Hallo zusammen,
hab folgendes Problem.
Ich hab in meiner Schaltung einen Festspannungregler L7805CV. An den
liegen ca. 13V am Eingang. Ein Kondesator 100nF am Ein- und Ausgang und
ein Kühlkörper sind auch vorhanden. Wenn ich jetzt eine Last hinten
angehänge (ca. 0,7 A Stromfluss) wird der Spannungsregler ziemlich heiss
und schaltet nach ein paar sekunden ab. Ein paar sekunden später
schaltet er sich wieder ein. Wahrscheinlich wenn er eine bestimmte
Temperatur unterschritten hat. Dann erwärmt er sich wieder und schaltet
wieder nach ein paar Sekunden ab, usw. Da der Spannungregler einen max.
Strom von 1A hat, dachte ich, dass bei ca. 0,7 A Strommfluss das ganze
doch ziemlich an der Grenze ist. Daraufhin habe ich den Spannungsregler
gegen einen L78S05CV mit max. 3A Strombelastung getauscht. Doch
komischerweise schaltet dieser genauso ab wieder der andere, warum ???
Gruss
Peter
Aus dem gleichen Grund, er wird zu heiß.
Du brauchste einen Kühlkörper.
Die höhere Belastbarkeit heißt ja nicht das der 3A-Typ weniger
Verlustleistung loswerden muß, die ist bei beiden gleich.
http://goo.gl/5ajr4
Dieser Effekt ist hinreichend bekannt und erforscht.
Die Ursache dafür sind virtuelle Quantenflutuationen, die innerhalb der
Bohrung des Metallflansches ortsgebundene brownsche Wellen induzieren,
die, in diesem Hohlraum resonierend, zu genügend hohen lokalen
Energiedichten führen, um der auf dem Chip des Reglers implementierten
Schutzschaltung das Vorliegen eines Stop-Kriteriums zu suggerieren.
Abhilfe ist leicht: Üblicherweise reicht es aus, den Kapillareffekt für
Träger thermonischer Ladungen eines in der Bohrung verschraubten und im
Frequenzbereich der Störstrahlung als subatomarem Hohlleiter wirkenden
Energietransportsystemes zu nutzen, um die unerwünschten Felder
ausreichend weit von dem darauf unerwünscht reagierenden
Empfindlichkeitsvolumen des Spannungsreglers wegzutransportieren.
Aber bitte nicht vergessen: Zum Schutz des offenen Endes des Hohleiters
ist es unerläßlich, der sich dort akkumulierenden Energie ein Tunneln in
das umliegende Kontinuum energetisch günstig zu gestalten. Konstruktive
Einfachheit wie Wirksamkeit vereinend hat sich dazu ein verlustarm
gekoppeltes aperiodisches Flächen-Antennensystem bestens bewährt.
MfG
(13-5)*0,7= 5,6 Watt zu verheizen. Also Kühlkörper vergrößen (oder mit
Lüfter anblasen), Eingangsspannung runter oder Stromaufnahme deiner
Schaltung reduzieren.
Vielen Dank.
Spannung runter reglen oder Last verkleinern wird nicht funktionieren,
da die Spannung von einer Autobatterie kommt und die Last ein handy ist.
Also kann ich da nicht viel machen. Ich werde mal die Variante mit den
Kühlkörper versuchen.
Ich dachte wenn ich ein L7805CV habe und dieser mit Kühlkörper 1A
schafft, dann tausche ich diesen gegen den 3A aus, der müsste ja
eigentlich mit dem selben Kühökörper mehr vertragen. Ich hab einfach in
den Datenblat unter Output Current geguckt und das wäre bei den einen
1A. Da ich ja 0,7A habe, ist das doch zu schaffen. Wo finde ich denn den
Eintrag im Datenblatt wo das mit der Verlustleistung oder dem Kühlkörper
steht ? Ich meine wenn der Spannungsregler für 1A ausgelegt ist, woher
weiß ich das dieser noch einen zusätzlichen Kühlkörper genötigt obwohl
ich unter 1A bleibe. Die Angabe der Verlustleistung finde ich nicht.
Gruss
Peter schrieb:> Vielen Dank.>> Spannung runter reglen oder Last verkleinern wird nicht funktionieren,> da die Spannung von einer Autobatterie kommt und die Last ein handy ist.> Also kann ich da nicht viel machen. Ich werde mal die Variante mit den> Kühlkörper versuchen.
Ohje, hoffentlich mit Schutzbeschaltung, sonst lebt der Spannungsregler
nicht lange.
> Ich dachte wenn ich ein L7805CV habe und dieser mit Kühlkörper 1A> schafft, dann tausche ich diesen gegen den 3A aus, der müsste ja> eigentlich mit dem selben Kühökörper mehr vertragen.
Ja, so denken viele. Ist aber falsch.
> Ich hab einfach in> den Datenblat unter Output Current geguckt und das wäre bei den einen> 1A. Da ich ja 0,7A habe, ist das doch zu schaffen. Wo finde ich denn den> Eintrag im Datenblatt wo das mit der Verlustleistung oder dem Kühlkörper> steht ?
