Backflow schrieb: > Oder solltest du am Ende noch gar keine Festanstellung haben?! Erfaßt. Ich starte als Dr. Und da muß man sehr suchen, eine adäquate Stelle zu finden. Jobs mit Uni/FH od. BA blende ich aus. Es muß etwas Anspruchsvolles sein. Man sollte sich aber wahrscheinlich von der Vorstellung verabschieden, daß anspruchsvolle Stellen in jedem Falle anspruchsvoll entlohnt werden.
Gast
#2806146
>Ich starte als Dr. Also beruht deine werte Einschätzung wie z.B. der Pille-Palle-Tätigkeiten auf keiner irgendwie validierten Grundlage. Und jetzt bitte nicht, ich hab mich als Doktorand mal in einer Firma aufgehalten. Nun ja, auch Blinde reden mal über Farben. >Es muß etwas Anspruchsvolles sein. Mit deiner pseudoelitären Einstellung werden sich alle Firmen um dich reißen. Man ist ja froh um jeden im Team, der sich für etwas Besseres hält.
Der Beitrag von 20:24 ist wieder von unserem geistig minderbemittelten Freund, der seine Lebensfreude aus der Verwendung fremder Nicks zieht.
Gast
#2806198
Backflow schrieb: > Also beruht deine werte Einschätzung wie z.B. der > Pille-Palle-Tätigkeiten auf keiner irgendwie validierten Grundlage. > > Und jetzt bitte nicht, ich hab mich als Doktorand mal in einer Firma > aufgehalten. > > Nun ja, auch Blinde reden mal über Farben. ich arbeite auch in einem Konzern. Und kann das schon teilweise bestätigen. Ich selber übernehme zwar auch interessante Fachaufgaben, teilweise bin ich oft auch nur am Koordinieren von externen Kräften. Ganz weg von den technischen Fachaufgaben würde ich nicht wollen. Teilweise gibt es hier schon extreme Fälle. z.B. ein promovierter Mathematiker, der sich um die Programmierung von Weboberflächen kümmert für unser Intranet. Oder ein promovierter Informatiker, der Teamleiter eines SW-Dokumentationsteam ist. Er koordiniert ein Team was Dokus und Schulungsunterlagen für neu entwickelte Software erstellt. Dafür muss man garantiert nicht wie er in theoretischer Informatik promoviert haben, dafür würde es genauso gut ein Fachinf. mit entsprechender Weiterbildung tun. Dann wieder gibt es promovierte Physiker, die als ganz profane Entwickler arbeiten. Teilweise arbeiten die in Projekten zusammen mit externen die so ziemlich das Gleiche machen. Einige der externen sind sogar Fachinformatiker, die nicht mal Abi / Fachabi haben, mache sind auch nur staatl. gepr. Informatiker oder so.
Gast
#2806216
kleiner Nachtrag : ich persönlich schätze lieber einen gut bezahlten Konzernjob mit 35 H Woche und anderen Annehmlichkeiten, statt einen schlechter bezahlten aber ggf. anspruchsvolleren Dienstleister oder Forschungsjob. Ganz weg von der Technik bin ich ja nicht. Mir persönlich ist einfach ein angemessenes Einkommen wichtig, da ich selber aus sehr einfachen Verhältnissen stamme. Mit Wissenschaft und Forschung beschäftige ich mich in meiner Freizeit ( nicht ausschließlich, aber doch mal ganz gerne ). Bei einer 35 H Woche bleibt einem ja einiges an Freizeit über ;-)
Gast
#2806400
Martin schrieb: > ... Lehrer mit A13 hat mehr Netto als Ing. mit 60k - Warum? ... > > > > Weil seine Interessen von der Gewerkschaft, von den > > Beamtenorganisationen und vom Staat vertreten werden. > > > > Ingenieure sind zu doof sich entsprechende Strukturen zu schaffen, darum > > verdienen sie weniger. Genau das ist der Grund!! ========================== Übrigens, ".. vom Staat vertreten .." kann man konkretisieren: Die CDU/CSU und SPD werden vom öffentl. Dienst, insbesondere von Beamten dominiert. Bei den Lehrern kommt noch die "Lehrerpartei", Die Grünen, stark unterstützend hinzu. (PS: FDP ist die Lobbyorganisation der Ärzte und Juristen) Ein Drittel der SPD-Mitgl. sind Beamte. Glaubt Ihr, daß Ingenieure es auch schaffen könnten, sich zu organisieren?
