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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Lehrer mit A13 hat mehr Netto als Ing. mit 60k - Warum?


Autor: überraschter (Gast)
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Hallo,

musste mit erschrecken feststellen, dass ein Lehrer, der um die 20 Jahre 
im Beruf ist, mit A13-Besoldungsstufe deutlich über 3000 netto (!) 
verdient. Mit Kindern noch mehr. Zusätzlich erwirbt er für heutige 
Maßstäbe gewaltige Pensionsansprüche u. ist unkündbar.

In der Industrie müsste ich dafür über 65k br. verdienen, hab aber auch 
"Industrie-Bedingungen" auszuhalten, während der Lehrer morgens Recht 
und mittags frei hat.

Diese Diskrepanz irritiert mich ganz gewaltig. Uni-Abschluss bedeutet 
A13 im höheren Dienst, unabhängig davon, welches Studium man durchlaufen 
hat (hier: Pädagogik vs. Ingenieurwissenschaft).

Wie bewertet ihr diesen Sachverhalt?

: Gesperrt durch User
Autor: A. R. (redegle)
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Lehrer wo?

Grundschule, Hauptschule, Gymnasium, Berufsschule?
Hat er eine leitende Funktion?

>während der Lehrer morgens Recht und mittags frei hat.

Das kann ich so nicht bestätigen.
Bei den Zuständen, wie sie Heute zum Teil in den Schulen vorzufinden 
sind möchte ich den Job nicht machen.

Warum hat ein Lehrerer mittags frei?
Im Normalfall muss man sich auch vorbereiten und Klausuren 
kontrollieren.

Autor: SchulXperT (Gast)
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Berlin: Verzweifelter Hilferuf von Lehrern. Schüler werden geschlagen, 
Lehrer bedroht. Jetzt Unterricht unter Polizeischutz
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/artic...

oder


http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/04/05/a0206

oder

...

Als Ing. hast Du kein Risiko für Leib und Leben. Vergiss das nicht.

Autor: oszi40 (Gast)
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Auch Du hättest Lehrer werden können. Beklage Dich nicht.

Ob ich immer die Geduld hätte, vor 30 frechen Bengels Alleinunterhalter 
und  Dompteur zu spielen, glaube ich eher nicht. Da betrachte ich seine 
A13 eher als "Schmerzensgeld" und freue mich wenn unsere Kinder was 
Gescheites lernen dort.

Autor: Artur R (Gast)
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Lehrer mit A13 sind glaube ich nur Berufsschullehrer. Die anderen kommen 
nicht so hoch.

Naja, Berufsschullehrer ist schon geil:
- wenn Schüler auf die Nerver geht kann man problemlos rausschmeißen
- mittags feierabend
- sehr gute Bezahlung
- nebenbei noch als Nachhilfslehrer gut verdienen

Autor: Artur R (Gast)
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Achja, nochwas:
- die Lehrer bekommen eine Pension und die ist um einiges höher als die 
Rente

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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In den 1970-er Jahren hatte ich an den berufsbildenden Anstalten der 
Stadt Bonn einen Berufsschullehrer mit A16. Der Mann war ganz locker, 
und sprach mit uns auch darüber. Wer eine Frage stellte, bekam nie eine 
dumme Antwort. Und wir durften so einiges fragen. Der Mann war Kölner, 
und genau so gelassen war denn eben auch die Atmosphäre. Unterricht 
natürlich bestens fundiert. Neben uns Azubis, machte er noch die 
FOS-Klassen.

Autor: dtz (Gast)
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Gymnasium A13

Allerdings gehen in Großstädten teilweise 70% aufs Gymnasium und 
entsprechend ist das Niveau. Man kann es auch daran erkennen, dass in 
Abiturjahrgängen teilweise mehrere 1,0 anzutreffen sind, was früher 
unvorstellbar war.

Wer die Lehrer um die Bezahlung beneidet soll einfach mal tauschen, 
insbesondere an der Berufsschule, dort herrscht ein gewaltiger 
Lehrermangel.
Allerdings ist niemand so blöd sich die Sache anzutun.

In ländlichen Gebieten mag es noch anderst sein.

Autor: Ing (Gast)
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Da Bildung Sache der einzelnen Länder ist, können diese auch 
entscheiden, wie sie die einzelnen Lehrer einstufen.
A13 ist auf dem Gymnasium aber durchaus der Einstieg, wenn (!!!) man 
verbeamtet wird.
Meine Mutter ist außerdem Lehrerin. Mittags hat man keinesfalls frei.
Ich möchte diesen Job auch nicht unbedingt machen.
Wenn dir Schüler einmal doof kommen, kannst du nicht viel machen. Wirfst 
du sie aus dem Unterricht benötigen sie einen Betreuer. Lässt du zu 
viele durch die Prüfung fallen,weil sie einfach dumm sind, steigt dir 
die Schulleitung auf's Dach. Sagst du irgendwas gegen Schüler klingeln 
die Eltern Abends dein Telefon vom Tisch.
Der Schuldirektor ist dabei meist auf Seiten der Eltern.

Und da findest du A13 wirklich übertrieben?

Autor: tschurifetzen (Gast)
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jep, in bayern: gymnasium studienrat A13, oberstudienrat A14, 
studiendirektor A15. und nun schaut euch mal an wieviele 
studiendirektoren an den jeweiligen gymnasien sind und wieviel die 
lehrer dafür tun müssen um aufzusteigen..
dazu 14 Wochen Ferien/Jahr und eine begrenzte unterrichtszeit/woche.

vor/nachbereitungszeit hängt sehr stark davon ab ob man sich vorbereiten 
will. und natürlich auch vom fach.
wenn man sich nicht ganz dumm anstellt und beispielweise eine 
fächerkombination wie sport- und erdkunde wählt, wo
a) die eltern keine erwartungen stellen und
b) die vorbereitungs-/nachbereitungszeit quasi wegfällt

braucht man nur noch ein gewissen quäntchen am leck-mich-am-arsch gefühl 
und man hat das beste leben.


dieses posting soll übrigens keine neiddebatte auslösen! im gegenteil, 
jeder lehramtsstudent beweist, dass er die evolutionstheorie (oder 
vielleicht nicht ganz so hoch gegriffen: den weg des leichtesten 
widerstands) verstanden hat und geniesst deshalb meinen vollen respekt.

all die pussys die mit infantilen sprüchen von 12 jährigen nicht 
klarkommen können ja weiterhin ihre brötchen mit dem lötkolben verdienen 
- ich werde jedenfalls nach dem (aus interesse) studiertem 
etechnik-studium ein lehramtstudium anhängen

Autor: Walter (Gast)
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Ing schrieb:
> Wenn dir Schüler einmal doof kommen, kannst du nicht viel machen. Wirfst
> du sie aus dem Unterricht benötigen sie einen Betreuer. Lässt du zu
> viele durch die Prüfung fallen,weil sie einfach dumm sind, steigt dir
> die Schulleitung auf's Dach. Sagst du irgendwas gegen Schüler klingeln
> die Eltern Abends dein Telefon vom Tisch.
> Der Schuldirektor ist dabei meist auf Seiten der Eltern.

ich gebe seit 2 Jahren ein paar Stunden Technologie an der FOS und ich 
kann die Aussagen voll und ganz bestätigen.
Wer den Lehrerjob toll findet soll ihn doch ganz einfach machen und 
nicht jammern.
Übrigens wird meist vergessen dass sich Beamte noch zur Hälfte privat 
krankenversichern müssen (+ihre Familie)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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dtz schrieb:
> Allerdings gehen in Großstädten teilweise 70% aufs Gymnasium

Unsinn.
http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildun...

Und ja: Wer findet, dass Lehrer so einen tollen, einfachen Job haben, 
der soll doch Lehrer werden. Hindert ihn schließlich keiner daran.

Autor: klaus (Gast)
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> Warum hat ein Lehrerer mittags frei?
> Im Normalfall muss man sich auch vorbereiten

Wenn man 30 Jahre lang den selben Stoff durch kaut, ist eine 
Vorbereitung nur einmalig nötig. Man braucht noch nicht mal jedes mal 
die Tafel neu beschreiben sondern man braucht nur seine Overheadfolien 
mitbringen, die man immer wieder benutzt. In Mathematik und Physik ist 
das durchaus möglich, da in der Schule ja keine neuen Erkenntnisse 
gelehrt werden. Ab und zu eine kleine Märchenstunde zu neuen 
Erkenntnissen in der Physik sind ja ohne große Vorbereitungen möglich, 
aber auch darauf verzichten die meisten Lehrer.

> Klausuren kontrollieren.

So oft werden Klausuren ja auch nicht geschrieben.

> Lehrer mit A13 sind glaube ich nur Berufsschullehrer. Die anderen kommen
> nicht so hoch.

Verdienen Berufsschullehrer wirklich am besten?

Autor: Nico (Gast)
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Also ich hab jetzt 7 Jahre in einer WG mit Lehrern bzw. anfangs noch 
Referendaren gewohnt.

Ich kann nur sagen das ich mit denen nicht tauschen möchte.

Im Schnitt kommt auf eine Schulstunde nochmal 1,5 Zeitstunden 
Vorbereitung und Nacharbeit. Je nach Bundesland kommt ein Lehrer bei 
einer 100% Stelle auf 25-28 Schulstunden/Woche. Rechnen wir mal der 
Einfachheit halber mit 25.

Davon gehen für die Dinge Abseits des Unterrichts noch mal ca. 3 
Anrechnungsstunden ab (Vertrauenslehrer, Verantwortliche für die 
Sammlungen etc.). Die Stunden werden natürlich nach einem festen 
Schlüssel berechnet, wenn die entsprechende Aufgabe 2 Zeitstunden/Woche, 
statt einer Schulstunde dauert, dann wird trotzdem nur eine Schulstunde 
angerechnet. Rechnen wir mal "nett", eine Anrechnungsstunde == eine 
Zeitstunde.

Sind wir also bei 22 Schulstunden + 3 Zeitstunden = (22*45/60) + 3 = 
19.5 Zeitstunden.
WOW! 20 Stunden Woche, will ich auch. Aber MOMENT, auf eine Schulstunde 
kommt dann noch ca. 1.5 Zeitstunden Vor- und Nachbereitung. 19.5 + 
22*1.5 = 52.5
Dazu kommen im Schnitt dann wöchentlich noch 2-3 Stunden 
Versammlung/Konferenzen. Verdammt! Dann sind wir schon bei 55. Aber 
dafür haben wir ja 14 Wochen Urlaub! Das sind ca. 9 Wochen mehr als der 
Normaldeutsche mit seiner 40 Stunden-Woche!

Hmmm,
38 Arbeitswochen a 55 Stunden = 2090
47 Arbeitswochen a 40 Stunden = 1880

Verdammt, sind ja doch noch 200 Stunden mehr! Dazu kommen dann natürlich 
noch Fortbildungen, Abikorrekturen (Erst+Zweitkorrektur), 
Lehrplanerstellung, der abendliche Anruf aufgebrachter Eltern oder die 
Mail eines Schülers der private Probleme hat.

Natürlich gibt es auch die Lehrer die sich kaum vorbereiten und sich 
einen Scheiss darum kümmern was aus Ihren Schülern wird, aber die sind 
aus meiner Erfahrung in der Unterzahl. Aber selbst bei denen ist das oft 
in einer gewissen Resignation begründet, der durchschnittliche Schüler 
begreift doch nicht einmal das Bildung wichtig ist, damit ist das 
Lehrerleben oft von einem ewigen Kampf gegen Windmühlen geprägt. Am Ende 
darf man sich ja auch noch mit dem Staat rumschlagen, der an allen Ecken 
kürzt und völlig weltfremde Anforderungen stellt.

Unterm Strich hat man dann einige Negativbeispiele für Lehrer, welcher 
ein extrem negatives Gesamtbild in der Bevölkerung geprägt haben. Jeder 
hatte den einen Lehrer in der Schule der scheisse vorbereitet war oder 
sonst nie was auf die Reihe bekommen hat. An die vielen guten Lehrer, 
die einem den Weg bereitet haben denkt man nur selten.

Achja, und ganz zum Ende noch eine kleine Anekdote zur Problematik 
"Beamter". Viele vergessen allzuleicht das man als Beamter dem Staat 
gehört, der Staat hat mehr "Ansprüche" auf einen Beamten, als jeder 
Arbeitgeber über seine Angestellten.
Im eigenen Bekanntenkreis darf ich das grad wieder in voller Blüte 
erleben. Lehrer aus BaWü lernt Lehrerin in NRW kennen, irgendwann will 
man dann doch mal zusammenziehen. Was wird gemacht? Beide stellen 
Versetzungsanträge, beide werden abgelehnt (Die Schule kann in solchen 
Fällen bis zu 3 Jahre sperren). Tja was nun? Klagen (mit minimaler 
Aussicht auf Erfolg)? Oder doch kündigen? Tja, Kündigen kann man 
natürlich als Beamter auch, eine Neuanstellung erfordert dann aber eine 
neue Gesundheitsprüfung, mit Anforderungen die für normale Menschen über 
35 kaum noch zu erfüllen sind.

Mein Fazit, nein, mit denen will ich nicht tauschen.

Autor: Na ja (Gast)
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Nico schrieb:
> WOW! 20 Stunden Woche, will ich auch. Aber MOMENT, auf eine Schulstunde
> kommt dann noch ca. 1.5 Zeitstunden Vor- und Nachbereitung. 19.5 +
> 22*1.5 = 52.5

bischen hoch gegriffen was?
Wenn ein Lehrer für 45min. Unterricht 90min Vorbereitung braucht, dann 
hat er was falsch gemacht. Die Lehrer die ich kenne / kannte brauchen 
niemals soviel Zeit. Die sitzen am Nachmittag mit na Tass Kaff am Balkon 
in der Sonne und korrigieren: jetzt vergleich mal einen Ingenieur in der 
Industrie wo der um 15 Uhr sitzt.
Allerdings hat das Lehrer sein andere Nachteile die ja schon genannt 
wurden.
Aber an die Arbeitszeit (50h+) eines Ing. kommt es sicherlich nicht 
dran.

Autor: WT (Gast)
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überraschter schrieb:
> während der Lehrer morgens Recht
> und mittags frei hat.

Das sind die Vorstellungen derer die vom Lehrerberuf wenig Ahnung haben.

Artur R schrieb:
> Naja, Berufsschullehrer ist schon geil:
> - wenn Schüler auf die Nerver geht kann man problemlos rausschmeißen
> - mittags feierabend
> - sehr gute Bezahlung
> - nebenbei noch als Nachhilfslehrer gut verdienen

Seit wann dürfen die Schüler einfachrausgeschmissen werden?
Seit wann hat man in der Berufsschule mittags Feierabend?
Bezahlungist gut, das stimmt, aber der hat auch was gelernt.
Nachhilfelehrer steht auch jedem Ingenieur frei.

tschurifetzen schrieb:
> vor/nachbereitungszeit hängt sehr stark davon ab ob man sich vorbereiten
> will. und natürlich auch vom fach.
> wenn man sich nicht ganz dumm anstellt und beispielweise eine
> fächerkombination wie sport- und erdkunde wählt, wo
> a) die eltern keine erwartungen stellen und
> b) die vorbereitungs-/nachbereitungszeit quasi wegfällt

Der, der nichts tut, wird kaum so weit "aufsteigen".
Auch bei Sport und Erdkunde gibt es eine gewisse Vorbereitungszeit. Als 
Sportlehrer sollte man zudem auch eine Ahnung von dem haben was man 
unterrichtet.

Walter schrieb:
> Übrigens wird meist vergessen dass sich Beamte noch zur Hälfte privat
> krankenversichern müssen (+ihre Familie)

Ja das wird gerne vergessen. Das muss natürlich noch vom guten Einkommen 
abgezogen werden.

klaus schrieb:
> Wenn man 30 Jahre lang den selben Stoff durch kaut, ist eine
> Vorbereitung nur einmalig nötig. Man braucht noch nicht mal jedes mal
> die Tafel neu beschreiben sondern man braucht nur seine Overheadfolien
> mitbringen, die man immer wieder benutzt.

Und genau sowas zeichnet dann einen Lehrer aus, der auch meist nicht 
weiterkommt und oft nicht gut ist, weil er keinen Bock hat etwas zu tun.
Als guter Lehrer geht man auch mit der Zeit und versucht seine 
Unterrichtsmaterialien aktuell zu halten.

Autor: ppx (Gast)
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In meinem Freundeskreis gibt es etwa über ein halbes Dutzend Lehrer 
(angehende und auch fertige, hauptsächlich gymnasial, aber auch 
Grundschul-Lehrer).
Ich weiß aus erster Hand, dass keiner von denen mit weniger als 50h die 
Woche wegkommt.

Autor: WT (Gast)
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Na ja schrieb:
> Die sitzen am Nachmittag mit na Tass Kaff am Balkon
> in der Sonne und korrigieren: jetzt vergleich mal einen Ingenieur in der
> Industrie wo der um 15 Uhr sitzt.

Als ob jeder LEhrer einen Balkon hat. So ein Schmarrn.
Was macht der Ingenieur wenn er mal zwischendrinnen einen Ausflug mit 
seiner Holden machen will? Er nimmt sich frei. Was macht der Lehrer "Ähm 
Schatz, da müssen wir warten bis Ferien sind."
Wa macht der Ingenieur mit Gleitzeit wenn er mal am Abend Geburtstag 
gefeiert hat? Er geht später ins Büro. Der Lehrer kann schlecht später 
kommen wenn sein UNetrricht um 8:00 Uhr beginnt.

Ob die Stunenanzahl nun genau stimmt, weiß ich nicht. Ein neuer Lehrer 
wird da sicherlich mehr haben als einer der den Job schon ein paar Jahre 
macht und sich im Endeffekt nur darauf vorbereiten muss was er in 
welcher Klasse machen will und was er dazu braucht und seine Skripte 
hier und da optimieren muss. Im Gesamten liegt die Arbeitszeit aber wohl 
auch nicht bei weniger als bei einem normalen Angestellten.

Autor: LeererLehrer (Gast)
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Wir, d.h. meine Freundin uns ich sind in genau der geschilderten 
Konstellation wiederzufinden.
Sie: 29, Lehrerin A13 (Gymnasium)
Ich: 31, Ingenieur (ca.60k)

Zum Finanziellen:
Sie hat ca. 2.7k netto, muss davon aber noch die private 
Krankenversicherung von ca. 300€ bezahlen.
Ich habe ca. 2.8k netto, muss davon aber nichts mehr bezahlen.
Auf der Habenseite bei ihr stehen ganz klar die Unkündbarkeit, die 
Möglichkeit nach Kinderpause wieder einzusteigen und die 
Pensionsansprüche.

Zur Arbeitszeit:
Wir verlassen morgens zur gleichen Zeit das Haus und kommen auch 
ungefähr zur gleichen Zeit wieder nach Hause.
Nur: Ich habe dann frei, sie muss noch Unterricht vorbereiten, 
Klassenarbeiten korrigieren, Klassenfahrten organisieren, etc.
Sie ist wirklich immer gestresst, genervt und am jaulen.

Fazit: Lehrer haben weniger Geld und mehr Stress
--> Also ich möchte nicht tauschen.

Der einzige Vorteil, den ich sehe ist die Dauer der Ferien. Wobei auch 
hier von Nachteil ist daß man sich als Lehrer nicht mal eben einen Tag 
freinehmen kann.

Autor: WT (Gast)
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LeererLehrer schrieb:
> Der einzige Vorteil, den ich sehe ist die Dauer der Ferien. Wobei auch
> hier von Nachteil ist daß man sich als Lehrer nicht mal eben einen Tag
> freinehmen kann.

Das stimmt. Zudem ist man immer daran gebunden und muss auch genau da in 
den Urlaub gehen wenn alle gehen und es am teuersten ist.
Wenn man selbst Kinder hat o.k., hat man keine wäre die Wahl der 
Urlaubszeit natürlich nicht verkehrt.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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überraschter schrieb:
> Zusätzlich erwirbt er für heutige
> Maßstäbe gewaltige Pensionsansprüche u. ist unkündbar.
Da müsste mal angegriffen werden, denn das "verbeamten" von Leherern ist 
hirnrissig.
Wofür haben denn zu Kaisers Zeiten Beamte eine solche herausragende 
Stellung eingenommen? Damit sie 1. nicht so leicht bestechlich waren und 
2. sich nur um ihre Arbeit zu kümmern brauchten.
Trifft einer der beiden Punkte auf einen heutigen Lehrer/Beamten zu?

WT schrieb:
> Was macht der Ingenieur wenn er mal zwischendrinnen einen Ausflug mit
> seiner Holden machen will? Er nimmt sich frei. Was macht der Lehrer "Ähm
> Schatz, da müssen wir warten bis Ferien sind."
Und davon hat er dann gleich mal 1/4 Jahr...
Es ist urig, dass im allgemeinen Volksgedanken akzeptiert ist, dass bei 
einem Lehrer "Ferien=Urlaub" gilt. Allerdings hat auch ein Lehrer 
eigentlich nur die üblichen 6 Wochen.
Allerdings scheint sich hier was zu tun, und zunehmend auch Konferenzen 
und Fortbildungen  in diese unterrichtsfreie Zeit gelegt.

> Was macht der Lehrer
Der Lehrer wollte doch Lehrer werden...

> Der Lehrer kann schlecht später
> kommen wenn sein UNetrricht um 8:00 Uhr beginnt.
Schon mal was von "Kopfweh" gehört?
Oder er kommt einfach und lässt da eine Gruppenarbeit machen...

> Im Gesamten liegt die Arbeitszeit aber wohl
> auch nicht bei weniger als bei einem normalen Angestellten.
Da könnte mit einer Stempeluhr schon mal ein Anstatz gemacht werden...
Wetten, die alteingesessenen Lehrer würden schon aus lauter Langeweile 
anfangen zu arbeiten?


Aber das Herumärgen mit Kindern fremder Leute, das darf ruhig so hoch 
dotiert sein... ;-)

Autor: WT (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Schon mal was von "Kopfweh" gehört?
> Oder er kommt einfach und lässt da eine Gruppenarbeit machen...

Aber er muss kommen und da sein.

Lothar Miller schrieb:
> Da könnte mit einer Stempeluhr schon mal ein Anstatz gemacht werden...

Das könnt, ich denke da würde so macher doch von seiner Meinung 
weggekommen, dass Lehrer ja so wenig arbeiten. :-)

Lothar Miller schrieb:
> Allerdings scheint sich hier was zu tun, und zunehmend auch Konferenzen
> und Fortbildungen  in diese unterrichtsfreie Zeit gelegt.

Zudem muss auch der Lehrer in den Ferien was für seinen Unterricht tun. 
Korrekturen, Vorbereitungen usw. erledigen sich nicht von alleine und 
die Schüler erwarten auch etwas wenn der Unterricht wieder losgeht.
Ein "ach da waren doch Ferien, die Schulaufgabe gibts erst in zwei 
Wochen" wird meist nicht so gut aufgenommen.

Autor: Doofkopp (Gast)
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Hallo Junx,

wenn schon "Neid"debatten, solltet Ihr Euch wenigstens die richtigen
Gegner/Opfer aussuchen.
Da sollte schon mindestens ein Faktor 2 beim Gehalt bei "vergleichbarem"
Stress dazwischenliegen. Lehrer und Ing. sind da jetzt bei beidem nicht
so weit auseinander.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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WT schrieb:

> die Schüler erwarten auch etwas wenn der Unterricht wieder losgeht.
> Ein "ach da waren doch Ferien, die Schulaufgabe gibts erst in zwei
> Wochen" wird meist nicht so gut aufgenommen.

Heutzutage sind es weniger die Schüler als die Eltern, die meinen, sie 
könnten alles besser und da ihr Nachwuchs ja sowieso grundsätzlich zu 
den Überfliegern gehört, müssen andere Schuldige gefunden werden, wenn 
Kleinsohnemann einfach zu blöd ist.

Natürlich ist das Verhalten bei der permanenten (nervigen) Zukunftsangst 
der Leute nachvollziehbar. Das ändert aber nichts daran, dass es bei 
Vorwürfen fast immer die Schule und dort natürlich den Lehrer trifft, 
der nicht alle mit 1,0 durchwinkt.

Ich würde selbst für 100000 pro Jahr nicht um's Verrecken wechseln.
Mir reicht, was meine Schwester mir erzählt.

Chris D.

Autor: WT (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Ich würde selbst für 100000 pro Jahr nicht um's Verrecken wechseln.
> Mir reicht, was meine Schwester mir erzählt.

Da muss man schon der Typ dazu sein um Lehrer zu werden, sonst hat man 
gleich verloren und wird nicht wirklich glücklich.

Autor: Martin (Gast)
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... Lehrer mit A13 hat mehr Netto als Ing. mit 60k - Warum? ...

Weil seine Interessen von der Gewerkschaft, von den 
Beamtenorganisationen und vom Staat vertreten werden.

Ingenieure sind zu doof sich entsprechende Strukturen zu schaffen, darum 
verdienen sie weniger.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wie bewertet ihr diesen Sachverhalt?

Daß du als überraschter nicht rechnen kannst und daher gnadenlos 
überbezahlt bist.

Über 3k netto hat man als A13 Lehrer nur, wenn man verheiratet ist,
unter 3k netto aus 60k hast du wenn du Single bist.

Zudem muss ein Lehrer einen Teil der Krankenversicherung zahlen,
hat dafür aber andere Ansprüche auf Pension=Rente.

Und weil du diese brutto/netto Unterschiede übersiehst und 
unterschlägst,
bist du als Ing offenbar schon mit 30k gnadenlos überbezahlt,
denn du vergleichst Äpfel und Birnen und jammerst auch noch.

Autor: ---- (Gast)
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Na Leute, wer von euch ist denn schon mal vor einer Klasse gestanden? 
Ich hatte da kürzlich was, nur kurze Zeit, keine doofen Haupt- oder 
Gymnasialschüler, sondern fortgeschrittene Studenten. Unterrichten, das 
heisst 120% Konzentration während dem Frontalunterricht und 100% die 
übrige Zeit (20 Minuten vor Beginn bis 20 Minuten nach Ende und in der 
Pause ebenfalls), da sofort man aufhört zu sprechen, jemand mit einer 
Frage zu einem kommt.

