Hallo,
vielleicht bin ich mit meiner Erfahrung nicht ganz alleine, also ich hab
beim großen C LED lampen bestellt um diese zu vergleichen, hab dann ein
3 passende lampen gefunden (Thoshiba E-Core LED E27 in warm-weiß und
kaltweiß, und eine Osram E14 Paraphom)
Da die Preise bom großen C etwas höher waren als bei einem onlineshop
hab ich dort bestellt (lt. internet ein guter shop). Die Bestellung und
Lieferung ging prompt.
Heute angekommen war ich etwas verundert da die Verpackung anders
aussieht, jeoch haben die Lampen alle die gleichen Daten ... auch die
EAN ist anders ... hmm älteres Prdukt? was ist los. Ich hab dann im
Internet gesucht (bei den Toshiba wars leicht möglich, Osram leider
nicht ;( ) es stellt sich heraus das auch der Produktcode etwas anders
ist, die vom Großen C haben einen Buchstaben weniger, nun was bedeutet
dieser?
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/575000-599999/576642-da-01-en-E_CORE_LED_E27_5_5W_WW_40000H.pdfhttp://www.leds.de/out/media/ECoreE27warmweiss.pdf
satte 16.000h im Durchschnitt weniger!!! das ist doch ziemlich stark
finde ich.
Sicher wenn man das mit einer Durschnittlichen einschaltzeit von 4h /
Tag rechnet, etc. sind das trotzdem noch einige jährlich aber trotzdem
zeigt das wieder das vorsicht geboten ist. Leider war die exakte
Partnumber beim Bestellen nicht angegeben...
Ich sag mal zu mir "selbst schuld"
habt ihr auch solche erfahrungen gemacht, oder hatte ich einfach nur
pech?
grüße
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf die Lebensdauerangaben gar
nichts geben darf. Die beziehen sich auf optimale Bedingungen (25°C
Umgebungstemperatur, saubere konstante Spannung ...).
Baust du die Teile in der Decke ein, wo schon höhere Temperaturen
herrschen, reduziert sich die Lebensdauer drastisch. Auch
Spannungsschwankungen und häufiges Schalten lässt sie schnell altern.
Ich hatte nach drei Monaten schon die ersten Defekte. Begeistert bin ich
definitiv nicht von den Teilen.
Thilo M. schrieb:> Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf die Lebensdauerangaben gar> nichts geben darf. Die beziehen sich auf optimale Bedingungen (25°C> Umgebungstemperatur, saubere konstante Spannung ...).>> Baust du die Teile in der Decke ein, wo schon höhere Temperaturen> herrschen, reduziert sich die Lebensdauer drastisch. Auch> Spannungsschwankungen und häufiges Schalten lässt sie schnell altern.> Ich hatte nach drei Monaten schon die ersten Defekte. Begeistert bin ich> definitiv nicht von den Teilen.
hmm, Kuehlkoerper in Gehaeuse einbauen, das Problem besteht oft.
Interessant sind auch Deckeneinbau-LED-strahler im Betongehaeuse, oder
noch besser, in einer Kernbohrung.
Da hilft es auch nicht wenn man einen Modellversuch macht und 80(!) Grad
am Kuehlkoerper misst (DS18S20 zwischen den Rippen)...
bye uwe
Thilo M. schrieb:
> Ich hatte nach drei Monaten schon die ersten Defekte. Begeistert bin ich> definitiv nicht von den Teilen.
Nach 3 Monaten?! Super, dann kann man ja gleich Halogenlampen nehmen...
Ich halte von diesen LED-Lampen auch nicht viel: Die meisten sind total
funzelig (Lampen mit über 250 Lumen gibt's nur selten; eine
60W-Glühlampe hat zum Vergleich so 700 Lumen) und extrem teuer. Und
offensichtlich ist die Lebensdauer auch nicht so das Wahre...
