Guten Abend allerseits,
ich hoffe, dass ich hier einigermaßen richtig bin...
Folgendes Problem stellt sich mir gerade und ich finde absolut keine
gescheite Lösung im WWW:
Ich möchte mittels einer Tastatur, bei der ich die beiden Pole der
Tasten mit einem Kabel und einem Druckschalter verbunden habe Befehle an
ein Flash-Programm weitergeben. Soweit klappt auch alles ganz gut. Mein
Problem ist, dass die Dauer, die der Wurfball den Taster herunterdrückt
zu kurz ist, um als Tastendruck im Windows anerkannt zu werden.
Systemsteuerung/Tastatur habre ich schon probiert - bringt kaum
Besserung.
Vielleicht habt Ihr noch ein paar Ideen.
Dafür schon einmal vielen Dank im Voraus.
Grüße,
Dieter Rantel
Hallo Samule, Hallo Torsten,
danke für Eure Antworten!
Zu Samuel: Kann ich leider in meinem BIOS nicht einstellen (AMIBIOS)
Zu Torten: Monoflop sagt mir im Moment nur twas im Zusammenhang mit
LED´s - kannst Du mir da auf die Sprünge helfen? Danke...
Gruß,
Dieter Rantel
Dieter Rantel schrieb:> Monoflop sagt mir im Moment nur twas im Zusammenhang mit> LED´s
Was denn? Monoflops haben gar nichts mit LEDs zu tun. Natürlich kann man
überall LEDs anschließen ...
Das sind Bausteine, die über eine Signalflanke getriggert werden und
umschalten und dann nach einer einstellbaren Zeit (z.B. mit RC-Glied)
wieder zurückschalten. Ein Treppenlichtautomat ist z.B. funktional ein
Monoflop.
In deinem Fall könnte es zur Verlängerung des zu kurzen Pulses dienen,
so dass dein Windows den Tastendruck erkennt.
Hallo,
erstmal vielen Dank für die tolle Hilfe von Euch...
Das zu Bauen dürfte kein Problem darstellen, ich brauche es zwar dann 40
mal, da ich 40 Tasten ansteuern möchte,aber daswäre dann nur ein
Zeitproblem.
Allerdings bereitet mir die Planung einiges an Kopfzerbrechen.
Ich als elektronisches Greenhorn wüsste momentan nicht, wo ich da was
anklemmen muss, geschweige denn, welche Werte meine Komponenten haben
müssen.
Also ich denek, dass eine Hysterese von ca. 0,5 Sekunden sinnvoll wäre.
Wäre Super, wenn mir jemand anhand meines "einfachen" Schaltplanes noch
ein paar tipps zur Planung geben könnte. (im Anhang)
Nochmals vielen Dank an Euch!
Grüße,
Dieter Rantel
Nein, so einfach lässt sich ein Monoflop nicht in eine Tastaturmatrix
integrieren, die von einem Tastaturcontroller ausgewertet wird.
Hier ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verwendung komplett anderer
Hardware in Form eines "KeyWarriors"
http://codemercs.com/index.php?id=129&L=0 sinnvoll.
Hallo Rufus,
danke für den Tipp - das ist ein weiterer interessanter Ansatz.
Jedoch denke ich, dass es auch mit einem Monoflop gehen sollte, da es ja
soweit funktioniert, ich aber "nur" die Dauer des Schaltvorganges
verlängern muss. Dafür müsste - soweit ich das verstanden habe - eine
Monoflop-Schaltung ja geradezu ideal sein...
Vielleicht hat jemand noch einen Tipp zur Beschaltung - dafür wäre ich
sehr dankbar.
Beste Grüße,
Dieter Rantel
Ein Monoflop ist prinzipiell ein verfolgbarer Ansatz, nur liefert ein
Monoflop ein Ausgangssignal, das sich ohne weitere Hilfsmittel nicht in
die Tastaturmatrix einbinden lässt, die vom Tastaturcontroller
ausgewertet wird.
Sieh Dir mal an, wie eine Tastaturmatrix angesteuert wird, dann
verstehst Du auch, warum man da nicht einfach den Ausgang eines
Monoflops 'reinhängen kann.
Wenn Du ein Relais (hier genügt ein Reed-Relais) anstelle der Taste in
die Tastatur einbaust und das mit Deinem Monoflop ansteuerst, dann ist
das Ziel erreicht.
Wie hätte ich mir denn so einen Key-Warrior im einsatz vorzustellen?
Ich benötige ca. 42 Tasten, also die Buchstaben (incl. Umlaute)+ Zahlen
+ Enter+Leerstate...
Also 42 Schalter, die den Key-Warrior ansteuern.
Hast Du eine Idee, wo so etwas kostenmäßig hinläuft?
Danke und Gruß,
Dieter Rantel
Bessere Idee:
Ein kleiner µC steuert eine PS/2 Tastatur an und liefert das Ergebniss
per Serialport zum PC. Notfalls kann man auch einen Converter zu USB
einbauen.
KeyWarrior wäre da eher ungeeignet, das ist halt auch ein
Tastaturcontroller und als solcher Entprellt er die Schalter, damit
würde das kurze Schließen des Kontaktes auch unter den Tisch fallen.
Eher geeignet wäre der IO-Warrior56. Der hat 50 I/O Pins und liest diese
jede Millisekunde aus, damit lassen sich also auch kurze Impulse fangen.
Die Umsetzung der Daten in Tastencodes haben wir als Beispielsoftware.