Ein gutes Unterrichtsprogramm vorzubereiten, nimmt ebenfalls enorm Zeit 
in Anspruch. Das muss natürlich nicht jedes Jahr neu gemacht werden, 
geistig vorbereiten muss man sich aber trotzdem. Bei jedem Fehler, jeder 
Unsicherheit im Erklären von komplizierten Dingen hat man sofort das 
Chaos. Selbst als guter Fachmann muss man vorzutragende - und eigentlich 
völlig klare - Aufgaben nochmals durchgehen.

Als Ingenieur habe ich immer mal die Möglichkeit, eine halbe Stunde auf 
Sparflamme zu laufen - als Lehrer geht das nicht.

Autor: peter (Gast)
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>> Wenn man 30 Jahre lang den selben Stoff durch kaut, ist eine
>> Vorbereitung nur einmalig nötig. Man braucht noch nicht mal jedes mal
>> die Tafel neu beschreiben sondern man braucht nur seine Overheadfolien
>> mitbringen, die man immer wieder benutzt.

>Und genau sowas zeichnet dann einen Lehrer aus, der auch meist nicht
>weiterkommt

Was meinst du in diesem Zusammenhang mit weiterkommen?
Inwiefern sollte ein Lehrer weiterkommen?

> und oft nicht gut ist, weil er keinen Bock hat etwas zu tun.
> Als guter Lehrer geht man auch mit der Zeit und versucht seine
> Unterrichtsmaterialien aktuell zu halten.

Mein Mathe und Physiklehrer, der nur seine alten Folien benutzt hatte, 
war der beste Lehrer, den ich hatte. Was soll man im Matheunterricht 
auch aktualisieren? Wer da viel Zeit für Vorbereitung verplempert, macht 
was falsch.

Autor: Artur R (Gast)
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>> Lehrer mit A13 hat mehr Netto als Ing. mit 60k - Warum?

Weil das Leben ungerecht ist!!!!!!

Autor: MaWin (Gast)
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> Nur: Ich habe dann frei, sie muss noch Unterricht vorbereiten,
> Sie ist wirklich immer gestresst, genervt und am jaulen.

Na ja, ich hab das auch 10 Jahre lang gemacht,
und kann sagen, daß im ersten Jahr wohl auf 1 Stunde Unterricht
auch 1 Stunde Vorbereitung kam,
aber in den letzten Jahren quasi gar nichts mehr.

Man verbessert seine Unterlagen, man feilt an der Didaktik,
aber man kann spontan in eine Stunde fallen und das schon
x mal gemacht nochmal machen.

Es gibt heute für Lehrer zwar manchmal mehr Dokumentationarbeit
"Pisa lässt grüssen", aber das kommt auch nur phasenweise.

Wer als Lehrer mehr Arbeit hat als als Angestellter, macht was
falsch.

Wobei ich durchaus der Meinung bin, daß eine Schule einen
Sozialarbeiter haben MUSS, der abends bei Problemfamilien
vorbeigeht, wenn der Lehrer tagsüber Auffälligkeiten meldete.
Sozialarbeit kann nicht die Aufgabe des Lehrers sein,
wer sie dennoch macht, Hut ab, macht sich auf Dauer kaputt.

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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Ich wollt´s selbst für das doppelte nicht machen.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Und der Lehrer muss nichtmal ordentliche Arbeit abliefern, sondern nur 
lieblos den selben 30 Jahre alten Kram runterbeten, da es keinerlei 
Qualitätskontrolle gibt.

Autor: Ein Gymnasiallehrer (Gast)
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Super!

Etwas über 3000.- netto habe ich tatsächlich. Da ich mich und meine Frau 
und meine Kinder (2) privat versichern muss, gehen davon noch rund 
500.-€ ab. Das hat der Threadstarter wohl vergessen.

Mit der Arbeitszeit ist das so ne Sache.

Meine Arbeitszeit mit 32 Stunden pro Woche hört sich gut an, die habe 
ich auch tatsächlich mal erreicht.

Es sind aber auch häufig über 60 Stunden mit Entwurf und Korrektur von 
Klassenarbeiten, Aufbereitung von Arbeitsmaterialien (Folien, 
Arbeitsblätter u.v.m.), päd. Klassenkonferenzen, Zeugniskonferenzen, 
Dienstbesprechungen, Gesamtkonferenzen, Elterngesprächen, 
Koordinationsgesprächen im Haus, einmal PISA-Teilnahme, alle 2 Jahre 
VERA-Test, Schulbuchausschusssitzungen, Fachkonferenzen, 
Schülerbetreuung bei Facharbeiten und Jugend forscht, Einarbeitung der 
Kollegen in neue Programme, z.Z. Einführungskurs für Kollegen zur 
Nutzung der Whiteboards, Sonderaufgaben ohne Entlastung wie Einrichtung 
von Computerräumen(von der Planung über Ausschreibung bis Endabnahme) 
u.s.w.

Mal ganz abgesehen von einer Meute von Schülern, die in ihrem Verhalten 
immer mehr Erziehungsdefizite des Elternhauses erkennen lassen, die in 
der Schule nachgeholt werden sollen.

Da ich mit den Fächern Mathe und Physik am Gymnasium etwa acht Klassen 
habe, weitere drei bis vier Projekte parallel betreue, muss ich in jeder 
Woche auf ca. 12 Hochzeiten tanzen.

So manchem Elternteil habe ich diese Einblicke gewährt, bisher hat jeder 
dankend abgelehnt.

Ich mähe am Nachmittag meinen Rasen und fahre mit meiner Frau am 
Nachmittag einkaufen. Unsere neue Nachbarin hat mich vor einigen Jahren 
beneidet. Später jedoch gefragt, "warum in einem Zimmer (mein 
Arbeitszimmer) abends so lange das Licht brennt, ist das euer 
Fernsehzimmer?".

Ich habe sie eingeladen. Das führte zur Erkenntnis, dass Lehrer wohl 
auch abends arbeiten müssen.

Wer ist jetzt noch neidisch?

Prima!

Es werden Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern gesucht und 
"Seiteneinsteiger" finden dabei durchaus einen Job. Auch der arbeitslose 
Ingenieur kann diesen "goldenen" Weg gehen.

Der Neid des Industriemitarbeiters bezieht sich auf die 
Arbeitsplatzsicherheit bei Lehrern.
Diese ist wohl sehr hoch, aber wenn die Arbeit nicht richtig läuft, ist 
an eine Beförderung nicht zu denken, d.h. A13 nicht nur 20 Jahre sondern 
bis Lebensende!

Dass so mancher Schulwechsel bis zur Entlassung, die zwar selten 
vorkommt, auch die Konsequenz aus einer unzureichenden Leistung ist, 
wird häufig übersehen.

So kann ich jeden nur raten, die für sich richtige Entscheidung zu 
treffen und diese ggf. zu korrigieren.

Meine Entscheidung war richtig, obwohl ich beim letzten Vergleich der 
Nettoverdienste mit drei Ingenieuren (2x Dipl + FH) vor ca. 5 Jahren 
weit hinterher gelaufen bin.

Fazit: Wer Lehrer beneidet, der soll seine Berufswah dahingehend ädern.

Ein Gymnasiallehrer

Autor: Ein Gymnasiallehrer (Gast)
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@ MaWin

Wenn du das 10 Jahre lang gemacht hast, dann hast du dich wohl 
erfolgreich um die anderen Aufgaben gedrückt.

Zitat von MaWin:
"Wer als Lehrer mehr Arbeit hat als als Angestellter, macht was
falsch."

Warum hast du denn dann den Lehrerberuf aufgegeben?

MaWin's Beitrag läßt keine wirkliche Erfahrung erkennen, von Eignung 
ganz zu schweigen.

Dass es unter Lehrern auch schwarze Schafe gibt, will ich nicht 
abstreiten.
Wenn meine Freunde aus der Industrie mir aber erzählen, wie die 
Krankheitstage von Kollegen aussehen, wie die Pünktlichkeit der 
Mitarbeiter aussieht, welche internen Intriegen ablaufen ablaufen, wer 
mal wieder wegen einer fehlerhaften Planung einige tausend Euro 
vernichtet hat (und immer noch seinen Job hat), dann bleibt mir die 
Erkenntnis, dass es überall schwarze Schafe gibt.

Meine Erfahrung in der Industrie, die ich während meines Studiums in 
einem Entwicklungslabor eines Messtechnikunternehmens gesammelt habe, 
hat mir ausreichend tiefe Einblicke in das Leben in der Industrie 
ermöglicht und letztendlich meine endgültige Entscheidung für den 
Lehrerberuf herbeigeführt.

Dies habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut.

Ein Gymnasiallehrer.

Autor: peter (Gast)
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> d.h. A13 nicht nur 20 Jahre sondern
> bis Lebensende!

Damit hätte ich wirklich kein Problem. Als Ingenieur hat man diese 
Garantieen nicht und viele kommen auch niemals in die Region von A13 und 
darüber.

Autor: MaWin (Gast)
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> Warum hast du denn dann den Lehrerberuf aufgegeben?

Es wird halt öde, wenn du jedes Jahr dieselben Anfänger auf den 
Schulbänken sitzen hast. Es gibt keine Weiterentwicklung, weil 
diejenigem, denen man was beigebracht hat, die gehen ja und es kommen 
Neue, bei denen alles von vorne anfängt.

Und täglich grüsst das Murmeltier.

> MaWin's Beitrag läßt keine wirkliche Erfahrung erkennen,

Wenn deine Erfahrung ist, daß du im Jahr mehr arbeitest als ein 
Angestellter, ist das entweder Unkenntnis über den Angestelltenjob 
(sagen wir Ingenieuer), oder dir fehlt es an Organisationstalent. Das 
sagt mir meine Erfahrung mit beidem.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ein Gymnasiallehrer schrieb:

>Es werden Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern gesucht
>und "Seiteneinsteiger" finden dabei durchaus einen Job. Auch
>der arbeitslose Ingenieur kann diesen "goldenen" Weg gehen.

Das halte ich ja mal für ein Gerücht. Da selbst arbeitslos, versuchte 
ich diese Wege in meinem Bundesland RP. Die ADD ist da der Meinung, daß 
ich als Dipl.-Ing. (FH) einfach nicht in Frage komme.

Autor: A. K. (prx)
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MaWin: Das Gras des Nachbarn ist immer grüner!

Autor: konrad71 (Gast)
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Warum verdient der Ing. weniger als der Lehrer ? Weil generell die Be-
wertung von Arbeit nicht stimmt in unserem System. So kassiert z.B. ein
Notar für eine lächerliche Beurkundung eines Grundstückerwerbs 20K €.
Was, bitte, hat das noch mit Leistung zu tun ? Und in der Tat, man hat 
als
Ing. kaum noch Sicherheiten, daher ist es schon zu empfehlen, Lehrer zu 
werden.

Autor: MaWin (Gast)
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> MaWin: Das Gras des Nachbarn ist immer grüner!

Is halt bloss peinlich und kleinkariert kleingeistig,
wenn sich da ein überraschter darüber mockiert, daß
sein Nachbar vielleicht 7% mehr verdient als er
(der mit seinen hier zu Schau gestellten Analysen
schon peinlich seine eigene Unfähigkeit belegt)

und sich die Gesellschaft nicht da engagiert, wo
wirklich gesellschaftszerstörend Probleme vorliegen,
nämlich entweder die Millionengagen der Selbstherrlichen
die von ihren Amigos auf die Posten gehoben wurden,
oder die Hungerlöhne der "3 Jobs reichen nicht um
satt zu werden" Arbeitssklaven

oder statt über den Gartenzaun mal über die Grenze guckt
und sieht unter welchen Bedingungen Afrikaner und 70%
der Weltbevölökerung leben, und sich fragt, wie weit
wir mit unserem Ansopruchsdenken dafür verantwortlich sind,
daß es denen so dreckig geht.

Aber nein, da neidet ein überraschter seinem Nachbarn ein
paar Kröten. Was für Bretter vor'm Kopf.

Autor: überraschter (Gast)
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Jaja, die "Vorbereitung". Die ultimative Ausrede der Lehrer.

Mir kann kein Lehrer erzählen, dass er regelmäßig Folien, 
Arbeitsblätter, Klausuren, etc. überarbeitet und aktualisiert. Wen 
interessiert schon, dass Geldbeträge in Klausuren mit DM anstatt € 
ausgezeichnet werden. ; )

Die ersten Jahre sind bestimmt hart, wenn man die ganzen Papiere 
"anlegt". Aber nach spät. 5 Jahren hat man ein beachtliches Archiv, aus 
dem man jahrzehntelang schöpfen kann.

http://www.beamtenbesoldung.org/images/beyern/beso...

Beamte können sich auch gesetzlich versichern -> Kinder sind kostenlos 
mit drin. Nur machen das viele nicht, weil der Staat - je nach Fall - 
bis zu 50% der Kosten der PKV übernimmt.

Ein Lehrer, der vielleicht noch ein paar organisatorische Aufgaben 
übernimmt, kann auch A14 bekommen. Der Lehrer ist also nach 20 Jahren BE 
bei über 3500 netto (z. B. A13/Stufe 10).

Für ein solches netto müsste man in der Wirtschaft deutlich über 70k 
verdienen, die es nur in Großkonzernen gibt. Einfach Wahnsinn!

Wenn ihr das nächste Mal an Bosch, Daimler, Siemens o. ä. Konzernen 
vorbei fahrt, denkt nicht an die Gehälter, die dort vielleicht die 
oberen 5% erhalten.

Wundert euch lieber über die Lehrer, die an jedem Provinz-Gymnasium 
atemberaubende Gehälter beziehen. Ein Gym gibts in jedem Kaff, einen 
Großkonzern nur in Großstädten.

Unter den Angestellten sind Lehrer eine der bestbezahltesten 
Berufsgruppen, die es in Deutschland gibt.

Autor: überraschter (Gast)
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@ MaWin

Jetzt komm bloß nicht mit den Afrikanern, die ja sooo arm dran sind. 
Hätten wir in Deutschland deren Geburtenraten(>5 Kinder/Frau), wären wir 
auch am Verhungern.
Aber die bösen Industriestaaten sind ja an allem schuld. Typische 
Lehreraussage. Frag mich bloß, warum du den Lehrerjob geschmissen hast. 
Warst du nicht "idealistisch" genug o. einfach nur ein paar Kindern 
nicht gewachsen? Bemitleidenswert.

Zurück zu den Lehrern:

Es ist auch interessant, dass Lehrer dazu neigen, Lehrer zu heiraten. 
Vielleicht ist es auch nur meine Wahrnehmung, aber ich hab das Gefühl, 
dass keine anderer Berufsstand so oft in der gleichen Berufsgruppe 
heiratet.

Wenn ihr ein Lehrerehepaar in der Nachbarschaft habt, führt euch vor 
Augen, dass dieses Ehepaar ein Netto-Haushaltseinkommen von 6.000 - 
7.000 € hat.

Schaut man sich dagegen Erzieherinnen an, die eigentlich viel wichtiger 
für Kinder sind, kann man nur den Kopf schütteln. Die gehen mit 1500 
netto heim.

Autor: MaWin (Gast)
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> musste mit erschrecken feststellen, dass ein Lehrer, der um die
> 20 Jahre im Beruf ist, mit A13-Besoldungsstufe deutlich über
> 3000 netto (!) verdient.
> Wenn ihr ein Lehrerehepaar in der Nachbarschaft habt, führt euch
> vor Augen, dass dieses Ehepaar ein Netto-Haushaltseinkommen von
> 6.000 - 7.000 € hat.

Du hast als Kind wohl einen grossen Happen Neid
aber einen winzigkleinen Happen Verstand abbekommen.

Und bis heute nicht begriffen, was der Unterschied zwischen
brutto und netto ist und addierst munter die Nettowerte.

Sorry, du verdienst keine 60000, keine 30000, sondern bist
mit HIV überbezahlt, bei dermassen eklatanten Mangel an Verstand.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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überraschter schrieb:

>Die gehen mit 1500 netto heim.

Das finde ich jetzt etwas hoch gegriffen. Damit geht hier mancher 
Dipl.-Ing. heim.

Autor: noch ein Lehrer (Gast)
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Ich arbeite als Lehrer sowieso nur "halb".
Also 180 von 360 Tagen.

100 freie Samstage und Sonntage, es bleiben 80 Arbeitstage.

Lehrer habe 12 Wochen = 60 Tage Ferien.

Es bleiben noch 20 Arbeitstage.

6 Tage Fortbildung im Jahr und 4 Tage krank.

Für meine 10 Arbeitstage verdiene ich mit 2357.- netto (nach 
Krankenkasse) und 2 Kindern doch ganz gut.


Oder ?

... noch ein Lehrer


PS. Warum werdet ihr nicht Konzernchef?

Autor: überraschter (Gast)
Datum:

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Naja, wenigstens bin ich nicht 10 Jahren einem beruflichen Irrweg 
gefolgt und hab Schülern irgendwas vom armen Afrika und dem bösen 
Kapital erzählt.

Als du aufgegeben hast und somit zwangsläufig dein weltfremdes und 
abgeschottetes Milieu Schule, also die Wohlfühlzone, verlassen musstest, 
musst du ganz schön auf die Fre**e geflogen seien.

Plötzlich gab es nicht mehr nur Gut (Afrika, Birkenstocks, Bio-Milch) 
und Böse (Industriestaaten, Leistungsprinzip, Kapital), sondern etwas 
Neues: Die Realität!

Außerhalb deiner Watte-Welt kommt man mit dem Pädagogen-Gelaber nicht 
weit. Hier wird mit Geld bezahlt.

Wenn du dir die Besoldungstabelle angeschaut hättest, würdest du 
feststellen, dass ich die Lohnsteuer von den Brutto-Beträgen bereits 
abgezogen hab. Andere Abzüge fallen bei Lehrer nicht an.

Autor: überraschter (Gast)
Datum:

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@noch ein Lehrer

Ich rede hier von verbeamteten Lehrern, nicht von angestellten.

In einem typischen bayr. Landkreis gibt es nur 3, 4 Personengruppen, die 
eine höhere Besoldungsstufe haben, als die Lehrer:

1. Der Landrat
2. Irgendwelche Richter
3. Die Rektoren
4. hier kommen schon die Lehrer

Wie gesagt: Lehrer gehören zu den am bestbezahltesten Angestellten.

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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@überraschter,

das wäre doch eine schöne Aufgabe für Dich: eine Gegenüberstellung der 
Verdienste aller Berufsgruppen im Vergleich zum Ingenieur.

Das böte bestimmt Stoff für hunderte ach was sag ich tausende von 
Jammerthreads.

Autor: peter (Gast)
Datum:

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Ehrliche Arbeit lohnt sich in D schon lange nicht mehr. Geld wird nicht 
durch Leistung verdient.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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überraschter schrieb:

>Wie gesagt: Lehrer gehören zu den am bestbezahltesten
>Angestellten.

Du hast die vielen Quereinsteiger vergessen, die heute nur einen 
Jahresvertrag bekommen. Sie beginnen nach den Sommerferien, und werden 
vor den Sommerferien wieder gekündigt. Da mit 10,5 Monaten kein ganzes 
Jahr voll wird, und man damit kein Anspruch zur Arbeitslosigkeit hat, 
ist für den Rest Hartz-IV angesagt. Von wegen großer Sommerurlaub!

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> die Lohnsteuer von den Brutto-Beträgen bereits abgezogen hab

überraschter, mach's nicht noch schlimmer als es eh schon ist,
mit jedem Beitrag reitest du dich tiefer in die Scheisse rein.
Ich hab schon gewusst, daß du keine blasse Ahnung hast,
warum man Nettoeinkommen in einer Familie nicht addieren darf,
aber daß du selbst nach dem Hinweis immer noch nicht mal eine
blasse Ahnung davon hast was du falsch gemacht haben könntest,
zeigt, daß deine Arbeit keinen müden cent wert ist.

Und nein, ich bring's dir auch nicht bei, it's not my job,
lass es dir von deinem grossen Bruder erklären.

Und bitte, werd niemals Lehrer auch wenn das Geld dich neideisch
macht, denn man muss was wissen bevor man das Wissen vermitteln
kann. Erkenne einfach an, daß Lehrer so viel besser und klüger
sind als du, daß sie zu Recht mehr Geld verdienen.

Autor: dtz (Gast)
Datum:

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Die Diskussion ist nicht mehr erträglich.

Notare (vorsicht bei verschiedenen Bundesländern) sind zwar sehr gut 
bezahlt, sie müssen sich zum Teil jedoch mehr als gut mit dem sie 
betreffenden Recht auskennen.

Habe es schon selbst erlebt, wie da ein Notar schnell aufs Glatteis 
kommt (dabei ist er haftbar).

Ich denke die Diskussion bringt nichts, maches ist einfach zu 
festgefahren.

Es gibt auch Gutachter da kommen vor Weihnachten besondere 
Briefumschläge von bestimmten Firmen.

Autor: WT (Gast)
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peter schrieb:
> Was meinst du in diesem Zusammenhang mit weiterkommen?
> Inwiefern sollte ein Lehrer weiterkommen?

Vom Studenrat zum Oberstudienrat z.B. oder zum Studiendirektor.
Oder höher gegriffen zum Schulrat oder Seminarleiter.

überraschter schrieb:
> Mir kann kein Lehrer erzählen, dass er regelmäßig Folien,
> Arbeitsblätter, Klausuren, etc. überarbeitet und aktualisiert. Wen
> interessiert schon, dass Geldbeträge in Klausuren mit DM anstatt €
> ausgezeichnet werden. ; )

Aber er sollte zumindest einen Plan haben was er mit der Klasse machen 
will wenn er den Raum betritt. Das heißt hinsetzen und sich Gedanken 
machen.

überraschter schrieb:
> Ein Lehrer, der vielleicht noch ein paar organisatorische Aufgaben
> übernimmt, kann auch A14 bekommen. Der Lehrer ist also nach 20 Jahren BE
> bei über 3500 netto (z. B. A13/Stufe 10).
>
> Für ein solches netto müsste man in der Wirtschaft deutlich über 70k
> verdienen, die es nur in Großkonzernen gibt. Einfach Wahnsinn!

Na was ist daran jetzt so wahnsinnig? Zudem ist nicht jeder LEhrer 
gleich Gymnasiallehrer. Hauptschullehrer, Grundschullehrer, Fachlehrer 
bekommen nicht so viel, haben aber auch ein Studium absolviert.

Zudem kann es in der Wirtschaft auch darüber gehen mit etwas 
Verantwortung und in der richtigen Firma.
Natürlich bekommt das Geld nicht jeder Ingenieur, Techniker, 
Betriebswirt aber es ist auch nicht jeder Lehrer Gymasiallehrer.

überraschter schrieb:
> Wenn ihr das nächste Mal an Bosch, Daimler, Siemens o. ä. Konzernen
> vorbei fahrt, denkt nicht an die Gehälter, die dort vielleicht die
> oberen 5% erhalten.

Also die oberen 5%? Na dann schau dir mal an was da gezahlt wird :-)

überraschter schrieb:
> Ein Gym gibts in jedem Kaff, einen
> Großkonzern nur in Großstädten.

Stammtischgschmarri.
Wir haben in den Kleinstädten der Umgebung mind. 3 solche Firmen, aber 
nur ein Gymnasium.

überraschter schrieb:
> Wenn ihr ein Lehrerehepaar in der Nachbarschaft habt, führt euch vor
> Augen, dass dieses Ehepaar ein Netto-Haushaltseinkommen von 6.000 -
> 7.000 € hat.

Na und was hat ein Ingenieurehepaar wenn beide ein in einem Konzern 
arbeiten und eine gute Position haben, evtl. sogar eine Leiungsfunktion?
So wenig ist das auch nicht, das kannst du mir getrost glauben.

überraschter schrieb:
> Schaut man sich dagegen Erzieherinnen an, die eigentlich viel wichtiger
> für Kinder sind, kann man nur den Kopf schütteln. Die gehen mit 1500
> netto heim.

Stimmt, das ist nicht fair, finde ich auch viel zu wenig für eine voll 
ausgebildete Erziehrin/einen Erzieher.

Autor: überraschter (Gast)
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MaWin schrieb:
> Und nein, ich bring's dir auch nicht bei, it's not my job,
> lass es dir von deinem grossen Bruder erklären.

Du als gescheiterter Lehrer hast ja schon bewiesen, dass es bei dir mit 
dem "Beibringen" nicht so klappt. Zum Glück hat man dich rechtzeitig aus 
dem Verkehr gezogen, bevor du noch mehr Kinder verdorben hättest.

Dass du deinen Rausschmiss fehlinterpretierst und dir einredest, nur 
angeödet gewesen zu sein, spricht nur für die Weitsicht deiner 
Vorgesetzten, die rechtzeitig den Schlussstrich gezogen haben.

Das Netto-Haushaltseinkommen ist eine statistische Größe, die z. B. auch 
Städte verwenden, um die Einkommensverhältnisse der Haushalte eines 
Stadtteils darzulegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Haushaltseinkommen

Lese und staune. Warst wohl bei der Statistk-Vorlesung krank.

Autor: Karl Martell (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Wofür haben denn zu Kaisers Zeiten Beamte eine solche herausragende
> Stellung eingenommen? Damit sie 1. nicht so leicht bestechlich waren und
> 2. sich nur um ihre Arbeit zu kümmern brauchten.
> Trifft einer der beiden Punkte auf einen heutigen Lehrer/Beamten zu?

Beides ist Quark. Zu dem Zeitpunkt war das Beamtenverhältnis für 
Arbeitnehmer des Staates völlig normal und wurde nicht hinterfragt. 
Damals ging es dem normalen Arbeitnehmer viel, viel schlechter im 
Vergleich zu Beamten, als heute.

Erst in der Bundesrepublik definierte das Grundgesetz sowas wie 
hoheitliche Aufgaben. Unabhängig davon, wurde leider nicht nur die 
hoheitlichen Tätigkeiten verbeamtet. Man soltle meiner Meinung nach 
nur(!) die hoheitlichen Aufgaben mit dem Beamtenstatus auszeichnen, d. 
h. Polizei, Justiz, Finanzkasper.

Lehrer üben aber keine hoheitlichen Aufgaben aus. Während der Staat das 
Gewaltmonopol hat und damit eine hoheitliche Aufgabe, müssen Polizisten 
verbeamtet sein. Die Lehrtätigkeit ist aber alles andere als hoheitlich. 
Der Staat kann niemanden verbieten, zu lehren. Das wäre ja noch schöner.