Grundsätzlich stört mich daran (wie bei Energiesparlampen), dass
Vorschaltgerät und Leuchtmittel zu einer Einheit verbunden sind: Geht
eines von beiden kaputt, ist (außer für Bastler ;) ) die ganze Lampe
Müll.
Viel besser wären komplett neue Leuchten, die von Grund auf für LEDs
konstruiert sind. Da kann man dann nämlich ohne Probleme für
ausreichende Kühlung sorgen.
Alexander Schmidt schrieb:
> 250 Lumen bei 5,5 Watt, da ist ja eine Energiesparlampe besser.
Entscheidend effizienter ist aber kaum eine käufliche LED-Lampe.
Wenn so eine Lampe ordentlich konstruiert wäre, dann könnte sie über
100lm/W erreichen: Gute LEDs haben so 120...140lm/W; mit einem halbwegs
effizienten Vorschaltgerät sind also >100lm/W möglich.
Markus Frejek schrieb:> Entscheidend effizienter ist aber kaum eine käufliche LED-Lampe.> Wenn so eine Lampe ordentlich konstruiert wäre, dann könnte sie über> 100lm/W erreichen: Gute LEDs haben so 120...140lm/W; mit einem halbwegs> effizienten Vorschaltgerät sind also >100lm/W möglich.
Welche LED erreicht unter Einsatzbedingungen 120-140lm/W? Bei 25 grad
sperrschichttemperatur sicher, aber nicht in ner Leuchte eingebaut, im
Leistungsbetrieb.
Ansonnsten hast du recht, direkt fuer LEDs konstruiert ist auf alle
faelle besser. Die Kuehlung ist das eine, der Leuchtenwirkungsgrad
spielt aber auch ne rolle. Man verliert so einiges bei mehrfach- und
Pendelreflexion zwischen Lampe und Reflektor. Von daher kann man nicht
die Lichtausbeute der Leuchtstofflampe mit der Lichtausbete der
LED-Leuchte vergleichen.
bye uwe
Alexander Schmidt schrieb:> Von Osram gibt es "LUMILUX® T5 High Efficiency" mit maximal 3650 Lumen> und 35 Watt. Kostenpunkt 8€. Die Lebensdauer wird mit 24.000 Stunden> angegeben.
24.000 Stunden ist die "mindestens 50%" Marke, das heisst, summe aus
geringstem Lampenueberlebensfaktor und groesstem Lichtstromrueckgang ist
50%. Die Wartungslebensdauer ist durchaus kuerzer. Es gibt allerdings
auch Lampen mit 45.000 mittlerer Lebensdauer. Die haben nach 20.000
stunden 0.98 Lampenueberlebensfaktor und 0.9 Lichtstromwartungsfaktor.
Kosten aber auch mehr ;o).
http://catalog.myosram.com?~language=DE&~country=DE&it_p=4050300464770http://catalog.myosram.com?~language=DE&~country=DE&it_p=4008321958679> Dazu ein EVG auch von Osram "QTP5 1x14-35" für 14€, welches nochmal 3W> verbraucht.> Macht summa summarum 96 Lumen je Watt für 22€, natürlich ohne Leuchte.>> Wer braucht da noch Leds?!
derjenige der es in ein 5cm breites gehaeuse bauen moechte, und nicht
20cm reflektorbreite benutzen kann um das Licht stark zu buendeln.
bye Uwe
Danke für die Aufklärung deinerseits, du scheinst dich auf dem Gebiet ja
recht gut auszukennen.
Uwe R. schrieb:> 24.000 Stunden ist die "mindestens 50%" Marke, das heisst, summe aus> geringstem Lampenueberlebensfaktor und groesstem Lichtstromrueckgang ist> 50%.
Bedeutet das, der Lampenueberlebensfaktor und der verbleibende
Lichtstrom ist >50% beim Erreichen der Mittleren Lebensdauer.
> Die Wartungslebensdauer ist durchaus kuerzer.