Ulrich S. schrieb: > BeatiPauperesSpiritu schrieb: >> Sicher gibt es auch Gegenbeispiele vom so gerne verspotteten faulen >> Lehrer. Aber die gibt es auch Industrie. > > Ich denke jeder hier hat ein paar Jahre Schule hinter sich und etliche > Lehrer gehabt. Die Engagierten und guten sind sehr rar und der > durchschnitt macht einen brauchbaren Job, aber hat ein sehr leichtes > leben, weil der Lehrer den Unterrichtstoff nur im ersten oder maximal > noch im zweiten Jahr intensiver vorbereitet hat. Seither läuft Recycling > und das heißt Freizeit in Masse. Der Clou ist auch nicht der Stoff, es wäre tragisch, wenn ein Lehrer jeden Jahr NEU die Bruchrechnung lernen müsste. Der Clou ist der Umgang mit den Menschen. Rund 30 an der Zahl und keine abgeklärten BA oder MA-Absolventen sondern Jungs und Mädels in der Pubertät, denen der Sinn nach was anderem steht als Mathe oder Physik. Obwohl, die Ausführungen zum waagrechten Wurf im Zusammenhang mit der Berechnung der Austrittsgeschwindigkeit von Sperma sind natürlich nicht ganz uninteressant - aber wer traut sich, so ein Beispiel in der Schule zu bringen? > > Faule Lehrer bekommen dieselbe Entlohnung # ...in der Tat höre ich oft Stories aus dem Kollegium, bei denen sich die Fußnägel nach oben biegen... > wie die guten und die ist > üppig. Wenn sich das einer in der Wirtschaft erlaubt, ist er > mittelfristig weg vom Fenster Zitat Mitarbeiter Siemens Networx: Ich bin nach der Hälfte der Zeit fertig mit meiner Arbeit, lese dann heimlich ein Buch auf der Arbeit Zitat Mitarbeiter Telekom: Mal ehrlich, ich sitze zum Teil stundenlang rum und weiß ich was ich tun soll, Kollegen geht es ebenso. Klar sind die weg vom Fenster, die Unternehmensberater sind ja auch nicht ganz blöde... > und der Lehrer geht im schlimmsten Fall in > den Vorruhestand. Wenn du nicht ausgeschlafen in den Unterricht geht und einen Plan hast, was heute angesagt ist, gehst du unter und ein wie ne Primel - da ist der Vorruhestand dann noch die Alternative zum Burnout oder zum Selbstmord.
Gast
#2806477
"Der Clou ist der Umgang mit den Menschen. Rund 30 an der Zahl und keine abgeklärten BA oder MA-Absolventen sondern Jungs und Mädels in der Pubertät, denen der Sinn nach was anderem steht als Mathe oder Physik." An der beruflichen Schule? Das Alter ist dort doch wohl eher von 15 bis Mitte 40.(Also von berufsvorbereitenden Jahr/Ausbildung im dualen System bis Techniker) Dh. die meisten dort sind nicht mehr in der Pubertät.
test schrieb: > Das Alter ist dort doch wohl eher von 15 bis Mitte 40.(Also von > berufsvorbereitenden Jahr/Ausbildung im dualen System bis Techniker) > Dh. die meisten dort sind nicht mehr in der Pubertät. Klar, wenn die Leute mal 20+ sind, wird es einfacher, weil die dann meist auch nen Plan haben, worauf es ankommt und ein Interesse, dass es weitergeht. Und wenn dann da einige 15-jährige sitzen, werden die von der Ernsthaftigkeit der Älteren sicher gut mitgenommen. Am Gym würde so manche Denk- und Verhaltsensweise noch als spätpubertär verbuchen. Schüler aus der 10. Klasse Realschule erscheinen mir auch deutlich besonnener und zielstrebiger als welche aus der 10. Klasse Gymnasium. Klar, es ist das Abschlussjahr und da wollen alle gut abschneiden.