Autor: Karl Martell (Gast)
Datum:

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überraschter schrieb:
> Wundert euch lieber über die Lehrer, die an jedem Provinz-Gymnasium
> atemberaubende Gehälter beziehen. Ein Gym gibts in jedem Kaff, einen
> Großkonzern nur in Großstädten.

Da fällt mir folgender Spruch von Andreas Rebers ein:

"Provinz ist da, wo man die Lehrer zu den Intellektuellen zählt."

Autor: yannik (Gast)
Datum:

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Die Bundesrepublik hat aber de facto ein Monopol auf Bildung und jede 
Schule als solche muss von ihm anerkannt werden. Wenn man nun vermeiden 
will das Lehrer über Streiks die Gesellschaft erpressen muss man sie 
ebend Verbeamten, dieser Grundgedanke ist ja durch aus richtig!(das gilt 
auch wenn man die Bahn als gesellschaftlich wichtig und unerlässlich 
ansieht)

Autor: Karl Martell (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> Als ob jeder LEhrer einen Balkon hat. So ein Schmarrn.
> Was macht der Ingenieur wenn er mal zwischendrinnen einen Ausflug mit
> seiner Holden machen will? Er nimmt sich frei. Was macht der Lehrer "Ähm
> Schatz, da müssen wir warten bis Ferien sind."

Wo ist das Problem? Die Ferien sind so sicher wie das Amen in der 
Kirche. Urlaubsanträge können aber abgelehnt werden. Viele 
Schichtdienstler kennen sowas wie Urlaubssperre über Weihnachten und 
Neujahr. Da wird zugeteilt. Zusammenhängende Weihnachtsferien sind nur 
bei Lehrern sicher.

Ich bin bestimmt niemand, der behauptet, die Lehrer würden nur bis 
Mittag arbeiten. Mir ist klar, dass die Arbeit bei Lehrer am Nachmittag 
weitergeht. Aber das Lehrerdasein ist vergleichsweise überschaubar. Ich 
muss als Ingenieur damit rechnen, Überstunden und Dienstreisen zu 
machen. Ich hatte in diesem Jahr noch keinen Urlaub, dafür aber 
Samstags- und Sonntagsarbeit satt. Zeig mir den Lehrer, der das 
vorzuweisen hat.

Autor: asf (Gast)
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Also ich kenne Lehrer, die sind am Ende ihrer Ferien so fertig, dass
sie sich schon auf die Schule freuen.

Übrigens es gibt Schulveranstaltungen, die 7 Tage dauern und bei denen
man  24 Stunden voll dran ist.

Autor: Milchmann (Gast)
Datum:

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also mein Ziel sind mind. 100k, ich glaube kaum, dass ein Lehrer mir das 
nachmachen kann. :)

Autor: WT (Gast)
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Karl Martell schrieb:
> Wo ist das Problem? Die Ferien sind so sicher wie das Amen in der
> Kirche. Urlaubsanträge können aber abgelehnt werden. Viele
> Schichtdienstler kennen sowas wie Urlaubssperre über Weihnachten und
> Neujahr. Da wird zugeteilt. Zusammenhängende Weihnachtsferien sind nur
> bei Lehrern sicher.

Wo das Problem ist, genau da wo du es selbst sagst.
Bekommt in einer Partnerschaft ein PArtner nicht Urlaub in den Ferien, 
dann wars das mit dem gemeinsamen Urlaub bis zu den nächsten Ferien, 
denn der LEher kann nicht einfach so mal ne Woche später fliegen.

Karl Martell schrieb:
> Ich hatte in diesem Jahr noch keinen Urlaub, dafür aber
> Samstags- und Sonntagsarbeit satt.
Da hast du schon echt viel geleistet, respekt. Nur kannst du von dir 
nicht auf die Allgemeinheit schließen.

Autor: noch ein Lehrer (Gast)
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@Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)


Nenne mir doch mal ein Bundesland, wo das so praktiziert wird.

Dann frage ich in einem Lehrerforum mal nach.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Neid auf Lehrer gibt, wo kaum 
ein Neider in diesem Thread den Lehrerberuf wirklich kennt.

Bei uns kann immer noch jeder, der eine gewisse Leistung nachweist einen 
guten Job bekommen.

Ein Bekannter (FH) hat 20 Jahre Hochspannungsnetzteile gebaut 
(Produktionsüberwachung und -einrichtung). Das war zu wenig, jetzt ist 
er mit 45 arbeitslos.

Einer unserer Lehrer (aus Bremen, jetzt in NRW) war in den letzten rund 
20 Jahren schon in fünf Bundesländern an 13 Schulen davon 3 Jahre 
arbeitslos. Immer erst als Feuerwehrlehrer (Angestellter). Kaum eine 
Schule wollte ihn länger haben.
Ab ersten Februar ist er auch wieder arbeitslos.

Es gibt durchaus ähnliche Lebensläufe.

Autor: noch ein Lehrer (Gast)
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Keine Lehrerstelle ermöglicht 100k p.a.

Freie Urlaubswahl ist was feines.

Mein Flug mit Urlaub in Indien hat vor ca. 8 Jahren 1600.-€ gekosten.

Unser Herr Ing. (FH) flog 2 Wochen (nach dem 1. September) später ins 
gleiche Hotel für 1150.-€

Freie Arbeitsplatzwahl wäre ein Traum. Ich bin in NRW eingesperrt.

Ich will ja nicht bedauert werden, denn ich habe mir diesen Beruf 
ausgesucht.

Aber kein anderer sollte bedauert werden für einen Beruf, den er  sich 
ausgesucht hat.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> Zudem ist nicht jeder LEhrer
> gleich Gymnasiallehrer. Hauptschullehrer, Grundschullehrer, Fachlehrer
> bekommen nicht so viel, haben aber auch ein Studium absolviert.


Nein. Fachlehrer können auch Meister und Techniker werden. Dazu ist kein 
Studium notwendig. Es geht ja um Berufsschulen und da sind Theorielehrer 
mit Hochschulabschluß und Fachlehrer für Praxis.

http://www.business-podium.com/boards/sonstige-sta...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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noch ein Lehrer schrieb:

>@Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)

>Nenne mir doch mal ein Bundesland, wo das so praktiziert
>wird.

>Dann frage ich in einem Lehrerforum mal nach.

Die ADD, wo ich zum Quereinstieg nachfragte? In RP.

Die Geschichten mit den zeitweise Angestellten geistern schon jahrelang 
durch TV-Dokus. Da kann ich leider keine Quelle nennen.

>Ein Bekannter (FH) hat 20 Jahre Hochspannungsnetzteile
>gebaut (Produktionsüberwachung und -einrichtung). Das
>war zu wenig, jetzt ist er mit 45 arbeitslos.

Und ich, bekomme aus Jobbörsen gerade verstärkt Anfragen für 
Hochspannungsnetzteilentwicklung. Aber mit Reiseempfehlung quer durch 
Deutschland. Das ist schon merkwürdig...

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Thomas schrieb:
> Fachlehrer können auch Meister und Techniker werden. Dazu ist kein
> Studium notwendig.

Aber diese müssen erst ein Studium am Staatsinstitut absolvieren.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> Aber diese müssen erst ein Studium am Staatsinstitut absolvieren.


Fachlehrer für Berufspraxis nicht. Das können auch Techniker werden.

Autor: ------ (Gast)
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> Na was ist daran jetzt so wahnsinnig? Zudem ist nicht jeder LEhrer
> gleich Gymnasiallehrer.

Dann eben Berufsschullehrer. Es ist auch nicht jeder Ingenieur im 
mitteleren und oberen Management tätig.

>  Hauptschullehrer, Grundschullehrer, Fachlehrer
> bekommen nicht so viel, haben aber auch ein Studium absolviert.

Das Lehrerstudium ist im Vergleich zu einem Ingenieurstudium geschenkt.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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http://www.staatsinstitut-ansbach.de/Fachbereiche/...

------ schrieb:
> Dann eben Berufsschullehrer. Es ist auch nicht jeder Ingenieur im
> mitteleren und oberen Management tätig.

Es gibt noch den Hauptschullehrer, den Realschullehrer, den 
Grundschullehrer, den Fachlehrer...alles Lehrer aber nicht alle haben 
die gleiche Besoldung.
Natürlich ist nicht jeder Ingenieur im oberen oder mittleren Management, 
aber die Kritik gegen Lehrer kam eben genauso rüber, als ob alle Lehrer 
so viel Geld bekommen würden und in A13 eingestellt sind.

------ schrieb:
> Das Lehrerstudium ist im Vergleich zu einem Ingenieurstudium geschenkt.

Das kann wohl nur einer sagen der darüber nichts weiß.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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------ schrieb:
> Das Lehrerstudium ist im Vergleich zu einem Ingenieurstudium geschenkt.

Das ist so pauschal gesagt natürlich Unsinn. Wer z.B. Gymnasial-Lehramt 
an einer Uni studiert, muss in Fächern wie Mathe, Physik, Chemie 
Prüfungen bestehen, die eigentlich mit der Ausübung des Lehrerberufs 
wenig bis gar nichts zu tun haben. Bis zum heutigen Tag ist 
Didaktik/Pädagogik da eher unterbewertet, und es wird sehr viel Wert auf 
Fachwissen gelegt, welches man nicht mal in der Oberstufe im 
Mathe-Leistungskurs anwenden kann.

Autor: Sebastian (Gast)
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Dieses Thema zeugt mal wieder von dem (schlechten) Niveau dieses 
Foren-Bereiches.

Hier scheinen sich ja die Neidhammel zu sammeln.
Ich kann nicht verstehen wie Ingenieure mit relativ guten Gehältern sich 
auch noch beschweren können.

Aus der Sicht einer Pflegekraft oder Erzieherin verdienen wir (die achso 
wichtigen Ingenieure) ein "Vermögen" bei der Entwicklung von Produkten 
die oft keinen gesellschaftlichen Nutzen haben. Diese Leute kümmern sich 
um unsere Kinder, Kranken und Alten werden aber saumäßig bezahlt. Ich 
möchte deren Arbeit nicht machen und genieße den Luxus mich mit Aufgaben 
beschäftigen zu können, die mir gefallen.

Ich kann ja verstehen, wenn manche Managementgehälter hinterfragt, aber 
selbst da frage ich mich immer, warum man darauf neidisch sein muss.
Ich glaube sogar, dass Lehrer zu wenig verdienen.

Man sollte wirklich guten Lehrern nämlich aucdeutlich mehr zahlen 
dürfen, als z.B. einem demotiviertem Lehrer.

Just my 2 cents

Autor: MaWin (Gast)
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> Haushaltseinkommen
> Lese und staune. Warst wohl bei der Statistk-Vorlesung krank.

Falsch vermutet, überraschter, wie auch bei allen anderem
was du unterstellst.
Die Berechnung des Nettoeinkommens ist Steuerrecht und hat
nichts mit Statistik zu tun.
Du müsstest aber gar kein Steuerrecht gehört haben, für deinen
eklatanten Fehler im Zusammenrechnen von Nettoeinkommen täte
es gesunder Menschenverstand, der dir aber offenbar fehlt.
Versuch einfach im Leben noch mal von vorne anzufangen.

Autor: Thomas (Gast)
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Sebastian schrieb:
> Ich kann nicht verstehen wie Ingenieure mit relativ guten Gehältern sich
> auch noch beschweren können.


Da gibt es schlimmere. Denk mal an Ärzte, die immer nur jammern und 
deutlich höhere Einkommen haben.

Autor: MaWin (Gast)
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> Denk mal an Ärzte, die immer nur jammern und
> deutlich höhere Einkommen haben.

Och, denen kann man es auch wieder abnehmen,

hier in der Gegend kaufte jemand ein Haus mit Grundstück
für 300000 DM, renovierte es für 300000 DM,
und verkaufte es danach an ein Ehepaar, beides Zahnärzte,
für 750000 EUR.

Tja, wer sein Geld quasi im Schlaf verdient, der wird mal
eben um roundabout 300000 EUR erleichert.

Autor: Pollak (Gast)
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Wo ist mein Rechenschieber?

Autor: MaWin (Gast)
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> Wo ist mein Rechenschieber?

Hoffentlich kann der Währungsumrechnungen.

300000 DM + 300000 DM = 600000 DM ~ 300000 EUR -> 750000 EUR
macht 350000 EUR Steigerung, von denen 50000 EUR sich
vielleicht als normale Inflation verargementiere lassne,
bleiben 300000 EUR Gewinn in so 5 Jahren.

BTW: Von Handwerkern renovieren liess, also keine handwerkliche
Eigenleistung.

Autor: Pollak (Gast)
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Aah der DM <-> Euro Trick!
Damit wurde ich schon vor 10 Jahren reingelegt.

Hat der Guteste gut gemacht, aber das holen die Docs sich über das 
System wieder zurück...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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überraschter schrieb:
> @ MaWin
>
> Jetzt komm bloß nicht mit den Afrikanern, die ja sooo arm dran sind.

Ja, das sind ind er Tat viele von ihnen.

> Hätten wir in Deutschland deren Geburtenraten(>5 Kinder/Frau), wären wir
> auch am Verhungern.

Hast Du sie denn auch mal gefragt, warum das so ist?

Vermutlich nicht.

Vermutlich warst Du überhaupt noch nie in Afrika.

> Aber die bösen Industriestaaten sind ja an allem schuld.

Durchaus nicht an allem, aber an vielem - dazu muss man sich dort nur 
einmal umsehen und mit den Leuten vor Ort reden. Mit Lehrermeinungen hat 
das nichts zu tun.

Egal wo Du in Afrika bist - diese Leute wurden/werden ausgebeutet, 
zuerst von uns, jetzt auch von den Chinesen - oder sie werden direkt von 
der Weltbank und/oder unseren Subventionen plattgemacht.

Natürlich existieren in Afrika auch ureigene Probleme.

Die Industriestaaten tragen aber auf jeden Fall eine Teilschuld.

Chris D.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Lothar Miller schrieb:
> Aber das Herumärgen mit Kindern fremder Leute, das darf ruhig so hoch
> dotiert sein... ;-)

Also ich weiß noch, wie "pflegeleicht" ich und meine Schulkameraden 
waren. Unsere Lehrer haben keinen Lohn, sondern Schmerzensgeld bekommen. 
Insofern neide ich denen ihr Einkommen überhaupt nicht.

Autor: Tom (Gast)
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Ohne gute Lehrer keine guten Ingenieure, desswegen ist das schon ok.

Autor: asdf (Gast)
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überraschter schrieb:
> Mir kann kein Lehrer erzählen, dass er regelmäßig Folien,
> Arbeitsblätter, Klausuren, etc. überarbeitet und aktualisiert.

Das ist ja mal so ein Unsinn. Wenn ein Lehrer eine Klausur 
wiederverwendet, so geht das im Schulhaus von Klasse zu Klasse durch wie 
ein Lauffeuer. Dennoch sind mir aus meiner Gymnasialzeit nur absolute 
Einzelfälle präsent. Betrifft weniger als 10% der Lehrer und auch die 
machen es höchstens gelegentlich.

Was Arbeitsblätter und Folien angeht: Schon mal einen Vortrag oder einen 
Kurs gehalten? Da merkt man bei jedem Durchlauf wieder, was man nicht 
optimal gemacht hat und korrigiert entsprechend. Es dauert viele 
Iterationen, ein perfektes Programm aufzubauen. Selbst ein 
durchschnittlich motivierter Lehrer hat keine Lust, sich mit bekannt 
suboptimalem Unterrichtsmaterial vor der Klasse zu blamieren.

Autor: Jupp (Gast)
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Wenn ich dieses Gelabere höre.

Diese Lehrer Scheiße.

Die sollten mal für 4 Wochen meinen Job als Entwickler machen.

Die könnten einpacken und wüden zusammenklappen.

Geistig / Fachliche "am Ball " bleiben ---lassen wir mal sowieso weg!

Halten sich aber für die größsten.

Stell gerne meine  Arbeitsplatz mit allen drum und dran einem "Lehrer" 
für 4 Wochen zur Verfügung.!!!

(Mach auch 4 Wochen seinen Job!)

Jupp


PS: Meiner Meinung sollte Lehrere keine Beamten sein.!
Was soll der Schwachsinn!

Autor: Juri (Gast)
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Jupp, genau solche Leute wie dich brauchen wir: stets gut gelaunt, 
tolerant und nicht egozentrisch. Weiter so!

Autor: 2,71828183 (Gast)
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noch ein Lehrer schrieb:
> Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel Neid auf Lehrer gibt, wo kaum
> ein Neider in diesem Thread den Lehrerberuf wirklich kennt.

Das musst Du nicht persönlich nehmen. Die meisten Leute hier sind 
neidisch auf alles und jeden. Egal, ob Du nun 3000€ oder nur 1500€ nach 
Hause schleppst. Den Grund dafür findest Du in den vielen 
BWL-Basher-Threads. Fällt das Stichwort BWL, fangen sofort die 
Hasstiraden auf die Personaler an und das obwohl die meisten Ings. im 
normalen Arbeitsleben wenig bis gar keinen Kontakt mit dem Personalwesen 
haben. Echte Berührungspunkte gibt es nur im Vorstellungsgespräch. Dort 
sitzt zwar auch der spätere Chef, aber wenn der das Interesse am 
Bewerber verliert, überlässt er einfach dem Personaler die 
Gesprächsführung und versucht eine nette Miene zum bösen Spiel zu 
machen. Später heißt es dann vom Bewerber: "Fachlich und menschlich 
hätte es gepasst, sonst hätte der potentielle Chef ja was gesagt und 
wäre nicht so nett zu mir gewesen, aber der Personaler hatte was gegen 
mich." Die Geschichte kannst Du hier im Forum in 1001 Varianten 
nachlesen. Einfach mal mit ein paar Namen quer checken.
Lange Rede kurzer Sinn: Die größten Neidhammel hier konnten sich im 
Berufsleben wahrscheinlich nicht nachhaltig durchsetzen und schieben nun 
kräftig Frust.

Kleine Nebenbetrachtung:
Unter den Ehefrauen und Partnerinnen meiner Kollegen (fast alles Männer) 
stellen die Lehrerinnen übrigens mit Abstand die größte Berufsgruppe. 
War auf der Weihnachtsfeier sehr gut zu erkennen: Auf knapp 30 Kollegen 
kamen 5 oder 6 Lehrerinnen. Ich glaube auch nicht, dass sich einer 
meiner Kollegen aus finanziellen Gründen oder des sozialen Prestiges 
wegen eine Lehrerin geangelt hat. Na ja, anderes Thema... ;-)

Autor: WT (Gast)
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Der Neid und die Intoleranz mancher ist echt unter aller Sau...

Autor: Horst (Gast)
Datum:

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Warren Spector schrieb:
> Und der Lehrer muss nichtmal ordentliche Arbeit abliefern, sondern nur
> lieblos den selben 30 Jahre alten Kram runterbeten, da es keinerlei
> Qualitätskontrolle gibt.

Und der deutsche Ingenieur baut ICE-Züge dessen Achsen 
unter-dimensioniert sind,im Sommer die Klimaanlagen ausfallen, repariert 
AKWs die beim wieder anfahren gleich mit dem selbem Fehler ausfallen und 
baut Autos die beim Elch Test umfallen.......

Autor: Joe (Gast)
Datum:

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Ich war gegen meinen Nachbarn, weil er mir eine gewatscht hat, als ich 
als 8-jähriger in seinen Vorgarten gepinkelt habe.

Ich war gegen meinen Grundschullehrer, weil er nur eine 
Realschulempfehlung ausgesprochen hat.

Die Realschullehrer haben uns mit dem Spruch "Ihr lernt fürs Leben" 
unter Druck gesetzt und nur Stress gemacht. Auf die Arbeiten mussten wir 
6 Wochen warten.

In meiner Radio-Fernsehtechnikerlehre hatte ich einen Scheiß-Chef, der 
sagte immer, ich sei zu dumm.

Als ich Fachabi nachgemacht habe, hatte wir in Mathe einen besch... 
Lehrer. Wir mussten von einer auf die nächste Woche immer ca. 3 Std 
Hausaufgaben machen und abgeben.

An der FH haben die Profs keine Ahnung gehabt. Die (mindstens einer) 
haben sich sogar an der Tafel verrechnet und mir in der ersten Prüfung 
ne 5 reingedrückt. Pure Schickane!

Mein jetziger Gruppenleiter verdient doppelt so viel wie ich und hat 
keine Ahnung von HF-Technik. Ungerecht.

Der Chef der Entwicklungsabteilung hat vor 15 Jahren einmal ne gute Idee 
gehabt und wurde dafür befördert. Jetzt meckert er nur rum. 
Personalführung ist ein Fremdwort.


Alles nette Momentaufnahmen.
Aber jede Situation íst insgesamt gesehen genau umgekehrt.

Der Nachbar hat richtig gehandelt.

Ich war wirklich nicht gut genug fürs Gymi.

Was ich in der realschule nicht gelernt habe, das musste ich später 
nachholen. Eine Klassenarbeit wurde mal nach 6 Wochen zurückgegeben.

In der Lehre hab ich die Phasenverschiebung nicht verstanden. Dafür war 
ich wirklich zu dumm.

Nur die umfangreichen Matheaufgaben haben bewirkt, dass ich das heute 
kann.

Die 1. Matheprüfung an der FH war eine gerechte 5.

Mein Gruppenleiter hat ´mindestens 4 Patente in die Fa. eingebracht, 
digital und ohne HF. Mind. 60 Std. pro Woche und die Messepresentationen 
sind auch sein Job.

Und unser Chef greift diejenigen an, die die Beine hoch legen. von uC's 
hat er wirklich wenig Ahnung, macht aber den ganzen HF-Kram.


Wie man sieht hat jedes Ding seine zwei Seiten und wer die zweite Seite 
nicht sehen will oder auch nicht sehen kann, der hat wirklich ein 
Defizit.


Joe

Autor: Dieter (Gast)
Datum:

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Ich möchte mal die Leute hier in diesem Forum die sich über marginale 
"Ticks" ihrer Kollegen aufregen, als Lehrer in einer Hauptschule sehen.

Wird bestimmt großes Kino.

Autor: Dieter (Gast)
Datum:

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WT schrieb:
> Der Neid und die Intoleranz mancher ist echt unter aller Sau...

Was diese auch als großartige Lehrer empfiehlt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Der gesamte Thread ist mir unverständlich.

Soweit mir bekannt ist, herrscht in diesem Lande die Freiheit der 
Berufswahl.

Wenn jemand meint, andere hätten es leichter, kann er doch gerne 
wechseln bzw. direkt diesen Beruf ergreifen.

Chris D. (man moss auch jönne könne :-)

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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2,71828183 schrieb:
> Fällt das Stichwort BWL, fangen sofort die
> Hasstiraden auf die Personaler an


Viele Personaler sind dumm und verlangen unmögliches. Nur wollen die 
auch nur solche, die zu 300% auf die Stelle passen. So wird es nichts.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Horst schrieb:
> Und der deutsche Ingenieur baut ICE-Züge dessen Achsen
> unter-dimensioniert sind,im Sommer die Klimaanlagen ausfallen


Wenn in den Anforderungen im Lastenheft nur ein bestimmter 
Temperaturbereich angegeben wurde, wird es so gebaut und nicht mehr. 
Darum haben Ingenieure da keine Schuld.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Wenn in den Anforderungen im Lastenheft nur ein bestimmter
> Temperaturbereich angegeben wurde,

Wurde, bis 32 GradC Aussentemperatur hatte die Klimaanlage 22 GradC 
Innentemperatur zu halten.

> wird es so gebaut und nicht mehr.
> Darum haben Ingenieure da keine Schuld.

Doch, denn im Lastenheft stand nicht, daß sie sich darüber abschalten 
sollte, sondern es wurde halt nur nicht gefordert, daß sie mehr als 10 
GradC Temperaturdifferenz schafft.

Klarer Fall von frech falsch interpretiert, man wusste, was der 
Auftraggeber meinte, hat aber eine Undeutlichkeit in der Beschriebung 
genutzt um den Kunden zu verarschen (und auf die Art erst ein paar 
Millionen zu sparen, die man dann bei der Nachrüsten ja ncohmal 
kassieren könnte)

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>...die zu 300% auf die Stelle passen

Ich dachte, die Personaler sind nur dazu da, um das Gehalt zu drücken? 
Aber anscheinend können sie jetzt doch die Qualität der Ingenieure 
beurteilen. Wie sollten sie sonst jemanden finden, der zu 300% auf die 
Stelle passt!


>Darum haben Ingenieure da keine Schuld.

Warum überrascht mich diese Ausrede jetzt nicht?

Autor: 2,71828183 (Gast)
Datum:

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Thomas schrieb:
> Viele Personaler sind dumm und verlangen unmögliches. Nur wollen die
> auch nur solche, die zu 300% auf die Stelle passen. So wird es nichts.

Ob man eine Stelle bekommt entscheidet nicht der Personaler.

Autor: Jörg schmid (Gast)
Datum:

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Also Freunde: es ist ganz einfach, wer Lehrer werden will aufgrund der 
tollen Bedingungen bewirbt sich in Baden-Württemberg als Quereinsteiger. 
Www.km-bw.de
Wer sich nicht sicher ist soll doch einfach mal ein Praktikum machen.
1. BW braucht DRINGEND naturwiss. Lehrer
2. Wer A13 für viel Geld hält: bitte werden sie Lehrer
3. Ich empfehle die Lektüre des Beamtengesetzes und die Lektüre einer 
beliebigen Diskussion wie dieser um eine Vorstellung von der permanenten 
Anfeindung im Alltag zu bekommen
4. Ach ja letzte Lohnerhöhung 0,7% und natürlich kein streikrecht
5. ....

Ganz ehrlich: langsam habe ich die Schnauze gestrichen voll von diesen 
neiddebatten.
Erzieht eure Kinder alleine. Wenn euch die Leistung der Lehrer das Geld 
nicht wert ist schickt sie auf Privatschulen.

P.s. Die referendare die nicht bestanden haben sind alle an 
privatschulen untergekommen.....

Autor: ing (Gast)
Datum:

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> Soweit mir bekannt ist, herrscht in diesem Lande die Freiheit der
> Berufswahl.
>
> Wenn jemand meint, andere hätten es leichter, kann er doch gerne
> wechseln bzw. direkt diesen Beruf ergreifen.

