überprüfen, wenn man die Platine gegen 
ein Licht hält.
#1844005
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So, die leeren Flaschen sind heute angekommen.

@Klaus De lisson
@Rainer
Habe in zwei Apotheken nach 250ml und 500ml gefragt. Das einzige was die 
hatten, waren Glasflaschen. Ich fühle euch dann 500ml in die 1l 
Flaschen.
Die Preise habe ich euch ja bereits gemailt.

Mal was anderes. Habe nächsten Monat Geburtstag, da fragt mich doch 
glatt meine Frau gestern was ich mir wünsche :-) Da gibt es tatsächlich 
was. Was haltet ihr hier von:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=390234444156&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

alternativ hier von:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=5;GROUP=D265;GROUPID=4288;ARTICLE=90914;START=0;SORT=user;OFFSET=16;SID=26fpmXb6wQARoAAGY6FHcc9b35f2b40d00c647e9ce678a54671f2

Das fehlt mir noch in meinem Equipment :-)
#1844021
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Lass dir zwei von den Dingern schenken und schick mir eins mit dem 
Flussmittel mit ;-)

Ich habe mal früher in der Ausbildung mit einem ähnlichen Teil 
(Reichelt) versucht was zu machen. Das hat aber nicht wirklich 
funktioniert. Gestern habe ich aber auf youtube ein Video gesehen ...

http://www.youtube.com/watch?v=xTAHrkgoWTQ

... da sieht das zumindest beim Entlöten sehr brauchbar aus. Ich glaube 
mit dem Kolben hat man da viel mehr Aktion, oder?

MB
Persönliche Seite #1844046
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Alex B. schrieb:
> Mal was anderes. Habe nächsten Monat Geburtstag, da fragt mich doch
> glatt meine Frau gestern was ich mir wünsche :-) Da gibt es tatsächlich
> was. Was haltet ihr hier von:

> Das fehlt mir noch in meinem Equipment :-)

Das ist doch so, als wenn du deiner Frau was für die Küche schenkst ;-)
Sie dachte bestimmt an was persönliches .
Persönliche Seite #1844049
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Stuntman Bob schrieb:
>>Trocknet außerdem noch vordeinem Lebensende wieder ein. ;-)
> Das Alkohol sich an der Luft schnell verflüchtigt, liegt auf der Hand.
> Gefäss also nur kurz öffnen und ein luftdichtes aus Glas wählen.
> Ansonsten Spiritus nachkippen.

Man könnte mal alternativ was anderes als Spiritus als Lösungsmittel 
probieren. Allerdings das naheliegende Azeton ist untauglich, da es 
diverse Kunststoffe anlöst...

Probiert habe ich noch nix. MEK vielleicht?
#1844061
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Alex B.
> http://www.youtube.com/watch?v=MOEHstgaVLM&feature=related

Überzeugendes Video. Ich muss mir jetzt auch so ein Ding bestellen. 
Bisher dachte ich immer es wäre unheimlich kompliziert, die Bauteile 
nicht zu überhitzen. Aber mit dem richtigen Aufsatz vorne scheint das 
kein Problem zu sein. Zum Vergleich wäre mal interessant wie einer all 
diese Bauteile mit dem Kolben rauslötet. Braucht bestimmt ein mehrfaches 
der Zeit.

>Basti B.
Schade, eben nochmal nachgeschaut: Lagerbestand unbekannt; Lieferzeit <
15 Tage.

Lies doch weiter oben nochmal nach. Es besteht wohl die Chance, dass man 
die Ware schon nach 2 Tagen bekommt. Die 15 Tage standen auch schon bei 
unserer ersten Aktion drin.

MB
Persönliche Seite #1844071
Lesenswert?