Gast
#2810300
Ich habe einige Zeit Nachhilfe u.a. bei der Schülerhilfe während des Studiums gegeben u.a. zusammen mit Lehrern. An denen hat man gesehen was 20 Jahre Schuldienst aus einem machen können, die hatten m.M. alle nen Schatten weg, durch die verzogene Brut kein Wunder. Irgendwann habe ich dann aufgehört, das war zwar gutes Geld aber diese nervigen Kinder und kaputten Lehrer kannst du irgendwann nicht mehr ertragen, sonst bekommst du selber einen Schaden ab. Fazit: Nie im Leben werde ich Lehrer! Egal ob Gym, Hauptschule oder Berufsschule, das ist die Höchststrafe diesen Job auszuüben. Auf begrenzte Zeit ok aber das ein leben lang? Das "hohe" Beamtengehalt ist Schmerzensgeld und eher zu niedrig.
Gast
#2811092
Manche Leute können gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen und auch mit schwierigen Fällen. Andere können das nicht so gut oder überhaupt nicht. Die Erstgenannten erfüllen die Voraussetzung für den Lehrerberuf, und die Letztgenannten eben nicht. Würden die Lehrkräfte nach echter Befähigung ausgewählt werden, und nicht nur nach bürokratischen Formalitäten, so wäre das Schulproblem größtenteils gelöst. Die Lehrerausbildung müßte - zumindest in der Anfangszeit - überwiegend in den Klassen, und nicht im Hörsaal stattfinden. Die Vorgaben zu Ausbildung und Unterricht dürften nicht von Verwaltungsjuristen, sondern von guten, sehr erfahrenen Lehrkräften erteilt werden. Auch praxisferne Pädagogikprofessoren taugen dazu nicht. Die meisten Lehrer meinten, daß die Unipädagogik für die Schule unbrauchbar ist.
Gast
#2907596
Dem Ingenieur ist nix zu schwör... auch das Aushalten der Tatsache, dass jemand mehr verdient als man selbst. Ingenieur sein ist eine Berufung. Fertig aus.
Gast
#2908017
Maxi Weber schrieb: > Dem Ingenieur ist nix zu schwör... auch das Aushalten der Tatsache, dass > jemand mehr verdient als man selbst. > Ingenieur sein ist eine Berufung. Fertig aus. Auf diesen Kommentar hat die Welt 10 Wochen gewartet...
Gast
#2908175
@überraschender Nenne mir einen logischen Grund warum du mehr verdienen solltest als jemand der mehr als du verdient, sei es ein Lehrer oder ein Müllmann, völlig egal, nun kommst du und komme nicht mit dem Geschwafel von lange Jahre Studieren und Ingenieur etc. Diese bekloppten im Hirn Scheiße habenden Neider, werde doch auch Lehrer oder LKW Fahrer, einige von denen verdienen weit mehr als du. Oder, verklage doch deinen Arbeitgeber wieso zahlt er dir weniger als einem Friseur.
Gast
#2908301
Laut Verblödungsmedien geht es den Elektroingenieuren sehr gut, siehe http://www.n-tv.de/ratgeber/Was-Akademiker-verdienen-article7701236.html Verschwiegen wird dabei wie üblich, dass viele Ingenieure gar keinen Job als Ingenieur finden und dementsprechend auch weniger verdienen.
Gast
#2908322
Ja und? Ist es gleich ein Grund auf andere neidisch zu sein?
Überraschender über Überraschende schrieb: > Nenne mir einen logischen Grund warum du mehr verdienen solltest als > jemand der mehr als du verdient Schöner Satz. Insbesondere dank des expliziten Bezugs zu Logik. ;-)
Gast
#2908326
Überraschender über Überraschende schrieb: > Ja und? Ist es gleich ein Grund auf andere neidisch zu sein? Was hat das mit Neid zu tun?