Manche erkennen aber leider zu spät, dass es ein Lehrer einfacher als 
ein Entwicklungsingenieur hat und dazu auch meist mehr Geld verdient. 
Vom sicheren Arbeitsplatz als Lehrer ganz zu schweigen.

Autor: Jörg schmid (Gast)
Datum:

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Quereinstieg ist auch noch mit 45 (und später) möglich...
Wir suchen Lehrer --> bewerben !!!
Ernsthaft: wer der meinung ist der Job wäre so einfach darf ihn gerne 
ausprobieren.
www.km-bw.de oder www.lehrereinstellung-bw.de

P.s. Von den 5 Quereinsteigern die mit mir im referendariat waren haben 
3 es geschmissen und sind zurück in die Industrie

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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ing schrieb:

> Manche erkennen aber leider zu spät, dass es ein Lehrer einfacher als
> ein Entwicklungsingenieur hat und dazu auch meist mehr Geld verdient.
> Vom sicheren Arbeitsplatz als Lehrer ganz zu schweigen.

Das ist dann aber eigene Dummheit und kein Grund, das anderen, die 
offensichtlich deutlich schlauer waren, zu neiden.

Provokativ gefragt:
Sind Ings Memmen oder Männer, die zu ihren Entscheidungen stehen?

Außerdem kann man sich auch noch später weiterbilden.

Ingenieure sind doch angeblich immer so extrem flexibel, können alles 
sind und bereit für lebenslanges Lernen ;-)

Und anscheinend werden ja Lehrer gesucht.

Chris D.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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ing schrieb:
> Manche erkennen aber leider zu spät, dass es ein Lehrer einfacher als
> ein Entwicklungsingenieur hat und dazu auch meist mehr Geld verdient.

Wer sowas erkennt, hat schon nicht erkannt das solche Pauschalaussagen 
recht unsinnig sind.

ing schrieb:
> Vom sicheren Arbeitsplatz als Lehrer ganz zu schweigen.

Stimmt, das ist der Vorteil.
Aber "den Lehrer" gibt es nicht, falls es jemand nicht ganz verstanden 
hat, es gibt verschiedene. Ein z.B. Grundschullehrer, verdient etwas 
weniger, hat auch nicht diese Entwicklungsmöglichkeiten. Ein 
Hauptschullehrer ebenso, ein Fachlehrer auch (A10 ist für diesen 
vorgesehen mit Aufstiegsmöglichkeit in A11 oder A12 bei entsprechender 
Funktion als Seminarleiter).
Den Nachteil, dass der Lehrer einfach irgendwo hin muss wo grad was frei 
ist, den lassen wir mal weg. Natürlich kann er seinen Wunschort oder 
Kreis angeben, aber wenn da grad nichts frei ist, dann gehts eben 
woanders hin.
Da bleibt einem nicht die Frage übrig die manche sogar hier stellen: Ich 
hab da ein super Angebot...da müsste ich allerdings 200km 
umziehen...soll ich das annehmen oder doch das weniger gute bei dem ich 
nur 30km zur Arbeit hab? ;-)

Autor: Dirk (Gast)
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Jörg schmid schrieb:
> 2. Wer A13 für viel Geld hält: bitte werden sie Lehrer

Die Lehrer denken immer, dass sie unterbezahlt sind. Das kann ich nicht 
ganz nachvollziehen. Der Nettoverdienst eines Lehrers liegt etwa im 
oberen Drittel des Verdienstes eines Ingenieurs mit der gleichen Anzahl 
an Berufsjahren. Außerdem sind die Pensionen eines Lehrers sehr üppig, 
das wird in der Debatte oft vergessen. Die Unkündbarkeit ist ein 
weiterer Vorteil.

Trotzdem bin ich einem Lehrer nicht neidig, ich kann mir nicht 
vorstellen, für den Rest meines Lebens jeden Tag das Gleiche zu machen. 
Als Ingenieur ist hier deutlich mehr Abwechslung geboten und das Gehalt 
passt auch. Ich lasse die Aussage aber nicht gelten, dass (v.a. 
Gymnasial) Lehrer schlecht verdienen.
Ich kenne Lehrer, die nur die Bruttoverdienste vergleichen und sich so 
im Nachteil gegenüber einem Ingenieur sehen, bis man ihnen sagt, dass 
die Abgabenlast für Beamte deutlich geringer ist als für die meisten 
Arbeitnehmer in Deutschland. Leider sind es auch oft Beamte, die sich 
über die hohe Abgabenlast beschweren..??

Autor: Lehrer (Gast)
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------ schrieb:
> Das Lehrerstudium ist im Vergleich zu einem Ingenieurstudium geschenkt.

Das ist die witzigste Aussage, die ich bis jetzt gefunden habe. Also 
mein Studium war nicht geschenkt. Mathe auf Lehramt unterscheidet sich 
vom Diplom-Studiengang nur dadruch, dass weniger Vorlesungen und 
Seminare besucht werden müssen. Die besuchten Veranstalltungen sind aber 
identisch. Was weniger gemacht werden muss, wird locker aufgewogen durch 
die beiden anderen Fächer, die man noch studieren muss. Am Ende des 
Studiums erhält man nicht mal einen vollwertigen Abschluss, sondern ein 
1. Staatsexam. Ein 2. Staatsexam ist noch notwenidig, um einen Abschluss 
zu erhalten (ähnlich wie bei Juristen oder Ärzten).

Über vieles kann man streiten. Ob Lehrer zu viel verdienen? Nun, ich 
beklage mich bestimmt nicht über mein Gehalt. Vielleicht müsste ich für 
das gleiche Geld in einem anderen Beruf mehr arbeiten. Vielleicht auch 
nicht. Mir fehlt der wirkliche Vergleich. Ich weiß nur, dass das 
Lehrerdasein auch nicht immer Zuckerschlecken ist. Und arbeit gibt es 
auch in der Schule reichlich (wie ja schon von einigen hier 
angesprochen. Man muss halt nicht nur korrigieren und Unterricht 
vorbereiten...)

Ansonsten werde ich die Diskussion hier weiter verfolgen und mich an ihr 
erfreuen!

Autor: Dirk (Gast)
Datum:

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Lehrer schrieb:
> ------ schrieb:
>> Das Lehrerstudium ist im Vergleich zu einem Ingenieurstudium geschenkt.
>
> Das ist die witzigste Aussage, die ich bis jetzt gefunden habe. Also
> mein Studium war nicht geschenkt. Mathe auf Lehramt unterscheidet sich
> vom Diplom-Studiengang nur dadruch, dass weniger Vorlesungen und
> Seminare besucht werden müssen.

Geschenkt ist ein Lehramtsstudium bestimmt nicht, aber wenn ich an meine 
Unizeit zurückdenke und sehe, wie viele Informatikstudenten das Studium 
abgebrochen/gewechselt haben (ca. 50-60%), obwohl es sehr gute 
Aussichten auf dem Arbeitsmarkt gegeben hat, dann sagt das viel über die 
Schwierigkeit eines Informatik/Ingenieursstudiums aus.
Ich habe viele Lehrer in meiner Bekanntschaft und die sagen mir oft, 
dass heute die besten Abiturienten eines Jahrgangs oft Medizin bzw. eine 
Ingenieurswissenschaft studieren und die angehenden Lehrer oft nur 
durchschnittlich sind. Nach ihrer Aussage war das vor 20-30 Jahren noch 
anders, weil das Ansehen eines Lehrers noch sehr viel größer war.

Autor: Lochrasterfan (Gast)
Datum:

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Jörg schmid schrieb:
> Ganz ehrlich: langsam habe ich die Schnauze gestrichen voll von diesen
> neiddebatten.
> Erzieht eure Kinder alleine. Wenn euch die Leistung der Lehrer das Geld
> nicht wert ist schickt sie auf Privatschulen.

100% ACK.

Hier wird auf extrem hohem Niveau herumgejammert und das Motiv dafür ist 
nur Neid um ein paar 100 Flocken mehr oder weniger im Monat oder ach so 
tolle Pensionsansprüche ...

Ich bin kein Lehrer und arbeite in einem Privatunternehmen. Bei der 
Einstellung habe ich ein Gehalt mit denen verhandelt, für das ich bereit 
bin, die von mir abverlangte Arbeit zu leisten. Ich weiß nicht, ob meine 
Kollegen mehr oder weniger verdienen als ich und so lange mir das Geld 
(und die Freizeit) ausreicht und der Job so ist, dass ich ihn gerne 
mache, ist es mir auch völlig Wumpe!
Mir ist auch egal, ob der Prokurist nur ein BWL-Schnösel ist und so viel 
verdient, dass er sich alle zwei Jahre einen neuen Mercedes kauft. Soll 
er halt.
Und wenn ich mal mehr Geld brauchen sollte, liegt es an mir, daran was 
zu ändern, indem ich mehr Gehalt fordere oder mich woanders bewerbe.
Nur danach zu schielen, was andere bekommen, ist wirklich das Letzte!

Und mit Lehrern möchte ich nie und nimmer tauschen: den ganzen Tag mit 
Kindern verbringen, mit denen deren eigene Eltern nichts mehr zu tun 
haben wollen - Nein danke!

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> ein Gehalt mit denen verhandelt, für das ich bereit
> bin, die von mir abverlangte Arbeit zu leisten. Ich weiß nicht, ob meine
> Kollegen mehr oder weniger verdienen als ich und so lange mir das Geld
> (und die Freizeit) ausreicht und der Job so ist, dass ich ihn gerne
> mache, ist es mir auch völlig Wumpe!

Hast du -im Gegensatz zu deinen Kollegen- auch daran gedacht, daß du bis 
du 40 bist in diesem Laden genug Geld verdient haben musst, um den Rest 
deines Lebens ohne diese Einnahmequelle auskommen zu können und trotzdem 
schon die Schulden der Stuienzeit zurückgezahlt zu haben, das 
Studiengeld deiner zukünftigen Kinder eingenommen zu haben und die 
Ansprüche deiner Frau an den Zweitwagen ?

Man kann zu Dumpinglöhnen arbeiten, wenn man keine Frau, keine Kinder, 
weder seine eigene Ausbildung noch die der Kinder aktuell finanzieren 
muss sondern meint klarzukommen wenn man Ende des geldes nur noch wenig 
Monat übrig ist, aber nachhaltig ist so eine Bezahlung (die ich von dir 
nicht kenne, nur mal geraten) nicht.

Nicht ohne Grund hat die Gesellschaft erkannt, daß man Bürger das geld 
quasi wegnehmen muss, welches sie für ihre Rente eigentlich zurücklegen 
soltlen, denn sie tun es erwiesenermassen nicht. Du müsstest 33% (oder 
wenn du vor 60 arbeitslos wirst wie das üblich ist) 50% zurücklegen. 
Tust du das, für dich, deine Frau und eure Kinder ?

Wenn nein, dann lebst du in der Hoffnung, eines Tages aus Steuergeldern 
subventioniert zu werden, Steuergelder die deine Firma heute nicht 
zahlen musste, weil sie so einen billige Arbeitskraft wie dich bekam.

(ohne daß ich weiß, was du verdienst, nur mal als Überlegungsgrundlage).

Autor: Dirk (Gast)
Datum:

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Lochrasterfan schrieb:
> 100% ACK.
>
> Hier wird auf extrem hohem Niveau herumgejammert und das Motiv dafür ist
> nur Neid um ein paar 100 Flocken mehr oder weniger im Monat oder ach so
> tolle Pensionsansprüche ...

Nein, das Motiv ist nicht Neid. Mich stört an manchen Lehrern diese 
"Ausgesorgt" Mentalität. Sind sie einmal verbeamtet, denken viele, sie 
müssen nichts mehr leisten. Ich spreche hier nicht von allen Lehrern, 
ich kenne auch einige, die ihren Beruf als Berufung sehen und die 
wirklich engagiert sind. Dieser Typus von Lehrer sollte ruhig mehr 
verdienen.
Deswegen gehört zum Lehrerberuf meiner Meinung nach eine 
leistungsorientierte Bezahlung, wie es in der Privatwirschaft heute 
üblich ist.

Autor: Thomas (Gast)
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Es ist leider so, dass die gutverdienenden Angestellten (ab 60k) in 
Deutschland keine Lobby haben.
Der einfache Arbeiter (Bandarbeiter,..) in einen Konzern erhält 
steuerfreie Schichtzuschläge zu seinem Bruttogehalt, so dass er in 
Relation zu seiner Ausbildung,Fähigkeiten ein hohes Nettogehalt hat.
Im Bundestag sitzen selbst viele Beamte, deshalb wird diese Berufsgruppe 
auch in Zukunft gut versorgt sein.

Der Angestellte mit z.B. 65k zahlt aus meiner Sicht horrende Steuern (in 
Lstkl. 1 macht alleine die Lohnsteuer 15k aus) uns es bleiben ihm netto 
gerade mal 35k übrig.

Gerecht geht es in Deutschland mit Sicherheit nicht zu.

Autor: A. K. (prx)
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Der Bundestag ist mal voller und mal leerer aber immer voller Lehrer

Autor: GGast (Gast)
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"Wenn ich König von Deutschland wär" von Andreas Eschbach

hat ein ausbaufähiges Lehrer/Schüler Konzept.

Autor: Lochrasterfan (Gast)
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@ MaWin:
Ich habe Frau und Kind und rede hier nicht über einen Dumpinglohn. 
'überraschter', der diesen Thread eröffnet hat, spricht übrigens auch 
nicht davon. Er spricht von 60k, wovon man überall in D gut leben kann. 
Deswegen nervt mich (und viele andere) sein Neid auch so.

Und komm' mir nicht mit 'Ansprüche meiner Frau auf den Zweitwagen'. Ich 
glaube, dass Leute, wie 'überraschter', also diese 60k-Verdiener, die 
meinen zu wenig zu haben, einfach auch zu hohe Ansprüche haben. Man kann 
in diesem Land auch ohne Zweitwagen und was-weiß-ich-noch-alles äußerst 
komfortabel leben.

Diese Steuergelder-Aufrechnung, die du in deiner Antwort im letzten 
Absatz aufbaust, die glaubst du selber nicht.

Das einzige, was ich dir durchgehen lasse, ist das Argument, dass unser 
Kind irgendwann mal teurer werden wird, als es jetzt ist (Und bei die 
anderen, die wir hoffentlich noch kriegen, wird es auch so sein). Aber 
wie ich schon erwähnt habe, liegt es dann an mir, mehr in meiner Firma 
auszuhandeln oder mein Glück woanders zu versuchen. Neidisch auf andere 
Berufsgruppen zu sehen und ein Bashing anzufangen, wie es in diesem 
Thread hier passiert ist, ist jedenfalls beschämend!

Autor: MaWin (Gast)
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> Deswegen gehört zum Lehrerberuf meiner Meinung nach eine
> leistungsorientierte Bezahlung, wie es in der Privatwirschaft heute
> üblich ist.

Ähem, also in der Privatwirtschaft wird nach allen anderen Kriterien 
bezahlt, aber garantiert nicht nach Leistung oder Produktivität oder 
Wertschaffung.

Sonst müsste der Gärtner, der Fleissbandarbeiter, der Krankenhausarzt 
DEUTLICH mehr verdienen und der Herr Ackermann, Nonnenmacher, Schmidt, 
Schulte-Noelle und wie sie alle heissen sogar noch draufzahlen.

Jeder Schüler will erst mal Lehrer werden, das ist ja auch der einzige 
Beruf den er sieht, und jeder Student Professor, weil jeder meint, es 
besser zu können. Hinterher kommen trotzdem 90% Nieten bei raus. Das 
Problem bei verbeamteten Lehrern ist, daß man die 10% absoluter 
Knalltüten nicht wieder rauswerfen kann. Aber so wie in den USA, wo mein 
Onkel Lehrer ist, der jedes Semester eine Neuanstellung suchen muss und 
sich NIE in IRGENDWELCHER Sicherheit wiegen kann (denn selbst Leistung 
ist NICHT ausschlagebend dafür, daß er den Jobn behält, wenn des 
Bürgermeisters Nichte sich auch an der Schule bewirbt), so darf es in 
Deutschland nie werden.

Die USA sind Vorbild, aber vor allem ein schlechtes Vorbild, wie man es 
NIE machen darf. Du bist völlig auf dem Holzweg, wenn du in 
Turbokapitalismus und Neoliberalismus eine Zukunft siehst. Im Gegenteil, 
solche Verhaltensweisen ruinieren eine Gesellschaft.

Autor: MaWin (Gast)
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> Er spricht von 60k, wovon man überall in D gut leben kann.

Kein Wunder, es ist ja schliesslich auch das 2.5-fache des 
Durchschnittslohns, also deutlich mehr als Mittelstand, nämlich 
Besserverdiener.

> Diese Steuergelder-Aufrechnung, die du in deiner Antwort im
> letzten Absatz aufbaust, die glaubst du selber nicht.

Daß Firmen, wenn sie am Lohn sparen, auch dazu führen daß der
Staat weniger Steuer hat, stimmt. Einfach nachrechnen. Den
Gewinn transportieren Firmen ins Ausland ohne Steuer bezahlt
zu haben (siehe Google und eBay und IKEA als die frechsten)
und das Geld ist weg, ausgesaugt bleibt der Staat zurück.

Daß jemand, der heute zu wenig verlangt, und morgen nicht
zurückgelegt hat, dem Staat auf der Tasche liegt und damit
aus Steuergeldern durchgefüttert werden muss, stimmt auch.

Daß Dumpinglöhne und andere Ausnutzung von Schlupflöchern,
wie 400 EUR Jobs, 1 EUR Jobs, Praktika, Inanspruchnahme von
Arbeitsamtshilfen zur Wiedereingliederung mit dem Ziel gleich
nach Auslaufen der Subvention den Arbeitnehmer wieder zu feuern
etc. unserer Firmen gesellschaftsschädigendes Verhalten ist,
ist auch unzweifelhaft.

Autor: Thomas (Gast)
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MaWin schrieb:
>> Deswegen gehört zum Lehrerberuf meiner Meinung nach eine
>> leistungsorientierte Bezahlung, wie es in der Privatwirschaft heute
>> üblich ist.
>
> Ähem, also in der Privatwirtschaft wird nach allen anderen Kriterien
> bezahlt, aber garantiert nicht nach Leistung oder Produktivität oder
> Wertschaffung.
>
> Sonst müsste der Gärtner, der Fleissbandarbeiter, der Krankenhausarzt
> DEUTLICH mehr verdienen und der Herr Ackermann, Nonnenmacher, Schmidt,
> Schulte-Noelle und wie sie alle heissen sogar noch draufzahlen.

Das ist doch wieder mal die übliche Managerschelte.. Aber man vergisst 
dabei oft, dass diese Personen oft alles ihrer Karriere untergeordnet 
haben. Bestimmt gehörten sie auch zu den Besseren eines 
Absolventenjahrgangs, sonst wären sie in den Konzern gar nicht 
angestellt worden.
Aber einen Herrn Ackermann kann man doch rein objektiv keine schlechte 
Leistung vorwerfen, auch wenn seine Entscheidungen oft moralisch 
schlecht waren/sind.
@Mawin: Du wirst bestimmt nicht sagen, dass Du in deinem Beruf keine 
Fehler machst. Ein Fehler bei einem Manager hat aber meistens größere 
Auswirkungen.

Ich finde schon, dass in Teilen der Privatwirtschaft leistungsbezogen 
bezahlt wird, teilweise gibt es auch objektive Kriterien.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ich finde schon, dass in Teilen der Privatwirtschaft leistungsbezogen
> bezahlt wird, teilweise gibt es auch objektive Kriterien.

Klar, perfekt umgesetzt bei der Akkordarbeit.

Gerade da wissen wir seit 100 Jahren daß das NICHT die 
gesellschaftsnützliche Entlohnung ist.

Ja, jemand der doppelt so viel schafft, sollte etwas davon haben. 
Allerdings hat der andere, der nur die Hälfte schafft, nicht unbedingt 
dieses selbst zu verantworten: Schlechte Manager die schlechte 
Arbeitsumgebungen schaffen und andere widrige Umstände, zudem noch 
eventuelle krankhafte Behinderungen des Menschen selbst bei denen 
selbstverständlich klar ist daß er dafür weil er nichts dafür kann auch 
nicht bestraft werden soll (aber ist ein nicht so mit EPO durchseuchtes 
Blut schon eine Behinderung ? Zumindest ist es ein Grund für eine 
Minderleistung wie man bei jedem Fahrradfahrer weiss), oder einfach nur 
Klugheit (nein, ich nutze die Sicherungsseile an Gerüst und hoffe nicht 
als Freeclimber unbeschadet durchzukommen) können sehr erklärliche 
Gründe für Minderleistung sein für die es trotzdem keinen Minderlohn 
geben sollte.

> Du wirst bestimmt nicht sagen, dass Du in deinem Beruf keine
> Fehler machst.

Natürlich.

> Ein Fehler bei einem Manager hat aber meistens größere
> Auswirkungen.

Den in 100% der Fälle die Belegschaft ausbügeln muß, ob durch Mehrarbeit 
oder Firmeninsolvenz. Ein Manager bekommt meuist noch eine nächste Firma 
die er ruinieren darf.

Die Leistung eines Manager ist fast zu 100% die leistung seiner 
Mitarbeiter. Ich gestehe ihm zu, daß er als Manager den gleichen Anteil 
hat wie seine Mitarbeiter, aber nicht den 1000-fachen. Jeder Deutsche 
Bank-Mitarbeiter zahlt an Ackermann & Vorstand pro Jahr, was waren das, 
502 EUR. Die leistung gibt es auch billiger, viel billiger.

Autor: überaschter (Gast)
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Jemand mit 60k nagt natürlich nicht am Hungertuch. Aber nach Abschluss 
eines harten Ingenieurstudiums kann durchaus auch mehr drin sein.

Das ist ja das typisch Problem bei den Ingenieuren:

Bloß nicht zu viel verlangen, man könnte ja "gierig" erscheinen. Immer 
schön bescheiden sein, während andere die Kohle abkassieren. Das ist 
falsch!

Ärzte, Piloten, Metallarbeiter und Zugführer sind da viel weiter. Der 
08/15-Facharbeiter hat kein Problem sich über seine 2300 netto zu 
beschweren. Der Durchschnittsarzt mit seinen 160k (da sind Kosten für 
Personal und Praxisausstattung schon abgezogen, entspricht quasi dem 
Jahresbrutto eines Angestellten) hat auch keine Probleme sich zu 
beschweren. Siehe Hausärzte-Streit in Bayern.

Auch Lehrer besitzen die Frechheit, sich rotzfrech über ihr Gehalt zu 
beschweren. Die gehen wirklich davon aus, mit 55k. brutto im Jahr wenig 
zu haben und behaupten auch noch, in der freien Wirtschaft würden sie 
mehr verdienen.

Den "Netto-Faktor" übersehen die komplett. Ist ja logisch, wenn man 
gewohnt ist keine Abgaben zu zahlen außer Steuer.

Nur der Ing. hält die Fresse bzw. duckt sich weg, wenn er 2800 netto 
verdient und hat noch ein schlechtes Gewissen, wg. Afrika und so.

Zum Punkt "gewalttätige, ignorante Schüler machen das Leben schwer":

Ich gebe zu, in den Großstädten hat man es teilweise weniger mit 
Menschen, sondern mit sprechenden Tieren zu tun. Da braucht man 
natürlich ein dickes Fell.
Aber auf dem Land herrschen doch paradiesische Zustände. Da werden doch 
Lehrer gebraucht. Aber da wollen die Lehramtsstudenten nicht hin. Ist ja 
"uncool" auf dem Land, da kann man nicht megahip nen Latte saufen und 
sich cool vorkommen. Auf dem Land gibts auch keine "Szene", in die man 
abtauchen kann.
Tja, wer so bescheuert ist und sich von irgendwelchen Trend-Magazinen 
und "Szenegängern" einreden lässt, wie er zu leben hat, der soll sich 
auch mit den Chaoten in der Großstadt rumärgern. Nach der Schule kann er 
ja nen Latte drinken gehen.

Mir persönlich würde es absolut nix ausmachen, in die tiefste Provinz zu 
ziehen und mit anständigen und motivierten jungen Menschen zu arbeiten. 
Ich brauch diesen ganzen Szene-Dreck und Großstadtdschungel nicht.

Autor: Thomas (Gast)
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MaWin schrieb:
> Jeder Deutsche
> Bank-Mitarbeiter zahlt an Ackermann & Vorstand pro Jahr, was waren das,
> 502 EUR. Die leistung gibt es auch billiger, viel billiger.

Hört sich ja fast so an, als ob jeder mittlere Angestellte auch 
Vorstandsvorsitzender werden könnte.. Es ist aber alles andere als 
leicht, sich in den Vorstand eines Unternehmens hochzuarbeiten. Warum 
bist du denn noch nicht Manager?
Ich möchte den Job nicht machen, ständig der Kampf im Haifischbecken bei 
kaum Freiezti. Geld allein ist wirklich nicht alles.

Autor: Thomas (Gast)
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überaschter schrieb:
> Jemand mit 60k nagt natürlich nicht am Hungertuch. Aber nach Abschluss
> eines harten Ingenieurstudiums kann durchaus auch mehr drin sein.

Das Problem ist nicht das Gehalt an sich, sondern die hohe Steuer- und 
Abgabenlast in diesen Gehaltsregionen. Da sind Beamte und Facharbeiter 
mit Schichtzuschlägen deutlich besser gestellt.

Autor: Lochrasterfan (Gast)
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überaschter schrieb:
> Nur der Ing. hält die Fresse
in deinem Fall wäre das wirklich langsam angebracht.

Autor: MaWin (Gast)
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> Warum bist du denn noch nicht Manager?

Ich bin nicht arbeitslos.

Aber wenn ich es wäre, würde ich mal beim Arbeitsamt auf der Jobbörse 
nachgucken wie viele Vorstände dort gesucht werden.

Hmm, keine einziger ? Handelt es sich möglicherweise gar nicht um einen 
Job bei dem die Besten gesucht werden und Fachkräftemangel besteht ?