Die Angabe unter Output Current ist nur ein Feature, nämlich die
Überstromabschaltung. Mehr nicht. Die sagt nicht aus, dass der Regler
unter jeden Lebenslagen in der Lage ist diesen Strom zu geben.
> Ich meine wenn der Spannungsregler für 1A ausgelegt ist, woher> weiß ich das dieser noch einen zusätzlichen Kühlkörper genötigt obwohl> ich unter 1A bleibe. Die Angabe der Verlustleistung finde ich nicht.
Du hast ja hoffentlich das Datenblatt des Herstellers und kein
ausgedrucktes und wieder eingescanntes von Datasheets.com oder sowas?
http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/2143.pdf
Für die Berechnung des Kühlkörpers siehe Thomas Rechnung um auf die
Verlustleistung zu kommen. Das ganze dann mit dem entsprechenden
thermischen Widerstand multipliziert (Ohne Kühlkörper ist das Rthja) auf
Seite 7. und die Umgebungstemperatur aufaddiert ergibt die
Endtemperatur.
In deinem Falle also 5,6W * 50°C/W + 30°C = 310°C. Sprich der Chip würde
intern 310° warm werden, was natürlich leicht ersichtlich ist, dass das
zu viel ist.
In der Tabelle dadrüber steht maximal 125°C.
Statt den 50°C/W setzt du nun Rthjc + Rthka ein, wobei Rthjc laut
datenblatt 5 ist und Rthka ist der thermische Widerstand des
Kühlkörpers. Bei einem relativ kleinen Kühlkörper z.B. 10°C/W. Macht in
der Summe 15°C/W
-> 5,6W * 15°C/W + 30°C = 114°C
Also hart an der Grenze. So kannst du dir nun den Kühlkörper ausrechnen.
> Wo finde ich denn den Eintrag im Datenblatt wo das mit> der Verlustleistung oder dem Kühlkörper steht ?http://www.st.com/stonline/books/pdf/docs/2143.pdf
Rthja bei TO220 ist 50 K/W und Operating junction
temperatur geht bis 125 GradC. Bei 25 GradC
Aussentemperatur und 13V rein und 5V raus sind also
gerade mal 0.25A zulässig. Das gilt auch für den
3A Regler.
Wozu glaubst du hat der 7805 eine Metalllasche mit Schraubloch ?
Weil's lustig aussieht ?
Um ein Regal dranzuschrauben ?
Ein Kühlkörper mit weniger als 6 K/W kommt da dran.
> da die Spannung von einer Autobatterie kommt und die Last ein handy ist
Super Idee.
Vielleicht solltest du, bevor du diesen Murks baust,
mal was über das KFZ Bordnetz lesen:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.23
Du kannst noch folgende Dinge ausprobieren um die Eingangsspannung am
Spannungsregler zu verringern.
Dünneres Kabel, Drossel in Reihe schalten, Diode in Reihe schalten oder
auch einen 2ten Spannungsregler z.B. 9V davor schalten, so verteilt sich
die Wärme auf mehrere Bauteil.
Was sollte eine Drossel bringen? Es sei denn ihr Innenwiderstand ist
schweinemässig hoch ;-). Ein Leistungswiderstand ist sinnvoller. Die
Wärmeleistung verteilt sich und ein Drahtwiderstand kann aufgrund
höherer Temperaturfestigkeit bei gleichem Platzbedarf mehr Leistung ab
als beispielsweise eine Z-Diode oder ein Vorregler.
ja ich zielte auf den hohen Innenwiderstand ab, ich verwende gerne so ne
Drossel mit einiger Überspannungsschutzdiode dahinter, so das die
Drossel gleichzeitig den Begrenzungswiderstand für die Diode bildet,
also Filter und Überspannungsschutz in einem.
MESC 680µ von Reichelt ist für 0,2A gut und hat 14 Ohm für die kurzen
Spitzen reichts, wenn da jemand dauerhaft eine zu hohe Spannung
draufgibt tuts die Drossel natürlich nicht.
Peter schrieb:> Ich dachte wenn ich ein L7805CV habe und dieser mit Kühlkörper 1A> schafft, dann tausche ich diesen gegen den 3A aus, der müsste ja> eigentlich mit dem selben Kühökörper mehr vertragen.
Ich hatte die Reifen für max. 60km/h auf einem Auto mit vmax=120 drauf.
Dann hat es die zerrissen. Jetzt mache ich die Reifen mal auf ein Auto
mit vmax=200 drauf. Da müssten die ja mehr können...
Wenn du die Wärme nicht wegbekommst, dann wird der eine Spanungsregler
genauso heiß wie der andere. Logisch: sie müssen ja auch die selbe
Verlustleistung loswerden...
Fazit: nimm einen Schaltregler...
Oder: wenn du gerade am Basteln bist, dann schaltest du einfach 10
Dioden in Reihe vor den Spannungsregler...