Überspannungsschutz

Gast #2125123
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Ich bau demnächst eine kleine ATtiny-Schaltung auf, die viele Leute in 
die Hand bekommen und selbst mit Batterien bestücken, benutzen, die 
Batterien wieder rausnehmen und dann bekommt das später irgendein 
anderer. Sie wird daher eingegossen und hat halt einen 
3*AA-Batteriehalter.

Ich habe jedoch Befürchtungen, dass irgendjemand auf die Idee kommt, da 
vielleicht mal 3 Li-ion-Zellen reinzusetzen je 4,2V - was dann natürlich 
viel zu viel ist.

Wie kann ich meine Schaltung vor Überspannung schützen?
Sie zieht bis zu 800mA (kurzzeitig, 300mA im Dauer-Mittel)
#2125134
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> Sie zieht bis zu 800mA (kurzzeitig, 300mA im Dauer-Mittel)
aus batterien? da wäre ich einer der ersten die auf die idee kommen da 
li-ion akkus reinzupacken...

eine im normalfall verlustlos arbeitende schaltung wäre eine crowbar. 
eine z-diode zündet bei überspannung einen thyristor der die 
betriebsspannung kurzschließt. das führt zum auslösen einer 
schmelzsicherung in der versorgungsleitung und die schaltung ist wirksam 
geschützt.
Gast #2125136
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>3*AA 300mA im Dauer-Mittel
Wegen <5 Stunden Spaß so viel Aufwand?

Eine dicke Z-Diode am Batteriefach als Verpolungsschutz und Opfer?
Besser wäre gleich über fest angeschlossenes Netzteil/Ladegerät 
nachzudenken.
Gast #2125229
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Hallo,

ich schliesse mich Ben an und empfehle als Sicherung eine PolySwitch 
Sicherung (selbst rückstellend, gibts auch in SMD) und als Z-Diode 
(Kurzschlusselement) eine unipolare Transil-Diode von ST.
Das hat noch den Vorteil, dass damit auch ein gewisser Verpolungsschutz 
gegeben ist. In umgekehrter Richtung schliesst die unipolare 
Transildiode schon bei üblichen ~0.6 Volt kurz und löst damit die 
Sicherung aus. Ein Wert, den viele ICs noch vertragen !!??
Gast #2125544
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Klingt gut!
Ich hatte mit beiden bislang noch nichts zu tun und könnte daher 
konkretere Empfehlungen für Bauteile brauchen...

Transil-Dioden:
Ich hab mal ein wenig gesucht und finde nicht viele bei den Händlern.
1N5908 habe ich gefunden bei Reichelt. "5V stand off voltage", aber für 
nen ordentlichen Kurzschluss braucht sie wohl eher 7V - das klingt etwas 
viel für mich, obwohl sie eigentlich für den Schutz von CMOS-Bauteiloen 
gedacht ist... Ist die geeignet?

Polyfuse:
Was nehm ich da? I_hold=0.9A (I_trip=1.8A) oder weniger?

Verpolunsschutz hab ich sowieso schon drin.

@Ben & oszi40: Ist ein mobiles Gerät (also kein Netzteil), jeder Nutzer 
brauchts nur ein mal für etwa ne Stunde und währenddessen nicht mal 
ständig.
Ist für ein GeoCaching-Projekt.
Gast #2126207
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(Gast) schrieb:
> Ist für ein GeoCaching-Projekt.

Und wo willst Du das GeoCoaching-Projekt durchführen, im Wald oder in 
der Stadt? Im Wald wirst Du das Problem haben, dass durch den Waldboden 
der Strom im Matsch abgeleitet wird wohingegen auf geteerten Straßen die 
Instandsetzungsarbeiten bei Deinem Projekt erhalten bleiben.
Gast #2126365
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Wald.
Aber abgeleitet wird da nix, es sei denn, jemand lässt es in den Matsch 
fallen. Das Ding hält man normalerweise in der Hand :)

Bräuchte immer noch Hinweise zu Supressor-Diode und Polyfuse... (s.o.)

Haut es die Polyfuse auch wirklich raus, bevor die Supressordiode 
gegrillt wird? Polyfuses sind ja sehr träge...
Gast #2137099
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Die Frage beschäftigt mich immer noch...

Suppressor-Diode oder Varistor?
Welche specs, um einen ATtin13 zu schützen?

Schmelzsicherung oder Polyfuse (ist die evtl. zu langsam?)?
Welche Specs für die Polyfuse, wenn Die Schaltung bis zu 800mA (gepulst, 
300mA avg) zieht?
Gast #2355952
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Habe mich jetzt (hüstel, das Projekt war nicht eilig...) für 
Supressor-Diode (Transil 5V, 1EUR bei C) und Schmelzsicherungen (Flink, 
1A, 0.2 ohm) entschieden. Muss man halt dummerweise auswechseln. Aber 
die PolyFuses scheinen mir recht träge zu sein.

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