Micha B. schrieb:
> Alex B.
>> http://www.youtube.com/watch?v=MOEHstgaVLM&feature=related
>
> Überzeugendes Video. Ich muss mir jetzt auch so ein Ding bestellen.
> Bisher dachte ich immer es wäre unheimlich kompliziert, die Bauteile
> nicht zu überhitzen. Aber mit dem richtigen Aufsatz vorne scheint das
> kein Problem zu sein. Zum Vergleich wäre mal interessant wie einer all
> diese Bauteile mit dem Kolben rauslötet. Braucht bestimmt ein mehrfaches
> der Zeit.
>

Das geht problemlos mit einem einfach Heißluftvorsatz passend zu den 
Bauelementen. Was die Sache dann auch teuer macht wenn man viele 
verschiedene Gehäuse auslöten will. Höchste Zuverlässigkeit würde ich 
allerdings so nicht behandeln wollen.
So meine Erfahrung zumindest mit den klassischen SMD-Bauelementen, bei 
denen die Lötstellen noch einsehbar sind.

Allerdings sind viele Platinen mit angeklebten Bauelementen bestückt. 
Man bekommt sie teils nur sehr schlecht gelockert! Danach ist dann 
vielleicht auch ein Hügel, der weg muß! Betrifft Platinen, die im 
Schwallbad mit Einzel-SMT-Teilen nach unten gelötet werden.
#1844074
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Gut!

Also Leute!

Wer will nochmal?

Ich selbst brauche nur ca. 500ml (vill nehme ich auch ein ganzen L).

Brauche also Leute die 4 L Abnehmen.

Bei abnahme von einem Liter wäre es zu den gleichen Konditionen.

Weitere möglichkeiten 500ml und 250ml? Ist das ok?
Werde mich Montag mal um geeignete Plastikflaschen kümmern.

Voranmeldungen erwünscht.

Bitte per PN, E-Mail: chiefbasti (äaatt) gmail (dot) com oder hier im 
Forum.

Wenn ich die restlichen 4 Liter zusammenhabe bestelle ich.

Grüße
#1844079
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Abdul K. schrieb
> Höchste Zuverlässigkeit würde ich allerdings so nicht behandeln wollen.

Was meinst Du damit? Ist es also doch kritisch mit der Hitze? Und wie 
sieht es mit dem Verlöten neuer Bauteile aus? Ist es denkbar, dass 
Bauteile Schaden nehmen der sich dann erst später bemerkbar macht? Also 
was ist Deine Empfehlung für Hobbyanwender. Kolben oder Heißluft?
Persönliche Seite #1844082
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For the Records, die Konditionen:

Alex B. schrieb:
> Der 5l Kanister kostet inkl. Versand 53,31 € (Mercateo)
>
> Wenn wir 5 Abnehmer zusammen bekommen, dann hätte jeder 1l für 10,66 €
>
> Hinzu kommt die 1000ml Abfüllflasche 2,50 € + Versand (nach Wunsch
> versichert 5,90 € oder unversichert 3,90 €)


Werde auch was abnehmen dies mal, schreibe dir eine EMail!
Persönliche Seite #1844149
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Micha B. schrieb:
> Abdul K. schrieb
>> Höchste Zuverlässigkeit würde ich allerdings so nicht behandeln wollen.
>
> Was meinst Du damit? Ist es also doch kritisch mit der Hitze? Und wie
> sieht es mit dem Verlöten neuer Bauteile aus? Ist es denkbar, dass
> Bauteile Schaden nehmen der sich dann erst später bemerkbar macht? Also
> was ist Deine Empfehlung für Hobbyanwender. Kolben oder Heißluft?

Mir sind wohl nie Bauelemente so direkt verstorben. Ich spreche von 
einigen hundert Bauelementen in allen PLCC und (T)QFP-Varianten bis 208 
Pins.
Einlöten geht genauso. Vorher alle Lötpads aber nicht die 
Bauelement-Pins verzinnen und dann drauf. Dann Nachlöten.

Das ganze Prozedere aber vorher an kaputten Platinen ordentlich üben!!!

