Hallo Zusammen !
hab da mal wieder ein kleines Problem :) Würde gern meine weiße LED
Leiste anschließen. Der Knackpunkt ist aber eigentlich, ich möchte die
LEDs dimmen! Habe mir auch schon was schönes ausgedacht. Siehe Anhang.
Die LED Leiste besteht aus 14 parallel geschalteten Modulen die 3 LEDs
und ein 150 Ohm Widerstand beinhalten.
Da ein Modul 20mA benötigt, sind die 14 zusammen auf 280mA angewiesen.
Würde mit der Schaltung also den Strom von 50 bis 250mA regeln. Klappt
das so wie ich mir das vorstelle ? Wieviel Spannung muß ich min.
zuführen, 12V?
Besten Dank schon im vorraus !
John B. aus HH
> Klappt das so wie ich mir das vorstelle ?
Ja, dank des 5.1 Ohm Widerstandes fliessen maximal 245mA.
Steht das Poti auf 1 Ohm, fliessen 200mA, an 1 Ohm entsteht
ein Spannungsabfall von 0.2V und eie Leistung von 0.04W,
da nur 1% des POtis verwendet wird, sollte ein 4 Watt Poti
eingebaut werden (obwohl vermulich 1 Watt auch reicht, es
kann ja nach wie vor die zwar nur an 1% der Widerstandsfläche
entstehende Leistung trotzdem über das ganze Gehäuse abführen).
> Wieviel Spannung muß ich min. zuführen, 12V?
Nein, 15V, steht doch dran, die LEDs brauchen ca. 9.3V (was
aber sehr günstig gerechnet ist, bis 12V wären möglich, 10.8V
realistischer), am 150 Ohm Widerstand fallen 2.6V bei 17,5mA
ab, am Widerstand/Poti des LM317 nochmal 1.25V und der LM317
braucht 2.5V für sich, macht 15.65 was schon knapp über den
15V legt, die sid also das absolute Minimum, nur zu erreichen
wenn man das drop out Diaramm des LM317 bei 250mA abguckt
und nicht den Maximalwert nimmt.
Danke für die schnelle Antwort. Das Poti hat nur 250mW ! Gibt es noch ne
andere günstig Lösung für dieses "Dimmer Problem" ? Schaltung abändern ?
MfG
John B.
Klar, du kannst die Leisten natürlich auch mittels PWM mit einem NE555
und einem passenden MOSFET dimmen. Schaltpläne für so einen Aufbau
findest du bei Google zu genüge. Der Vorteil hierbei wäre, dass du einen
viel höheren Wirkungsgrad erreichst und abhängig vom MOSFET auch bei
Bedarf noch mehr Leisten dimmen kannst. Preislich dürften beide Methoden
auf etwa das Gleiche hinauslaufen.
Hey, sieht doch gut aus deine Stromquelle!
Sicherlich hat dir dieser Link hier geholfen oder hilft dir noch:
http://www.roboternetz.de/phpBB2/konstantstrom.php?gewuenschterstrom=200&Button=Berechnen&idealr=5.6818181818182&rgroesser=6.2&rgroesserstrom=202&rkleiner=5.6&rkleinerstrom=223
Sicher nur ein Fehler in deiner Zeichnung: Das Poti muss am
Mittelabgriff angeschlossen werden, aber das weißt du ja sicherlich.
Mawin:
Ist es nicht so, dass sich die Maximalleistung des Potis auf die gesamte
Widerstandsfläche bezieht, und je weniger man von dem Poti verwendet,
umso größer wird die Leistung, die man verbraten kann?
Ein dünner kurzer Draht kann ja auch stärker belastet werden wie ein
dünner langer Draht, da er ja einen kleineren Widerstand hat und demnach
weniger Leistung an ihm entsteht.
Wenn das Poti 1 Ohm hat, fließt ein Strom von 1,25V / (5,1+1 Ohm) = ca.
200mA und wie du ausgerechnet hast 40mW. Ferig oder?
Aber wahrscheinlich bezieht sich die Maximalleistung eher auf den
Schleifkontakt, der wird nicht mehr abkönnen.