Heiner schrieb im Beitrag #2908324: > 95% der Lehrer könnten durch IT besser ersetzt werden, das ist ein > Zukunftsmarkt, u. a. für Ingenieure/Informatiker. Ich stell mir grad den Entwickler vor, der jahrelang im Kämmerlein isoliert sein Dasein fristete, und auf den nun eine Horde auf Krawall gebürsteter Jugendlicher losgelassen wird.
Gast
#2908338
In diesem Thread hat alles mit Neid zu tun, nur Neid und nichts anderes.
Gast
#2908345
Und wieder typisch Deutsch nicht war, kommst mit einem Nagel neuem Polo angefahren, sagt keiner was, kommst mit einem 20 Jahre alten Mercedes heißt es, wie kann der sich nur einen Mercedes leisten..
Passt aber, heutzutage, denn der Daimler ist eine Demonstration dafür, dass man sich den exzessiven Spritverbrauch dieser Oldtimer leisten kann.
Gast
#2908357
Ja, daran wird es liegen.
Du meinst wirklich, den Maschinchen erginge es besser?
Gast
#2908361
A. K. schrieb: > Passt aber, heutzutage, denn der Daimler ist eine Demonstration dafür, > dass man sich den exzessiven Spritverbrauch dieser Oldtimer leisten > kann. Der Spritverbrauch hat sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich verändert. In der Mittelklasse liegt er heute sogar höher, weil auch die Motorleistung heute unsinningerweise höher als damals ist.
ichbins schrieb: > Der Spritverbrauch hat sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich > verändert. Zufällig kenne ich jemanden, der mal einen 2 Jahrzehnte alten Baby-Benz fährt und mal einen grossen Familien-Van. Der Van ist erheblich sparsamer. > weil auch die > Motorleistung heute unsinningerweise höher als damals ist. Der Vergleich oben war der Polo. Nicht irgendwelche PS-Protzkisten.
Gast
#2908450
A. K. schrieb: > Der Vergleich oben war der Polo. Nicht irgendwelche PS-Protzkisten. Du meinst sicher einen Polo GTI mit Chip-Tuning? :-D
Gast
#2908790
Heiner schrieb im Beitrag #2908324: > 95% der Lehrer könnten durch IT besser ersetzt werden, das ist ein > Zukunftsmarkt, u. a. für Ingenieure/Informatiker. Das geht einfach online. http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/weiterbildung-rekordgeschaefte-mit-elektronischem-lernen-11943067.html
Gast
#2909748
Nix für ungut Leute aber die Motorleistung hat mit dem Spritverbrauch nun wirklich ziemlich wenig zu tun. Der Grund warum die Autos heute genausoviel brauchen wie vor zehn Jahren liegt schlicht und ergreifend an der höheren Sicherheitsausstattung (10 Airbags, Gurtstraffter,ABS,ESP,Aktivlenkung ...) den stark zunehmenden Komfortsystemen (elektrische Fensterheber, Frontheizung, Klima, Sitzheizung..)die erstens Strom und damit Sprit fressen und zweitens das Fahrzeuggewicht immens erhöhen. Zu guter Letzt sorgen die extrem verschärften Abgasnormen dafür dass immer mehr Bauteile verbaut werden müssen (Dieselpartikelfilter, Sekundärluftsysteme, Abgasrückführung..) die ebenfalls das Gewicht erhöhen. Die Motoren sind längst wesentlich sparsamer geworden nur ein Mittelklassewagen von heute bringt mindestens 20-30% mehr Gewicht auf die Wage als in den 90ziger Jahren.
Gast
#2909781
Ein heutiger Astra in Minimalausstattung (ohne Extras) verbraucht mehr als einer von vor 20 Jahren. Sicher, am Gewicht hat er auch zugelegt.