Offensichtlich gibt es ein übermässig reichhaltiges Angebot an 
geeigneten Bewerbern (sonst gäbe es offene Stellen), dazu passt aber 
dann nicht, daß die Gehälter so exorbitant hoch sind. Angebot und 
Nachfrage, der Job sollte offenbar viel günstiger zu besetzen sein, 
vieleicht für die 40000 nach denen ja demnächst alle Einwanderer als 
unersetzliche Fachkräfte gelten. Wenn man als Aufsichtsrat aber den 
Vorstandsposten (auch nur ein Angestellter) zu einem zu hohen Lohn 
vergibt, dann macht man sich als Aufsichtsrat der Untreue gegenüber den 
Gerldern der Firma schuldig. Wo bleiben die Anklagen ? Achsoja, eine 
Krähe hackt der anderen kein Auge aus, ich darf ja nicht anklagen, das 
darf ja nur der Vorstand....

Autor: Joe (Gast)
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Hier werden doch ganze Berufsgruppen am Beispiel verzerrter Einzelbilder 
beurteilt.

Wer das nicht merkt, der hat wirklich ein Defizit und sollte bei seinem 
minderbezahlten Beruf bleiben.

Wer mit seinem Beruf unzufrieden ist, der hat aus Unkenntnis oder 
Unfähigkeit den falschen Beruf gewählt und hat seine Situation 
selbstverschuldet.

Also: Umschulen bzw. wechseln oder für den Rest des Lebens unzufrieden 
sein oder sich ein wenig reinknien und das Beste draus machen.

Wenns natürlich nicht für den Master oder das Voll-Diplom nicht gereicht 
hat, dann fehlen auch die Voraussetzungen für einen besseren 
Lebensstand.

Mein Mathelehrer hat an der Uni die reine Mathematik wie Dipl. 
Mathematiker machen müssen, während mein Physiklehrer, Dipl. Phsyiker, 
die Mathematik für Naturwissenschaftler belegt hatte wie jeder andere 
Dipl.Ing. auch.

So hat jedes Ding zwei Seiten und so mancher Schreiberling hat hier ein! 
Brett! vor dem Kopf.

Viel Spaß beim Jammern.

Autor: chris (Gast)
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>Es ist leider so, dass die gutverdienenden Angestellten (ab 60k) in
>Deutschland keine Lobby haben.

Stimmt, die meisten Ingenieure sind sich zu fein, in die Gewerkschaft 
einzutreten.

Autor: A. K. (prx)
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Und die Gewerkschaft würde dann für die äquivalente Erhöhung einer 
gegenüber dem Branchentarif überdurchschnittlichen aussertariflichen 
Bezahlung der Ings kämpfen?

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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überaschter schrieb:
> Jemand mit 60k nagt natürlich nicht am Hungertuch. Aber nach Abschluss
> eines harten Ingenieurstudiums kann durchaus auch mehr drin sein.

Warum ist bloß diese Mär in den Köpfen, dass ein hartes Studium zu hohem 
Einkommen führt?

Entscheidend ist nur ein Ding:
Ist jemand bereit, Dir so viel zu zahlen?

Du kannst das härteste Studium der Welt mit Bravour absolviert haben - 
wenn Deine Arbeit nicht gebraucht wird, wirst Du exakt 0,00 verdienen.

> Das ist ja das typisch Problem bei den Ingenieuren:
>
> Bloß nicht zu viel verlangen, man könnte ja "gierig" erscheinen. Immer
> schön bescheiden sein, während andere die Kohle abkassieren. Das ist
> falsch!
>
> Ärzte, Piloten, Metallarbeiter und Zugführer sind da viel weiter. Der
> 08/15-Facharbeiter hat kein Problem sich über seine 2300 netto zu
> beschweren. Der Durchschnittsarzt mit seinen 160k (da sind Kosten für
> Personal und Praxisausstattung schon abgezogen, entspricht quasi dem
> Jahresbrutto eines Angestellten) hat auch keine Probleme sich zu
> beschweren. Siehe Hausärzte-Streit in Bayern.

Tja, Ärzte kann man auch nicht auslagern.
Die Piloten haben sich letztes (?) Jahr frühzeitig gegen Billigpiloten 
aus Osteuropa gewehrt.

> Auch Lehrer besitzen die Frechheit, sich rotzfrech über ihr Gehalt zu
> beschweren.

Auch die sind nicht auslagerbar.

> Die gehen wirklich davon aus, mit 55k. brutto im Jahr wenig
> zu haben und behaupten auch noch, in der freien Wirtschaft würden sie
> mehr verdienen.
>
> Den "Netto-Faktor" übersehen die komplett. Ist ja logisch, wenn man
> gewohnt ist keine Abgaben zu zahlen außer Steuer.
>
> Nur der Ing. hält die Fresse bzw. duckt sich weg, wenn er 2800 netto
> verdient und hat noch ein schlechtes Gewissen, wg. Afrika und so.

Einige Ingenieure scheinen vor allem damit Probleme zu haben, die 
Leistung anderer anzuerkennen.

> Mir persönlich würde es absolut nix ausmachen, in die tiefste Provinz zu
> ziehen und mit anständigen und motivierten jungen Menschen zu arbeiten.
> Ich brauch diesen ganzen Szene-Dreck und Großstadtdschungel nicht.

Dann sattel um, werd Lehrer und schon ist alles in Butter.

Aber hör auf zu jammern! Das ist echt nervig.

Chris D.

Autor: Wolfgang Schneider (Gast)
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Meine Arbeitszeitaufstellung aus dem Schuljahr 2009/10 habeich 
beigelegt.

Für diejenigen, die das alles so genau wissen, ist das sicher nichts 
neues.

Autor: 2,71828183 (Gast)
Datum:

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überaschter schrieb:
> Jemand mit 60k nagt natürlich nicht am Hungertuch. Aber nach Abschluss
> eines harten Ingenieurstudiums kann durchaus auch mehr drin sein.

Wenn es Dir nur um die Kohle geht: Warum wechselst Du nicht ins 
Controlling oder den Einkauf? Das machen laut VDI knapp 50% aller 
Ingenieure irgendwann. Mehr Kohle, keine Inder die den Lohn drücken und 
nur minimaler Aufwand für den Quereinstieg. Man braucht nicht mal wieder 
in die Uni - im Gegensatz zum Lehrerberuf.

Da beißt sich die Maus in den Schwanz: Obwohl man den Job als schlecht 
bezahlt und undankbar empfindet, fehlt die Energie oder Wille für einen 
kleinen Schritt zur Seite um wieder durchstarten zu können. Aber Lehrer 
werden, das ist kein Problem?

Autor: ETTutorials (Gast)
Datum:

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Ich bin Dipl.-Ing. Elektrotechnik und habe 10 Jahre in der Industrie 
gearbeitet. Das Arbeiten war meistens sehr interessant.

Aus hauptächlich privaten Gründen bin ich als Seiteneinsteiger vor 7 1/2 
Jahren Lehrer am Berufskolleg in NRW geworden und kann folgendes 
berichten:

1. Lehrer ist ein Super-Job !

2. Wir suchen hier in NRW dringend Lehrer aus dem Bereich Technik, in 
vielen anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus.

3. Wenn Du noch nicht zu alt bist (die Altersgrenze ist von Bundesland 
zu Bundesland unterschiedlich) wirst Du noch verbeamtet, steigst also 
nach Deinem Seiteneinstieg mit A13 ein.

4. Ein Aufstieg A13 ->  A14 -> A15 -> A16 ist auch für Seiteneinsteger 
möglich!

5. Bewirb Dich noch heute !!!

Also nicht rumjammern!
Lehrer werden und Zukunft gestalten !

P.S.:
Falls Du nicht Lehrer werden möchtest, verstehe ich nicht, warum Du hier 
rummeckerst.

Autor: Wolfgang Schneider (Gast)
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Warum gibt es einen Lehrermangel und arbeitslose Ingenieure?

Autor: Kannjanicht (Gast)
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>Quereinstieg ist auch noch mit 45 (und später) möglich...
>Wir suchen Lehrer --> bewerben !!!
>Ernsthaft: wer der meinung ist der Job wäre so einfach darf ihn gerne
>ausprobieren.
>www.km-bw.de oder www.lehrereinstellung-bw.de

uns

>2. Wir suchen hier in NRW dringend Lehrer aus dem Bereich Technik, in
>vielen anderen Bundesländern sieht es ähnlich aus.


>P.S.:
>Falls Du nicht Lehrer werden möchtest, verstehe ich nicht, warum Du hier
>rummeckerst.


Beides ist meiner Meinung nach falsch.

Zu beiden. Ihr habt wahrscheinlich ein Uni diplom. Mit FH Diplom ist ein 
direkteinstieg nicht möglich ohhne ein zweites Studium nachzuholen. Das 
können sich eben viele nicht leisten. Daher kann man nicht einfach 
Lehrer werden ggf. ist eine tvöd anstellung drin. Aber wenn man dann in 
10 Jahren gekündigt wird muss man bei der Industrie nicht mehr ankommen 
und tvöd gehälter kann sich jeder online ansehen weit weg von dem oben 
genannten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wolfgang Schneider schrieb:

>Warum gibt es einen Lehrermangel und arbeitslose
>Ingenieure?

Ich beschrieb weiter oben schon mal meine Versuche, irgendwie als Lehrer 
anzukommen. Bei der zuständigen Behörde sagten sie mir sofort: Nur 
FH-Abschluß? Nöö.

Andererseits kenne ich in meinem Umfeld Lehrer, die von Jahr zu Jahr nur 
immer zum Jahresvertrag hoppeln. Sehnlichst hoffen, daß der Vertrag 
wieder erneuert wird. Und in den Ferien Hartz-IV nehmen müssen. Nix mit 
Verbeamtung und Laufbahn.

Ein Bekannter versuchte die Schiene jahrelang über Aushilfs- und 
Nachhilfelehrer, um da überhaupt einen Fuß ins System hinein zu 
bekommen. Keine Chance.

Was passiert denn da eigentlich? Ist das die gleiche Chose wie hier:

Beitrag "Vertrag ausgelaufen: trotzdem weiterarbeiten"

Die sind alle klamm und haben kein Budget.

Autor: Thomas (Gast)
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MaWin schrieb:
> Ähem, also in der Privatwirtschaft wird nach allen anderen Kriterien
> bezahlt, aber garantiert nicht nach Leistung oder Produktivität oder
> Wertschaffung.

Beamte werde auch nach Familienstand und Anzahl der Kinder bezahlt 
(Familienzuschlag) Sowas gibt es in der Wirtschaft nicht.

Autor: Wolfgang Schneider (Gast)
Datum:

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Es gibt einen Lehrermangel weil der Lehrerberuf weniger attraktiv ist 
als der Ing.-Beruf.

Wenn's in dem einen oder anderen Beruf nicht funktioniert, dann hängts 
an der mangelnden Qualifikation oder an fehlenden Fähigkeiten.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Offensichtlich können das die 
Ingenieure nicht so gut wie die Lehrer.

Autor: Kannjanicht (Gast)
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>4. Ach ja letzte Lohnerhöhung 0,7% und natürlich kein streikrecht


http://www.lto.de/de/html/nachrichten/2165/beamtet...

>Es gibt einen Lehrermangel weil der Lehrerberuf weniger attraktiv ist
>als der Ing.-Beruf.

Es gibt meiner Meinung nach keinen Lehrermangel. Das Problem ist das die 
Vorraussetzungen Lehrer zu werden bzw. nach einem Ingenieurstudium(FH) 
bzw. Meister etc.. kaum zu erfüllen sind.


Daher würde ich auch nicht von einem Mangel sprechen.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
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Was ist eigentlich mit Professoren?
Was verdienen die denn so?
Die sollten doch Lehrer UND Ingeneure ausbilden.

Ich meine, Lehrer verdienen etwas mehr als Ingeneure, sind aber härter 
belastet; das hatten wir jetzt schon ein paar 1000 Mal.

Auch interessant, dass hier kaum jemand angemeldetes einen Beitrag 
schreibt...

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Konrad71 (Gast)
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Mit ''Glückes Schmied'' hat das nichts zu tun. Der eine bekommt sein Ge-
halt vom Staat und der andere muss am freien Markt bestehen, dass ist 
der
entscheidende Unterschied. Und ja, wir können ganz Deutschland 
verbeamten,
wo das hinführt sieht man in Griechenland.

Autor: WT (Gast)
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überaschter schrieb:
> Nur der Ing. hält die Fresse bzw. duckt sich weg, wenn er 2800 netto
> verdient und hat noch ein schlechtes Gewissen, wg. Afrika und so.

Da kenn ich mal keinen.

Autor: mr.xy (Gast)
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überaschter schrieb:
> Jemand mit 60k nagt natürlich nicht am Hungertuch. Aber nach Abschluss
> eines harten Ingenieurstudiums kann durchaus auch mehr drin sein.
So hart war das Studium jetzt wieder nicht. Und auch als Ing. kann man 
in den öD gehen und evtl. auch Beamter werden. Aber nein dafür ist man 
sich als Ing. ja zu fein.

Autor: blabla (Gast)
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Es gibt kaum noch Stellen für Beamte im technischen Dienst, bei 
ansteigender Bewerberzahl. Die Chancen, als Ingenieur eine solche Stelle 
zu bekommen, geht daher gegen Null.

Autor: mr.xy (Gast)
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blabla schrieb:
> Es gibt kaum noch Stellen für Beamte im technischen Dienst, bei
> ansteigender Bewerberzahl. Die Chancen, als Ingenieur eine solche Stelle
> zu bekommen, geht daher gegen Null.
Ein Bekannter von einem Bekannten hat ohne Probleme eine Stelle als 
Beamter im techn. Dienst gefunden. ;)
Wenn es so was wie einen Ingenieurmangel gibt, dann im öD (gehobener 
tech. Dienst). Liegt an der Bezahlung, die mit A10 (erstmal) nicht so 
prall ist.

Autor: Christoph H. (mc-entwickler)
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Wo liegt eigentlich das Problem: In den Berufsschulen herrscht 
Lehrermangel und Ihr könnt euch direkt als Quereinsteiger bewerben.

Also: Nicht jammern, Bewerbung fertig machen und abschicken.

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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Ich wünschte, über technisch Details würde man in diesem Forun genauso 
eifrig diskutieren.

Autor: Kein Lehrer (Gast)
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Mit FH-Diplom nicht möglich (selbst probiert). Zumindest in Bayern 
nicht.

Autor: chris (Gast)
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Glaube ich nicht. In BW ist es möglich mit FH-Diplom. Zwar ist man dann 
in der Gehaltsstufe begrenzt, kann aber einen Aufstiegslehrgang machen. 
Dann ist man dem UNI-Absolventen gleich gestellt.

Autor: Kein Lehrer (Gast)
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@chris

Ob du es mir glaubst oder nicht. In Bayern ist das nicht so einfach wie 
in BW.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Bayern und BaWü liegen ja nicht auseinander.

Außerdem gibt es ja immer noch den Master, den man in 1-1,5 Jahren 
abschließen kann. Das entspricht dann dem Uni-Diplom.

Wenn man wirklich will ist das jedenfalls keine Hürde.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan L. schrieb:
> Bayern und BaWü liegen ja nicht auseinander.
>
> Außerdem gibt es ja immer noch den Master, den man in 1-1,5 Jahren
> abschließen kann. Das entspricht dann dem Uni-Diplom.
>
> Wenn man wirklich will ist das jedenfalls keine Hürde.

Wobei man sich schon fragt, was ein Uni'ler den Kids mehr beibringen 
können sollte als ein FH'ler.

Das Wissen sollte bei beiden mehr als ausreichend für die Klientel sein.

Viel wichtiger ist es, dass das Wissen auch gut und interessant 
rübergebracht wird.

Chris D.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Wobei man sich schon fragt, was ein Uni'ler den Kids mehr beibringen
> können sollte als ein FH'ler.

Ja das stimmt. Vermutlich eine typisch beamtendeutsche Regel. Wobei ich 
mir auch gut vorstellen kann, dass bei wirklich geeigneten Bewerbern 
auch mal eine Ausnahme gemacht wird und man sich so nur ungeeignete 
Bewerber fernhält.

Autor: Lola (Gast)
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>Ähem, also in der Privatwirtschaft wird nach allen anderen Kriterien
bezahlt, aber garantiert nicht nach Leistung oder Produktivität oder
Wertschaffung.

Sonst müsste der Gärtner, der Fleissbandarbeiter, der Krankenhausarzt
DEUTLICH mehr verdienen und der Herr Ackermann, Nonnenmacher, Schmidt,
Schulte-Noelle und wie sie alle heissen sogar noch draufzahlen.


Das finde ich auch.
Für viele wichtige Arbeiten gibt es zu wenig Lohn. Aber Lehrer und 
Ingenieur miteinander zu vergleichen, empfinde ich auch als "Jammern auf 
hohem Niveau".

Ich würde sehr gern Krankenschwester werden. Aber mit 1500 netto komme 
ich mir einfach blöd vor. Mein Freund ist nämlich (bald) Ingenieur! Ich 
hätte ständig das Gefühl, dass meine Arbeit weniger wert ist als seine.

Also werd ich wohl etwas studieren, was sich mehr "lohnt", obwohl ich es 
eine Schande finde!

Autor: klaus (Gast)
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>> Es gibt kaum noch Stellen für Beamte im technischen Dienst, bei
>> ansteigender Bewerberzahl. Die Chancen, als Ingenieur eine solche Stelle
>> zu bekommen, geht daher gegen Null.

> Ein Bekannter von einem Bekannten hat ohne Probleme eine Stelle als
> Beamter im techn. Dienst gefunden. ;)

Zufälle gibt es.

> Wenn es so was wie einen Ingenieurmangel gibt, dann im öD (gehobener
> tech. Dienst). Liegt an der Bezahlung, die mit A10 (erstmal) nicht so
> prall ist.

Ingenieurmangel gibt es nur in der Berichterstattung der Medien

Autor: Christoph H. (mc-entwickler)
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>Also werd ich wohl etwas studieren, was sich mehr "lohnt", obwohl ich es
>eine Schande finde!

Viele sagen, man sollte seiner Berufung folgen. Ein klein wenig muss man 
aber auch auf das mögliche Einkommen achten.
Wobei ja dem Pflegebereich eine große Zukunft eingeräumt wird.

Autor: paul (Gast)
Datum:

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> Also werd ich wohl etwas studieren, was sich mehr "lohnt", obwohl ich es
> eine Schande finde!

Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo sich ein Studium aus finanzieller 
Sicht lohnt. Am einfachsten kommt man immer noch als Handwerksmeister zu 
etwas Geld wenn man sich nicht dämlich anstellt.

Autor: Backflow (Gast)
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>Am einfachsten kommt man immer noch als Handwerksmeister zu
>etwas Geld wenn man sich nicht dämlich anstellt.

Ich vermute mal ganz stark, daß du kein Handwerksmeister bist.
Nur mal so zur Information:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,303578,00.html

http://www.hwk-muenster.de/index.php?id=1428&no_ca...

Wider ziemlich erbärmlich dieser Jammer-Thread hier. Ingenieure sind 
anscheinend wie Eunuchen, sie wissen angeblich genau wie es geht, sind 
aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht Manns genug es zu tun.

Autor: MaWin (Gast)
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> Also werd ich wohl etwas studieren,

Arzt ?

'Meine' Krankenschwester bringt übrigens 2300 nach Hause.

Autor: paul (Gast)
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> Ich vermute mal ganz stark, daß du kein Handwerksmeister bist.
> Nur mal so zur Information:

> http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,303578,00.html

> http://www.hwk-muenster.de/index.php?id=1428&no_ca...

Was sagt das jetzt aus, außer dass von gescheiterten Ingenieuren keiner 
berichtet weil die keine Lobby haben?

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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Redest du von gescheiterten Handwerkersmeistern ?

Mann Leute, ihr seid so blöd, daß ihr als Ing
sicher nicht zu gebrauchen seid.

Autor: Backflow (Gast)
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>...weil die keine Lobby haben?

Es gibt doch die legendäre "Interessengemeinscaft der Ingenieure" die 
sogar hier im Forum mehr oder weniger gegründet wurde.

Ich nehme an, Du bist Gründungsmitglied?!

Autor: genervter (Gast)
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gude,

Leute, wenn ihr unzufrieden eit: akezeptieren, oder selbst aktiv werden 
(Gehaltserhöhung fordern, jobwechsel, auswandern, etc...)

Wenn ihr zufrieden seit: wunderbar ;)

Ich hab das selber grad hinter mir: Unzufriedenheit mit dem alten Job - 
ok hab nebenberuflich meinen Dipl-Inf gemacht, dann die Stelle 
gewechselt und bin nun zufrieden ;)

Zu der Kernfrage selbst sage ich nur...wer denkt Lehrer haben nach 13 
Uhr frei, und zig Urlaubstage, der irrt sich definitiv.

Autor: Rudi Rüssel (Gast)
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genervter schrieb:
> Zu der Kernfrage selbst sage ich nur...wer denkt Lehrer haben nach 13
> Uhr frei, und zig Urlaubstage, der irrt sich definitiv.

stimmt, die haben nach 12 uhr frei und 80 urlaubstage ;)

Autor: WT (Gast)
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Lola schrieb:
> Aber mit 1500 netto komme
> ich mir einfach blöd vor. Mein Freund ist nämlich (bald) Ingenieur! Ich
> hätte ständig das Gefühl, dass meine Arbeit weniger wert ist als seine.

Na dann musst du was an deiner Einstellung ändern.

paul schrieb:
> Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo sich ein Studium aus finanzieller
> Sicht lohnt.

Da kenn ich aber ein paar mehr. Die könnten sich die Dinge jetzt nicht 
leisten hätten sie kein Hochschul- oder Fachschulstudium absolviert.

MaWin schrieb:
> Mann Leute, ihr seid so blöd, daß ihr als Ing
> sicher nicht zu gebrauchen seid.

Diejenigen die genug verdienen und einen guten Job haben, jammern nicht. 
;-)
Allerdings jammer hier meist die gleichen...

Autor: 2,71828183 (Gast)
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paul schrieb:
> Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo sich ein Studium aus finanzieller
> Sicht lohnt.

Die Rechnung ist mir zu eindimensional.
Ich habe nach meiner Lehre noch zwei Jahre gearbeitet bevor ich mein 
Studium begann. Mein Netto-Lohn als Ing. war zu Anfang nicht viel höher 
als das vor dem Studium. Die Gründe sind aber auch schnell gefunden:
- Als Ing. bekomme ich keine Schichtzulage, weil ich nicht im 
Schichtdienst arbeite. Auch habe ich keine Rufbereitschaft oder 
Störungsnotdienst. Da fällt natürlich Geld weg, dafür kann ich aber die 
Wochenenden und Abende frei planen.
- Keine Schmutzzulage mehr.
- Keine körperlich anstrengende Arbeit mehr. Als Ing. muss ich keine 
Schaltschränke mehr in irgendwelche Keller schleppen die nur durch enge 
Treppen zu erreichen sind. Das hätte ich garantiert nicht bis zur Rente 
durchgehalten.

Ich habe als Ingenieur zwar nur etwas mehr Einkommen dafür ein 
wesentlich entspannteres Leben. Als Geselle hätte ich niemals von jetzt 
auf gleich für irgendwelchen Privatkram frei bekommen. Jetzt ist das 
kein Problem mehr, da ich nicht mehr in irgendwelchen vorgegebenen 
Schichtplänen drin stecke. Kurz mit dem Kollegen absprechen und solange 
keine Arbeit liegen bleibt ist alles in Ordnung.

Ausserdem ist die Gehaltsprogression als Ing. deutlich ausgeprägter. 
Jedenfalls bei mir und den meisten meiner Kommilitonen und 
Arbeitskollegen.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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paul schrieb:
>> Also werd ich wohl etwas studieren, was sich mehr "lohnt", obwohl ich es
>> eine Schande finde!
>
> Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo sich ein Studium aus finanzieller
> Sicht lohnt. Am einfachsten kommt man immer noch als Handwerksmeister zu
> etwas Geld wenn man sich nicht dämlich anstellt.


Ja, so ist das.

Es steht jedem frei Handwerksmeister zu werden.

Aber um mal auf den Anfangsthread zu kommen, Berufsschulehrer habe
ich ein Jahr gemacht, dann hat es mir gereicht. ( Ich bin wohl auch
schon zu lange selbstständig, um das abzukönnen)

Mein Respekt gilt allen, die das ein Arbeitsleben aushalten. Und die
relativ gute Bezahlung ist wirklich Schmerzensgeld.

Autor: yannik (Gast)
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Was war ist so schlecht an der Arbeit als Berufsschullehrer?

Autor: ach (Gast)
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> paul schrieb:
>> Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo sich ein Studium aus finanzieller
>> Sicht lohnt.
>
>Die Rechnung ist mir zu eindimensional.

Dann denke eben mehrdimensional und berücksichtige nicht deinen 
einzelnen Idealfall als Ingenieur.

Ich kann dir genauso viele negative Punkte eines Ingenieurberufes (als 
Entwickler) aufzählen. Die gelten dann aber auch nicht für jeden Fall, 
die Tendenz stimmt aber.


- Verdienstausfall während des Studiums (kann nur selten wieder 
aufgeholt werden, andere Leute verdienen schon seit ihrem 17. 
Lebensjahr)

- wenig Freizeit während und nach dem Studium. Damit verbunden, kaum 
Privatleben, späte Familiengründung

- gute Jobaussichten nach dem Studium nur mit sehr guten Noten und 
Beziehungen

- findet man nach dem Studium keinen Job und hat auch keine 
Berufsausbildung, bleiben nur billige Hilfsarbeiterjobs oder Hartz-IV

- meist über 50h/Woche (70h sind auch nicht selten) als Ingenieur oder 
Informatiker, viele Überstunden, teils unbezahlt oder ohne Ausgleich

- Chefs, die von Details keine Ahnung haben und Dinge verlangen, die 
unter den geforderten Vorgaben nicht möglich sind

- Weiterbildung in der Freizeit auf eigene Kosten wird erwartet

- immer Zeitdruck, immer Stress, alles projektbezogen, Urlaub wird 
ständig abgelehnt und verschoben

- nach dem Urlaub hat sich noch mehr Arbeit angehäuft.

- Reisebereitschaft wird immer vorausgesetzt

- kaum noch Festanstellungen

- technische Abteilungen werden zunehmend verkleinert oder in Ausland 
verlagert, d.h. meist geringe Arbeitsplatzsicherheit

- Jobwechsel ist immer mit größeren Distanzen verbunden (je 
spezialisierter man ist, umso schlimmer). Das bedeutet Verlust von Geld, 
Freunden und Heimat.



