Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Projekt über die kalten Tage.
Ich hatte bereits diese SymAsym Monos gebaut (die ihren Dienst ganz gut
verrichtet haben), ich möchte mich dennoch ein wenig verbessern.
Deshalb suche ich ein ähnlich gut dokumentiertes Projekt und evtl eine
nette Ansprechstelle bei anfallenden Fragen.
- Voraussetzung ca 60 W an 8 Ohm
- Sie sollten preislich bei etwa 100 Euro pro Kanal liegen.
- Schutzschaltungen (Überlast etc. sollten bereits intigriert, oder
leicht
nachrüstbar sein)
- es wäre schön wenn ich die Gehäuse die ich für die SymAsym gebaut habe
(200 mm Breite, 100 mm Höhe und 250 mm Tiefe) weiterverwendet werden
könnten
Ich hoffe Ihr könnt mir ein paar Tips und vieleicht auch Unterstützung
gewähren.
Mit freundlichem Gruß
Peter
Hi!
Was war der Grund, dass die GainClones nicht gepasst haben? Oder anders
gesagt, spezifizier mal ein bisschen deine Anforderungen. Weil eine
Endstufe mit 60W/8Ohm lässt sich aus vielem zusammenbauen. Mit sehr
unterschiedlichem, qualitativem Ergebnis.
Danke für deine Antwort, hier meine Vorstellungen.
Die Gainclones waren nett, aber doch eher Spielzeuge. Vorallem würde ich
gern was solides (im sinne von Laststabil) bauen. Momentan hängen an den
z. B. SymAsym LS die 8 Ohm haben, also unkritisch, da muss ich mir auch
kaum Gedanken machen diese zu überlasten.
Die nächsten LS die ich bauen möchte werden voraussichtlich auch 8 Ohm
haben, aber das kann sich ändern, ich bin da noch nicht schlüssig.
Das ganze soll für die Wohnzimmeranlage sein, d. h. eine wichtige
Voraussetzung ist das es richtige HiFi Endstufen (also qualitativ
hochwertig) werden (Verzerrungsarm/frei, geringer Klirr, Laststabil,
Kurzschlusssicherheit) das wäre das was ich mir wünschen würde.
Natürlich wäre es nett wenn es auch jemand der nicht die komplette
Schaltungstechnik voll versteht nachbauen könnte (ähnlich dem Cainclone
bzw. SymAsym) also mit guter Doku, gerade bei der späteren
Inbetriebnahme (Ruheströme, Messpunkte etc.)
Ich hoffe ich träume nicht zu viel.....
Gruß
Peter
PS: bei den SymAsym habe ich das Problem das sie z.B. nicht
Kurzschlussfest sind, bzw. keine Schutzschaltung vorhanden ist .. da
kann ich mit meinem begrenzteren Mitteln auch soweit nichts ähndern.....
oder gibts da auch was? Ich hatte mal diese gefunden
http://www.rotgradpsi.de/mc/etc/saveamp.html aber ich weiß nicht was
davon zu halten ist..... leider bin ich bei der Umsetzung mit EAGLE
gescheitert... irgendwie kam ich damit nicht klar, diese wollt ich vor
einiger Zeit aufbauen....
Gruß
Peter
Sorry, wenn ich nochmal auf den GainClones rumreite. Nachdem was du so
geschrieben hast, erfüllen die doch eine Menge Spezifikationen:
* Geringe Verzerrung
* Schutz gegen Überspannung/Unterspannung
* Schutz gegen Überlast verursacht durch die Lautsprecher
* Schutz gegen Kurzschluss und gegen thermische Überlastung
Meines Wissens nach wurde der Baustein auch von etlichen HifiAnbietern
kommerziell verbaut (u.a. wohl Linn).
Ansonsten fällt mir noch folgende Seite ein:
http://www.aussieamplifiers.com/
Ein Australier, der eine Menge Selbstau-Verstärker unterschiedlicher
Leistungsklassen (bis in den KW-Bereich) entwickelt hat. Vielleicht ist
da ja was dabei?
Den baue ich gerade mit ein paar Modifikationen
http://www.redcircuits.com/Page100.htm
z.B. mit 2SK1058/2SJ162 statt den IRFP...
Der Prototyp klingt auch ganz Okay. Obwohl die meisten Teile aus der
Grabbelkiste kamen!
Sehr interessante Vorschläge, danke schonmal, find ich sehr nett!
Ich hab beim Googeln (tolles wort ;) ) etwas über einen Leach amp
gelesen, schaut interessant aus, allerdings ist dort der Support
irgendwie nur in Englisch, dem bin ich leider nicht mehr 100 prozentig
mächtig, da die Schulzeit doch schon einige Jahrzehnte zurückliegt
schäm
Allerdings ist dort alles dran, was ich meine das an einem soliden
Verstärker dran sein sollte. Außerdem scheint er nach dem Konzept der
Verzerrungsarmut von einem Prof. aus den USA entwickelt zu sein....
klingt interessant.
Hat jemand Erfahrung, oder vieleicht eine gute Doku dazu (vieleicht auch
noch EAGLE oder ähnliche Layouts (einige Firmen könnten da ja
kostengünstig ein Paar anfertigen?)
Gruß
Peter
Habe mir letztes Jahr 2 von den bpa300 gebaut und bin damit recht
zufrieden.