Gast
#2909799
überraschter schrieb: > während der Lehrer morgens Recht > und mittags frei hat. Genau! - und Nachts erst ! - und am Wochenende ! - und andauernd Ferien ! - und Feiertage ! - und überhaupt ! - und ... ( bitte selbst ergänzen ) Und wenn der Lehrer SO einen geilen Job hat, warum nicht selbst Lehrer werden? [ ] ich weiss nicht, wohin mit dem vielen Geld [ ] ich weiss nichts mit der vielen Freizeit anzufangen [ ] ich bin einfach nur neidisch [ ] ich kann kein Abitur [ ] ich will nicht ..zig Semester studieren [ ] ich will mich nicht mit anderer unerzogener Kinder rumärgern NfU Honk
Gast
#2909803
Honk schrieb: > Und wenn der Lehrer SO einen geilen Job hat, warum nicht selbst Lehrer > werden? [x] Als Ingenieur hat man da kaum Einstiegsmöglichkeiten
Honk schrieb: > [x] ich will mich nicht mit anderer unerzogener Kinder rumärgern Hinzu kommt, dass man nur Mathe und oder Physik unterrichten wollte und den Lehrstoff vergessen die meisten ganz schnell.
Gast
#2914082
Ich will das unser Nachwuchs von fähigem und gutem Personal ausgebildet wir., Damit auch Menschen mit IQ Lehrer werden, muss die Stelle auch finanziell attraktiv sein, sonst wird am Ende nur der Bodensatz eines Abijahrgangs Lehrer. Ob es unbedingt unkündbare Beamtenstellen sein müssen, die keine Leistungsanreize setzen ist eine andere aber sehr berechtigte Frage. In der Familie im Bekanntenkreis habe ich genug Lehrer. 95% arbeiten bei voller Stelle mehr als 42 Zeitstunden pro Woche. Letzten Endes heißt es Augen auf bei der Berufswahl.
Gast
#2914093
A. K. (prx) schrieb: Heiner schrieb im Beitrag #2908324: >> 95% der Lehrer könnten durch IT besser ersetzt werden, das ist ein >> Zukunftsmarkt, u. a. für Ingenieure/Informatiker. > Ich stell mir grad den Entwickler vor, der jahrelang im Kämmerlein > isoliert sein Dasein fristete, und auf den nun eine Horde auf Krawall > gebürsteter Jugendlicher losgelassen wird. Das weiß der Entwickler natürlich, denn er hat einen schnellen DSL-Anschluss und kennt Videos auf youtube der frechen Bratzen heutzutage. Ganz anders sah es früher auf einer Gesamtschule aus. Da wurden tatsächlich alte tattrige Omas mit gefühlten 'limes (Alter) -> 75' Jahren eben noch mal reaktiviert und der Meute pupertierender Schüler in Überzahl als Ersatzlehrkraft aufgezwungen (zum Verdruss der Jugend). Da kam dann mal gar nix mehr an Unterricht/Aufmerksamkeit für den Lehrstoff bei raus, außer, wer macht den geilsten Blödsinn während der 45 Minuten. Das war ein Spass .. und wahrscheinlich eine wirklich schlimme Erfahrung für die arme damals partout nicht in Rente gehen wollende honorige (total überforderte) Lehrkraft. "Nun seid aber mal ruhig, Kinder ..!" ;-)
Gast
#2915091
Naja, ich glaube mal nicht, dass ältere Lehrer wissen was Youtube ist.
Gast
#2915123
tr schrieb: > Naja, ich glaube mal nicht, dass ältere Lehrer wissen was Youtube ist. Die wissen manchmal nicht, was ein PC ist. ;-) Ganz im Ernst: Als wir Schüler bereits mit selbst erstellten Simulationsprogrammen engagierter Lehrer, die vorher Elektroingenieure waren, hantierten, da fragten andere Lehrer, die nichts machten, in einem anderen Fach, ob es lohnt, einen PC zu kaufen... Einer meiner Lehrer machte tatsächlich schon 1993 ein Ortskurvenprogramm mit wirklich schöner grafischer Ausgabe auf dem Bildschirm, für Netzwerke mit R C L. Spice kannte noch niemand. Es ging allerdings nur geradeaus. Nach einer Fehleingabe mußte man es von vorne neu wiederholen. Trotzdem, amüsant.
Gast
#2915216
tr (Gast) schrieb:
> Naja, ich glaube mal nicht, dass ältere Lehrer wissen was Youtube ist.