Dagegen ist Schichtarbeit als Facharbeiter angenehm:
- man verdient schon während der Ausbildung Geld. Es ist zwar nicht 
viel, aber man kann sich auch mal was leisten und am öffentlichen Leben 
teilnehmen. Man kann auch schon beginnen, etwas zu sparen.

- Nach 8h Feierabend, der Kollege übernimmt.

- Man muss keine Probleme mit nach Hause nehmen. Der nächste Tag fängt 
wieder neu an.

- Durch Schichtwechsel hat man mal Vormittags und mal Nachmittags frei 
und kann somit viel mehr erledigen.

- eventuelle Sondereinsätze, Überstunden sowie Sonntags- und 
Feiertagsarbeiten werden mit Zuschlag bezahlt.

- Braucht man mal frei, so tauscht man mit einem Kollegen eine andere 
Schicht oder einen freien Tag. So sind Umplanungen möglich ohne einen 
Tag Urlaub zu opfern. Die Bezahlung erfolgt nach tatsächlich geleisteter 
Zeit

Autor: WT (Gast)
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ach schrieb:
> Verdienstausfall während des Studiums (kann nur selten wieder
> aufgeholt werden, andere Leute verdienen schon seit ihrem 17.
> Lebensjahr)

Lohnt sich aber im Normallfall mit den BErufsjahren.

ach schrieb:
> wenig Freizeit während und nach dem Studium. Damit verbunden, kaum
> Privatleben, späte Familiengründung

Wenig Freizeit hat man in jeder Ausbildung. Kaum Privatleben kann ich 
bei Studenten nicht sehen.

ach schrieb:
> gute Jobaussichten nach dem Studium nur mit sehr guten Noten und
> Beziehungen

Ja so ist das nunmal, wenn man schlecht abschneidet tut man sich 
schwerer etwas zu finden, das fängt schon nach dem Schulabschluss an.

ach schrieb:
> findet man nach dem Studium keinen Job und hat auch keine
> Berufsausbildung, bleiben nur billige Hilfsarbeiterjobs oder Hartz-IV

Gibt mehrere, nicht nur Akademiker die nicht in ihrem erlernten Beruf 
arbeiten weil sie keine Stelle gefunden haben.

ach schrieb:
> meist über 50h/Woche (70h sind auch nicht selten) als Ingenieur oder
> Informatiker, viele Überstunden, teils unbezahlt oder ohne Ausgleich

Kann man so pauschal nicht sagen, kommt auf den Job an, aber es gibt 
genug Ingenieure die nur das nötigste machen.

ach schrieb:
> Weiterbildung in der Freizeit auf eigene Kosten wird erwartet

Nicht nur, Firmeninterne Seminare wird man kaum aus der eigenen Tasche 
zahlen.

ach schrieb:
> nach dem Urlaub hat sich noch mehr Arbeit angehäuft.

Ist nicht nur beim Ingenieur so.

ach schrieb:
> Reisebereitschaft wird immer vorausgesetzt

Das hat man mittlerweile in vielen Jobs.

ach schrieb:
> kaum noch Festanstellungen

Dafür suchen aber noch genügend.

ach schrieb:
> man verdient schon während der Ausbildung Geld. Es ist zwar nicht
> viel, aber man kann sich auch mal was leisten und am öffentlichen Leben
> teilnehmen. Man kann auch schon beginnen, etwas zu sparen.

Da hast du recht, das ist ein Vorteil einer Dualen Berufsausbildung, 
nicht nur Schichtarbeit.

ach schrieb:
> Nach 8h Feierabend, der Kollege übernimmt.

Auch hier werden Überstunden gemacht, wenns brennt.

ach schrieb:
> Man muss keine Probleme mit nach Hause nehmen. Der nächste Tag fängt
> wieder neu an.

Als ob sich die Arbeiter keine Gedanken machen.

ach schrieb:
> eventuelle Sondereinsätze, Überstunden sowie Sonntags- und
> Feiertagsarbeiten werden mit Zuschlag bezahlt.

Das bekommt der Ingenieur auch.

ach schrieb:
> Braucht man mal frei, so tauscht man mit einem Kollegen eine andere
> Schicht oder einen freien Tag. So sind Umplanungen möglich ohne einen
> Tag Urlaub zu opfern.

Stimmt, dafür gibts dann keine Gleitzeit, dafür muss man halt wechselnde 
Schichten arbeiten (ich würde es nicht wollen), an Feiertagen 
arbeiten(wenn die Familie und die Kumples daheim sind und sich 
entspannen)und an Wochenenden arbeiten (wenn die Kumpels weggehen).

Autor: 2,71828183 (Gast)
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ach schrieb:
> Ich kann dir genauso viele negative Punkte eines Ingenieurberufes (als
> Entwickler) aufzählen. Die gelten dann aber auch nicht für jeden Fall,
> die Tendenz stimmt aber.
>
> - gute Jobaussichten nach dem Studium nur mit sehr guten Noten und
> Beziehungen
> [...]
> Dagegen ist Schichtarbeit als Facharbeiter angenehm:


Du vergleichst einen mittelmäßigen Ingenieur in irgendeiner Klitsche mit 
einem Facharbeiter bei einem der großen Konzerne. Leider arbeitet aber 
ein Großteil der Facharbeiter genau wie die meisten Ingenieure irgendwo 
im Mittelstand. Dort gibt es weniger Geld als bei BMW, Daimler und Co. 
und alle von Dir genannten Vorteile existieren nicht. Das einzige 
Argument das bleibt ist das finanzielle: Es dauert leider in der Regel 
mindestens 10 Jahre bis sich das Studium gerechnet hat.

Autor: Walter (Gast)
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Schade, Popcorn ist alle ...

Autor: Mine Fields (Gast)
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ach schrieb:
> - Verdienstausfall während des Studiums (kann nur selten wieder
> aufgeholt werden, andere Leute verdienen schon seit ihrem 17.
> Lebensjahr)

Duales Studium, Werkstudententätigkeit ist für viele eine Alternative 
und wird auch intensiv genutzt. Natürlich nur für die besseren Leute. 
Wobei gerade ersteres ja oft verpöhnt wird, weil es wie eine Ausbildung 
aussieht.

ach schrieb:
> - wenig Freizeit während und nach dem Studium. Damit verbunden, kaum
> Privatleben, späte Familiengründung

Wieviel Freizeit man hat, hängt vom Einzelfall ab. Mit der 
Familiengründung hast du recht, das liegt aber eher an der finanziellen 
Situation.

ach schrieb:
> - gute Jobaussichten nach dem Studium nur mit sehr guten Noten und
> Beziehungen

Stimmt nicht. Und selbst wenn, es gilt: Beziehungen aufbauen kann jeder.

ach schrieb:
> - findet man nach dem Studium keinen Job und hat auch keine
> Berufsausbildung, bleiben nur billige Hilfsarbeiterjobs oder Hartz-IV

Oder das Ausland oder die Selbstständigkeit. Wobei beides für Leute, die 
nicht mal einen Job gefunden haben auch schwierig wird.

ach schrieb:
> - meist über 50h/Woche (70h sind auch nicht selten) als Ingenieur oder
> Informatiker, viele Überstunden, teils unbezahlt oder ohne Ausgleich

Das ist sicherlich öfters so. Es gibt aber auch Ingenieure mit echter 
35h Woche. Wenn man in den Gehaltsthread reinschaut, haben die meisten 
doch zumindest Freizeitausgleich.

ach schrieb:
> - Chefs, die von Details keine Ahnung haben und Dinge verlangen, die
> unter den geforderten Vorgaben nicht möglich sind

Stimmt schon irgendwie. Es müssen auch nicht mal die direkten Chefs 
sein, sondern Produktmanagement oder Vertrieb. Deshalb ist es immer 
wichtiger, dass auch Entwickler ein gewisses Fingerspitzengefühl und 
Selbstbewusstsein haben, um solche Leute überzeugen zu können.

ach schrieb:
> - Weiterbildung in der Freizeit auf eigene Kosten wird erwartet

Wer sich für Technik begeistert, macht das schon von selbst.

ach schrieb:
> - immer Zeitdruck, immer Stress, alles projektbezogen, Urlaub wird
> ständig abgelehnt und verschoben

Ist sicher nicht überall so, aber häufig ja.

ach schrieb:
> - nach dem Urlaub hat sich noch mehr Arbeit angehäuft.

Das ist in Bereichen der Verwaltung, wo sich tatsächlich ein Haufen 
Arbeit ansammelt, schlimmer. Bei Ingenieur kommt es stark auf die 
Projektphase an.

ach schrieb:
> - Reisebereitschaft wird immer vorausgesetzt

Ja, fast immer.

ach schrieb:
> - kaum noch Festanstellungen

Der Trend geht ein bisschen zur Zeitarbeit, aber es wird schon noch sehr 
viel fest eingestellt.

ach schrieb:
> - technische Abteilungen werden zunehmend verkleinert oder in Ausland
> verlagert, d.h. meist geringe Arbeitsplatzsicherheit

Das gilt aber für den Produktionsmitarbeiter umso mehr.

ach schrieb:
> - Jobwechsel ist immer mit größeren Distanzen verbunden (je
> spezialisierter man ist, umso schlimmer). Das bedeutet Verlust von Geld,
> Freunden und Heimat.

Das kommt auch auf die Region an.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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yannik schrieb:
> Was war ist so schlecht an der Arbeit als Berufsschullehrer?

Die heutige Klientel?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mark Brandis schrieb:
> yannik schrieb:
>> Was war ist so schlecht an der Arbeit als Berufsschullehrer?
>
> Die heutige Klientel?

Du hast eine Bande motivationsresistenter Halbdeppen vor dir,
die mitten in der Pupertät sind.

Wenn du Glück hast, ist der ein oder andere dabei, der aus un-
erfindlichen Gründen nicht auf der Uni gelandet ist, sondern deine
Klasse bereichert.

Da das aber die große Ausnahme ist, mußt du dich mit Leuten
rumärgern, deren ganze Aufmerksamkeit irgendwelchen Gewalt-
oder PÖrnovideos gilt, die ein Restleben mit Hartz 4 durchaus
aktzeptabel finden, oder die ihren Lehrer abstechen, falls die
Nase nicht paßt.

Berufsschullehrer ist also was für die ganz Harten.

Autor: WT (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Du hast eine Bande motivationsresistenter Halbdeppen vor dir,
> die mitten in der Pupertät sind.

Bernd Funk schrieb:
> Da das aber die große Ausnahme ist, mußt du dich mit Leuten
> rumärgern, deren ganze Aufmerksamkeit irgendwelchen Gewalt-
> oder PÖrnovideos gilt, die ein Restleben mit Hartz 4 durchaus
> aktzeptabel finden, oder die ihren Lehrer abstechen, falls die
> Nase nicht paßt.

Schön diese becheuerten Vorurteile, kann nur vorn Leuten kommen die 
selbst nicht weiter denken als von 12 bis Mittag.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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WT schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Du hast eine Bande motivationsresistenter Halbdeppen vor dir,
>> die mitten in der Pupertät sind.
>
> Bernd Funk schrieb:
>> Da das aber die große Ausnahme ist, mußt du dich mit Leuten
>> rumärgern, deren ganze Aufmerksamkeit irgendwelchen Gewalt-
>> oder PÖrnovideos gilt, die ein Restleben mit Hartz 4 durchaus
>> aktzeptabel finden, oder die ihren Lehrer abstechen, falls die
>> Nase nicht paßt.
>
> Schön diese becheuerten Vorurteile, kann nur vorn Leuten kommen die
> selbst nicht weiter denken als von 12 bis Mittag.

Sicher hab ich das etwas überspitzt formuliert.
Aber nach 25 Jahren Selbstständigkeit wollte ich das ( Berufsschullehrer 
)
einfach mal probieren.

Ein Jahr hat mir gereicht.

Dafür muß man wohl jünger sein, und eine gute Ausbildung in
Kampfsportarten haben.

Autor: Philosoph (Gast)
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Backflow schrieb:
> Ingenieure sind
> anscheinend wie Eunuchen, sie wissen angeblich genau wie es geht,

Bist Du dir sicher, dass Eunuchen ganz genau wissen wie "ES" geht?
Woher sollen sie das denn wissen, wenn der einäugige Aal ab ist? Haha.

Autor: WT (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Dafür muß man wohl jünger sein, und eine gute Ausbildung in
> Kampfsportarten haben.

Nur gut das es an anderen Schularten so gesittet und harmlos zugeht...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

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WT schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Dafür muß man wohl jünger sein, und eine gute Ausbildung in
>> Kampfsportarten haben.
>
> Nur gut das es an anderen Schularten so gesittet und harmlos zugeht...

Es gibt da bestimmt gewaltige Unterschiede.
Gut müßte da eine Meisterschule sein. Da hast du wirklich
motivierte Jungs und Mädels, die auch noch eine Menge eigenes
Geld in ihre Ausbildung investieren.

Autor: yannik (Gast)
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Naja, Ich denke an einer beruflichen Schule gibt es auch große 
Unterschiede zwischen Fachgymnasium und Berufsvorbereitungsjahr 
,Techniker etc.

Insb. Fachgymnasisasten dürften stärker motiviert sein als jmd der in 
der Schule ist weil er seine Schulpflicht "absitzen" muss.

Autor: ich (Gast)
Datum:

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@WT und Stefan L.

Was genau habt ihr an der Aussage
"Ich kann dir genauso viele negative Punkte eines Ingenieurberufes (als
Entwickler) aufzählen. Die gelten dann aber auch nicht für jeden Fall,
die Tendenz stimmt aber." von ach jetzt nicht verstanden?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ist es denn verboten, in einer Diskussion noch ein paar neue Aspekte ins 
Spiel zu bringen?

Autor: WT (Gast)
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ich schrieb:
> as genau habt ihr an der Aussage
> "Ich kann dir genauso viele negative Punkte eines Ingenieurberufes (als
> Entwickler) aufzählen. Die gelten dann aber auch nicht für jeden Fall,
> die Tendenz stimmt aber." von ach jetzt nicht verstanden?
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

Weil der Ingenieurberuf allgemein negativ dargestellt wurde, dafür aber 
ein Extrem hergenommen wurde. Der Facharbeiterjob dagegen nur als 
positiv hingestellt wird indem mal die negativen Aspekte weggelassen 
werden.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Bernd Funk schrieb:

>Du hast eine Bande motivationsresistenter Halbdeppen
>vor dir, die mitten in der Pupertät sind.

Deine Ausführungen kann ich absolut nachvollziehen, obwohl ich in den 
1970-er Jahren Schüler war. Heute ist es nochmal eine Stufe härter.

Es hängt sehr vom Typ ab, ob und wie gut man den Lehrerjob in der 
Berufsschule überlebt. Zu meiner Zeit lernte ich Lehrer kennen, die nach 
dem 3. Herzinfarkt wieder zurück kamen, oder die entnervt mitten in der 
Stunde raus rannten, und nicht wieder kamen. Einige wurden in dieser 
Zeit auch frühpensioniert.

Ein einziger Lehrer konnte mit der Meute gut umgehen: Er erzählte zu 
Anfang jeder Stunde 10 Minuten lang eine Anekdote aus seinem Leben, und 
es war totenstill. Dann klappte der Rest der Stunde auch wunderbar. Aus 
meiner damaligen Meute weiß ich, daß einige darauf spezialisiert waren, 
wie man den Lehrer am besten provoziert.

Die Ausbilder im Betrieb hatten auch keinen leichten Stand. Aber da 
waren die Druckmittel höher, es gab einen Chef.

Wo es gesittet zuging, war wiederum die Fachoberstufe. Da ist der nötige 
Ernst der Schüler vorhanden. Dort erzählte mir der Mathelehrer, 
Elektro-Ing., daß er ein einziges mal eine Berufsschülerklasse vertreten 
mußte, und auch noch in einem fremden Fach (Deutsch), er dort einen 
Hörsturz erlitt, und seitdem dauerhaft an Tinnitus leidet.

Autor: WT (Gast)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Zu meiner Zeit lernte ich Lehrer kennen, die nach
> dem 3. Herzinfarkt wieder zurück kamen, oder die entnervt mitten in der
> Stunde raus rannten, und nicht wieder kamen. Einige wurden in dieser
> Zeit auch frühpensioniert.

So einen hatten wir am Gymnasium auch. Bei einer munkelte man, dass sie 
eine zeit in der geschlossenen war (die hat auch zeitweise 
durchgedreht), einer hat alleine Unterricht gemacht und seine Stunde zu 
Ende gehalten nachdem um kurz nach 13:00 alle zum Bus sind.
Manche haben ihre Zeit einfach abgesessen und Unterricht gehalten bei 
dem es ihnen egal was was die Schüler lernen, quasi Unterricht gehalten 
für sich selbst. Andere sind durchgedreht wenn man sich nicht so für ihr 
Fach interessiert hat oder oder etwas lauter war.
Auch am Gymnasisum gibts Chaoten mit denen das Lehrerleben nicht einfach 
ist.

Autor: ich (Gast)
Datum:

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> Weil der Ingenieurberuf allgemein negativ dargestellt wurde, dafür aber
> ein Extrem hergenommen wurde. Der Facharbeiterjob dagegen nur als
> positiv hingestellt wird indem mal die negativen Aspekte weggelassen
> werden.

Das war eben eine passende Reaktion auf die Beiträge vorher wo der 
Ingenieurberuf eindeutig pauschal positiv dargestellt wurde und 
Schichtarbeit und ähnliches pauschal negativ. Du solltest schon in der 
Lage sein, dem Sinnzusammenhang einer Diskussion zu folgen. Dazu hat 
"ach" eindeutig dargestellt, dass seine aufgeführten Punkte nicht in 
jedem Falle gelten!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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WT schrieb:

>Auch am Gymnasisum gibts Chaoten mit denen das
>Lehrerleben nicht einfach ist.

Dann hatte ich einen Bekannten, der zeitweise freiberuflich als Lehrer 
tätig war. Und zwar mit besonders resistenten Förderschülern.

Nun, er war Vietnamese, hatte mit mir E-Technik studiert.

Der hatte seine Schüler voll im Griff, spannte sie auch mal zu 
ungewöhnlichen Aufgaben ein, z.B. dem privaten Wohnungsumzug. Sie kamen 
alle, ich war mit dabei.

Der fing seine Unterrichtsstunde auch immer mit den Worten an: Jungs, 
ich bin heute extra für euch aufgestanden, und trotz Regen noch 10km mit 
dem Fahrrad hier her gefahren, alles nur für euch, damit aus euch was 
wird. Wem es nicht passt, kann nach Hause gehen. Ich brauche es nicht 
mehr, aber ihr schon...

Und mein Bekannter, war immer völlig entspannt. Wir trafen uns nach 
seinem Unterricht gelegentlich in der Stadt, gingen noch was essen oder 
trinken, er verlor da kein einziges Wort mehr über den Unterricht.

Autor: WT (Gast)
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ich schrieb:
> Du solltest schon in der
> Lage sein, dem Sinnzusammenhang einer Diskussion zu folgen. Dazu hat
> "ach" eindeutig dargestellt, dass seine aufgeführten Punkte nicht in
> jedem Falle gelten!


Das habe ich sehrwohl gemerkt, jedoch ist der Post zu übertrieben 
geschrieben und der Vergleich an sich bringt mal garnichts wenn von 
einer Seite nur negatives von einer anderen Seite nur positives 
aufgezält wird.
Auch der Facharbeiterjob wird in seinem Post pauschal als angenehm 
bezeichnet.

Autor: ich (Gast)
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> wird in seinem Post pauschal als angenehm
> bezeichnet.

Nein ebnen nicht.

Autor: WT (Gast)
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ich schrieb:
> Nein ebnen nicht.
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |

ach schrieb:
> Dagegen ist Schichtarbeit als Facharbeiter angenehm:
> - man verdient schon während der Ausbildung Geld. Es ist zwar nicht
> viel, aber man kann sich auch mal was leisten und am öffentlichen Leben
> teilnehmen. Man kann auch schon beginnen, etwas zu sparen.
>
> - Nach 8h Feierabend, der Kollege übernimmt.
>
> - Man muss keine Probleme mit nach Hause nehmen. Der nächste Tag fängt
> wieder neu an.
>
> - Durch Schichtwechsel hat man mal Vormittags und mal Nachmittags frei
> und kann somit viel mehr erledigen.
>
> - eventuelle Sondereinsätze, Überstunden sowie Sonntags- und
> Feiertagsarbeiten werden mit Zuschlag bezahlt.
>
> - Braucht man mal frei, so tauscht man mit einem Kollegen eine andere
> Schicht oder einen freien Tag. So sind Umplanungen möglich ohne einen
> Tag Urlaub zu opfern. Die Bezahlung erfolgt nach tatsächlich geleisteter
> Zeit
>
>
>
>     Beitrag melden | Bearbeiten | Löschen |


???

Autor: kopfschüttel (Gast)
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> ???

Zu dumm zum lesen?
Er schrieb doch dass seine Punkte nicht immer gelten und somit nicht 
allgemeingültig sind. Oh wei, sind hier Intelligenzbestien.
Derjenige, der hier pauschalisiert hat, ist "2,71828183".

Autor: WT (Gast)
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kopfschüttel schrieb:
> Zu dumm zum lesen?
> Er schrieb doch dass seine Punkte nicht immer gelten und somit nicht
> allgemeingültig sind. Oh wei, sind hier Intelligenzbestien.

Keinen Anstand?

ach schrieb:
> Die gelten dann aber auch nicht für jeden Fall,
> die Tendenz stimmt aber.

??

Autor: smoerre (Gast)
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> Ist es denn verboten, in einer Diskussion noch ein paar neue Aspekte ins
> Spiel zu bringen?
dann gibt's mal einen neuen Aspekt von mir :-)
Wenn man einen Quereinstieg versucht, dann wird das je nach Bundesland 
praktisch unmöglich gemacht.
Ratet mal warum? Damit es weiterhin solche netten Besoldungsstufen gibt.
Wettbewerb nicht erwünscht!

Autor: Thomas (Gast)
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Das ist über Lehrer und recht lustig.

Youtube-Video "Hallervorden - Lehrer und Schule"

Autor: Lochrasterfan (Gast)
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Das ist auch über Lehrer und noch lustiger:

Youtube-Video "Volker Pispers über Lehrer"

Autor: Robert (Gast)
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Also ich kann zur "Schwierigkeit" der Lehrerausbildung folgendes sagen: 
Meine Ex-Freundin hat Lehramt studiert. 90% der Ersemester haben einen 
Abschluss bekommen! Wahnsinn, 90%!!! Von den 10% haben die meisten 
freiwillig aufgehört, von 100 Leuten wurden vielleicht 3 rausgeprüft. 
Bei mir (ET) haben es 75% nicht geschafft!

Wenn ich in der Vorlesungsfreien Zeit hart Lernen musste, hatte meine 
Ex-Freundin wirklich 3 Monate fast frei. Ein 15 Min Referat mit 3 Leuten 
musste vielleicht vorbereitet werden, jeder 5 min.

Also ich denke sehr wohl, dass man sagen kann, dass ein Lehramtsstudium 
(je nach Fächerwahl) sehr leicht ist.

Lehrer verdienen in D. sehr gut. In den USA verdienen Lehrer ca. 40% von 
dem, was Lehrer in D. verdienen.

Autor: MaWin (Gast)
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> In den USA verdienen Lehrer ca. 40% von dem, was Lehrer in D. verdienen.

Wie schön, daß du in jedem deiner Beträge zeigst, daß du nur das Blaue 
vom Himmel herunterlügst.

http://www.employmentspot.com/employment-articles/...

In Deutschland A12-A14/BATIIa = ca. 36000 EUR im Jahr.

> Bei mir (ET) haben es 75% nicht geschafft!

Offenbar haben 75% kein Talent sondern nur die Dollarzeichen in den 
Augen und sind schon mit Aktenköfferchen und Nadelstreifenanzug in der 
Uni erschienen obwohl sie zuvor in ihrem Leben nie einen Schraubendreher 
angefasst hatten. Gut, daß der Teil raus ist.

> Wenn ich in der Vorlesungsfreien Zeit hart Lernen musste,

Falsches Fach studiert ? Ich hab Urlaub gemacht, das hat dem Abschluss 
nicht geschadet.

> hatte meine Ex-Freundin wirklich 3 Monate fast frei.

Offenbar Talent.

Autor: Floh (Gast)
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Robert schrieb:
> Also ich kann zur "Schwierigkeit" der Lehrerausbildung folgendes sagen:
> Meine Ex-Freundin hat Lehramt studiert. 90% der Ersemester haben einen
> Abschluss bekommen! Wahnsinn, 90%!!! Von den 10% haben die meisten
> freiwillig aufgehört, von 100 Leuten wurden vielleicht 3 rausgeprüft.
> Bei mir (ET) haben es 75% nicht geschafft!

Jeder weis es besser, aber alle ziehen das Schwierige vor. Alles 
Masochisten. :-)

> Also ich denke sehr wohl, dass man sagen kann, dass ein Lehramtsstudium
> (je nach Fächerwahl) sehr leicht ist.

Das Studium an sich vielleicht.
Ich sag eher, gute Lehrer werden geboren und nicht ausgebildet.
Du brauchst einfach Spass am Umgang mit Kindern, solltest den ganzen 
Unterricht motiviert angehen. Die Kinder bemerken deine Laune und deine 
Motivation nämlich sehr schnell.
Wenn du mit null Bock hingehst, so nach dem Motto wieder einen Tag 
rumzubringen, dann wirst du mit Burn-Out-Syndrom enden.
:-)

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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MaWin schrieb:
> Offenbar haben 75% kein Talent sondern nur die Dollarzeichen in den
> Augen und sind schon mit Aktenköfferchen und Nadelstreifenanzug in der
> Uni erschienen obwohl sie zuvor in ihrem Leben nie einen Schraubendreher
> angefasst hatten

Das verwechselst du mit BWLern.

> Falsches Fach studiert ? Ich hab Urlaub gemacht, das hat dem Abschluss
> nicht geschadet.

Ich beineide dich aufrichtig für deine überragende Intelligenz und deine 
gute Zeiteinteilung.

> Wie schön, daß du in jedem deiner Beträge zeigst, daß du nur das Blaue
> vom Himmel herunterlügst.

