VS1011

Gast #158446
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Hallo. Ich habe ein paar fragen bezüglich des vs1011b MP3 decoders:

1.) Ich wollt eine Testschaltung auf meinem test board (normales steck
board, dass es überall zu kaufen gibt) aufbauen. Gibt es da
irgendwelche probleme, das das board für irgendwelche frequenzen nicht
geeignet sind ? Ich denk mal des sollte schon gehen (hab einen SOIC ->
DIP adapter).

2.) im datenblatt steht "Operates with single clock 12.288..14 MHz
or 24.576..28 MHz" muss ich bei der auswahl der quarzes irgendwas
beachten....hab da mal was mit nem grundwellenquarz oder so gelesen.

3.) Bin grad am lesen vom Datenblatt und wollt mal wissen (kam noch
nicht) ob es möglich ist ein "test kommando" an den VLSI zu schicken,
damit er einen test ton ausgibt ?

4.) kennt jemand ein beispiel für die ansteuerung ? (Mega16
8Mhz,AVRGCC)

MfG Andi
Gast #158447
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1.) Machs einfach. Wird schon klappen ;)

2.) Jeder Grundwellenquarz tuts, wobei Werte zwischen den angegebenen
12.228 bis 14 MHz leichter zu beschaffen sind. Du kannst auch etwas
über 14 MHz nehmen, dann läuft der VS1011 zwar nicht mehr garantiert
mit, aber dann kannst du auch die höchsten Datenraten dekodieren. Aber
da du ja eh erstmal auf dem Steckbrett anfängst, nimm einfach
irgendeinen.
Während des Inits des Chips sagst du dem Chip eh bescheid, mit welcher
Frequenz er getaktet wird.

3.) Ja, gibt es. Ist im Datenblatt beschrieben.

4.) Hatte mal was geschrieben, allerdings in ASM
Gast #158448
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Hi.
zu 1.) des denk ich auch g

zu 2.) kann ich auch 16 Mhz oder 10 Mhz nehmen ? dazwischen hab ich
leider keinen da. Woher weiss ich denn was für einer des ist? und was
gibts überhaubt noch ausser grundwellenquarze und was ist der
unterschied ?

zu 3.) OK, ich denk des werd ich schon finden
zu 4.) Wiso sind alle beispiele in ASM ? ist ein C code dafür zu lahm
oder wiso ? Ein Testsignal sollte sich doch auch mit C senden lassen
!?

MfG
Gast #158449
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2.) Kannst auch 10 Mhz nehmen zum Testen, im Datenblatt steht, wie man
dem VS1011 mitteilt, wie er getaktet wird, und ob der Takt verdoppelt
werden soll.

4.) Ich hatte meine Versuche mit dem VS1011 gemacht, als ich meine AVRs
noch mit ASM programmiert habe, im Moment ruht der VS1011.

Letztendlich steht alles im Datenblatt. Musst nur wissen, wie du Bytes
per SPI verschickst (AVR Datenblatt) und welche Bytes du verschicken
musst (VS1011 Datenblatt)
Gast #158451
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Es wird alles mit 10MHz funktionieren, nur die max. abspielbare Bitrate
(ohne Knackser) wird bei etwa 200kBit/s liegen. Allerdings muß
natürlich der Taktverdoppler aktiviert sein, der dann für ne interne
Taktfrequenz von 20MHz (statt empfohlenen 24,576MHz) sorgt.

Gruß
Thorsten
Gast #158452
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Hab grade noch einen vlsi im keller gefunden.
jetzt hab ich mir mal die schaltung
http://www.myplace.nu/mp3/images/yampp3_sch_large.gif angeschaut und
festgestellt, dass da 2 unterschieldliche spannungsversorgungen sind.
(analog und digital) ich hab leider im datenblatt keine näheren
informationen gefunden wo ich die nun anschliiessen soll.
Auf dem bild ist auch ein 74245 vor dem vs geschalten. Wozu ist der ?

Leider muss ich mit meinem µC auf einer spannung von 5 V bleiben.
Gehe ich richtig in der annahmen, dass ich dann 7 pegelwandler
brauche?

Letzte Frage: Im datenblatt ist an der ausgangsschaltung (headphones)
kein kondensator und widerstand dran in der schaltung oben allerdings
schon. Jetzt wollte ich wissen, ob wenn ich es ohne R/C mache ob ich da
irgendwas am µC kaputt machen kann. (z.B. durch kurtzschluss)

Vielen Dank !
MfG
Gast #158453
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> Gehe ich richtig in der annahmen, dass ich dann 7 pegelwandler
> brauche?

Genau dafür ist der 74LVC245 zuständig. Dieser wird mit 3.3V versorgt,
hat aber 5V-tolerante Eingänge. Die andere Richtung vom VS zum µC ist
unkritisch, da der µC 3.3V i. d. R. als High erkennt.

Was die Kondensatoren angeht, so sind die bei VS1001 notwendig, nicht
jedoch beim VS1011. Die Widerstände kannst du auch getrost weglassen.
Es gibt übrigens auch eine interessante Application Note von VLSI,
sollte man auch mal einen Blick reinwerfen. Da ist die ganze
Problematik etwas umfangreicher erläutert.

Gruß
Thorsten

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