Hier gibts Infos und auch Platinen in 70µ CU:
http://www.shine7.com/audio/bpa300.htm
Gruß
Jürgen
Kinders, GainClone geht gar nicht (Wärmeproblem)
und 3 davon werden auch nicht besser
www.shine7.com/audio/bpa300.htm
Der hat auch keinerlei Schutzschaltung
www.redcircuits.com/Page100.htm
das Drama hat er schon.
Das
www.rotgradpsi.de/mc/etc/saveamp.html
schützt gegen ein paar Probleme, aber
www.audiocreativ.com/Download/D-10-V.pdf
wäre dasselbe nur einfacher.
Beides ist kein SOA Schutz.
Für 60 W an 8 Ohm tut es der schon genannte NAIM
NAP-140 von dem es Dutzendweise auf eBay etc. gibt
http://banzaiturtle.com/Build%20Manual%20v1.2.pdf
immer noch gern gebaut mit MJL21193/94 wird
http://users.ece.gatech.edu/~mleach/lowtim
LYNX und THEMIL haben zu viel Leistung.
Ansonsten: Jeder kommerziell erfolgreiche Amp,
der dir gefällt.
Guten Abend MaWin,
Danke für die Tips
MaWin schrieb:> immer noch gern gebaut mit MJL21193/94 wird> http://users.ece.gatech.edu/~mleach/lowtim
Das klingt sehr interessant, gibt es dazu auch irgendwo Layouts für
besagte Programme? Was muss geändert werden um die von dir genannten
MJL21193/94 zu verwenden? Die Leistung würde mir genügen. Zu den Naim.
hatt ich früher mal Komponenten, nicht schlecht, aber da ich sie nicht
mehr hab waren sie mir damals wohl nicht so gut das sie ausgetauscht
wurden (wenn ich mich recht entsinne gegen eine TA-Endstufe, Vorstufe
hab ich leider vergessen)Die Naim klangen mir irgendwie zu, wie soll
ichs beschreiben, weich ist glaub ich dem was ich meine am ähnlichsten.
Obwohl das echt solide Technik war, zumal sehr kompakt.
Gruß
Peter
Wenn, dann MJL4281A. Die sind nicht nur belastbarer, sondern auch fast
10x schneller.
Aber Selbstbau ist unsinnig, weil
http://img81.imageshack.us/i/endstufe0011ji.jpg/
für 140 EUR lieferbar ist. Dafür gibt's im Selbstbau nichtmal das
Gehäuse mit Netzteil.
Hallo Daniel,
Leider möchte ich Versuchen die vorhandenen Monogehäuse weiter zu
verwenden,die haben zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel aber ich
hab mich einfach dran gewöhnt ;) da diese doch sehr attraktiv geworden
sind, da würde das Konzept leider nicht hineinpassen (als 2 reine
Monoblöcke).
Trotzdem würde mich interessieren um was für einen Verstärker es sich
handelt (ich suche noch was für den Sohnemann wenn mir etwas
interessantes über den Weg läuft)
Gruß
Peter
Ach ja, das man mit selbstbau nicht unbedingt Geld sparen kann ist mir
bewusst, aber man kann doch etwas lernen und man kann sichs so gestalten
wie man möchte (da kann man durchaus Geld ausgeben)
zu den MJL4281A die habe ich mal im SymAsym verbaut, machten ihren Job
ganz gut.
Gruß
Peter
Hallo MaWin
MaWin schrieb:> Für den 120W SuperAmp gibt's ein Layout> http://www.briangt.com/gallery/leachamppcb
Ich glaub der wär zu viel des Guten :) Die LS haben einen Wirkungsgrad
von knapp 95 db, da reichen die vom normalen völlig (selbst die sind
schon gut gemeint)
Zu blöd das die Seite nicht mehr existiert, nun hab ich was gefunden was
mir gefällt, aber ich häng trotzdem fest seufz
Ich hab mich gerade durchs internet gewühlt, es scheinen ja alle recht
begeistert von dem Verstärkerlein von Prof. Leach zu sein.
Gruß
Peter
So langsam vertärkt sich mein Eindruck, dass hier in erster Linie
"Exotische Begriffe" und keinesfalls NF-Endstufen "State of the art" für
Otto Normalhörer gesucht werden.
Ach ja, "95dB Wirkungsgrad" = Klarer Fall von "Nix begriffen"
Soll ich lachen oder weinen?
Kommt mal langsam wieder auf den Teppich, denn vom sachfernen
audiophilen "HiFi-Voodoo-Esotherik-Geschwätz" seit Ihr nicht mehr weit
entfernt.
Es grüßt RainerK
Hallo Reiner,
Also wer sogar Weihnachten so mies drauf ist, na ja, der feiert wohl
allein. (kann ich übrigens bei dem Ton durchaus verstehen)
Wenn du der Allwissende bist, dann klär auf und red nicht dumm rum, denn
das zeigt ebenfalls nicht gerade deine soziale kompetenz (wenn überhaupt
in Grundzügen bei dir vorhanden)
Sorry mein Ton, aber auf "dämliche" Anranzer kann ich verzichten, das
zeigt wieder das ich in Deutschland wohne... denn das ist typisch
Deutsch (wenn auch unterste Schublade)
Leider musste ich das auch schon in anderen Threats lesen.... da taucht
einer auf... schreibt, das ist alles Käse, und haut ohne eine Erklärung
wieder ab.
