>Wichtiger als solche gut gemeinten Zusammenfassungen von Layout Regeln
>die im konkreten Einzelfall dann doch wieder falsch sein können, bzw.
>die man dann doch wieder gezielt missachten muss, ist es zu Lernen wie
>ein Elektron zu denken, das sich durch feindlich gesinnte E & H Felder
>kämpfen muss und dabei selbst wieder E & H Felder erzeugt.
Jo - gute Antwort. Wobei es vielen sicherlich schwer fallen wird, so zu
denken.
Trotzdem denke ich, daß man solche Regeln grob zusammenfassen könnte.
In der HF-Technik ist es zwar erstmal so, daß Massefläche idR. nicht
groß genug sein kann. Aber eben nur dort, wo sie nicht stört.
Z.B. Signalleitungen sollen bestimmten Wellenwiderstand haben, wo die
gegenüberliegende Masse eine entscheidende Rolle spielt. Auch sonst ist
die kapazitive Wirkung zu berücksichtigen.
Durchkontaktierungen von oben nach unten sollten hohl sein ...
HF-OPV's mögen Masse auf der anderen Seite gegenüber des inv. Eingangs
und des Ausgangs überhaupt nicht.
Gibt's Unterbrechungen der Massefläche irgendwo, oder "Umleitungen" von
oben nach unten und wieder nach oben, kann es recht doofe Effekte
geben. Je nach dem, wie die Strömlinge da beeinträchtigt werden, bzw.
wandern müssen. So betrachtet muß man wirklich denken wie solch ein
Strömling.