Hallo.
Ich weiß nicht, ob es sowas gibt:
Module für ZF-ZF Umsetzung für SAT.
Modul A setzt einen beliebigen SAT Transponder auf eine ZF Frequenz um,
ohne das Signal zu verarbeiten. Also ein reiner Mischer, auf einen ZF
heruntermischt (z.B. irgendwo auf dem Bereich um 70 MHz).
Nun wird dieses Signal an ein Modul B weiter gereicht, der diese ZF
wieder hoch mischt in den SAT ZF Bereich.
Sinn dieser Konstellation ist es, ein frei belegbares Einkabelsystem zu
erhalten, welches eine beliebige Anzahl von Receivern ermöglicht und
ohne dynamische Umsetzung wie Unicable arbeitet.
Genau nach diesem System arbeitet zum Beispiel die POLYTRON TSM 1000.
Dort sind auch kleine "Weißblechkisten" eingelötet, die standard SAT
Tunern und Modulatoren ähneln.
Natürlich kann es sein, dass diese Teile eine Eigenentwicklung dieser
Firma sind, es könnte aber auch sein, dass es sich um irgendwelche
Fremdbauteile handelt.
Weiß da jemand mehr? Bekommt man solche Module als Fertigteil (Welches
dann z.B. nur noch per SPI/I2C programmiert werden muss) einzeln so dass
man einen Umsetzer sleber bauen könnte, ohne mit HF in Berührung zu
kommen?
Naja, fürs Runtermischen gibt es Canned-Tuner, die üblichen Verdächtigen
sind da Sharp, Alps, Samsung, NXP, Microtune. Allerdings sind die heute
im wesentlichen Zero-IF und IQ, was aber nichts ausmacht, wenn der
Hochmischer das auch ist. Preislich liegen die irgendwo bei 2-3EUR wenn
man 1k abnimmt.
Fürs Hochmischen wüsste ich jetzt nichts, das ist kein Consumer-Bereich.
Allerdings gibt es bei zB. von AD diverse Chips mit IQ-Mischer und
integrierter PLL/VCO.
Die typischen Unicable-Chips (zB. SATCR1 von ST) sollten aber auch tun,
die haben keine eigene Intelligenz, sondern bekommen ihr Setup von einem
externen Controller (zB. ST7LNB1).
Und HF-Design zu machen ohne die HF anzufassen, wird schlecht gehen ;)
Ein Problem dürfte ebenfalls die Beschaffung eines solchen Chips werden,
wenn die schon so ein Geheimnis um das Datenblatt machen.
Ich suche schon seit 2 Jahren nach einer finanzierbaren Lösung, die
digitalen Sat Empfang über ein einziges Kabel ermöglicht, ohne die
Beschränkungen oder den extrem hohen Preis der kommerziell erhältlichen
Systeme.
> in Problem dürfte ebenfalls die Beschaffung eines solchen Chips werden,> wenn die schon so ein Geheimnis um das Datenblatt machen.
Nein, ST ist da nicht so schlimm drauf. Wende dich doch mal an einen
ST-Distri (zB. EBV).
> ohne die Beschränkungen oder den extrem hohen Preis der kommerziell> erhältlichen Systeme.
Da sollte man sich dann auch fragen, woher die Beschränkungen oder der
hohe Preis kommt... Bei den SATCRs könnte ich mir vorstellen, dass die
durch die interne Filterung etwas Sicherheitsabstand der Transponder
benötigen, vermutlich nicht so viel wie bei Unicable, aber wohl min. 1
Transponder Lücke.
Das Polytron-Zeug ist halt für den (semi)professionellen Einsatz, da
gibt es schon bestimmte Anforderungen an Linearität und Phasenrauschen
(insb. wg. DVB-S2), das gibts nicht umsonst. Verdienen will der
Hersteller auch noch was.
Ich glaube nicht, dass du es deutlich günstiger hinbekommst, wenn es
dieselben Eigenschaften haben soll. Und wenn du die Arbeitszeit und
Fehlversuche miteinrechnest, wirds vermutlich teurer ;)
Ich hätte ja eigentlich gerne fertige Einzelmodule.
Also kein "schlüsselfertiges" System, aber auch kein "From the Root"
selber basteln.
D.H. die Umsetzermodule fertig, aber ohne die "System-steuerung"
"System-Netzteil" und "System-Gehäuse" und vor Allem ohne "Markenname".
Ich hätte gerne "blechkistchen zum Einlöten" bei denen man nur noch das
"Drumherum" selber aufbaut (z.B. Steuer-uC, Netzteil,
Verbindungsleitungen/Platine) und mit der HF selber gar nix zu tun hat.
Technicus schrieb:> Modul A setzt einen beliebigen SAT Transponder auf eine ZF Frequenz um,>> ohne das Signal zu verarbeiten. Also ein reiner Mischer, auf einen ZF>> heruntermischt (z.B. irgendwo auf dem Bereich um 70 MHz).
Hmm die ZF welche aus dem LNC kommt belegt eine Bandbreite von
2450MHz-950MHZ = 1500MHz. Das ganze soll jetzt auf eine ZF
runtergemischt werden auf 70MHz? Soll das also 70-1570MHz sein? Nicht zu
vergessen das beim mischen zweier Signale immer 2 Seitenbänder
entstehen.
Du könntest allenfalls das Band unter 950MHz noch mitverwenden oder den
Bereich über 2450MHz. Ansonsten ist das gesamte Band praktisch voll
belegt.
Oder was willst du sonst damit erreichen?
Von Intermodulationen beim mischen, seitenbandrauschen des Oszillators
usw, wollen wir garnicht mal reden.
Dann mal viel Spass beim konzipieren.
Ralph Berres
Nein, niht das ganze Band, sondern einzelne Transponder oder Teilstücke
von ca 50 MHz.
So dass man sich aus den 4 ZF Ebenen eine einzige neue ZF Ebene
zusmmenstellt auf der die Sender drauf sind die man sehen will.