Mag sein das du hier die Weißheit mit Löffeln gefressen hast, dafür weiß
ich mit sicherheit in anderen Dingen des Lebens mehr bescheid. Deshalb
versuche ich meinem Gegenüber bei Fehlansätzen trotzdem in einem
freundlichem Ton das Gegenteil (auf fundierten Fakten) darzulegen, ist
das denn so schwer?
Tu mir einen Gefallen, falls du das nicht kannst, belästige bitte jemand
anderen (falls niemand vorhanden würds sicher auch die Katze tun)
Sorry nochmal mein Ton, aber das k**** mich echt an!
Gruß
Peter
Der neigt zum Schwingen und die Transistoren werden seit Jahrzehnten
nicht mehr hergestellt. Nachfolger war der Millenium Crescendo. Ist aber
alles recht schwachbrüstig.
2x T.Amp S150 und die Sache ist gut gelöst.
http://img81.imageshack.us/i/endstufe0011ji.jpg/
Das glaub ich Daniel :)
Wenns das noch zum selberlöten gäb, würd ich glatt zugreifen, ich möchte
doch gern was bauen, gekauft, da hab ich genug da.
Das Problem beim Selbstbau ist das es einfach zu viele Schaltungen gibt,
da eine gute zu finden fällt mir schwer, gerade wenn dort noch Layouts
(zum selber ätzen) oder ein paar Hilfestellungen gefragt sind.
Für mich ist das quasi eine Ruhestandsbeschäftigung, ich hab endlich
Zeit mal was zu machen, gerade jetzt in der Winterzeit.
Aber ich danke dir trotzdem sehr für deinen Tip.
Gruß
Peter
Daniel S schrieb:> Der neigt zum Schwingen
Ich hatte seinerzeit die Mini Crescendo (50W) und kurze Zeit später die
Crescendo (150W, Bekannte von mir auch). Da gab es keine Schwingneigung.
> und die Transistoren werden seit Jahrzehnten nicht mehr> hergestellt.
Deswegen ist das auch, wie ich erwähnt hatte, eine "moderne" Version mit
2SK1058/2SJ162.
> Ist aber alles recht schwachbrüstig.
Der OP sucht 60W. Die Crescendo macht 150W.
Alle Antworten falsch. Du solltest erst mal dein Hirn einschalten bevor
du etwas schreibst!
Hi!
Ich verstehe auch noch nicht so ganz, um was es denn bei dem Verstärker
letzten Endes geht.
* Geht es um (HighEnd) Hifi - einen Verstärker mit möglichst gutem
Klang?
* Geht es um einen Verstärker der möglichst einfach nachzubauen ist?
* Geht es um möglichst viel Leistung bei wenig Platz?
* Geht es um irgend einen Verstärker, der 60W hat und in das vorhandene
Gehäuse passt?
@RainerK: Was willst du uns eigentlich mit deinem sinnbefreiten Beitrag
sagen? Das du keine Ahnung vom Thema hast?
> Wenn, dann MJL4281A. Die sind nicht nur belastbarer,> sondern auch fast 10x schneller.
Es ist niemals eine gute Idee, in einer bestehenden Schaltung
einfach was 10 x schnelleres einzusetzen. Das kann Probleme
(Schwingneigung etc.) geben und sollte nur jemand tun, der
auch Messmittel und Sachverstand hat.
> Aber Selbstbau ist unsinnig, weil> für 140 EUR lieferbar ist.
Was ist denn das jetzt für eine blöde Werbung?
Hast du zu viele davon übrig und misst sie loswerden ?
> * Geht es um möglichst viel Leistung bei wenig Platz?
Nö, aber um die 3 anderen Punkte geht es schon, wobei
"Verstärker mit möglichst gutem Klang?" ja wohl Humbug
ist. Soll der ein helles Glockenklingen abgeben wenn
man mit einem Klöppel draufhaut ? Er soll wohl eher gar
keinen eigenen Klang haben und nichts am Klang verändern.
Bei 60 W kann man noch fertig Verstärker ICs nutzen. Das macht den
Aufbau einfach, und die Schutzschaltung in den ICs ist in der Regel sehr
gut, oft auch incl. einem Temperaturschutz.
Wer mag kann dann sogar den Kühlkörper etwas kleiner (aber mit genug
Wärmekaäpazität) auslegen und ggf. die Temperaturabschaltung auch als
Schutz für die Lautsprecher mit benutzen.
Wenn man besser werden will, als das Normalmaß, wäre der passendere
Ansatzpunkt eher bei der Frequenzweiche und den Lautsprechern, z.B.
durch den Übergang auf eine weiche Vor dem Verstärker und getrennte
Verstärker für Bass / Mitte und ggf. auch Hochtonbereich.
Wenn im Einzelfall keine Schwingneigung auftritt, dann lässt sich
hieraus NICHT schließen, dass dieser Verstärker so stabil wie andere
arbeitete. Selbstverständlich ist dies elementar eine Frage der
angeschlossenen last, weil diese in das übertragungsverhalten des
offenen Kreises mit eingeht. Zudem kommt dem Aufbau eine elementare
Bedeutung zu. Man kriegt diesen Verstärkers tabil, aber es ist keine
Selbstverständlichkeit.
2SK1058/2SJ162 sind ebenfalls schon lange ABGEKÜNDIGT, die Moderne
Version heißt Millenium Crescendo und setzt DESHALB 2SK1530 / 2SJ201
ein. Ob es diese in 10 jahren noch gibt, ist fraglich und die Standard
Schaltnetzteil-MOSFET sind hier nicht ohen große Kompromisse einsetzbar.
