Hilfestellung für ersten "scharfen" Lötversuch

Gast #2107040
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Hallo,
ich möchte versuchen einen D-Link Gigabit Switch wieder zum Leben zu 
bringen.
Nach 2,5 Jahren Dauerbetrieb ging er nach einer Trennung vom Stromnetz 
einfach nicht mehr an.
Netzteil ist ok, also hab ich das Gerät aufgeschraubt.
3 Elkos sind nach oben etwas ausgebeult, kann ja vielleicht daran 
liegen, dass er nicht mehr geht. Diese möchte ich gerne austauschen.
Ich habe mir die Beschriftung der Elkos angeschaut:
2x 105 Grad C, 220uF (falscher Buchstabe, ihr wisst, was ich meine), 
25v, Durchmesser 8mm, Rasterabstand 0,5
1x 105 Grad C, 1000uF, 6,3v, Durchmesser 8mm, Rasterabstand 0,5.

Ich wollte heute noch gerne zu Reichelt fahren, wohne da in der Nähe und 
mir die Ersatzelkos kaufen.
Die ersten beiden hab ich meiner Meinung nach schon gefunden ( RAD FC 
220/25), bei letzterem stehe ich etwas auf dem Schlauch.
Könnte jemand bitte kurz nachschauen, was ich da nehmen muss.

Hab gestern Abend schon fleissig entlöten und löten geübt, gibt hier ja 
gute Anleitungen und Tips...
Angehängte Dateien:
Gast #2107163
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Vielen Dank, da die anderen Elkos ebenfalls RAD FC 220/25
 sind, werde ich davon einfach 7 kaufen und dann schauen, ob ich die 
auch tauschen muss.
Vielen Dank für die Hilfe und die Hinweise auf Unwegsamkeiten.
Gast #2107933
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Der Switch tut es wieder! Ich hab jetzt erstmal nur die 3 Elkos 
ausgetauscht.
Fühle mich als Sozialwissenschaftler (Politik/ Soziologie), also eher 
vergeistigt, gerade wie der Held ;-)
Allen nochmals vielen Dank für die Hilfe!
Gast #2108381
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abc schrieb:
> Respekt, ich kenne keine Sozialwissenschaftler, die überhaupt wissen,
> was ein Elko ist, geschweige denn in der Lage sind, defekte Elkos zu
> erkennen, oder gar auszutauschen ;-)

Naja...ein Elektroniker erkennt ja auch sozial gestörte Personen ;-)
Gast #2108507
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Also Soziologie hat wenig mit gestörten Leuten zu tun, geht vielleicht 
mehr in die Richtung von Sozialpädagogen oder Psychologen.
Ich hatte vor 10 Jahren mal nen Aldi Pc, der ging auf einmal nicht mehr. 
Ich fragte also nen Kumpel, der Elektrotechnik studierte, was kaputt 
sein könnte. Er machte mich auf die Reste eines abgekokelten Elkos 
aufmerksam. Wir waren dann noch bei seinem Studienkollegen, der in einer 
Kellerwohnung zwischen Schwerlastregalen randvoll mit irgendwelchen 
Elektrobauteilen wohnte. Dort wurde mir dann mit voller Begeisterung 
erzählt, was es mit Wölbungen von Elkos auf sich haben könnte.
Das war prägend.
Es war übrigens so ein kleiner 5fach Switch von Dlink, Modell DGS-1005D. 
Er kam in der Dlink typischen grau-silber Kastenform. Hat damals bei 
Reichelt ~48Euro gekostet.
#2108880
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@Paul: Ich würde erfahrungsgemäß alle (zumindest von dem Typ) tauschen, 
meist lassen die nicht lange auf sich warten, wenn schon ein Teil kaputt 
ist.

Und noch fürs Protokoll; wenn schon Elektrolyt ausgetreten ist, Platine 
in jedem Fall gründlich reinigen, sonst werden die Leiterbahnen auf 
Dauer beschädigt.

Ansonsten Glückwunsch zur erfolgreichen Reparatur! Mal schauen wie es 
mit meinem aussieht, habe nämlich den gleichen ;-)

Torben schrieb:
> Low ESR und am besten 105° Typen, anstatt 85°

Bei manchen Kommentaren hier fragt man sich ja schon.. und subjektiv 
scheinen diese hier immer häufiger vorzukommen.

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