Guten Tag,
für denn Fall dass ich einen Störsender mit konstanter Strahlleistung im
Bereich GSM 900 betreibe, reicht es dort eine Bandbreite abzustrahlen
die nur den BCCH Kanal stört und für das Telefon unauswertbar macht?
Ziel ist es, mit möglichst wenig Leistung eine Verbindung zwischen einem
GSM 900 Telefon und der BTS zu unterbinden.
Diese Betrachtungen sind rein theoretischer Natur.
Ja Tri-Band gibt es, und das ein Mobiltelefon in der Lage ist in z.B.
UMTS zu wechseln ist mir klar.
Es geht rein um eine Modellbetrachtung wie es möglich ist, GSM Verkehr
zw. Mobiltelefon und BTS schnellstmöglichst zu unterbinden.
swrk schrieb:> Es geht rein um eine Modellbetrachtung wie es möglich ist, GSM Verkehr> zw. Mobiltelefon und BTS schnellstmöglichst zu unterbinden.
Telefon ins Wasser werfen. Hat eine Bekannte probiert, schnell,
zuverlässig, also nahezu ideal für deinen Zweck.
Wenn das noch nicht reicht, kürzlich hatte doch hier jemand ein paar
Kilogramm Quecksilber übrig: Telefon darin versenken.
:-)
Jörg Wunsch schrieb:> Wenn das noch nicht reicht, kürzlich hatte doch hier jemand ein paar> Kilogramm Quecksilber übrig: Telefon darin versenken.
Hm, das könnte schwierig werden, in Quecksilber schwimmt doch
sogar eine Stahlkugel...
swrk meinte:
> Diese Betrachtungen sind rein theoretischer Natur.
Theoretisch gehts schon. Mittels Spektrumanalyser
die Trägerfrequenz des BCCH feststellen, den erkennst Du
am "Blinddarn- Wurmfortsatz" oben auf der Durchlasskurve
und dann Deinen Sender dort einen Träger stellen lassen.
Aber praktisch wirst du in kürzester Zeit soetwas hier auslösen,
ich zitiere:
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Was nicht stimmt ist die Geschichte seiner Verhaftung: "... als er mit
einem Kumpel ein öffentliches Telefon mit dem Vorschlaghammer bearbeiten
wollte." Diese Sache spielte sich ganz anders ab. Die nächtliche Aktion
hatte auch nichts mit der Weiterentwicklung seiner Chipkarten zu tun,
wie es die Wikipedia ohne Beleg behauptet. Es ging darum ein spezielles
Protokoll für den Netzzugriff zu ermitteln um kostenlos telefonieren zu
können. Dafür brauchte er den Chip in der Telefonzelle.
Er konnte einen Freund überzeugen ihm zu helfen. Den Wagen stellten sie
etwas entfernt ab. Da Boris mit der Konstruktion gut vertraut war,
brauchte er mit dem Vorschlaghammer nur wenig Einsatz um den Apparat zu
öffnen. Der Chip war im nu entfernt und sie gingen zum Auto zurück.
Anwohner hatten aber doch was gehört und die Polizei war schneller da
als erwartet.
Nun hiess es Nerven behalten. Mit wegfahren hätten sie nur auf sich
aufmerksam gemacht und eine Verfolgungsjagd provoziert. Wohl durch einen
Tip von den Anwohnern kamen die Polizisten dann doch zum Auto und
leuchteten hinein. Alles kein Problem, dachte sich Boris. Denn der Chip
war gut versteckt und den Aufwand von Festnahme und
erkennungsdienstlicher Behandlung würden die sicher nicht starten. War
ja kaum was passiert. Da hatte er auch recht.
Aber die erfahrenen Streifenpolizisten sahen etwas, das ein Tron einfach
übersehen musste. Wie in seinen Kreisen üblich, lag im Wagen seines
Freundes eine Menge Elektronik und Geräte, auch ein Monitor zur
Reperatur. Für 'die dummen Bullen' roch das sofort nach einer
Einbrecherbande die Wohnnungen leerräumt. Beide verhaftet und gleich
Hausdurchsuchung. Totalschaden. Boris lebte noch in der Wohnung der
Eltern. Der peinlichste Tag seines Lebens.
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Das Original findest Du hier:
http://www.tronland.de
hanna.
Danke an Hanna, für die einzig vernünftige Antwort.
An den Rest, wenn ich euch etwas auslassen wollt tut das bitte wo
anders.
Es gibt auch Menschen die nicht gleich etwas böses beabsichtigen.
hanna schrieb:> Theoretisch gehts schon. Mittels Spektrumanalyser> die Trägerfrequenz des BCCH feststellen, den erkennst Du> am "Blinddarn- Wurmfortsatz" oben auf der Durchlasskurve> und dann Deinen Sender dort einen Träger stellen lassen.
Und was passiert wenn ich diese eine Zelle störe: Das Telefon
wird zu einer Nachbarzelle wechseln bzw. nach anderen Zellen
des Operator suchen. Einen einzigen BCCH stören "bringt" also
nur dann etwas wenn man auch nur eine einzige Zellen des Operator
empfängt.