Der Millenium Crescendo liefert 90W an 8 Ohm und 137W an 4 Ohm.
Also echt alle Antworten falsch! Ätsch!
Der Einsatz der MJL4281A ist im Allgemeinen unkrkitisch, wenn die
Schaltung als Darlington-Emitterfolger arbeitet. Problematisch ist
weniger die Transitfrequenz als die Eingangskapazität. Beim Austausch
des 2SC5200 (miserable SOA) gegen die MJL hatte ich nie Schgwingneigung,
dies ist aber in der Tat im Einzelfall zu prüfen.
Seht gut sind auch die Sanken 2SC3263. Mit diesen Typen und einer sonst
schnellen Schaltung lassen sich hervorragende Werte erzielen.
Zum Thema Werbung: es ist keine blöde Werbung, sondern die Überzeugung,
dass sich selbstbau nicht lohnt. Rechne mal die Preise für Halbleiter,
Netztrafo, Elkos, Kühlkörper, Platinen, Steckverbinder/Anschlussklemmen
usw. zusammen. Da kommt man leicht auf das 3-fache am Preis - wenn mnan
sich nicht selbst anlügt. Damit ist es unwirtschaftlich und unsinnig,
ein Gerät mit schlechteren Leistungsdaten selbst zu bauen. Selbst mit
TDA7293 und Standardnetzteil mit Gehäuse, Klemmen und Kühlung wird der
Preis lässig gesprengt.
Viel Eigen-Know-How ist in einem Nachbauverstärker ja auch nicht
drinnen. Da kann man auch den T.amp auseinanderlöten und ihn wieder
zusammensetzen. Oder von der Platine ausgehend einen Schaltplan
zeichnen.
MaWin schrieb:> Nö, aber um die 3 anderen Punkte geht es schon, wobei> "Verstärker mit möglichst gutem Klang?" ja wohl Humbug> ist. Soll der ein helles Glockenklingen abgeben wenn> man mit einem Klöppel draufhaut ? Er soll wohl eher gar> keinen eigenen Klang haben und nichts am Klang verändern.
Naja, ehrlich gesagt verstehe ich unter "gutem Klang" auch, dass der
Verstärker die Quelle 1:1 ohne Verfälschung wieder gibt. Allerdings gebe
ich zu, dass dieser Punkt missverständlich formuliert war. Zumal viele
Leute unter "gutem Klang" eine Menge Dinge verstehen. Unter anderem
auch, dass der Verstärker durchaus klanglich in die Wiedergabe
eingreift.
Daniel S schrieb:> Wenn im Einzelfall keine Schwingneigung auftritt, dann lässt sich> hieraus NICHT schließen, dass dieser Verstärker so stabil wie andere> arbeitete. Selbstverständlich ist dies elementar eine Frage der> angeschlossenen last, weil diese in das übertragungsverhalten des> offenen Kreises mit eingeht. Zudem kommt dem Aufbau eine elementare> Bedeutung zu. Man kriegt diesen Verstärkers tabil, aber es ist keine> Selbstverständlichkeit.
Bla, bla, bla... Erzählst du uns etwas über Theorie, oder haben bei dir
sämtlich Aufbauten geschwungen? Hast wohl was falsch gemacht!
> 2SK1058/2SJ162 sind ebenfalls schon lange ABGEKÜNDIGT
Üuiii... die gibt es bei Reichelt in Mengen für popelige 3€/Stck.
> Ob es diese in 10 jahren noch gibt, ist fraglich
Wen interessiert, was in 10 Jahren ist? Geht bei dir alles ständig
kaputt? Legt man sich eben ein paar Ersatztransistoren zu.
> Der Millenium Crescendo liefert 90W an 8 Ohm und 137W an 4 Ohm. Also> echt alle Antworten falsch! Ätsch!
Du bist der einzige, der ständig von der Millenium Crescendo labert, ich
nicht. Crescendo:
- 140 Watt an 8 Ohm
- 180 Watt an 4 Ohm
Laber weiter Grütze, aber erzähl es deinem Friseur! Warst 1982 wohl noch
gar nicht auf der Welt, was?
Unqualifizierter Unfug. Tatsächlich sieht es so aus:
Elektor schreibt zu genu diesem Thema: "Ende 1982 präsentierte Elektor
einen für seine Zeit revolutionären Audio-Verstärker mit MOSFETs in den
Endstufen, der bis heute zahlreiche Anhänger hat. Auf vielfachen Wunsch
haben wir den Crescendo von damals an das inzwischen angebrochene neue
Millennium angepasst."
Konkret: der Millenium Crescendo ist die aktuelle Version des 82ers
Crescendo.
Das Thema Schwingneigung wurde im Elektor Magazin mehrfach thematisiert,
auch in Form von Leserbriefen. Zitat:
"In der Tat gab es gerade in Bezug auf die Schwingneigung in der
Vergangenheit einiges zu experimentieren... Die neue Schaltung
verspricht
sinnvolle Verbesserungen, was ich natürlich gerne nachvollziehen
möchte!"
Ich selbst habe diesen Verstärker nicht gebaut, weil er leistungsmäßig
etwas schwach ist und zudem Selbstbau schon damals unwirtschaftlich war.
