Hallo,
ich möchte versuchen einen D-Link Gigabit Switch wieder zum Leben zu
bringen.
Nach 2,5 Jahren Dauerbetrieb ging er nach einer Trennung vom Stromnetz
einfach nicht mehr an.
Netzteil ist ok, also hab ich das Gerät aufgeschraubt.
3 Elkos sind nach oben etwas ausgebeult, kann ja vielleicht daran
liegen, dass er nicht mehr geht. Diese möchte ich gerne austauschen.
Ich habe mir die Beschriftung der Elkos angeschaut:
2x 105 Grad C, 220uF (falscher Buchstabe, ihr wisst, was ich meine),
25v, Durchmesser 8mm, Rasterabstand 0,5
1x 105 Grad C, 1000uF, 6,3v, Durchmesser 8mm, Rasterabstand 0,5.
Ich wollte heute noch gerne zu Reichelt fahren, wohne da in der Nähe und
mir die Ersatzelkos kaufen.
Die ersten beiden hab ich meiner Meinung nach schon gefunden ( RAD FC
220/25), bei letzterem stehe ich etwas auf dem Schlauch.
Könnte jemand bitte kurz nachschauen, was ich da nehmen muss.
Hab gestern Abend schon fleissig entlöten und löten geübt, gibt hier ja
gute Anleitungen und Tips...
Vielen Dank, da die anderen Elkos ebenfalls RAD FC 220/25
sind, werde ich davon einfach 7 kaufen und dann schauen, ob ich die
auch tauschen muss.
Vielen Dank für die Hilfe und die Hinweise auf Unwegsamkeiten.
Der Switch tut es wieder! Ich hab jetzt erstmal nur die 3 Elkos
ausgetauscht.
Fühle mich als Sozialwissenschaftler (Politik/ Soziologie), also eher
vergeistigt, gerade wie der Held ;-)
Allen nochmals vielen Dank für die Hilfe!
Nur mal so aus Neugier: ist das Switch aus der Green-Serie?
Wenn ja, finde ich das garnicht mehr "green", wenn die Elkos nach 2,5
Jahren so aussehen...
Respekt, ich kenne keine Sozialwissenschaftler, die überhaupt wissen,
was ein Elko ist, geschweige denn in der Lage sind, defekte Elkos zu
erkennen, oder gar auszutauschen ;-)
abc schrieb:> Respekt, ich kenne keine Sozialwissenschaftler, die überhaupt wissen,> was ein Elko ist, geschweige denn in der Lage sind, defekte Elkos zu> erkennen, oder gar auszutauschen ;-)
Naja...ein Elektroniker erkennt ja auch sozial gestörte Personen ;-)
abc schrieb:> Respekt, ich kenne keine Sozialwissenschaftler, die überhaupt wissen,> was ein Elko ist, geschweige denn in der Lage sind, defekte Elkos zu> erkennen, oder gar auszutauschen ;-)
Ich kenne auch studierte Elektrotechniker, die das nicht können.
Also Soziologie hat wenig mit gestörten Leuten zu tun, geht vielleicht
mehr in die Richtung von Sozialpädagogen oder Psychologen.
Ich hatte vor 10 Jahren mal nen Aldi Pc, der ging auf einmal nicht mehr.
Ich fragte also nen Kumpel, der Elektrotechnik studierte, was kaputt
sein könnte. Er machte mich auf die Reste eines abgekokelten Elkos
aufmerksam. Wir waren dann noch bei seinem Studienkollegen, der in einer
Kellerwohnung zwischen Schwerlastregalen randvoll mit irgendwelchen
Elektrobauteilen wohnte. Dort wurde mir dann mit voller Begeisterung
erzählt, was es mit Wölbungen von Elkos auf sich haben könnte.
Das war prägend.
Es war übrigens so ein kleiner 5fach Switch von Dlink, Modell DGS-1005D.
Er kam in der Dlink typischen grau-silber Kastenform. Hat damals bei
Reichelt ~48Euro gekostet.
@Paul: Ich würde erfahrungsgemäß alle (zumindest von dem Typ) tauschen,
meist lassen die nicht lange auf sich warten, wenn schon ein Teil kaputt
ist.
Und noch fürs Protokoll; wenn schon Elektrolyt ausgetreten ist, Platine
in jedem Fall gründlich reinigen, sonst werden die Leiterbahnen auf
Dauer beschädigt.
Ansonsten Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur! Mal schauen wie es
mit meinem aussieht, habe nämlich den gleichen ;-)
Torben schrieb:> Low ESR und am besten 105° Typen, anstatt 85°
Bei manchen Kommentaren hier fragt man sich ja schon.. und subjektiv
scheinen diese hier immer häufiger vorzukommen.