Als Hobbyanwender wird man die begrenzte Qualität nicht nachweisen 
können. Zum Auslöten ist meine Empfehlung definitiv Heißluft - wenn man 
dafür genug Kohle hat. Es ist wesentlich sauberer, angenehmer, 
schneller.
#1844720
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Basti B. schrieb:
> Simon, denke mal die Mail war gerade von dir?
>
> Also Fehlen noch 3,5l an Abnehmer!
>
> GRüße

Hallo,
also ich würde auch 0,5 bis 1 l abnehmen, wegen den Flaschen könnte man 
auch in den nächsten Supermarkt gehen und destilliertes Wasser kaufen, 
müssten die gleichen Flaschen sein und kosten ungefähr 1€.

Gruß Paulo
#1844893
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Moin,

Gut hab ich Notiert, ich bitte nur darum eine GENAUE Mengenabnahme zu 
machen, da ich erst dann bestelle, wenn auch wirklich alles einen 
Abnehmer hat!

Da ich, verständlicher weise, keine lust habe am Ende hier mit 3 Litern 
dazusitzen ;)

ZU den Flaschen, werde ich ausschließlich Flaschen verwenden, die den 
Bestimmungen entsprechen (Flaschen aus der Apotheke).

Ich werde nun auch nicht durch die gegend Fahren, destilliertes Wasser 
kaufen und die Flaschen auskippen uswusf.

Ich gebe mir gerne die Mühe usw. nur sollte das alles schon seinen 
korrekten Gang haben.

Ich will auch nur die tatsächlich anfallenden Kosten, wie sie zuvor oben 
Angegeben wurde.

Als Feste Abnehmer habe ich nun:

Simon 500ml
Gastino 250ml
Rudolf 500ml

Sind noch 2,75l zu haben.

Preise wie beschrieben:

* 1000ml                         10,66€
* Flasche                        2,50€
* Versand                        3,90€
----
                                 17,06 €
-----------------------------------------------------
* 500ml                          5,33€
* Flasche                        2,50€
* Versand                        3,90€
-----
                                 11,73 €
------------------------------------------------------
* 250ml                          2,67€
* Flasche                        2,50€
* Versand                        3,90€
-----
                                 9,07 €
------------------------------------------------------

Ebenfalls werde ich das ganze nur als Päckchen verschicken, 
Warensendungen usw. nicht möglich.

Am liebsten wäre es mir wenn es auch Leute gibt die das natürlich 
abholen ;)

Grüße
Moderator Persönliche Seite #1845672
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Stuntman Bob schrieb:
>>Korrodiert wie Sau.

> Quark. Du kannst die Platine hinterher mit Spiritus wieder sauber machen
> oder so lassen. Korrodieren tut das nicht.

Been there, done that.  Nach ein paar Monaten (OK, zugegeben an
der Außenluft, aber nicht unter direkter Nässeeinwirkung) waren
die Leiterzüge weg -- und die waren einige Millimeter breit.  Es
handelte sich um zwei Reed-Relais zur Stromflussüberwachung von
Schluss- und Bremsleuchte am Motorrad.  Im Betrieb liegen halt noch
permanent 12 V an, das trägt dann noch gut zur Elektromigration bei.

Als Jugendliche hatten wir auch schon unsere Erfahrungen mit
prasselnden Vorstufen von NF-Verstärkern gemacht.  Die waren etwas
hochohmig, und das zu CuO reduzierte CuO2, das in den Kolophoniumresten
verblieben war, bringt es auch auf einige Megaohm.

Seither bin ich mit Kolophoniumrückständen sehr vorsichtig geworden.

Klar kannste das abwaschen.  Ein vernünftiges Flussmittel kann man
aber zumindest bei Anwendung im Innenbereich auch drauflassen, ohne
dass es zu nachträglicher Korrosion führt.

>>Klebt wie Hubbatz.
> Wenn du das Zeug so dick anrührst, dass der Pinsel drin stecken bleibt,
> bist du selbst schuld.