Wenn sie sich seit dem Smartphone boom in bundesdeutschen Lehrerzimmern
herumgedrückt haben (was anzunehmen ist), dann wissen sie das auf jeden
Fall. Schon alleine aus den Diskussionen rund um Gewaltvideos, Mobbing
etc. auf Schulhöfen bzw. in Klassen. Die sozialen Themen in Schulen sind
mit Sicherheit ein Dauerthema unter Lehrkräften.
Gast
#2915254
Proxxon schrieb: > Wenn sie sich seit dem Smartphone boom in bundesdeutschen Lehrerzimmern > herumgedrückt haben (was anzunehmen ist), dann wissen sie das auf jeden > Fall. Nöö. Ich hatte an der Fachoberschule einen Lehrer in E-Technik, der kannte nur was mit komplexer Rechnung und Ortskurven. Das machte er aber sehr gut. Dafür braucht man kein Smart-Phone.
Gast
#2915274
Wilhelm Ferkes (ferkes-willem) schrieb: Proxxon schrieb: >> Wenn sie sich seit dem Smartphone boom in bundesdeutschen Lehrerzimmern >> herumgedrückt haben (was anzunehmen ist), dann wissen sie das auf jeden >> Fall. > Nöö. Ich hatte an der Fachoberschule einen Lehrer in E-Technik, der > kannte nur was mit komplexer Rechnung und Ortskurven. Das machte er aber > sehr gut. Dafür braucht man kein Smart-Phone. Und wie lange ist das her? Heutzutage bringen die Schüler ihr Smartphones selber mit und konsumieren damit Gewaltvideos auf dem Schulhof. Außerdem galt das von dir gesagte genauso für die MdB im deutschen Plenum. Nun schau sie dir heutzutage an. Rennen alle mit einem iPhone/iPad herum und lassen ihre Apps laufen .. Die Smartphone-isierung der Gesellschaften schreitet voran bsw. ist nicht mehr aufzuhalten .. Demnächst wohl auch mit Kacheln. ;-)
Gast
#2915290
Proxxon schrieb: > Und wie lange ist das her? Heutzutage bringen die Schüler ihr > Smartphones selber mit und konsumieren damit Gewaltvideos auf dem > Schulhof. Damit lernt aber niemand Grundlagen der Technik.
Gast
#2915304
Mh ab wann es dann wohl legal sein wird Jammer in Klassenräumen aufzustellen :) Oder wie bei mir im Büro, Dreifach-Verglasung mit irgendeiner komischen Beschichtung in den Fenstern. Fenster zu - 0 Empfang Fenster auf - voller Empfang
Gast
#2915313
Politiker und Internetkenntnisse ist ein Widerspruch in sich selbst http://www.youtube.com/watch?v=C0Q41F6m1_E Bei Lehrern sieht es auch nicht besser aus. Proxxon schrieb: > Nun schau sie dir heutzutage an. Rennen alle mit einem > iPhone/iPad herum und lassen ihre Apps laufen .. Nur jeder dritte Deutsche (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone. http://www.bitkom.org/de/presse/8477_71854.aspx Lehrer und Politiker sind da meiner Meinung nach noch rückständiger als der Durchschnitt.
Gast
#2915315
Proxxon schrieb: > Die Smartphone-isierung der Gesellschaften schreitet voran bsw. ist > nicht mehr aufzuhalten .. Jedesmal wenn die Menschheit eine neue Kommunikationsmaschine erfindet (Sprache, Symbole, Schrift, Postkutsche, Buchdruck, Radio, Telefon, TV, Fax, Internet, Mobiles Internet) rufen irgentwelche Reaktionäre den Weltuntergang aus. Nein, es ist nicht der Weltuntergang, man ist nur selbst unflexibel und alt geworden.