Reichelt und Leistungshalbleiter? Das ist eine unqualifizierte
Empfehlung. Bemühe Google zum Thema "gefälschte Transistoren". Ich habe
Reichelt Halbleiter hier liegen und kaufe dort keine Produkte dieser Art
mehr. Die zukünftige Ersatzteilverfügbarkeit ist relevant wenn es um
eigene Kreationen geht. Wer investiert schon Zeit in eine Sackgasse,
wenn dies nicht erforderlich ist.
Daniel S schrieb:> Reichelt und Leistungshalbleiter? Das ist eine unqualifizierte> Empfehlung. Bemühe Google zum Thema "gefälschte Transistoren".
Aha. Reichelt verkauft also grundsätzlich gefälschte Transistoren. Lass
das mal nicht Reichelt oder einen Abmahnanwalt lesen.
Dem würde ich das Arsenal von gefälschten Transistoren zeigen, das sich
seit einiger Zeit angesammelt hat. Darunter sind Typen wie 2SC3281,
Anfang der 90er Jahre gekauft oder auch neuere Ringemittertypen von
Sanken wie der 3856. Und auch 2N3773 von Toshiba, den Toshiba nie
gefertigt hat. Man kann mehrheitlich davon ausgehen, dass man entweder
Fälschungen kriegt (Schrottransistoren mit nahmhaften Herstellerlogos,
technisch völlig unbrauchbar) oder mit Glück Nachbauten von Inchange
(die sind nicht mit Sanken und Co vergleichbar, funktionieren aber
dennoch halbwegs brauchbar). Bei Reklamation erfolgt Folgendes: das Geld
wird anstandslos rückerstattet, aber im Lager ändert sich dadurch
nichts.
Ausnahmen: IRF-Typen waren bisher immer original. Spannungsregler kommen
von Taiwan Semiconductor und funktionieren brauchbar. Der LM2576 wird
durch einen Nachbau von UT-Sonic ersetzt mit 3.facher Taktfrequenz aber
guter Qualität.
Die Originalbestückung des Crescendo war Hitachi/Renesas, die des
Millenium Crescendo Toshiba. Bei Nedis gibt es die Originaltypen derzeit
für ca. 8 EUR/Stück. Man KANN natürlich welche für 3 EUR kaufen, sollte
diese dann aber gründlichst prüfen - sprich im Schraubstock aufknacken.
Hast mich falsch verstanden, Daniel! Ich meinte die Hersteller der
MOSFETs, die es bei Reichelt gibt, schliesslich war genau das ja Teil
der Diskussion.
Oh da hat sich eine Menge getan, ich danke allen für ihre Beiträge.
Ich stimme MaWin zu, der Verstärker sollte möglichst 1 zu 1 das
wiedergeben was reinkommt also nur das Signal verstärken, das meint ich
mit verzerrungsfrei.
An alle anderen, diwe weiteren Forderungen sagen nur aus, das auch 60 W
reichen würden, wenn es halt mehr wird, wird es halt mehr ;) dafür hab
ich ja noch einen Lautstärkeregler.
Wichtig ist das er gut geschützt ist, eine solide Konstruktion und halt
gut dokumentiert ist. (wenn möglich halt mit Layouts, das machts halt
leichter)
Es wäre schon schön wenn er in die vorhandenen Gehäuse passen würde,
obwohl ich eigentlich auch die Tiefe beliebig ohne großen Aufwand
erweitern könnte. Die vorhandene Breite ist mit 100 mm in der Breite
eigentlich kein Problem für einen Monoaufbau denke ich.
Der Crescendo sah halt interessant aus, weil ich dazu halt auch die
Layouts gefunden habe und der Name hier gefallen ist.
Leider muss ich schon zugeben das ich einfach nicht gute
Layouts/Konzepte von mäßigen, durchschnittlichen, schlechten
unterscheiden kann. Deshalb benötige ich ja die Hilfo von Fachleuten
(euch)
Gruß
Peter
@ Daniel, zu den Kosten, Trafos wären evtl vorhanden (2x 24 V Trafo 200
VA) wenn die irgendwo passen, ansonsten gibts halt neue. Alles andere
Kleinzubehör, wie Chinchbuchsen, LS Anschlussklemmen, Kabel, Metallteile
haben sich im Laufe der Jahre zur genüge angesammelt, reicht noch für 2
Monos, locker. Auch dieverse Bestückungsteile wie Wiederstände, Elkos
etc. finden sich noch in der Bastelkiste, da muss ich schauen was sich
fürs neue Projekt nutzen lässt.
Aber prinzipiell sag ich ja, Kosten interessieren mich da weniger, ist
halt ein Hobby, das darf auch was kosten.
Klar im Prinzip ist DIY nicht als Kosteneinsparung zu sehen, da hast du
vollkommen recht.
Gruß
Thomas
Ich hab grad gelesen das die Crescendo ja mal wirklich ein ganz gutes
Stück war, nur lassen sich halt kaum noch dokus finden, vorallem zur ME
nicht (ist doch die aktuelle oder?)
Es ginge dann dort voallem um die Inbetriebnahme (wenn das Ding
überhaupt was taugt, es gibt ja leider sehr viele zweifelhafte
Schaltungen für den Selbstbau)
Gruß
P.T.
Ohne gründliche Eingangskontrolle kann kommen, was will. Reines
Glücksspiel, nicht vorhersagbar. Wenn man sich Folgeschäden und Ärger
ersparen will, bevorzugt man bei Leistungshalbleitern offiziellen
Distributoren. Farnell, RS, Digikey etc. Natürlich kosten die
Transistoren dort mehr als bei Lo-Cost anbietern - dafür kommen sie aber
aus nachvollziehbarer Quelle. Japan-Exoten sind dort leider schwierig zu
bekommen. Nedis und Dönberg haben hier ein breites Angebot, bisher habe
ich da keinen Schrott erhalten. Zeilenendstufen, ICs, Audiotransistoren,
alles einwandfrei. Wobei man über Nedis im Netz auch schlechtere
Aussagen findet.