Dazu muss man natürlich sagen, dass die Leds oft mit L70 angegeben sind,
d.h. der durchschnittliche Lichtstrom ist dann auf 70% zurückgegangen.
Die Ausfallraten sind überhaupt nicht angeben und ich glaube nicht, dass
es dort überhaupt keine Ausfälle gibt. Evtl. sind die Ausfälle auch
einfach im Mittelwert des Lichtstroms enthalten.
http://www.cree.com/products/pdf/XLampXR-E_lumen_maintenance.pdf
Hier nochmal schön übersichtlich von der Osram Website übernommen:
>>Produkt Bezeichnung: HE35W/830UNV1OSRAM>>Nutzlebensdauer 16000 h>>Lebensdauer 20000 h>>Bemessungslampenüberl.faktor bei 16000 h 0.90>>Bemessungslampenüberl.faktor bei 20000 h 0.50>>Bemessungs-LLMF bei 16000 h 0.89>>Bemessungs-LLMF bei 20000 h 0.89
Alexander Schmidt schrieb:> Danke für die Aufklärung deinerseits, du scheinst dich auf dem Gebiet ja> recht gut auszukennen.>> Uwe R. schrieb:>> 24.000 Stunden ist die "mindestens 50%" Marke, das heisst, summe aus>> geringstem Lampenueberlebensfaktor und groesstem Lichtstromrueckgang ist>> 50%.>> Bedeutet das, der Lampenueberlebensfaktor und der verbleibende> Lichtstrom ist >50% beim Erreichen der Mittleren Lebensdauer.
So ist es gemeint, also der Gesamtlichtstrom der Anlage. Wie du selber
unten schreibst stimmt das aber nicht. Hab ich mich vertan.
Richtig ist, dass nach der angegebenen Lebensdauer 50% ausgefallen sind
und der Rest eben mit geringerem Lichtstrom vor sich hinfunzelt.
Kombiniert ist stattdessen die Nutzlebensdauer, die man auch in Form von
LÜF und LLWF getrennt heranziehen kann, besonders interessant bei der
Frage ob einzelne ausgefallene Lampen sofort getauscht werden. Dann ist
der Lampenueberlebensfaktor = 1 (eins). Der
lampenlichtstromwartungsfaktor waere dann eben z.B. 0.89, zusammen mit
Leuchtenwartung und Raumwartung ergibt sich dann der gesamt
Wartungsfaktor nach DIN-EN 12464.
So eine schoene grafik fuer Leuchtstofflampen hab ich leider nicht
gefunden:
http://www.osram.de/osram_de/Professionals/Allgemeinbeleuchtung/Hochdruck-Entladungslampen/pdf_HID-Literatur/104T001DE.pdf> Dazu muss man natürlich sagen, dass die Leds oft mit L70 angegeben sind,> d.h. der durchschnittliche Lichtstrom ist dann auf 70% zurückgegangen.
Richtig, daran meine ich zu erkennen wer ehrlicher sein koennte. Z.B.
ist hier der Restlichtstrom vom 70% zu Grunde gelegt:
http://catalog.myosram.com?~language=DE&~country=DE&it_p=4008321521934
Da hatte ich mir neulich das Datenblatt zuschicken lassen.
In gegensatz dazu gibt es hier:
http://www.supermodular.com/index.php?section=modular_pdf&id=77279&productId=77280
keine weiterfuehrenden Informationen.
> Die Ausfallraten sind überhaupt nicht angeben und ich glaube nicht, dass> es dort überhaupt keine Ausfälle gibt.
Sehe ich auch so. Duerfte ungefaehr wie bei den EVGs sein, vielleicht
bissel mehr.
> Evtl. sind die Ausfälle auch> einfach im Mittelwert des Lichtstroms enthalten.
Hmm, ich denke eher man geht hier vom Einzeltausch ausgefallener Lampen
aus, also LÜF=1. Analog zur Beruecksichtigung der EVGs eben.
bye uwe