Gast
#2915439
Dumpfbacke (Gast) schrieb: Proxxon schrieb: >> Die Smartphone-isierung der Gesellschaften schreitet voran bsw. ist >> nicht mehr aufzuhalten .. > Jedesmal wenn die Menschheit eine neue Kommunikationsmaschine erfindet > (Sprache, Symbole, Schrift, Postkutsche, Buchdruck, Radio, Telefon, TV, > Fax, Internet, Mobiles Internet) rufen irgentwelche Reaktionäre den > Weltuntergang aus. > Nein, es ist nicht der Weltuntergang, man ist nur selbst unflexibel und > alt geworden. Wer schrieb denn was von "Weltuntergang"? Da hast du jetzt aber gründlich was missverstanden. Smartphones sind nix anderes als handliche mobile (Klein-)Computer, die Dank ihrer Qualität inzwischen ein enormes Anwendungspotential mit sich bringen und selbstverständlich auch zum lernen geeignet sind, wenn sie Texte einigermaßen gescheit darstellen können (Auflösung, Scrolling etc.). Deswegen wird der Stift, Papier und das (Fach-)Buch ja nicht verschwinden, aber die stetige Verbesserung vor allem der Darstellungsqualität bei gleichzeitig sinkenden Preisen wird wohl die normalen Handys mit ihren einfachen Displays immer mehr in den Hintergrund drängen. Hinzu kommen immer mehr e-Reader (bald beleuchtet und auch bald bunt; vielleicht auch bald mit beschleunigter e-Ink Technologie) und Tablet-PCs. Letztere sind als Lernmedium doch phantastisch geeignet. Weltweit gibt es Initiativen wie den "100-Dollar-Laptop", um solche Technologien auch dort auszubreiten, wo das iPad aus kostengründen sich so schnell nicht durchsetzen wird. Beim "100-Dollar-Laptop" sind dann auch freie OS wie Linux ein wichtiges Thema.
Gast
#2915460
tr (Gast) schrieb: > Nur jeder dritte Deutsche (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone. > http://www.bitkom.org/de/presse/8477_71854.aspx > Lehrer und Politiker sind da meiner Meinung nach noch rückständiger als > der Durchschnitt. Da hast du aber eine Ursula von der Leyen noch nicht wahrgenommen. Die simst schon lange und emsig mit Merkel und dem Clan. Die Spitzenpolitiker haben inzwischen fast alle moderne Technik. Der digitale Analphabetismus aus dem Bundestag war gestern .. Und die Bitkom, naja, die zählen fleißig den Fachkräftemangel ..
Gast
#2915495
> Da hast du aber eine Ursula von der Leyen noch nicht wahrgenommen. Ausnahmen mag es geben. > Die > simst schon lange und emsig mit Merkel und dem Clan. SMS ist Technik aus dem letzten Jahrtausend. > Die Spitzenpolitiker haben inzwischen fast alle moderne Technik. Ob sie damit umgehen können? > Und die Bitkom, naja, die zählen fleißig den Fachkräftemangel .. Da sollten sie am besten in ihren eigenen Reihen anfangen.
Gast
#2915504
Proxxon schrieb: > Da hast du aber eine Ursula von der Leyen noch nicht wahrgenommen. Gerade die hat sich doch schon oft mit ihrer Inkompetenz zum Thema blamiert.
Gast
#2915513
tr (Gast) schrieb: >> Da hast du aber eine Ursula von der Leyen noch nicht wahrgenommen. > Ausnahmen mag es geben. Das mit der Ausnahme war mal. >> Die >> simst schon lange und emsig mit Merkel und dem Clan. > SMS ist Technik aus dem letzten Jahrtausend. Dann schau dir mal an auf welchen Geräten dort gesimmst wird. https://itunes.apple.com/de/app/schaffler-mdb/id440969118?mt=8
Gast
#2915520
Mh, offensichtlich sind nicht nur Ings. von der Leiharbeit gebeutelt: http://www.tagesschau.de/inland/aufstocker-bundestag100.html
Gast
#2915523
Wer Apple nutzt und sich von dieser Unflexibilität gängeln lässt, gibt doch indirekt zu, dass er von der Technik (und auch noch von vielen anderen Sachen in diesem Zusammenhang) keine Ahnung hat. Wer Geräte der oberen Preisklasse nutzt, ist noch lange nicht kompetent.
Gast
#2915525
Paul (Gast) schrieb: Proxxon schrieb: >> Da hast du aber eine Ursula von der Leyen noch nicht wahrgenommen. > Gerade die hat sich doch schon oft mit ihrer Inkompetenz zum Thema > blamiert. Mit solchen Einschätzungen wäre ich vorsichtig. Die ist noch immer eine der besten Ministerinnen die Merkel in ihrem Club hat und wenn ich so an ihren Vorgänger Franz Josef Jung denke ..