Zu den Verstärkern:
-Der Millenium Crescendo ist eine recht ausgereifte Schaltung. Vorteil
ist, dass die Schutzschaltung und eine recht ausführliche Bauanleitung
mit dabei sind. Ohen größere Anstrengungen erhält man dadurch ein
garantiert funktionsfähiges Gerät mit gutem Klang. Ist aber andererseits
auch keine echte Herausforderung und vom Niveau her auch nicht
anspruchsvoller als Tuning eines Fertiggeräts.
-Eine gute Alternative wäre ein Leach-Amp Klon mit modernen
Transistoren. Auch dafür sollten sich Layouts usw. finden lassen. Die
Schutzschaltungen muss man selbst hinzufügen.
Das ist der IGBT Verstärker. Eine HEXFET Variante existiert auch noch.
Ich würde allerdings eher den Leach Amp bevorzugen.
Den Wirkungsgrad der Lautsprecher würde ich nicht überschätzen. Ich
betreibe ein Hornsystem mit 450Wrms. Selbstverständlich reicht 95% der
Zeit ein 10W Gerät, aber die anderen 5% sind ja auch noch da. Durch
Reparatur habe ich verschiedenste Geräte schon gehört und die richtige
Dynamik ist einfach erst ab ca. 150W da. Ausgequetschte Verstärker nahe
Clippinggrenze klingen scheußlich. Besser mehrere dB Reserve einplanen.
Ja, der Leachamp mit Modernen Transistoren würde mich auch
interessieren, allerdings mangelt es (bei der neuen Version) an einer
guten Bauanleitung (mein englisch ist da doch schon sehr eingerostet,
und bei den technischen Anleitungen möcht ichs besser nicht drauf
ankommen lassen. Vorallem wenn es dann um die Inbetriebnahme geht.
Gefallen tut der mir auch bisher am besten, denn er scheint ein wirklich
ausgereiftes Produkt zu sein!
Peter K. schrieb:> Hallo Reiner,> Also wer sogar Weihnachten so mies drauf ist, na ja, der feiert wohl> allein. (kann ich übrigens bei dem Ton durchaus verstehen)>> Wenn du der Allwissende bist, dann klär auf und red nicht dumm rum, denn> das zeigt ebenfalls nicht gerade deine soziale kompetenz (wenn überhaupt> in Grundzügen bei dir vorhanden)>> Sorry mein Ton, aber auf "dämliche" Anranzer kann ich verzichten, das> zeigt wieder das ich in Deutschland wohne... denn das ist typisch> Deutsch (wenn auch unterste Schublade)>> Leider musste ich das auch schon in anderen Threats lesen.... da taucht> einer auf... schreibt, das ist alles Käse, und haut ohne eine Erklärung> wieder ab.>> Mag sein das du hier die Weißheit mit Löffeln gefressen hast, dafür weiß> ich mit sicherheit in anderen Dingen des Lebens mehr bescheid. Deshalb> versuche ich meinem Gegenüber bei Fehlansätzen trotzdem in einem> freundlichem Ton das Gegenteil (auf fundierten Fakten) darzulegen, ist> das denn so schwer?>> Tu mir einen Gefallen, falls du das nicht kannst, belästige bitte jemand> anderen (falls niemand vorhanden würds sicher auch die Katze tun)>> Sorry nochmal mein Ton, aber das k**** mich echt an!>> Gruß>> Peter
Hallo Peter,
vielen Dank für Deine Reaktion, die die Bestätigung dafür ist, dass ich
mit meiner Einschätzung genau richtig liege. Die auf Deinen Beitrag
folgenden Post's verstärken sogar noch meine vorherigen Eindrücke. Bzgl.
"Transistorfälschungen" kommen jetzt ja auch noch Verschwörungstheorien
dazu. Wären Deine Einwände gegen meine Äußerungen ernst zu nehmen,
hättest Du bei solchem realitätsfernen Geschwätz auch was zu schreiben.
Weil das nicht geschieht, gibst Du Deine Kritik der Lächerlichkeit
preis. Deine Vermutungen über meinen Seelenzustand und soziale Kompetenz
mögen Deiner Selbsterfahrung und aktuellen Situation entsprechen, haben
aber mit meinem Leben nichts zu tun.
Es grüßt RainerK
> Ebenfalls bin ich über diese gestoßen
Beachte dazu Warnhinweis zum unkontrollierten Ansteigen des Ruhestromes
in Elektor 12/97.
IGBTs sind allgemein eine schlechte Wahl als Audioendstufentransistor.
Der Schaltplan eher eine Antwort der Art: Es geht doch! (mit Murks).