Völlig unabhängig, wie dick du das anrührst: wenn du es hinterher
nicht abwäschst, klebt das Zeug praktisch permanent (wenn du nicht
gerade die Platine im Ofen lötest).  Auch das machen heutige Flussmittel
nicht.

Alex B. schrieb:
> Sollte ich mit 350° löten?

Bleifreies Lot mit 350 °C, bleihaltiges mit 320 °C.  Lötspitzen mit
einer guten Wärmeleitfähigkeit besitzt du ja.  Das ist wichtig, weil die
Regelung des Weller-Lötkolbens dann beim Wärmeentzug auch schnell und
gut nachregelt.
Moderator Persönliche Seite #1845684
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Jörg Wunsch schrieb:

> Klar kannste das abwaschen.  Ein vernünftiges Flussmittel kann man
> aber zumindest bei Anwendung im Innenbereich auch drauflassen, ohne
> dass es zu nachträglicher Korrosion führt.

Exakt - das spart hier viel Zeit.

> Völlig unabhängig, wie dick du das anrührst: wenn du es hinterher
> nicht abwäschst, klebt das Zeug praktisch permanent (wenn du nicht
> gerade die Platine im Ofen lötest).

Ja, das fand ich auch immer furchtbar - mit etwas Pech sammelt sich 
daran der Staub besonders schön und hartnäckig.

>  Auch das machen heutige Flussmittel nicht.

Eben. Es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund mehr, Kolophonium 
einzusetzen.

Chris D.
Moderator Persönliche Seite #1845751
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Chris D. schrieb:
> Es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund mehr, Kolophonium
> einzusetzen.

Ich habe es lange Zeit (in fester Form) noch benutzt, um die Lötspitze
mal schnell einzutauchen und dann zur Lötstelle zu gehen, um auf diese
Weise dort ein wenig Flussmittel zusätzlich zu haben.  Das funktioniert
allerdings mit der um 30 K höheren Temperatur beim bleifreien Löten
einfach gar nicht mehr, bis zur Lötstelle ist dann alles verdampft.

Daher also nun Flussmittelstift oder für hartnäckige Fälle Löthonig
(das Zeug sprudelt aber mächtig beim Erhitzen), direkt auf die
Lötstelle aufgetragen.  Ich gehe davon aus, dass das Flussmittel,
um das es hier im Thread dann ging, natürlich genauso gut funktionieren
wird.
Gast #1846609
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Habe auch mal ein wenig rumprobiert. Habe verschiedene IC's mit einer 
Hohlkehle gelötet. Dabei ist mir aufgefallen, dass mein doch sehr 
flüssiges Flußmittel nicht so gut funktioniert wie der 
Kolophonium-Alkohol Mix.
Bei dem flüssigen zeug kommt es viel schneller zu Shorts. Das Zinn 
fließt auch nicht so toll.

Welches Flussmittel könnt ihr empfehlen, was sehr gute Eigenschaften für 
enge Pinabstände aufweißt?
Moderator Persönliche Seite #1846684
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Klaus schrieb:
> Welches Flussmittel könnt ihr empfehlen, was sehr gute Eigenschaften für
> enge Pinabstände aufweißt?

Nimm einfach am Ende nochmal Entlötlitze für die paar Zinnbrücken.

Es ist ja letztlich völlig logisch, dass ein Flussmittel, je stärker
es reduzierend wirkt (und damit sein Flussmitteleffekt ist), umso
aggressiver wird es auch nach dem Löten bei Zimmertemperatur sein.
(Die Temperaturabhängigkeit chemischer Reaktionen ist nahezu eine
thermodynamisch bedingte Konstante, da lässt sich also in der
Zusammensetzung auch nicht viel "tunen", dass das Zeug nur bei hoher
Temperatur wirkt und bei Zimmertemperatur gar nicht mehr.)