Mit solchen Sätzen macht man sich wirklich Freunde. Also der Link von 
dir ist echt informativ. Da sehen die Gehälter in der Tat gar nicht so 
schlecht aus. Mir haben zumindest Leute aus den USA schon öfter erzählt, 
dass man dort als Lehrer zur Unterschicht gehört. Die nächste Frage ist 
auch nach wie vilen Berufsjahren diese Gehälter erreicht werden und ob 
wirklich 100% der Lehrer erfasst sind. Laut vdi verdient der 
durchschnittliche Ing in D. auch 70k Euro.

> Gut, daß der Teil raus ist.

Wenn du es besser findest, dass dann deine Kollegen und Vorgesetzt aus 
Osteuropa kommen ist das natürlich gut. Ich glaube nicht, dass wir in D. 
so unfähig sind. Wenn 75% ein Studium nicht schaffen, liegt das auch an 
der Art wie Wissen vermittelt und abgeprüft wird.

Außerdem, woher willst du wissen, dass die anderen, die es geschafft 
haben, nicht die größeren Dollarzeichen in den Augen hatten?

Autor: Robert (Gast)
Datum:

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Floh schrieb:
> Jeder weis es besser, aber alle ziehen das Schwierige vor. Alles
> Masochisten. :-)

Ich wusste es nicht. Mir hat man erzählt, dass ca. 50% das Studium 
schaffen.

Autor: Philosoph (Gast)
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überraschter schrieb:
> Wie bewertet ihr diesen Sachverhalt?

Frag mal was der Lehrer bzw. Beamter für eine Pension am Ende bekommt 
und rechne mal aus, was Du als Ingenieur mal an Rente bekommst.

Da geht einem wirklich einer ab. Es ist unglaublich wie sich der gesamte 
Staatsapperat die Taschen vollhaut, ungehemmt. Und der Michel guckt zu.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Philosoph schrieb:

>Da geht einem wirklich einer ab. Es ist
>unglaublich wie sich der gesamte
>Staatsapperat die Taschen vollhaut,
>ungehemmt. Und der Michel guckt zu.

Du hattest ja sicher auch mal die Möglichkeit, dich bei Post, Bahn, oder 
dem Schuldienst zu bewerben. Es stand dir völlig frei.

Anstatt zu meckern.

Autor: Philosoph (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Es stand dir völlig frei.

Vor ein paar Jahren als Jüngling hatte ich von solchen Dingen noch keine 
Ahnung. Es wäre mir nie in  den Sinn gekommen, das Schmarotzer und 
Parasitentum SOLCHES Ausmaß in Deutschland hat.
Jüngstes Beispiel, Brandenburgs Ex-Minister Speer (der Typ der für seine 
Tochter keinen Unterhalt bezahlt hat) wird in den Ruhestand versetzt mit 
51
Jahren. Bekommt * 6500 Pension fürs Nichtstun, die ich und du und jeder 
bezahlen kann.

Die sollten sich was schämen. Ich kann in unserem Staatsapparat keine 
Moral mehr erkennen. Zustände der legalisierten Bereicherung schlimmer 
als in Afrika. Was hat diese Person für die Gesellschaft geleistet?


---
*Steuerzahlerbund: Erst einmal volles Gehalt

Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler bekommt der 51-Jährige 
während der ersten fünf Monate das volle Gehalt eines Staatssekretärs - 
ein Posten, den er zehn Jahre lang bekleidete. Dies wären 9080 Euro.

Für viereinhalb weitere Jahre wären es monatlich 75 Prozent (6810 Euro), 
bis der Betrag auf 35 Prozent (3178 Euro) sinkt.

Die Staatskanzlei wollte sich unter Berufung auf Speers 
Persönlichkeitsrechte nicht zur Höhe der Bezüge äußern.

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Philosoph schrieb:
> Jahren. Bekommt * 6500 Pension fürs Nichtstun, die ich und du und jeder
> bezahlen kann.

Kein Wunder, dass bei solch miesen Gehältern und Pensionen nur die 
Deppen in die Politik gehen und die Klugen in der Wirtschaft bleiben. 
:-) - Ich könnte mich jedesmal ärgern, wenn wieder dieses Argument 
fällt. Vergleichen die sich alle mit Ackermann? Die tun dann alle so, 
dass sie so idealistisch wären, wenn sie bei diesen Gehältern arbeiten. 
Wären die wirklich idealistisch, wären die wie wir in der freien 
Wirtschaft tätig. Die sollen mal sehen, was die Ingenieure arbeiten, wie 
die Überstunden kloppen und was am Ende auf der Gehaltsabrechnung steht. 
Leider sind ja viele Parlamanterier aus der Staatswirtschaft. Unser 
System begünstigt das. Ein AG wäre erbost, wenn ein AN plötzlich für ein 
Amt kandidieren würden und ein AN kann nicht nach vier Jahren Parlament 
zurück in seine alte Firma. Für einen normalen AN bedeutet das Werben um 
ein politisches Amt das Balanzieren auf einem Drahtseil, aber ohne Netz! 
Der Beamte hat ein Netz.

Und dieses Parasitentum wuchert ungemein. Ich habe keine Beamten in der 
Familie und kenne mich mit der Besoldung auch nur schlecht aus. 
Normalerweise interessieren sich Jugendliche für das andere Geschlecht, 
für einen prestigeträchtigen Beruf, ein Beruf, der einen Spaß machen 
könnte, man interessiert sich für Sport. Und dann lernt man direkt nach 
dem Abitur bei der Bundeswehr junge Leute kennen, die genau wissen, wie 
das mit den Besoldungsgruppen funktioniert. Jugendliche, die von 
verbeamteten Verwandten in das Beamtentum gelockt werden.

Autor: Philosoph (Gast)
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Ist schon krass was die SPD für Leute in den Reihen an hochrangiger 
Position hat. Vermutlich darf der Steuerzahler seine verbeamtete 
Kurtisane auch noch durchfüttern. Klüngel hier Klüngel da. Ich wette das 
ist alles nur die Spitze vom Eisberg.

wikipedia:

September 2010 trat Speer als Innenminister des Landes Brandenburg 
zurück. Zuvor war er wegen zahlreicher Vorwürfe im politischen und 
privaten Bereich unter Druck geraten.[6] So wurde ihm vorgeworfen, die 
Verbeamtung einer Mitarbeiterin, mit der er ein Kind gezeugt hatte, in 
die Wege geleitet[7] und diese angestiftet zu haben, ihn als Vater zu 
verleugnen und statt Unterhalt von ihm Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt 
zu beziehen.[8] Ebenso soll er den Verkauf eines landeseigenen 
Grundstückes (Krampnitzer Kasernengelände) an eine Investorengruppe zu 
einem Preis, der rund 20 Millionen Euro unter dem eigentlichen Wert lag, 
begünstigt haben. Dabei sollen persönliche Beziehungen zu einem 
Investor, der mit Speer im Vorstand des Potsdamer Sportvereins SV 
Babelsberg 03 sitzt, entscheidend gewesen sein.[9] Nachdem der 
brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck ihn gebeten hatte, 
auch sein Landtagsmandat abzugeben, verkündete Rainer Speer am 12. 
Dezember 2010 auf einer Pressekonferenz, diesen Schritt und damit den 
vollständigen Rückzug aus der Politik zu vollziehen.[10]

Autor: H. T. (Gast)
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> Jeder weis es besser, aber alle ziehen das Schwierige vor. Alles
> Masochisten. :-)

Ich wusste es nicht und habe das studiert, was mir Spass machte, nämlich 
Elektrotechnik. Ich habe auch die Märchen meiner Professoren geglaubt, 
dass jeder mit einem Diplom in der Tasche einen Job findet. Leider war 
die Studienwahl für mich ein Reinfall. Habe den Abschluss in der Tasche. 
Aber nach über 5 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben, mich 
als Ingenieur zu bewerben. Dabei hätte ich fast alles gemacht, für fast 
jedes Gehalt, an jedem Ort in Deutschland.

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo überraschter,
der Lehrer macht Fachstudium und Pädagogik. Er muss ich individuell auf 
die Anforderungen der Schüler einstellen. Ein Lehrer macht nachmittags 
seine Unterrichtsvorbereitung, lötet, besorgt Bauteile und Messgeräte, 
bereitet den Unterricht vor, testet, und wenn alles Klappt ist die 
Unterrichtsreihe brauchtbar und man kann sie mit den Schülern 
durchgehen. Sie wird pädagogische aufgereitet und besprochen. 
http://www.aatis.de/content/ und weiter Seiten ^z.B. 
http://sxm4.uni-muenster.de/introduction-de.html und wenn du das alles 
mal in einer Unterrichtsreihe mit Schülern gebaut hat weiss du warum. 
Hier z.B. eine Unterrichtsreihe im Bereich der Hochfrequenz. 
http://www.funken-lernen.de/ und wenn du dann noch Zeit hat für 
Korrektur der Arbeit, Klausurenvorbereitung, fragen der Eltern und 
Fragen der Schüler die ja auch irgendwie up to date sein sollen weiss du 
was du gemacht hast. Dann baut man nebenbei noch ein HamNet auf und und 
und ... Entwickelt mit Schülern Jugend forscht, Lehrerkonferenzen, 
Elternabende, Mitarbeit am Lehrplan und zukünftigen Lehrplänen, 
Serveraufbau, Planung der Hard Software Netzwerkstrukturen, Wireless Lan 
Ausstattung von Schule und Hobby, ...Klassenfahrten,http://www.darc.de/ 
und Meetings mit anderen Kollegen, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, 
manchmal auch Privatunterricht  oder einen Vortrag 
http://www.iprt.de/IPRT2010/index.html so mal eben. Oh ja Noten geben 
und damit z.B. über die Zukunft deiner Kinder entscheiden und glaub mir 
man kann es niemand recht machen.

Autor: NTIng (Gast)
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H. T. schrieb:
> Habe den Abschluss in der Tasche.
> Aber nach über 5 Jahren Bewerbungsmarathon habe ich es aufgegeben, mich
> als Ingenieur zu bewerben.

Für mich als Ing(FH) schwer zu glauben. Selbst ich habe mit langer 
Studiendauer und sogar in Berlin einen Job gefunden.
Darf ich mal fragen, was genau Du studiert hast und wie dein Abschluss 
war?

Autor: dc9 (Gast)
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Gymnasium = heutige Gesamtsschule (weiß oder will nur niemand wissen)
Realschule = hat nicht mal mehr das Niveau der Hauptschule von früher 
und stellt quasi den Mindeststandard dar.

Hauptschule = Restschule (((leistet je nach Schule zum teil noch sehr 
gute Arbeit)))

Werkrealschule (BaWü)erfolgloser Versuch (zur Verblendung der Eltern) 
die verlorene Schulart Hauptschule aufzuwerten.

Hauptschüler und Realschüler stehen mittlerweile mit Gymnasiasten (zum 
Teil Abbrecher Klasse 10 von welchen es viele gibt) im Wettbewerb um 
Ausbildungsplätze.

Die heutigen Gymnasien sind sehr teure Privatschulen welche die 
Schülerschaft stark selektieren und sehr ländliche Gymnasien fernab von 
größeren Städten, welche ihre Prinzipien ins heutige Zeitalter retten 
konnten und die Schüler keine alternatives Gymnasium zu dem am Ort 
haben.
An einem Ort mit mehreren Gymnasien gehe ich einfach dort hin wo der 
geringste Widerstand zu erwarten ist. Das Niveau sinkt dann (an allen) 
natürlich sehr schnell. Die Rektoren sind natürlich auch an prächtigen 
Schülerzahlen interessiert.

Autor: WT (Gast)
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dc9 schrieb:
> Gymnasium = heutige Gesamtsschule (weiß oder will nur niemand wissen)
> Realschule = hat nicht mal mehr das Niveau der Hauptschule von früher
> und stellt quasi den Mindeststandard dar.

Wie kommst du zu so einer Behauptung?

dc9 schrieb:
> Die heutigen Gymnasien sind sehr teure Privatschulen welche die
> Schülerschaft stark selektieren und sehr ländliche Gymnasien fernab von
> größeren Städten, welche ihre Prinzipien ins heutige Zeitalter retten
> konnten und die Schüler keine alternatives Gymnasium zu dem am Ort
> haben.

Seit wann sind Gymnasien Privatschulen?

Autor: dc9 (Gast)
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verwirrt geschrieben:

gemeint ist:

Die Standards der alten Gymnasien werden oft (nicht immer!) nur noch von 
privaten Gymnasien erfüllt.

Es gibt zig Gymnasien, welche ihren Standard stark ausbauen und 
verbessern konnten.

Die Mehrzahl der Gymnasien ist jedoch abgerutscht. Dies ist auch nicht 
verwunderlich, in Großstädten gehen zum Teil 60% der Kinder in 
Gymnasien.
Früher waren es zum Teil 15-25%.
Scheinbar kümmert man sich neuerdings zuhause mehr um die Kinder bzw. 
die Kinder sind wesentlich intelligenter als früher? Die Antwort kennt 
wohl jeder?

Autor: WT (Gast)
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dc9 schrieb:
> Die Mehrzahl der Gymnasien ist jedoch abgerutscht.

Kann ich nicht nachvollziehen.

dc9 schrieb:
> Scheinbar kümmert man sich neuerdings zuhause mehr um die Kinder bzw.
> die Kinder sind wesentlich intelligenter als früher?

Weder noch.


Naja kein Wunder, Eltern ihr Kind auf dem Gymnasium sehen wollen wenn 
ihnen durch die Medien der schlechte Ruf der Hauptschulen eingetrichtert 
wird und wie aussichtslos die Chancen dann sind.
Dazu noch manch überhebliche Lehrer am Gymnasium, einer meinet mal "wenn 
ihrs hier nicht packt müsst ihr halt auf die Depperlesschule gehen".
Ich hoffe mal, dass er sich irgendwann sein Auto selbst reparieren muss, 
seine Haare selbst schneiden ud seine Brötchen selbst backen 
muss...vielleicht kommt dann etwas Respekt.

Mit den Hauptschulen hast du recht, da sammelt sich halt alles, von 
denen die halt eher praktisch veranlagt sind bis zu denjenigen die drei 
Wörter Deutsch sprechen und keinen Bock auf Schule haben.

An der Realschule bist du irgendwann weg wenn du nichts machst oder nur 
rumstänkerst, am Gymnasium ebenso. Aber auf der Hauptschule?
Dabei gibt es echt auch gute und die Kinder sind keineswegs alle dumm 
oder chaotisch.

Autor: dc9 (Gast)
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Die Mehrzahl der Gymnasien ist abgerutscht, kann man leicht 
nachvollziehen sofern man Schulen in Ländern mit zentralem Abitur 
vergleicht.

So manches ländliche Gymnasium hat im zentralen Abitur 
Jahrgangsdurchschnitte welche eigentlich gar nicht möglich sind.
Und in Großstädten wird dann mal wieder verlangt die Prüfungen einfacher 
zu machen und das obwohl der Rektor sicherlich alle Hebel in Bewegung 
gesetzt hat, dass die Zweitkorrektur passend ausfällt.

(Dies gilt nicht für alle Gymnasien in größeren Städten)

Es sollte jedoch einfach klar sein, sofern ich nur 20% der Schüler eines 
Jahrganges habe, habe ich ein anderes Clientel als wann ich 60% der 
Schüler eines Jahrgangs am Gymnasium habe.

Ein ganz einfacher Test wäre, die Schüler - sofern möglich - das Abitur 
von vor 14 Jahren schreiben zu lassen.

Autor: D. I. (Gast)
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dc9 schrieb:
> Ein ganz einfacher Test wäre, die Schüler - sofern möglich - das Abitur
> von vor 14 Jahren schreiben zu lassen.

In Mathe und Chemie wäre mir das damals ganz recht gewesen (die Zeit vor 
der "neuen Aufgabenkultur") :)

Ich finde man sollte das Abitur bundesweit zentral machen und es an das 
Niveau von Bayern, Bawü und Sachsen anpassen.

Autor: NT (Gast)
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Gibt Leute, die studieren E-Technik, weil's ihnen Spaß macht.

Gibt Leute, die studieren E-Technik, weil sie sich anschließend dauernd 
mit anderen Berufsgruppen vergleichen müssen, um sich dann über ihr 
hartes Studium zu beschweren.

Gehöre zur erstgenannten Gruppe.


Ein Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik (TH)

Autor: Pete K. (pete77)
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100000 Leute verdienen mehr Geld als ich und müssen dafür weniger 
leisten ... (heul)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Pete K. schrieb:
> 100000 Leute verdienen mehr Geld als ich und müssen dafür weniger
> leisten ... (heul)

Und geschätzte 1000000000 verdienen deutlich weniger und müssen dafür 
noch viel mehr leisten :-)

Chris D. (zufrieden)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Viele Bemerkungen sind einfach nur Wunsch- oder Wahnvorstelllungen:
Gebe selbst Mathe und Physik am Gymnasium in Bayern

Das fachliche ist NIE das eigentliche Problem. Man muss sich aber auf 
die Klasse einstellen, die Schüler auf der richtigen Wellenlänge 
ansprechen ohne sich anzubiedern und klarmachen, wie die Sache läuft. 
Dann läuft es.

Für diejenigen, die im Büro arbeiten: Mal ne Pause machen, Blumen gießen 
und Kaffeetrinken und Nachdenken (war selber 10 Jahre im Büro) geht im 
Unterricht NICHT. Keine Minute.

Wer ab und dann ne Präsentation beim Kunden zu einem kritischen Projekt 
hält: SO ist Schule, halt den ganze Vormittag und die ganze Woche. UND: 
die Zuhörer WOLLEN z. T. deine Präsentation gar nicht sehen, quatschen 
miteinander etc. etc.

ABER: Man sieht, was die Kinder so langsam was lernen! Man hat ne 
Chance, sie für etwas gut gelernte zu loben, anzuspornen, sie zu 
motivieren (na ja, immer geht das auch nicht.....). Man bekommt 
unmittelbar Feedback ob die Stunde Sch... war oder nicht, Kinder sind 
ehrlich.

Lehrer die man am Nachmittag in der Sonne sitzen sieht, hocken oft dann 
am Abend über den Schulaufgaben.

Mit den Klassen 5,6,8,9,10 und 11 habe ich dieses Jahr 120 + 120 +40 + 
40 + 60 + 36 Schulaufaben zu korrigieren, also 416. Pro Schulaufgabe 
kommt locker auch noch ne Ex dazu, die aber schneller zu korrigieren 
sind.
Rechnet man pro Schulaufgabe rund 15 Minuten, für ne Ex 8 Minuten zum 
korrigieren (ist eigentlich dann recht schnell), dann kommt man auf eine 
reine Korrekturzeit von rund 10000 Minuten, was rund 160 Stunden sprich 
4 Wochen unentwegte Korrektur entspricht.

Angesichts des zum Teil haarsträubenden Ergebnisses einiger Schüler 
braucht man auch ab und dann ne Frust-Pause.

Teilt man die 150 Stunden auf die 30 Wochen im Jahr, in denen es etwas 
zu korrigieren gibt, macht dies pro Tag 1 bis 2 Stunden an Korrekturen.

Wie gesagt, das ist SCHNELL. Die Ar....karte haben die Deutschlehrer 
gezogen, die sich den Sermon von 14 Seiten Deutschaufsatz PRO SCHÜLER 
reinziehen und korrigieren müssen....

Na ja und wenn man pro Stunde vielleicht 12 Minuten überlegt, was man am 
nächsten Tag macht ist noch einmal ne Stunde dahin. Also 2 - 3 Stunden 
am Nachmittag plus 6 Zeitstunden am Vormittag (es gibt Freistunden, 
Vertretungsstunden, Kollegengespräche etc.) ist man also gut dabei.

Die Arbeit ist also nicht wenig - trotzdem will nicht jammern sondern 
ich bin froh dass ich gewechselt habe.

Bezahlung: Lehrer, die nicht ganz jung in die Beamtenschiene kommen, 
arbeiten als Angestellte. So richtig in den Himmel wachsen da die Bäume 
nicht (auch mit A13), da ordentlich Abzüge dabei sind.

Autor: Konrad71 (Gast)
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Genau, Pfennigpfuchser, das Parasitentum vererbt sich heutzutage.Und der
Nachwuchs wird wieder Beamter. Ist viel bequemer, als sich den rauhen 
Wind
der Marktwirtschaft um's Näschen wehen zu lassen.Von anderen Wett-
bewerb erwarten, aber für sich selbst darfs dann schon Sozialismus sein.
Und genau dass funktioniert nicht mehr, siehe Griechenland, wo das Ganze
noch viel groteske Züge annihmt als hier.

Autor: Backflow (Gast)
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>...das Parasitentum vererbt sich heutzutage.

Die Verbreitung des Die-anderen-habens-immer-besser-als-ich-Gens ist 
viel dominanter.

Btw. warum bist Du dann nicht Beamter geworden? Nicht schlau genug 
gewesen?

Hast du übrigens mal darüber nachgedacht, daß Dein Kollege vielleicht 
auch mehr verdient als Du? Und dabei nur FH-Ingenieur ist?

Autor: ich (Gast)
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> Btw. warum bist Du dann nicht Beamter geworden? Nicht schlau genug
> gewesen?

Ich war damals nicht schlau genug und leider gibt es immer weniger 
Stellen im technischen Bereich.

Autor: Konrad71 (Gast)
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Nicht schlau genug um Beamter zu werden?
Doch wohl eher Bauernschlau. Aber stimmt schon, die "Dummen" dürfen's 
finanzieren. Oder noch schlauer, am besten gleich Harz 4, das ist dann
ganz schlau.

Autor: Backflow (Gast)
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>Oder noch schlauer, am besten gleich Harz 4, das ist dann ganz schlau.

Bist Du denn ein ganz Schlauer? Gegen Deine dumpfen Sprüche dürfte jeder 
Stammtisch eine Ansammlung von Philosophen und Intellektuellen sein.

Ich bin übrigens kein Beamter. Und auch nicht so von Neid und Mißgunst 
zerfressen wie anscheinend die meisten frustrierten Ings hier.

Bist Du Dir wirklich ganz sicher, daß Dein minderintelligenter Kollege 
nicht vielleicht doch mehr verdient als Du? Denk mal drüber nach!

Autor: Konrad71 (Gast)
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Jetzt kommt wieder die Neidkeule. Aber klar, wir sollten ruhig noch mehr 
Leute verbeamten. Mal sehen wenn Dein Steuersatz angehoben wird, 
Backflow,
ob Du dann noch der selben Meinung bist. Versteh überhaupt nicht, wenn 
Du
kein Beamter bis, warum Du so unsachlich argumentierst. Warum wollen 
denn
die Landesregierungen Personal einsparen, weils nicht mehr zu fianzieren 
ist. Ebenso die ausufernden Pensionlasten, die in den kommenden 20 
Jahren enorm steigen werden.Dafür braucht's keine Intelligenz sondern 
ein Minimum an klarem Verstand.Aber Realitätsverweigerung ist 'ne 
Krankheit heutzutage.

Autor: Stefan (Gast)
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@Konrad71 (Gast)

Ich bin Entwickler und war auch schon mal 1 Jahr Lehrer. Aus diesem 
Grunde kann ich sagen: Du hast keine Ahnung.
Ich habe noch nie so viel gearbeitet, wie während meiner Lehrerzeit ( 
bis 23 Uhr+Sa u. So. ). Zugegeben, nach der Schule von 13-16 Uhr lief 
ich meistens etwas Gedankenverloren durch die Stadt um wieder runter zu 
kommen. Das kann zum Eindruck führen, dass ein Lehrer Mittags frei hat.

Deine Aussagen sind im wesentlichen polemisch, von wenig Sachverstand 
geprägt oder kurz: auf Nullniveau.

Autor: Backflow (Gast)
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>...warum Du so unsachlich argumentierst:

Nur mal so zum Thema "Sachliche Argumentation":

>...das Parasitentum vererbt sich heutzutage.
>..."Dummen" dürfen's finanzieren.
>...am besten gleich Harz 4
> Aber Realitätsverweigerung ist 'ne Krankheit heutzutage.

Eher ein Fall von merkbefreit Deinerseits.

Ich habe übrigens einen Studienkollegen der Lehrer geworden ist. Und 
glaub' mir, ich möchte mit dem überhaupt nicht tauschen, weder 
gehaltstechnisch nocht freizeitmäßig.

Geil dich weiter an den vermeintlich überbezahlten BWLern, Lehrern, 
Beamten etc. auf, wenn es Dir hilft, mit Deinem Leben besser zurecht zu 
kommen.

Noch einmal zur Anregung: Bist Du Dir wirklich ganz sicher, daß Dein 
minderintelligenter Kollege nicht vielleicht doch mehr verdient als Du?

Autor: Konrad71 (Gast)
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Ihr scheint wohl eher doch Beamte zu sein, so wie ihr euch angegriffen
fühlt.Leider weiß ich immer noch nicht, wie das in Zukunft finanziert 
werden soll.Aber Ihr werdet's mir bestimmt erklären. Das 
schlau-"Argument" hab ich übrigens von euch.

Autor: Matthias (Gast)
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Bildung ist das wichtigste Gut in unserer Gesellschaft und Lehrer 
vermitteln es. Ein zufriedener Lehrer wird das sehr viel besser machen 
als ein Unzufriedener. Kinder und Jugendliche sind 9 -12 Jahre (oder 
auch mehr) in der Schule. Anschließend vielleicht noch in der 
Beruffschule. Den größten Teil des Wissens (das man bis dahin hat), und 
die Fähigkeit sich Wissen anzueignen lernt man in der Schule. Und die 
Verantwortung, dass das auch so ist, tragen die Lehrer!
Lehrer sind die jenigen die jedem der hier mitliest das Lesen 
beigebracht haben, die jeden hier auf's Berufsleben vorbereitet haben. 
Für diesen Beruf sollten nur die Besten in Frage kommen. Und die besten 
kommen nur wenn man sie mit den richtigen Arbeitsbedingungen lockt.

Ich möchte, dass sich Lehrer vor jeder Unterrichtsstunde mit dem Stoff 
auseinandersetzen, sich die eigenen Aufzeichnungen ansehen ,sich 
überlegen was man besser machen kann und es dann besser machn.
Am Ende profitieren alle von guten Lehrern und deshalb muss der Lehrer 
gut bezahlt werden, viel Urlaub haben und sich regelmäßig Fort- und 
Weiterbilden können. Der Beruf des Lehrers muss in der Gesellschaft das 
Ansehen genießt, dass er verdient hat. Nämlich das höchste!

