Frage zum Layouten des Quarzes generell

OP #1835902
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Machen die verschiedenen Layouts Unterschiede im Bezug auf die Qualität 
meines Taktsignals?

Wie ist die elektro-physikalische Sicht der Layouts? Macht es dem Signal 
"was aus", wenn ich es auf dem Weg zu seinen Kondensatoren in die 
entgegengesetzte Richtung ...
Oder gar ein Layerwechsel?
Oder beides? Mehrfach?
Funktioniert so was überhaupt? Insbesondere Schaltung 3.
Ich würde mich schämen Nr. 3 zu ätzen. Das könnte man ja keinem zeigen. 
Aber was ist, wenn man durch Platzmangel mal dazu gezwungen wird. Müsste 
ich mir da Sorgen machen, wenn ich das Signal durch/über 6 Vias mogeln 
müsste, wie in Bild 3?

Gruß, Oliver
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Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #1835953
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Die Varianten werden mit steigender Nummer schlechter...

Insgesamt sollten die Stromschleifen möglichst klein gehalten werden, es 
soll ja ein Oszillator und kein Trafo sein.

> Funktioniert so was überhaupt? Insbesondere Schaltung 3.
Das wird wohl schon funktionieren, aber:
durch die großen Stromschleifen erhöht sich die Gefahr einer 
Störeinkopplung von aussen. Deshalb wird auf dem Oszillatorsingal mehr 
Rauschen und Jitter zu finden sein.
> Müsste ich mir da Sorgen machen,
> wenn ich das Signal durch/über 6 Vias mogeln müsste, wie in Bild 3?
Mir würde das sehr zu denken geben.
#1836001
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Bei Variante 1 wäre mir der Quarz zu nah an den Pads (Kurzschlußgefahr).
Bei Variante 2 wäre es annehmbar wenn Platz wäre zwischen den
Padsreihen und dort keine Leiterbahnen verlegt werden müssten,
was aber oft der Fall ist.
Sofern es fertigungstechnisch machbar wäre könnte man die
Kondensatoren auch auf die Bottom-Seite wo der Quarz platziert ist 
unterbringen. Wird aber vermutlich nicht jedem gefallen. Je kürzer die 
Leiterbahnen, desto besser.
Bei Variante 3 hätte ich auch bedenken, aber gewöhnlich macht man
instinktiv nicht so viele Vias. Ich sehe keinen Grund die Leitungen
nicht alle auf dem Toplayer zu verlegen. Der Lötstoplack isoliert
die Leiterbahnen wirksam gegen das Metallgehäuse des Quarzes.
Gast #1836028
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Wobei die Frage aufkommt, welche Farbe Top- und Bottom-Layer hier 
darstellen soll.
Wenn man mal davon ausgeht das Top-Layer = Blau und Bottom-Layer = Rot 
darstellen soll und der Quarz in der Bauform auf dem Top-Layer sitzt, 
sind Variante 1 und 2 auch sehr schlecht. Bei 1, weil der Quarz auf den 
Kondensatoren sitzt und bei 2, weil das IC auf den Kondensatoren sitzt.
Gast #1836052
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David S. schrieb:
> normalerweis ist Blau Bottom und rot Top

Ich glaube nicht, dass das "normalerweise" ist. Oder gibt es da eine 
Norm für?
Bei meinem Target ist  Blau Top und Rot Bottom.
Insofern ist eine eindeutige Kennzeichnung immer notwendig.
Zumal in den Beispielen oben noch nicht mal an der Farbe der 
Bauteilumrandungen erkannt werden kann auf welchem Layer das Bauteil 
sitzt.
Gast #1836088
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Nachdem es sich hier um EAGLE handelt; top -> rot, bottom -> blau. 
Richtig, hätte er dazu schreiben können, aber mit etwas überlegen kommt 
man auch so drauf. Es sei denn, man unterstellt ihm, den Quarz direkt 
auf den Kondensatoren aufliegen lassen zu wollen.
Gast #1836140
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meme schrieb:
> aber mit etwas überlegen kommt
> man auch so drauf. Es sei denn, man unterstellt ihm, den Quarz direkt
> auf den Kondensatoren aufliegen lassen zu wollen.

Mit der Argumentation wären aber bei Beispiel 3 die Durchkontaktierungen 
komplett über, da ja alles auf einem Layer sitzt.

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