Gast
#2121549
Guten Abend allerseits,
Zwecks Verwendung in einer elektronisch angesteuerten Tesla-Coil sollen
sechs parallelgeschaltete 200V-Kondensatoren aus PC-Netzteilen im
Zwischenkreis eingesetzt werden. Die Ladeschaltung soll möglichst
eigensicher sein, damit ein gravierendes Überladen der Kondensatoren
selbst bei Ausfall der Ladeschlussspannungssteuerung ausgeschlossen
werden kann.
Da mein StepUp-Wandler die besagte Kondensatorbatterie nun allerdings
etwas zu hoch lädt, würde ich gerne wissen, bis zu welcher Schmerzgrenze
die Kondensatoren im Falle eines Falles überladen werden dürfen und
vorallem, was beim Überschreiten dieses Wertes mit den gespeicherten
>56J geschieht.
Ich gehe davon aus, dass als erstes die Leckströme der C's markant
ansteigen werden, doch wie geht's danach weiter?? Schlägt das
Aluminiumoxid durch? Hat damit womöglich jemand bereits Erfahrung?
Es wird ja zudem ab und zu davon gesprochen, dass 10% Überspannung
zumindest für kurze Zeit zulässig sind. Ob das bei den schätzungsweise
minderwertigen Chinakondensatoren aus (Billig-)PC-Netzteilen gilt,
entzieht sich leider meinen bisherigen Kenntnissen.