Gruß
Matthias (Physikstudent)

Autor: Backflow (Gast)
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>...so wie ihr euch angegriffen fühlt.

Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen. Vielmehr genervt von Deinen 
thumben Sprüchen und dieser ewigen Ing-Jammerei hier im Forum.
Liegt vermutlich daran, daß die meisten Entwickler zu ängstlich sind, 
ihr Labor zu verlassen und auch einmal ins wirkliche Leben (Produktion, 
Marketing, Vertrieb etc.) hinauszugehen.

>Das schlau-"Argument" hab ich übrigens von euch.

Da zeigt sich wieder, man soll keine Methoden anwenden, die man selber 
nicht verstanden hat.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Karl Martell schrieb:

> Ich bin bestimmt niemand, der behauptet, die Lehrer würden nur bis
> Mittag arbeiten. Mir ist klar, dass die Arbeit bei Lehrer am Nachmittag
> weitergeht. Aber das Lehrerdasein ist vergleichsweise überschaubar. Ich
> muss als Ingenieur damit rechnen, Überstunden und Dienstreisen zu
> machen. Ich hatte in diesem Jahr noch keinen Urlaub, dafür aber
> Samstags- und Sonntagsarbeit satt. Zeig mir den Lehrer, der das
> vorzuweisen hat.


Wenn Schulaufgaben zur Korrektur anliegen, dann sitzen inbesondere 
Deutschlehrer den ganzen Samstag und den ganzen Sonntag von früh bis 
spät und korrigieren. Ich habe Kollegen, die über Wochen hinweg KEIN 
freies Wochenende haben weil sie korrigieren. In Mathe ist es auch noch 
viel Arbeit, aber vergleichsweise einfacher. Doch auch da bleibt so 
manches Wochenende hängen, oder auch der eine oder andere Ferientag.

Nur dass die Lehrer dafür keine Überstunden aufschreiben können oder 
sonst was. Der Aufwand wird nicht einmal dokumentiert.

Und in einer Klasse mit 30 Schülern tritt gerne auch mal eine Situation 
auf die nicht so überschaubar ist...

Gruß
Michael

Autor: Konrad71 (Gast)
Datum:

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Nur Dummheit und Neid, dass reicht mir leider nicht. Ich wollte wissen 
wie
das künftig finanziert werden soll. Dazu kommt immer noch nichts.
Hab ich aber auch nicht wirklich erwartet. Übrigens, hab ich den
Beruf des Lehrers selbst nicht kritisiert, sondern dass überzogene 
Versorgungsdenken. An Schulen in freier Trägerschaft gibt's auch gute 
Lehrer,die nicht verbeamtet sind. Mit Verbeamtung lockt man nur die,
die besser nicht Lehrer werden sollten.

Autor: Backflow (Gast)
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>Übrigens, hab ich den Beruf des Lehrers selbst nicht kritisiert, sondern
>dass überzogene Versorgungsdenken.

Lag wohl an mir, daß ich in Deinem sachlichen ersten Beitrag (den mit 
den Parasiten) "Autor: Konrad71 (Gast) Datum: 14.01.2011 21:51 " diese 
Frage nicht erkennen konnte.
Die Frage hast Du irgendwann nachgeschoben, um einen schwachen Versuch 
der Gesichtswahrung zu unternehmen.
Du hattest zu keinem Zeitpunkt Interesse an einer sachlichen Diskussion, 
es ging Dir vielmehr um's Auskotzen im Kreise Gleichgesinnter.

Autor: Meinung (Gast)
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Konrad71 schrieb:

> Ich wollte wissen wie das künftig finanziert werden soll. Dazu kommt immer noch 
nichts.

Seh ich auch so. Das ist für die Gesellschaft einfach unfinanzierbar.
Ich bin für Markt und Leistungsgerechte Gehälter und für die Abschaffung 
von Beamtenstatus wo nich unabdinglich. Alles andere ist gegenüber dem 
Steuerzahler eigentlich nicht zu vertreten.
Andere Länder sind uns da vorraus.

Autor: Konrad71 (Gast)
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Wo steht denn in meinem Beitrag vom 14.01. dass ich den Lehrerberuf an 
sich kritisiere? Das intepretierst Du hinein, mir ging's nicht generell 
um Lehrer, sondern um die Spezies, die auf Verbeamtung drängen und dass 
sind halt nunmal viele Lehramtskandidaten. Und Gesicht waren muss ich 
nicht,da
ich mich nicht zu lasten anderer absichere.(Parasitismus)
Und, da Du ja kein Beamter bist, kann es Dir egal sein. Die Frage der
Finanzierung steht weiterhin im Raum.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Konrad71 schrieb:
> Ihr scheint wohl eher doch Beamte zu sein, so wie ihr euch angegriffen
> fühlt.Leider weiß ich immer noch nicht, wie das in Zukunft finanziert
> werden soll.



Das sieht man doch in Griechenland, wenn viele beim Staat arbeiten.

Autor: Backflow (Gast)
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Wenn Du ernsthaft der Ansicht bist, andere als Parasiten bezeichnen zu 
können und das dann als sachliche Diskussion zu verkaufen, zeugt das 
entweder von unzureichender Kinderstube oder eben von dem Wunsch nach 
reiner Provokation.

Das Gehalt der Lehrer muß übrigens immer entweder von den Steuerzahlern 
oder den Eltern der Schüler (= Schulgeld) bezahlt werden.

Dikussionswürdig wäre die Pensionsfrage, aber zu der Differenzierung hat 
es bei Dir offenbar nicht gereicht.

Du hast hier eine Menge frustrierter Spielkameraden, viel Spaß 
weiterhin.

Autor: Ebert (Gast)
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Meinung schrieb:
> Andere Länder sind uns da vorraus.

Das tolle Bildungssystem in den USA ?

P.S.: "vorraus" schreibt man "voraus".

Autor: Privatlehrer (Gast)
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Als ich noch Privatlehrer war, sah meine Abrechnung für jeden meiner 
Schüler so aus.

Das waren bei 60 Schülern Beträge zwischen 1500€ und 3000€ p.a., je nach 
Aufwand.

Wer von euch möchte das bezahlen?

Autor: Meinung (Gast)
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Privatlehrer schrieb:
> Wer von euch möchte das bezahlen?

Die Frage ist doch völlig egal.
Wenn Lehrer nach Mechanismen der Marktwirtschaft bezahlt werden,
kosten sie auf jeden Fall weniger als als Beamte.
Selbst wenn man die Pensionen streicht und das Gehalt um 20% senkt
(wo sie dann ein normales Angestelltengehalt hätten), würde es noch 
genug Bewerber für den Job gegeben. Andere Beamte ebenso. Der Staat 
wirtschaftet völlig an den Realitäten vorbei, wie oben schon geschrieben 
-> Griechenland.
Deutschland hat ja auch genug Schulden. Mir tun blos die Kinder leid, 
die mal die fetten Pensionen verdienen müssen. Irgendwie assi.

Autor: ein anderer (Gast)
Datum:

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Meinung schrieb:
> Deutschland hat ja auch genug Schulden. Mir tun blos die Kinder leid,
> die mal die fetten Pensionen verdienen müssen. Irgendwie assi.

Mann kann sich berechtigterweise fragen, ob die nachfolgende Generation 
überhaupt die fetten Pensionen der Alten bezahlen können.
Falls die Kinder nicht zahlen können: was passiert dann mit der fetten 
Pension?

Autor: Stefan (Gast)
Datum:

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>Wenn Lehrer nach Mechanismen der Marktwirtschaft bezahlt werden,
>kosten sie auf jeden Fall weniger als als Beamte.

Ich würde mal vermuten, dass sich dann keiner mehr den Lehrerjob antut, 
warum sollte man auch?

>Mann kann sich berechtigterweise fragen, ob die nachfolgende Generation
>überhaupt die fetten Pensionen der Alten bezahlen können.

Tatsächlich werden die Beamtenpensionen ( im übrigen aber auch die 
Renten ) zum große Problem.

Ich meine irgendwo Zahlen gelesen zu haben, dass die Beamtenpensionen 
aktuell bei ca. 50 Milliarden liegen und bis 2030 auf 170 Milliarden 
ansteigen werden ( was aktuell 1/3 des Staatshaushaltes ist ). Daraus 
lässt sich schließen, dass die Pensionen mit Sicherheit nicht zu 
bezahlen sind.

( ...Vielleicht kann irgendwer noch mal genauere Zahlen liefern )

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan schrieb:

>Tatsächlich werden die Beamtenpensionen ( im
>übrigen aber auch die Renten ) zum große Problem.

Wo ist eigentlich das konkrete Problem? Der Arbeiter aus dem 
Staatsdienst bekommt genau so seine Pension, wie einer aus der freien 
Wirtschaft Rente bekommt.

Es gibt nur ein paar privatisierte Unternehmen. Die tun so, als sei es 
Scheiße am Bein, wenn man noch für die ehemaligen Mitarbeiter sorgen 
muß.

Autor: DDT (Gast)
Datum:

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Also Ich würde auch für das Geld nicht Lehrer werden wollen,
Egal ob Gymnasium oder Realschule oder Hauptschule mit 40-50 ist der 
Lehrer am Ende, oftmals Burn Out, viele denken immer noch die Schüler 
wären alle brav und hätte Respekt, aber dem ist so nicht, Lehrer werden 
werden des Unterrichtes Gemobbt, provoziert, der db-Level wird höher als 
Erlaubt und Tag für Tag geht Schuleigentum kaputt (Ausnahme vielleicht 
"Elite Schulen" Schulen für snobs).
Das sage ich weil ich selber gerade von der Schule komme.
Und ehrlich in unserer Umgebung (Köln) sind von drei Schule 5 Lehrer in 
psychiatrischer Behandlung gewesen, alle um die 50...

Und von Mittags frei ist auch keine Rede, Nachmittags: Arbeiten und Test 
Korrigieren, Unterricht für 8 verschiedene Klassen vorbereiten...

Kein lustiges Leben, da nehme ich auch gerne die 60k in der fW...

Autor: Meinung (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wo ist eigentlich das konkrete Problem? Der Arbeiter aus dem
> Staatsdienst bekommt genau so seine Pension, wie einer aus der freien
> Wirtschaft Rente bekommt.

Die Höhe ist das Problem! Manch Angestellter kommt heute knapp auf
1200-1300 Euro (bei 40 Jahrem und ~40.000 Durchschnittslebensbrutto) Ein 
Beamter bekommt nach 40 Jahren 73% von seinem letzten (sehr hohem) 
Gehalt. Der bekommt in der Rente quasi noch mal vom Staat ein 
Einfamilienhaus hinterhergeschmissen! Nach 5 Dienstjahren hat er schon 
anspruch auf 1200 Euro - Pensionen und Renten sind total 
auseinandergelaufen.
Ferner hat der Rentner in die Rentenkasse eingezahlt, Beamter aber 
nicht.
(deswegen wurde ja auch so viel verbeamtet, die Pension wird von den 
Nachfolgenden bezahlt...spart heute kosten). Einfach nur Assi, was wir, 
was der deutsche Staat unseren Kindern aufbürdet.

Autor: Stefan (Gast)
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Meinung schrieb:
> Die Höhe ist das Problem! Manch Angestellter kommt heute knapp auf
> 1200-1300 Euro (bei 40 Jahrem und ~40.000 Durchschnittslebensbrutto) Ein
> Beamter bekommt nach 40 Jahren 73% von seinem letzten (sehr hohem)
> Gehalt. Der bekommt in der Rente quasi noch mal vom Staat ein
> Einfamilienhaus hinterhergeschmissen! Nach 5 Dienstjahren hat er schon
> anspruch auf 1200 Euro - Pensionen und Renten sind total
> auseinandergelaufen.

Ja, das sehe ich genauso. Man sollte zwar bedenken, dass ein Beamter 
meist eine PKV hat, die im Alter deutlich teurer als die GKV ist, aber 
die Differenz zwischen einer Pension und einer Rente ist trotzdem enorm.

Selbst wenn jemand mehrere Jahre über der BBG der Rentenversicherung 
verdient, kommt er nicht an die Höhe einer Pension eines Beamten im 
höheren Dienst ran. Die Kosten werden, wie vorher bereits gesagt, in die 
Zukunft verschoben. Da in den nächsten Jahren etliche Lehrer in Pension 
gehen, kommen jetzt gewaltige Kosten auf die Gesellschaft zu.

Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, unterschiedliche 
Rentenversorgungssysteme zu haben. Genauso sollte das System der 
gesetzlichen und privaten Krankenkassen abgeschafft werden. (Auch wenn 
ich in meinen Alter von einem Wechsel in die PKV profitieren würde)

Autor: Konrad71 (Gast)
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Also, dass Beamte und deren Angehörige den Vorwurf des Parasitismus 
nicht
entkräften, habe ich nicht erwartet. Nach Neid und Dummheit kommt jetzt 
meine Kinderstube. Und ich bezeichne nicht andere als Parasiten, sondern 
konkret diejenigen, die sich diesem Wirtschaftsystem entziehen, also 
Beamte. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und nicht der Staat.
Und wenn ich sehe, in welcher Dreistigkeit man sich am Steuertopf 
bedient
und teilweise schon mit gerade mal 50 Jahren in den Ruhestand 
verabschiedet, dann hat das nichts mit Provokation zutun , Backflow.Das 
Renteneintrittsalter ist zur zeit noch 65, und nicht 50. Aber wer sägt 
schon an dem Ast auf dem er selbst sitzt. Also weiterhin Schulden, 
Schulden, Schulden, bis die Seifenblase platzt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Meinung:

OK, da hast du natürlich Recht mit der unterschiedlichen Berechnung der 
Rentenhöhen. Und vollem Pensionsanspruch nach 5 Jahren. Habe das so gar 
nicht betrachtet.

So richtig schlagen diese Dinge aber auch erst ab dem Gehobenen Dienst 
zu Buche.

Ich hatte sehr viel mit kleineren Beamten zu tun, Einfacher Dienst und 
Mittlerer Dienst, in den Besoldungsstufen A5-A8. Die gesamte 
Dienststelle mit über 50 Mitarbeitern bestand aus solchen Leuten, und 
nicht verbeamteten Tarifkräften (das sind z.B. die Handwerker im 
Kundendienst). Der oberste war der Dienststellenleiter mit A12-A13. Bei 
den meisten hatte es nie für ein Eigenheim gereicht, wohnten oft in 
Betriebswohnungen (Mietskasernen). Jetzt muß man aber auch betrachten, 
daß für die verbeamteten Fachleute in der Regel das Grundgehalt nicht so 
hoch ist, wie z.B. für einen entsprechenden Facharbeiter. Das war bei 
mir ehemals sogar ein Grund, eine Beamtenlaufbahn im Mittleren Dienst 
abzulehnen: Ich hatte so etwa 100-300€ netto monatlich mehr auf dem 
Gehaltskonto, als vergleichbare verbeamtete Kollegen. Mit 20 denkt man 
auch noch nicht so an die Rente. Und relativ krisensicher war mein Job 
damals als normale Tarifkraft auch noch, heute eher nicht mehr.

Also, ich habe da beim einfachen und mittleren Dienst nie jemanden wegen 
seiner Pension beneidet. Daß mal einer mit 50 in den Ruhestand ging, war 
höchst selten.

Dann habe ich mir aber gerade mal eine Häufigkeitsverteilung angeschaut, 
und bin doch ein wenig überrascht, daß Gehobener Dienst und Höherer 
Dienst den Löwenanteil der Beamten ausmachen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Beamter_(Deutschland)...

Da scheint das Ding mit den Pensionen insgesamt doch etwas teurer zu 
werden.

Autor: Privatlehrer (Gast)
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Wer hat denn die Mähr in die Welt gesetzt?

>" Und vollem Pensionsanspruch nach 5 Jahren."


5 Jahre als Anteil von mindestens 40 Dienstjahren, Pensionsbeginn ab dem 
65. Lebensjahr.

D.h. für 5 Jahre im Dienst mit A12 = 3000 brutto.

Pension nach 40 Dienstjahren wäre 72% * 3000 = 2160 brutto.

bereits nach 5 Jahren aus dem Beamtenverhältnis ausgeschieden bedeutet, 
dass 5/40 = 1/8 dieses Betrages nach dem Erreichen des 65. Lebensjahr 
als Pension bezahlt werden. Das sind 270€. Ob das dann noch viel Wert 
ist, das ist dann die Frage.

Und mein Nachbar, verheiratet, ehemals Lehrer und Mitleser, zahlt über 
500€ für seine private Krankenversicherung.
Die bereits genannte Beihilfe ist doch keine Einnahmequelle, wie so 
mancher neidvolle beitrag hier vermuten lässt. Dafür muss man für Arzt 
u.s.w. immer bis zu einigen tausend Euro in Vorlage treten.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Meinung schrieb:
> Ferner hat der Rentner in die Rentenkasse eingezahlt, Beamter aber
> nicht.
> (deswegen wurde ja auch so viel verbeamtet, die Pension wird von den
> Nachfolgenden bezahlt...spart heute kosten). Einfach nur Assi, was wir,
> was der deutsche Staat unseren Kindern aufbürdet.

1. Die Logik, wonach sich der Staat beim "verbeamten" erst mal 
Rentenbeiträge spart ist leider richtig.

2. Ein Rentner hat zwar einbezahlt - doch wir haben ein Umlagesystem: 
Was wir heute einzahlen, kriegen nächsten Monat die Rentner. Da wird nix 
gespart etc. Dieses Umlagesystem hat natürlich den Vorteil, dass es 
recht krisenfest ist. Wer wie die Amis alles auf Pensionsfonds setzt, 
die dann Pleite gehen....

3. Eigenartig, dass sich die Diskussion über die Gehälter nun in eine 
Rentner-Diskussion verwandelt.

4. UND: die Pensionslasten sind EIN Problem. Da immer weniger junge 
Leute nachkommen, kriegen die Rentenkassen jedoch Probleme, die in 
derselben Größenordnung liegen. Beamten-Bashing wäre also fehl am Platz 
(bin selber keiner, aber trotzdem).

5. Rückblickend (knapp 50) überlege ich auch SCHWER überlegen, ob es 
nicht erstrebenswert hätte sein sollen, Beamter zu werden....

Autor: Pfennigfuchser (Gast)
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Meinung schrieb:
> (deswegen wurde ja auch so viel verbeamtet, die Pension wird von den
> Nachfolgenden bezahlt...spart heute kosten). Einfach nur Assi, was wir,
> was der deutsche Staat unseren Kindern aufbürdet.

Die Rente auch. Bei der Rente macht man sich die Illusion, dass man 
später mal was zurückbekommt, was man eingezahlt bekommt. Es ist kein 
intellektuelles Desaster, darauf reinzufallen. Es fallen zu viele Leute 
darauf rein. Und um die Rentenbeiträge abzufedern, wird schön mit 
Steuergeldern nachgeschossen. Es ist gehupft wie gesprungen; Pension 
oder Rente, beides sind Baustellen der Politik. Bei der Pension muss man 
aber sehr wohl kritisieren, dass die Beamten sehr schnell, großzügige 
Pensionsrechte erhalten.

Jetzt wird's makaber: Marktwirtschaft und Terrorismus könnten das 
Problem lösen. Wenn Beamet und Pensionäre die einzigen sind, die sich 
einen hohen Lebensstand leisten können (oberer Mittelstand), dann wüsste 
ein deutscher bin Laden mit rentenpolitischen Motiven genau, wohin er 
seine Jungs und Mädchen hinschicken muss. Es wird zu einer Separation 
kommen. Die normalen Angestellten werden sich keine schönen Wohnungen 
mehr leisten können. Auch die zunehmende Flexibilität sowie Hire'n'Fire 
sorgen dafür, dass sie vermehrt sparen. Es wird in den Städten ganze 
Beamtenviertel geben, wenn es diese heute nicht schon gibt.

Übrigens wäre Deutschland nicht der erste Staat gewesen, der an 
Bürokratie und Beamten zugrundegeangen ist. China hat sich einst sehr 
geschwächt mit einem überbordenen Beamtenapparat. Übrigens gab es sehr 
strenge Beamtenprüfungen und die Beamten bildeten sich sehr viel auf 
ihre erfolgreich absolvierten Prüfungen ein. Der Typus Mensch, der dabei 
durchkommmt, ist aber nicht gut für das Land, weil zu homogen, zu 
aalglatt, Leute ohne echte Lebenserfahrung.

Nichtsdestoweniger machen Nationen immer wieder diese Fehler. Frankreich 
leidet unter ENA-Zöglingen. Südkorea, das heutige China und Japan 
terrorisieren ihre Jugend mit Leistungsdruck. Zwar gibt es den Druck 
nicht in Deutschland (zum Glück!), aber es gibt welche, die sich total 
auf dieses System einlassen. Die sind nicht strebsam im eigentlichen 
Sinne, sondern notengeil. Die streiten sich dann mit dem Lehrer um jede 
Note und eine Drei ist dann schon der Weltuntergang. Die machen 
vielleicht ein exzellentes Abitur (Schnitt 1,1 oder besser), aber das 
Studium packen sie dann nicht. Schließlich lernt man nicht nur in der 
Schule, sondern auch in der Freizeit. Und Studium ist nunmal was anderes 
als Schule.

Den Vorwurf der Verschulung für Bachelor/Master kann ich leider nicht 
überprüfen, mangels Erfahrungswerten. Verschulung ist aber ein Problem, 
das man ernst nehmen sollte.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Privatlehrer schrieb:
> bereits nach 5 Jahren aus dem Beamtenverhältnis ausgeschieden bedeutet,
> dass 5/40 = 1/8 dieses Betrages nach dem Erreichen des 65. Lebensjahr
> als Pension bezahlt werden. Das sind 270€. Ob das dann noch viel Wert
> ist, das ist dann die Frage.

Das sag mal den Leuten aus der Wirtschaft, die nach der Zeit noch 
weniger bekommen.

Autor: Stefan (Gast)
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Jeder muss sich einfach damit abfinden, dass es in Deutschland bestimmte 
priviligierte Gruppen gibt, die aufgrund ihres Besitzstandes sehr gut 
verdienen.
Dazu gehören aus meiner Sicht Ärzte, Beamte im höheren Dienst, 
Fluglotsen, Piloten, Politiker, Anwälte in großen Kanzleien.
Oft hat die Bezahlung nichts mit Leistung zu tun, sondern es gibt einen 
Tarifvertrag, der das Gehalt vorgibt. Da diese Gruppen außerdem eine 
starke Lobby haben, werden sich die Besitzstände in den nächsten Dekaden 
auch nicht großartig verändern.

Diejenigen Leute, die den Wohlstand in Deutschland erwirtschaften- 
Ingenieure, Wissenschaftler, .. - verdienen leider bei weitem nicht so 
gut.

Ja, das Leben ist hart, aber ungerecht!

Autor: Rockstar (Gast)
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- ohne jetzt den gesmaten Thread gelesen zu haben -

1.
-----
In D kann jeder seinen Beruf frei wählen.


2. Bildungsweg
--------------
Um Lehrer am Gymnasium zu werden:
min. 10 Semester Studium an der Uni (idR ein bis zwei mehr, weil viele 
noch als AuPair ins Ausland gehen, nicht gleich einen Platz bekommen und 
sie das Referendariat nicht sofort nach dem Examen beginnen können)

Danach kommen 1,5 Jahre als Referendar an einer Schule. (Als Praktikant 
im 8 Semester als angehender Ing. habe ich nicht viel weniger verdient 
als sie mit fertigem Abschluss!)

In Summe: Ausbildung bis man als Lehrer anfangen kann: kaum unter 7 
Jahren
In der Zeit wird man genauso Arzt, Rechtsanwald oder ergreift sonst 
einen  Beruf der nicht das gleiche soziale Ansehen wie die 
GEZ-Gebühreneintreiber haben.

3. Arbeitszeit:
---------------
Morgens und früher Mittag: Unterricht: 30 unerzogene, faule Schreihälse 
beschäftigen

später Mittag: vorbereiten

früher Abend:
unzählige Anrufe von Eltern die nicht verstehen warum ihr Kind nichts 
lernt und nur vor dem PC sitzt

später Abend:
korrigieren

Ferien:
Vorbereiten von Klassenfahrten, korrigieren...


4.Motivation:
-------------
Eltern beschweren sich, dass die kinder nichts beigebracht bekommen
Kinder beschweren sich, dass sie zu viel arbeiten müssen
Allgemeine Bevölkerung beschwert sich, dass alles faule Beamte sind

->Motivation: keine

Ein Wunder, dass es wirklich noch Lehrer gibt die was erreichen wollen!

Der Beruf als Ingenieur ist sicher nicht in allen Punkten ein 
Hauptgewinn, aber es gibt keine Sekunde in der ich mit einem Lehrer 
tauschen wollen würde!

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Rockstar schrieb:
> Der Beruf als Ingenieur ist sicher nicht in allen Punkten ein
> Hauptgewinn, aber es gibt keine Sekunde in der ich mit einem Lehrer
> tauschen wollen würde!

Nun, ich kenn beide Seiten, weil ich Quereinsteiger bin.
Vorab: Gearbeitet wird auf beiden Seiten, das nimmt sich nicht viel.

Derzeit fühl ich mich als Lehrer sehr wohl, weil ich es jeden Tag als 
neue Herausforderung oder auch Kick sehe, Schulstunden so auf die Beine 
zu stellen, dass die Schüler das interessant finden. Dabei spielt gar 
nicht mal so die überkandidelte Vorbereitung eine Rolle, sondern Gespür, 
was aktuell mit der Klasse zu machen ist. Danach richtet sich der 
Umgangston, der Unterrichtsablauf etc.

Manchmal kommt Grütze dabei raus. Oft klappt es jedoch ganz gut und wenn 
ein oder zwei am Ende der Stunde noch ne etwas weiterführende Frage oder 
Anmerkung haben, dann bin ich schon zufrieden.

Bin aber auch an einer Schule mit großteils sehr netten Kollegen und 
halbwegs motivierten Schülern.

Ansonsten: Mal bei youtube volker pispers und lehrer eingeben - sehr 
erfrischend!