RainerK schrieb:> Hallo Peter,>> vielen Dank für Deine Reaktion, die die Bestätigung dafür ist, dass ich> mit meiner Einschätzung genau richtig liege. Die auf Deinen Beitrag> folgenden Post's verstärken sogar noch meine vorherigen Eindrücke. Bzgl.> "Transistorfälschungen" kommen jetzt ja auch noch Verschwörungstheorien> dazu. Wären Deine Einwände gegen meine Äußerungen ernst zu nehmen,> hättest Du bei solchem realitätsfernen Geschwätz auch was zu schreiben.> Weil das nicht geschieht, gibst Du Deine Kritik der Lächerlichkeit> preis. Deine Vermutungen über meinen Seelenzustand und soziale Kompetenz> mögen Deiner Selbsterfahrung und aktuellen Situation entsprechen, haben> aber mit meinem Leben nichts zu tun.>> Es grüßt RainerK
Wie wäre es, wenn du dich mal konstruktiv an dem Thread beteiligen
würdest? Bislang hast du nur rhetorische Seifenblasen und Trollgeschwätz
von dir gegeben. Sachliches nicht. Wenn dir langweilig ist, mach einen
Spaziergang. Aber verschone andere Leute mit deinem geistigen Durchfall.
Hallo Rainer,
Ich habe vieleicht etwas überreagiert, mag sein, aber du musst schon
verstehen das ich, wenn ich mich angegriffen fühle nunmal zurückschieße,
wenn ich mir alles gefallen lassen würde wäre ich im leben sicher nicht
so weit gekommen wie ich bin.
Tut mir leid, ist aber nunmal so passiert.
Das dazu, Thema erledigt hoff ich.
Leider muss ich Sucks recht geben, etwas konstruktives ist leider nicht
bei rumgekommen.
Zu den "gefälschten" Transistoren, ich muss nicht alles Kommentieren,
ich habe meine eigene Meinung darüber. Gefälschte Transistoren sind mir,
auch bei Reichelt bisher noch nicht untergekommen, ich kann mir auch
schwer vorstellen das eine Firma wie Reichelt soetwas, durchaus
geschäftsschädigendes machen würde.
Bitte führe deine Kritik auf, aber konstruktiv. Ich bin nunmal auf das
Wissen anderer hier angewiesen, da ich es selber noch nicht besser weiß,
sonst hätte ich hier ja keinen Threat eröffnen müssen (sollte klar
sein).
Gruß
Peter
@ MaWin
Danke für den Tip dann scheidet der IGBT aus dem Rennen aus, ich hab da
keine Lust ewig herumzufummeln damit er vieleicht stabil läuft, das ist
mir nichts.
Gruß
Peter
Baue einen Leach-Amp Klon mit T247 Endtransistoren. Z.B. diesen hier:
http://www.briangt.com/gallery/leachamppcb Aufbauen würde ich diesen mit
MJL4281A.
Ich würde das Layout noch etwas ändern, so dass die Kühlkörper an der
Platine verschraubt oder verlötet werden können. Bipolare Endstufen sind
betriebssicher, haben eine gute Dämpfung und sind auch gut verfügbar.
Die Reichelt Diskussion ist überflüssig, weil es keine Einzelfälle sind.
Das Internet ist voll davon, und wer's nicht glaubt, der bestellt halt
mal ein paar Transistoren. Der 2SD1432 hat keine 10 Sekunden gehalten.
Daniel S schrieb:> Die Reichelt Diskussion ist überflüssig, weil es keine Einzelfälle sind.> Das Internet ist voll davon, und wer's nicht glaubt, der bestellt halt> mal ein paar Transistoren. Der 2SD1432 hat keine 10 Sekunden gehalten.
Gibt es im so vollen Internet auch eine Anzeige oder wenigstens die
Stellungnahme eines angeblich gefakten Herstellers?
Sonst ist das nämlich nur Bla Bla ohne realen Hintergrund.
Du sagst, du hättest welche zu Hause. Was hast du denn persönlich, von
den geschäftsschädigenden Äusserungen hier abgesehen, gegen diesen
vermeintlichen Betrug unternommen?
Arno
Bei den von dir vorgeschlagenen Transistoren für den Leach-Amp, müsste
man da nochwas bei den Bauteilen verändern?
Da Layout ändern geht leider nicht (hab ich noch nie gemacht, und kenne
mich leider auch nicht aus, hab ich oben schonmal geschrieben)
Gruß
Peter
Ursächlich Geschäftsschädigend ist wohl eher der jahrelange Verkauf
minderwertiger Halbleiter zu Preisen, die unterhalb der
Großabnehmerpreise der nahmhaften Hersteller liegen. Die öffentliche
Nennung der Übeltäter ist dann nur eine legitime Folge hiervon. Ich
unterstelle mal keine Absicht, aber da die Qualität leicht nachprüfbar
ist, nehmen sie es zumindest billigend in Kauf! Ein simpler SOA-Test
reicht aus, diesen Müll zu entlarven.
Was man als Kunde dagegen unternehmen kann?
->Ich habe gegen 2003 Allegromicro angeschrieben, dass dort gefälschte
Sanken Transistoren verkauft werden. Rückmeldung kam bis heute keine!
Ursache war, dass ich je 10 Stück 2SC3856 / 2SA1492 gekauft hatte, wobei
nur MÜLL geliefert wurde. Die PINs waren so spröde, dass sie schon beim
Abbiegen Risse bekamen. Die Kühlfläche war krumm und bei 2A@25V
legierten sie durch. Der Sanken Aufdruck ließ sich mit dem Fingernagel
abkratzen. Verkauft wurden sie zear nicht als Sanken, aber geliefert mit
Sanken Aufdruck.
->Auf Reklamation wird das Geld erstattet. Auf die QS scheint dies wenig
Einfluss zu haben, denn das Problem besteht über Jahre.