Wenn du natürlich die Platine hinterher ohnehin reinigen willst, dann
solltest du dich nicht unter den no-clean-Flussmitteln umschauen.
#1847273
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Sooooo an die Besteller, eben eine Mail von Mercateo erhalten:

Pos  1: 1 x 283-GSP2533RX-5
        Flussmittel Wetec GSP-2533RX NoClean, 5 l

  Menge Lieferstatus
  ----- 
-------------------------------------------------------------------
      1 Voraussichtlicher Liefertermin: 28.09.2010

Leider ist der Liefertermin alles andere, als das von mir gewünschte =/

Grüße
#1854650
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Zur Information:

So wie ich vermutet habe, hat die Firma Wetec den Auftrag nur einmal 
erfasst. Mercateo hat zwar beide Bestellungen weitergeleitet, aber Firma 
Wetec dachte es wäre ein Versehen, da gleicher Artikel und gleicher 
Kunde :-(

Der Auftrag wurde von der Firma Wetec jetzt neu erfasst, so dass der 
Liefertermin etwa 17.09.2010 ist.

Sorry Jungs, Fehler lag nicht bei mir!
Persönliche Seite #1855027
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Alex B. schrieb:
> Zur Information:
>
> So wie ich vermutet habe, hat die Firma Wetec den Auftrag nur einmal
> erfasst. Mercateo hat zwar beide Bestellungen weitergeleitet, aber Firma
> Wetec dachte es wäre ein Versehen, da gleicher Artikel und gleicher
> Kunde :-(
>
> Der Auftrag wurde von der Firma Wetec jetzt neu erfasst, so dass der
> Liefertermin etwa 17.09.2010 ist.
>
> Sorry Jungs, Fehler lag nicht bei mir!

;(


Hilft nur warten....
#1857747
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Bin heute Nachmittag auch dazu gekommen den LAN Cotroller Chip auch mal 
mit dem Flussmittel zu löten. Ich muß Chris D. recht geben! Da das Zeug 
recht flüßig ist, ist es am besten dieses Fussmittel mit feinem Pinsel 
aufzutragen. Damit kannst du genau die Fläche einschmieren die du 
wirklich brauchst. Habe für diesen Chip nicht mal 1ml verbraucht und das 
Ergebniss lässt sich sehen (siehe Anhang). Ich habe in etwa 10 min dafür 
gebraucht. Das ist einfach nur genial ;-)

Leider ist zwar das Netzwerk Problem nicht behoben, die selben Symptome 
sind nach wie vor dem Tausch vorhanden, aber das Löten hat echt Spaß 
gemacht. Löt-Wundermittel würde ich das jetzt mal nennen ;-)
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #1857906
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Klaus De lisson schrieb:
> Nachdem du in deinem Bericht über die dünnflüssigkeit sprachst,
> fiel mir wieder ein, dass ich da neulich die Idee mit dem
> Wiederbefüllen eines Filzstiftes hatte.
> Durch die Kappilarwirkung könnte die Dosierung einfach werden.

Sicherlich! Nur wie den Filzer sauber kriegen? Irgendwo hatte ich, 
glaube ich mich zu erinnern, auch mal diese Stifte leer zum Befüllen 
angeboten gesehen. Vielleicht macht sich einer auf die Suche und postet 
den Link??
Persönliche Seite #1857914
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Alex B. schrieb:
> @ Abdul K.
> dass mit dem Pin 4 und 5 werde ich verbessern
>
> Da ich kein Elektroniker bin, bin ich für jeden Tipp dankbar.

Das ist schlecht! Keine Chance, das einer für dich guckt, ob der 
Oszillator läuft und die Frequenz exakt 25MHz ist?


>
> Abdul was genau meinst du mit dem Quarz?
>
> Im Anhang noch mal das ganze Gerät.

Ich meine Y1 oberhalb R17 und die beiden Kondensatoren dazwischen.
Persönliche Seite #1857944
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Kannst du mit diesem Gerät vergessen.