Grüße
Stromi schrieb:> Ist es nicht so, dass sich die Maximalleistung des Potis auf die gesamte> Widerstandsfläche bezieht, und je weniger man von dem Poti verwendet,> umso größer wird die Leistung, die man verbraten kann?
Nein, das geht leider nicht. Die Leistung eines Potis bemisst
man grundsätzlich nach der Formel I*I*Rgesamt. Das ist auch der
Hauptgrund, warum ein Poti als Stromsensor eher unpraktisch ist.
Gruss
Harald
Stromi schrieb:> Wenn das Poti 1 Ohm hat, fließt ein Strom von 1,25V / (5,1+1 Ohm) = ca.>> 200mA und wie du ausgerechnet hast 40mW. Ferig oder?
P = U * I, mit U = R * I folgt P = I*I*R
R ges???
Dann würde ja die Leistung mit Zunahme des Widerstandes bei kontantem
Strom steigen. Das ist so?
Bsp 10k Poti in diesem Fall hier auf 1 Ohm gedreht:
P = 0,2A * 0,2A * 10000 Ohm = 400W
Also müsste man bei Verwendung eines 10k Potis eins nehmen, dass 400W
Pmax angegeben hat?
Stromi schrieb:> Bsp 10k Poti in diesem Fall hier auf 1 Ohm gedreht:>> P = 0,2A * 0,2A * 10000 Ohm = 400W
^^^^^
Hier steht aber 10000 Ohm anstatt 1 Ohm
Damit ist die Leistung = 40mW
Steht das Poti aber auf 10000 Ohm und der Strom bleibt bei 0.2A
dann ist die Leistung = 400W
Allerdings stehen dann an dem Poti auch so schlappe 2KV an.
Ich bezweifle allerdings das deine Spannungsquelle soviel hergibt.
Stromi schrieb:> R ges???>> Dann würde ja die Leistung mit Zunahme des Widerstandes bei kontantem> Strom steigen. Das ist so?
Die Bemessungsleistung des Potis ja.
> Bsp 10k Poti in diesem Fall hier auf 1 Ohm gedreht:>> P = 0,2A * 0,2A * 10000 Ohm = 400W>> Also müsste man bei Verwendung eines 10k Potis eins nehmen, dass 400W> Pmax angegeben hat?
Ja, das ist dann die Bemessungsleistung.
Die Dicke des Drahtes wird vom Hersteller so bemessen, das sie
den errechneten Strom aushält. Bei Potis mit guter Wärmeableitung
könnte man den Strom wohl etwas erhöhen.
Es gibt(gab) auch mal Drahtpotis, bei dem die Drahtstärke
stufenweise vergrössert wurde. Dann gelten natürlich andere
Regeln, nach denen man dann im Datenblatt suchen muss.
Gruss
Harald
Genau denn durch die äußere Beschaltung mit 5,1 Ohm in Reihe und 25 Ohm
parallel zum Poti kann das Poti nie besonders belastet werden. 250mW
reichen völlig.
> Häng einfach den Mittelabgriff des Potis an den ADJ eingang> anderen Enden an den Ausgang des ICs und GND
So ? (Nix GND, sondern LEDs).
+-----+ +--500R--+
+15V --|LM317|--+ +--|>|--|>|--|>|--150R--
+-----+ +--Poti--+
| |
+---------+
Dummerweise muß man dazu den 5R1 erhöhen, z.B. auf 500R
wenn man auf 1% runterregeln will.
Dann liegen aber bei 250mA bis zu 125V am 500R an,
also müsste man auch 135V in die Schaltung hineinschicken.
Dein Tip klingt also einfach, klappt so aber nicht.
> 250mW reichen völlig.
Hatte ich nicht gerade vorgerechnet, daß die nicht reichen ?
Lesebehindert ?
Allerdings kann nicht esagt werden, wie viel mehr asl 250mA
notwendig sind, letzlich liegt es am Aufbau des Potis,
also kann man nur einen Wert "auf der sicheren Seite" angeben.