->Ich kaufe Leistungshalbleiter seitdem bei offiziellen Distris.
Die letzten gefakten Transistoren habe ich von einigen Wochen aus einer
Endstufe ausgelötet. Details siehe angefügte Bilder. Der Vorbesitzer
hatte vergeblich versucht, damit das Gerät instandzusetzen.
Wer es nicht glaubt, der soll halt einfach mal eine Auswahl der
genannten Typen dort bestellen! Kostet kaum was und bringt Erkenntnis.
Mit Glück kommen Inchange Nachbauten, welche im NF Bereich zwar
brauchbar sind, aber auch die Daten der Originaltypen nicht einhalten.
Dies zeigt sich in Horizontal-Ablenkstufen innerhalb von Sekunden.
Insgesamt ist Reichelt eine Bereicherung für Hobbybastler, nur
Leistungshalbleiter sind eben mit großer Vorsicht dort zu kaufen.
Ausnahme sind wie geschrieben die IRF Typen und großteils auch
Spannungsregler.
Zum Leach-Amp: Die MJL sind darin problemlos einsetzbar, es sollte aber
der Ruhestrom kontrolliert werden.
Daniel S schrieb:> Zum Leach-Amp: Die MJL sind darin problemlos einsetzbar, es sollte aber> der Ruhestrom kontrolliert werden.
Wie hoch sollte der bei denen sein?
Hallo!
Mal ne blöde Frage zu diesen 140 Euro T-Amp.
Der hat sogenate Symetrische Eingänge.
Wie kriegt mann da nen "normalen" Line Out ran ?
mfg,
Bjoern
Jau, Minus (Eingang Cold) mit Masse verbinden, Signal zwischen + (Hot)
und Masse einspeisen. Das Gerät arbeitet ohnehin (wie eigentlich alle
anderen Verstärker auch) intern asymmetrisch. Am Eingang sitzt ein OP,
der das symmetrische Signal in asymmetrisch umwandelt. Vollsymmetrischer
Betrieb wäre als Monoblock möglich.
Den Ruhestrom würde ich aucf ca. 40mA einstellen. Zu prüfen ist, ob er
thermisch stabil ist. Die 4 Dioden müssen hierzu thermisch gut gekoppelt
am Kühlblech sitzen. Beim ersten Einschalten empfiehlt sich eine 100W
Glühlampe anstelle der Primär-Netzssicherung. Sollte ein Aufbaufehler
vorliegen oder der Ruhestrom viel zu hoch sein, rettet dies die
Schaltung vor ausufernden Defekten. Insbesondere sind die recht teuren
Ausgangstransistoren gut geschützt.
Das Layout ist suboptimal. Falls es wirklich nicht möglich ist, dieses
zu überarbeiten, würde ich doch den T.Amp empfehlen.
Es gibt noch immer fertige Endstufenmodule mit 2SJ50/2SK135 von der
Firma "albs ALLTRONIC" (seit den 1980ern, fangen bei 110 Euro an). Hatte
damals solche Module an Dynaudio Profil 4. War sehr zufrieden damit.
Vielleicht ist das was für dich:
http://www.albs.de
PreAmp schrieb:> der hat feine Sachen.
Ja, am besten gefällt mir die Passiv-Vorstufe, also das Stück Draht mit
Bitumen-Dämpfungsplatte. Macht sicher einen extrem deutlich hörbaren
Unterschied. Die spinnen, die Audiophilen.
ArnoR schrieb:> Ja, am besten gefällt mir die Passiv-Vorstufe, also das Stück Draht mit> Bitumen-Dämpfungsplatte. Macht sicher einen extrem deutlich hörbaren> Unterschied. Die spinnen, die Audiophilen.
Das darfst du nicht so eng sehen! Die Kleisterplatte ist doch nur darin
damit das Gerät etwas Gewicht hat und nicht so hohl klingt, wenn man
daran klopft. 8-)
PreAmp schrieb:> schau mal hier, der hat feine Sachen. Und vor allem Audiophile.> An die kommt Albs nicht ran.
Was an den PAs ist "Audiophile"? Die TKD-Audio-Widerstände? Glimmer- und
Folienkondensatoren? Der benutzt nicht mal einen "audiophilen"
Super-OpAMP im Eingang. :-) Nur ein paar Transistoren (wahrscheinlich
BC550/560); und die der Differenzverstärker sind nicht mal thermisch
miteinander gekoppelt. Da klingt der albs bestimmt um Längen besser,
weil die MosFETs schon so alt sind!
Danbke für die Antworten,
hmm hilft mir aber leider auch nicht weiter ;) Ich hab auch schon über
Class D nachgedacht, da sollt sich ja einiges getan haben oder? Wie
gesagt, Klangtreue wäre mir das oberste Gebot, die Dinger sollen "nur"
verstärken.
Gruß
Peter
PS: gar nicht so leicht das richtige zu finden
Es ist halt auch Unfug, Geräte zu bauen, die es für wenig Geld zu kaufen
gibt. Und dann noch ohne elementare Möglichkeiten, z.B. eine Platine zu
ändern.
Daniel S schrieb:
> Den hier: T.Amp S150
Hast du den Verstärker in Betrieb? Ist das nur eine Brüll-PA Made in
China, oder ist der auch Wohnzimmertauglich? Ich habe irgendwo gelesen,
das der ein leises Brummen über die Lautsprecher ausgibt (ich glaube im
Nubert-Forum). Kannst du (jemand) das bestätigen?