Optokoppler durchgeschaltet?

Gast #2112355
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Hallo

ich habe einen Optokoppler des Typs CNY17.

 12V ----| 300 Ohm |----| Optokoppler |---- Ausgang

In der Eingangsleitung fliessen ca. 35 mA.
Wenn ich jetzt aber den Buzzer eines Multimeters an den Ausgang, sprich 
Emitter und Kollektor halte tut sich nix.
Ist es so gewollt oder müsste der Buzzer beim durchgeschaltetem 
Transistor klingeln?

Grüsse
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2112373
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Gio schrieb:
> ja eben, aber bei mir klingelt es nicht, trotz richtiger verschaltung
Ein Optokoppler ist kein Schalter, der irgendwie angeschlossen werden 
könnte. Da drin ist ein Transistor versteckt, der gerne richtig herum 
gepolt sein will. Und wenn du deine Klemmen verkehrt herum hältst, dann 
leitet der niemals.

> 12V ----| 300 Ohm |----| Optokoppler |---- Ausgang
Zeichne doch mal einen kompletten Schaltplan

> In der Eingangsleitung fliessen ca. 35 mA.
Da würde bei guter Auslegung der Schaltung etwas weniger auch reichen...
#2112375
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@  Gio (Gast)

>ja eben, aber bei mir klingelt es nicht, trotz richtiger verschaltung :(
>woran könnte das liegen?

Multimeter falsch rum anschlossen. Ein Optokoppler leitet nur in eine 
Richtung Strom, ist ja kein Schalter und auch kein MOSFET. Und miss 
erstmal mit dem Ohmmeter. Der Pieper pipt nur bei geringen WIderständen 
unter 500 Ohm oder noch weniger.

MFG
Falk
Gast #2112423
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zwischen Kollektor und emitter messe ich einen widerstand von ca. 60 
Ohm.
je höher die Betriebsspannung destor kleiner wird der widerstand.

ich dachte im durchgeschaltetem zustand würde ein relativ niedriger 
widerstand vorliegen :(
#2112454
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>zwischen Kollektor und emitter messe ich einen widerstand von ca. 60
>Ohm.
>je höher die Betriebsspannung destor kleiner wird der widerstand.

Ein Transistor ist kein einfacher linearer ohmscher Widerstand, sondern 
als eher nichtlinear zu betrachten. Bei anderem Meßstrom wirste also was 
anderes rausbekommen.

>ich dachte im durchgeschaltetem zustand würde ein relativ niedriger
>widerstand vorliegen :(

Tja - ist eben kein mechanischer Schalter drin ;-)

Also lt. DB hat der OK 0,4V (max) Sättigungsspannung bei 2,5mA, und bei 
vergleichsweise viel If in der IRED.
Mit wenigen 100mV Spannungsabfall mußt du also schon mal rechnen bei 
vermutlich 1mA Meßstrom, und das ist möglicherweise bei deiner "Klingel" 
nicht mehr ausreichend. Paar 100mV werden vielleicht schon als 
Unterbrechung gewertet.
Gast #2112461
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Gio schrieb:
> zwischen Kollektor und emitter messe ich einen widerstand von ca. 60
> Ohm.
> je höher die Betriebsspannung destor kleiner wird der widerstand.
>
> ich dachte im durchgeschaltetem zustand würde ein relativ niedriger
> widerstand vorliegen :(

Das ist ja auch schon relativ niederohmig. Niedrigere Werte würdest
Du vielleicht mit einen Photo-MOS-Relais erzielen. Aber auch da
brauchst Du eine gewisse Mindestspannung (Siehe Datenblatt).
Gruss
Harald
#2112512
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>die dinger sind genau das was ich brauche. wo finde ich die

Welche dinger? Die Photomos-Relais?

>schaltfrequenz angabe? was können die. würde gerne so um die 1 kHz Pwm
>draufgeben, weiss aber nicht ob die es können????? :)

Schaltfrequenz (oder vielleicht eher schaltzeiten) findet man 
üblicherweise in Datenblättern. Allerdings suggeriert der Begriff 
"Relais" eher was langsames, was man dann auch an den Schaltzeiten von 
teilweise bis in den ms-Bereich sieht - also nix mit 1kHz.
Dann eher normale PhotoMos-OK's.

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