Was ist das für ein Regler und wie diemensioniere ich den

Gast #1883998
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Hi,
ich versuche den Angehängten Regler zu verstehen um in anschließend für 
eine andere Anwendung entsprechend dimensionieren zu können.

Zum Hintergrund: an diesen Regler ist ein PLL Erzeuger angeschlossen und 
dieses bewirkt dann die Ausgangsspannungsregelung eines Isolierten 
Schaltnetzteiles mit sekundärseitigem Schaltregler.

(Um vorneweg Diskussionen zu vermeiden, ja diese Schaltung funktioniert 
und wird in meiner Firma auch schon für andere Netzteile eingesetzt, nur 
leider wurde der Regler sehr langwierig immer per Try and Error 
ausgelegt, also nicht mathematisch.
Weiterhin kann ich die Schaltung nicht ändern, da das Layout schon 
fertig ist und mit Pfädelschaltungen möchte ich bei In 230VAC und Out 
300VDC 1A nicht anfangen, da allein der Trafo schon genug Störungen 
verursacht)

Meine Fragen sind:

Wie dimensioniere ich das ganze richtig?

Wenn ich das ganze zuerst als P Regler sehen möchte, also C2 weglassen 
und C1 als 0R annehme, dann stört mich immer noch, das Ue nicht wie in 
der Literatur üblich über einen einzelnen R1 sondern über einen 
Spannungsteiler Ra/Rb angeschlossen ist. Und schon komme ich mit 
sämtlichen Faustregelansätzen nicht weiter. Mein Kollege meint mal 
irgendwann gelesen zu haben, das R1= Ra (parallel) Rb sei, das konnte 
ich aber in meinen Berechnungsversuchen noch nicht nachvollziehen.

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn mir wer einen "Schupps" in die 
richtige Richtung, also einen Rechenansatz geben könnte.

Vielen Dank im voraus

Stephan
Angehängte Dateien:
#1884027
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Stephan schrieb:
> das Ue nicht wie in
> der Literatur üblich über einen einzelnen R1 sondern über einen
> Spannungsteiler Ra/Rb angeschlossen ist.

Dein Ue erniederigt sich durch den Teilerfaktor der beiden Widerstaende 
und der Ersatzwiderstand ergibt sich aus der Parallelschaltung der 
beiden Widerstaende.  So machst du da auch nur eine Spannungsquelle und 
ein Widerstand draus.

Siehr auch Thevenin Theorem.

http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%A9venin-Theorem
#1884081
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Иван S. schrieb:
> Dazu müsste man aber den Eingangswiderstand des OPVs kennen oder meinst
> du Serienschaltung?

Der Eingangswiderstand des OPs ist dabei uninteressant.

Diese Schaltung:

  12V------ 1K -------+---- Out
                      |
                     1K
                      |
                     GND

Ist equivalent mit folgender Schaltung:

   6V-------500 Ohm ------- Out

Rechne  es mal nach in dem du den Ausgang belastest mit einem Widerstand 
von sagen wir mal 500 Ohm

 12V------ 1K -------+-----+---- Out  (3V)
                     |     |
                    1K  500Ohm
                     |     |
                    GND   GND


st equivalent mit folgender Schaltung:

6V-------500 Ohm ----+--- Out (3V)
                     |
                    500
                     |
                    GND
#1884482
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hallo,

ich bin in der Thematik der OPVs ein Neuling, ausserdem habe ich keine 
Erfahrung mit solcherartigen Schaltungen. Meinen Ausführungen sind daher 
sowohl spekulativ als auch vorschlagsmässig zu sehen.

Stephan schrieb:
> Zum Hintergrund: an diesen Regler ist ein PLL Erzeuger angeschlossen und
> dieses bewirkt dann die Ausgangsspannungsregelung eines Isolierten
> Schaltnetzteiles mit sekundärseitigem Schaltregler.

Vereinfachte Schaltung:

        +------o VCC
        |
       .-.  +--o OUTPUT
       | |  |
       | |  +-------------
       '-'               |
        |                |   (created by AACircuit)
        |           |\|  |
        +-----------|-\  |
        |           |  >-+
        |       +---|+/
       .-.      |   |/|
       | |      |
       | |      |
       '-'      +-------+
        |               |
        |               |
       ===             -o-
       GND             REF

> Meine Fragen sind:
> Wie dimensioniere ich das ganze richtig?

Kommt drauf an, was Du haben willst. Die Referenzspannung wird 
wahrscheinlichster Weise vorgegeben sein. Der Eingangswiderstand des 
Komparators steht im Datenblatt und ist wohl (bei "kleinen" 
Widerstandswerten am Spannungsteiler) zu vernachlässigen.

Somit ist das Problem auf die einfache Dimensionierung des 
Spannungsteilers beschränkt.

> Wenn ich das ganze zuerst als P Regler sehen möchte, also C2 weglassen
> und C1 als 0R annehme,

Wenn Du einen der zwei Kondensatoren als Drahtbrücke annimmst und der 
Widerstand R2 ausreichend niederohmig ist, so hast Du ein komplett 
differentes Schaltverhalten. Die Hauptproblematik dürfte in der 
Dimensionierung der Spannungsteiler-Widerstände liegen, die restlichen 
Widerstände und die Kondensatoren sind nur schaltungstechnisches 
Beiwerk.

> dann stört mich immer noch, das Ue nicht wie in der Literatur üblich
> über einen einzelnen R1 sondern über einen Spannungsteiler Ra/Rb
> angeschlossen ist.

Der Spannungsteiler scheint das grundsätliche Einstellelement dieser 
Schaltung zu sein und ist daher nach Bedürfnis zu dimensionieren.

> Mein Kollege meint mal irgendwann gelesen zu haben, das R1= Ra || Rb

Rb niederohmig!

> Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn mir wer einen "Schupps" in die
> richtige Richtung, also einen Rechenansatz geben könnte.

hth, Iwan

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