Dieter meinte:
> Und was passiert wenn ich diese eine Zelle störe: Das Telefon> wird zu einer Nachbarzelle wechseln bzw. nach anderen Zellen> des Operator suchen.
Hm.
Stefan meinte ja das Ganze auch total theoretisch. ;-)
Vor Allem würde aber folgendes geschehen:
Die gestörte Zelle würde in der übergeordneten MSC
Hauptalarm auslösen.
Das für die BSC zuständige QMS (quality and maintaining systen)
respektable die entsprechende Signalisierung der MSC sichert die Logs,
für deren Inhalt sich spätestens am nächsten Morgen spezielle
Prozesse des "Fraud managment" beziehungsweise der Betriebssicherheit
des Netzbetreibers brennend interessieren werden.
Da Du denen eventuell schon bekannt bist (dieser Hack ist
bestimmt nicht Dein Erster) folgt der Zugriff entsprechender
Organe unverzüglich. Du wirst es nich bis zu Deinem Auto schaffen. ;-)
hanna.
hanna schrieb:> Vor Allem würde aber folgendes geschehen:> Die gestörte Zelle würde in der übergeordneten MSC> Hauptalarm auslösen.
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wenn man im Downlink
den BCCH stört merkt es die BTS erst mal gar nicht (wie denn
auch da sie nur den Uplink empfängt). Eventuell wird man bei
einem Telefonen mit aktiver Verbindung im Measurement Report
bemerken dass eine der Zellen, die bisher gut zu empfangen
war, plötzlich schlechte Werte zeigt.
> Das für die BSC zuständige QMS (quality and maintaining systen)> respektable die entsprechende Signalisierung der MSC sichert die Logs,> für deren Inhalt sich spätestens am nächsten Morgen spezielle> Prozesse des "Fraud managment" beziehungsweise der Betriebssicherheit> des Netzbetreibers brennend interessieren werden.
Das "Fraud Management" interessiert sich nicht für die Störung. Und
beim MSC kommt der Measurement Report gar nicht an, den sieht nur der
BSC. Wenn das ganze lokal beschränkt ist und bestenfalls ein paar
Telefone betroffen sind bekommt das der Netzbetreiber nicht mit.
Das ändert aber natürlich nichts daran dass es nicht erlaubt ist.
> Wenn das ganze lokal beschränkt ist und bestenfalls ein paar> Telefone betroffen sind bekommt das der Netzbetreiber nicht mit.
Der Betreiber würde aber durchaus merken können dass in der einen Zelle
gar niemand telefoniert während in den Nachbarzellen viel los ist. Je
nach dem wie detailiert das Netzwerkmanagement funktioniert fällt das
also auf.
asd schrieb:> Der Betreiber würde aber durchaus merken können dass in der einen Zelle> gar niemand telefoniert während in den Nachbarzellen viel los ist. Je> nach dem wie detailiert das Netzwerkmanagement funktioniert fällt das> also auf.
Mit "lokal beschränkt" meine ich dass lediglich ein Teil der
Abdeckung von der Zelle gestört wird und nicht die komplette
Zelle.
swrk schrieb:> Diese Betrachtungen sind rein theoretischer Natur.
Bei Sichtverbindung zum Sendemast kannst du auch hiermit Theoretisch die
Verbindung Stören:
http://de.wikipedia.org/wiki/RPG-7
Tsts ...
@boris:
Das unsere osteuropäischen Mitbürger immer nur an nackte
Gewalt denken können! ;--))
Die Telekom hat zum Beispiel solche feinen Systeme
wie NIKE oder BLUESEC, um aus den oben theoretisch
skizzierten Szenarien praktische Praxis werden zu lassen. ;-)
uiuiui, hier werden ja Szenarien konstruiert. Als wäre das GSM-Netz
heilig. Das wird möglichst billig betrieben. Wenn keiner meckert, juckt
es keinen.
Eine normale BST merkt nix davon, wenn auf Ihrem Downlink ein Störer
ist. Auch eine automatische Auswertung einer statistischen Umverteilung
auf andere Zellen findet nicht statt. Solange man das nicht übertreibt
würde das sicher kaum einer bemerken. Außer jemand, der die Daten der
Umiegenden Zellen zu Spaß traced. Aber wie Dieter schon sagt, die MS
wird einfach versuchen die Zelle zu wechseln.
GSMgast meinte:
> Außer jemand, der die Daten der Umiegenden Zellen im Auftrag traced.
... Jetzt kommen wir der praktischen Praxis schon bedeutend näher. ;-)
Geht es nicht auch, in dem man ein Rechtecksignal stark aussendet. Da im
Rechteck alles drinne ist, müsste doch alles gestört werden. Vom Händy
bis hin zur Garagentorfernbedinung und das Funkuhrsignal.
Natürlich ist das auch nur ein theoretischer Konstrukt.