Ich würde auch erstmal nur auf das Quarz tippen. Manchmal liegen die 
einfach in der Frequenz etwas daneben. Ist das Gerät mal hart behandelt 
worden, runtergefallen oder so? Da gehen dann Quarze kaputt! Liegt die 
Frequenz nur leicht daneben, kann Ethernet nicht mehr gut funktionieren. 
Sollte die Fehlerrate hochgehen bis hin zum eventuellen Totalausfall 
(Keine Verbindung möglich). Aber das ist nur einer von vielen 
Gedankengängen.

Wie ist deine Fehlerbeschreibung genau?
#1857962
Lesenswert?

Das Netzwerk ist mal da und mal nicht. In der FritzBox kann ich das 
Gerät zwar sehen, aber sobald ich auf das Gerät drauf will ist es 
vorbei. 3 LED's sind drauf, 2 leuchten dauerhaft und 1 blinkt im 
gleichen Intervall. Aus dem Gerät heraus ist das Netzwerk mal da und im 
nächsten moment wieder weg.

Hoffentlich reicht das als Fehlerbeschreibung ;-)
#1861890
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Alex B. schrieb:
> Das Netzwerk ist mal da und mal nicht. In der FritzBox kann ich das
> Gerät zwar sehen, aber sobald ich auf das Gerät drauf will ist es
> vorbei. 3 LED's sind drauf, 2 leuchten dauerhaft und 1 blinkt im
> gleichen Intervall. Aus dem Gerät heraus ist das Netzwerk mal da und im
> nächsten moment wieder weg.
>
> Hoffentlich reicht das als Fehlerbeschreibung ;-)

Hallo,
ist das eine Dreambox, ich hatte das gleiche Problem und bei mir war es 
die RJ-45 Buchse, da sind keine Spulen drin und eine war gerissen, habe 
dann bei Dream eine neue Buchse gekauft und seit dem funktioniert alles 
bestens.

Gruß
Gast #1862036
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Simon K. schrieb:
> Wieso nicht?
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kolophonium

Zitat vom Wikipedia:
"Es kann als dünne Schicht auf der Lötstelle verbleiben, da es im 
Gegensatz zu Lötwasser oder Lötfett keine Korrosion verursacht – es 
schützt diese vor Sauerstoffeinfluss und späterer elektrolytischer 
Korrosion. Oft wird es jedoch aus ästhetischen Gründen abgewaschen."
Gast #1863386
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Autor: skorpionx (Gast)
Datum: 18.09.2010 23:18

>> Klebt wie Hubbatz.  Korrodiert wie Sau.

>Kolophonium und Korosion? Nein!

Autor: Simon K. (simon)
Datum: 18.09.2010 23:28

>Wieso nicht?

@Simon K.
Wenn Du schon einen Beitrag zitierst, dann aber die für das Löten 
richtige Stelle.
Es heißt darin:
"Die im Kolophonium enthaltenen organischen Säuren wirken bei hohen 
Temperaturen reduzierend und beseitigen dünne Oxidschichten der 
metallischen Fügepartner. Weiterhin führt es zu einer glatten Oberfläche 
des erstarrenden Lotes, da es auch hier durch seine Anwesenheit eine 
Oxidation der Schmelze verhindert. Es kann als dünne Schicht auf der 
Lötstelle verbleiben, ..."
Und so kenne ich das aus alten Zeiten. Die Säuren wirken bei "hohen" 
Temperaturen reduzierend, also ein gewünschter Effekt.

Um etwas zur Langzeitwirkung sagen zu können, habe ich mir meine alte 
Quarzuhr aus den 70er Jahren angesehen. (Musste jeder "ernsthafte 
Bastelheini" damals mit Zifferanzeigeröhren mal gebaut haben)
Ergebnis: die Leiterplatten sehen aus wie neu
D. h.  "Kolophonium in Spiritus gelöst" ist ein geeignetes Mittel, um im 
elektronischen Bereich angewendet zu werden.
Mein kleinstes Rastermaß ist z. Z. 0,5mm. (MSP430)

MfG

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