Hallo zusammen
Ich wollte in einer meiner Schaltungen den LF398 (Sample&Hold)
verwenden. Nun habe ich aber eine Sache bei der ich aus dem Datenblatt
nicht schlau werde. Aber erst einmal zu den Randbedingungen
Fall 1:
VCC = 12V
VEE = -9V
Ch = 10nF
Vin = 4V
Fall 2:
VCC = 5V
VEE = -1,8V
ch = 10nF
Vin = 4V
Es tritt nun folgendes auf: Wenn ich in Fall 1 meine Eingangsspannung
anlege und dem Baustein 10us Zeit gebe erhalte ich als Ausgangsspannung
nur ~3,2V. Auch bei längeren Sample Zeiten von bsw 20, 50us wird der
Wert nicht größer. Die 4V Eingangsspannung bleiben während der gesammten
Sample Zeit konstant.
Im zweiten Fall funktioniert das ganze Einwandfrei.
Kleinere Spannungen als 3V werden in beiden Fällen korrekt übernommen.
Ich weiß das der LF398 eine negative Versorgungsspannung benötigt um
korrekt zu arbeiten. Diese erzeuge ich mir mit einer Ladungspumpe aus
VCCC. Durch Belastung mit 2 LF398 bricht diese dann ein (eben auf -1,7
oder -9V), bleibt dann aber stabil.
Ich dachte mir nun das es an der unsymmetrischen Versorgungsspannung
liegt und habe mal Testweise +-5V und +-12V von meinem Labornetzteil
(Linear geregelt) verwendet. Dort habe ich aber genau denselben Effekt.
Meine Frage ist nun ob der LF398 eine untere Grenze und/oder obere
Grenze seiner Ausgangsspannung hat. Im Datenblatt sieht man auch immer
nur Angaben bei +-15V Versorgungsspannung und einer Eingangsspannung von
10V (bei den Electrical Characteristics wird die Eingangsspannung auch
auf VEE+3,5 - VCC-3,5 eingeschränkt).
Ich hoffe mal das jmd. schon mit dem LF398 gearbeitet hat und mir sagen
kann wie es bei ihm so war.
P.S. Im Anhang findet sichd as Datenblatt des Bausteines.