Gast
#2915533
Paul (Gast) schrieb: > Wer Apple nutzt und sich von dieser Unflexibilität gängeln lässt, gibt > doch indirekt zu, dass er von der Technik (und auch noch von vielen > anderen Sachen in diesem Zusammenhang) keine Ahnung hat. Wer Geräte der > oberen Preisklasse nutzt, ist noch lange nicht kompetent. Die Dame braucht auch nicht "Computerexperte" zu sein. Dafür wird sie nicht bezahlt. Die braucht nur eine Technik, die ihre Arbeit möglichst gut unterstützt und dabei möglichst einfach zu bedienen ist. Und nein, sie braucht bestimmt auch kein bis in alle Details konfigurierbares Ubuntu ..
Gast
#2915540
Sie trifft aber Entscheidungen zu Computerthemen, die sehr relevant sind. Und das ist bei diesem minderwertigen Sachverstand sehr gefährlich!
Gast
#2915566
Jemand, der nicht anstreben will, Kinderp_rn aus dem Netz zu löschen und stattdessen eine primitive Sperre mittels DNS vorschlägt, was jedes Kleinkind umgehen kann, den kann man wirklich nicht ernst nehmen. Solche Entscheidungsträger sind gefährlich. Ähnlich wollte sie mit nicht Systemkonformen Meinungen im Netz umgehen, um die Meinungs- und Redefreiheit einzuschränken. In diesen Fall ging es aber auch um Löschung.
Gast
#2920529
Leute, warum interessiert ihr euch so sehr für die Berufe anderer. Ich kann wirklich nicht versthehen, wieso hier soviel Frust, Rechtfertigungen und Neid ausgebreitet wird. Freut euch doch für die Lehrer, die gut verdienen und die Ing., die so lange ihrem Traumberuf nachgehen dürfen. Echt, ihr klingt wie kleine Schüler mit einem gesteigerten Geltungsbedürfnis und dem Minderwertigkeitsgefühl eines Menschen, der immer das Gefühl hat zu kurz zu kommen. Trinkt einen Kaffee und relaxt. Ich für meinen Teil setze mich jetzt um 13 Uhr, nach meiner Arbeit als Lehrer, in die Sonne und nachher verausgabe ich mich noch beim wöchentlichen Golfspielen. Servus Ein Lehrer
Gast
#2920540
oh je schrieb: > Jemand, der nicht anstreben will, Kinderp_rn aus dem Netz zu löschen und > stattdessen eine primitive Sperre mittels DNS vorschlägt, was jedes > Kleinkind umgehen kann, den kann man wirklich nicht ernst nehmen. Dieser jemand klagt über den Fachkräftemangel und senkte die Zuwanderungshürden für Ingenieure, Ärzte und Informatiker von um die 66k€/a auf unter 35k€/a. Den muss ich leider ernst nehmen. Egal was ein Lehrer verdient, ich möchte derzeit kein Lehrer sein. Lehrer bilden unsere Zukunft aus, bzw. sollten es. Viele Lehrer hangeln sich von Jahr zu Jahr mit befristeten Verträgen rum. Also tauschen möchte ich mit denen nicht.
Gast
#2920620
oh je schrieb: > Ähnlich wollte sie mit nicht > Systemkonformen Meinungen im Netz umgehen, um die Meinungs- und > Redefreiheit einzuschränken. In diesen Fall ging es aber auch um > Löschung. Das zeigt doch, dass es in Wirklichkeit niemals um KiPo ging, sondern nur um Beschneidung der demokratischen Grundrechte. Politische Meinungen will man löschen, KiPo aber nicht. Das sagt doch alles. Wobei auch nach Aussage des BKA, das Problem KiPo im Internet hochgespielt wird.
Gast
#2920898
Tztztz, einfach mal annem Samstagabend so wie heute mal eben den Raab schlagen und 500k+ mitnehmen, sollte ja kein Problem sein :P dann kann man der Zukunft doch schon viel entspannter entgegen sehen :)