Gast
#2160241
Hallo miteinander. Ich habe gerade ein Projekt am laufen um ein Wattmeter mit dem ADE7753 Chip zu realisiseren. Es soll ein Messgerät für Wirkleistung bis 2.5kW und einer Auflösung von 250mW werden. Um die Auflösung zu erreichen muss ich die internen Akkumulationsfunktionen des ICs verwenden und über mehrere "Line Cycles" aufintegrieren lasse. Soweit so gut das funktioniert alles nach längerem Kampf... Allerdings fehlt es mir an den "Basics" - es gibt eine sog. Wattmeter Konstante die man selber festlegt (Impulse / kWh) - die bildet den Beginn der Gain Kalibration, da sich daraus mehr oder weniger alle Parameter ableiten. Man rechnet dann 4 Registerwerte aus (CFDEN, CFNUM, WDIV, WGAIN) die die Kalibration bilden. Daraus rechnet mann sich dann weiter die Wh/LSB Konstante aus, mit welcher man den Akkumulierten Registerwert des Leistungszählers zu einem Messwert umrechnen kann. Im Datenblatt stehen zwar Beispiele wie man das alles berechnet aber nicht wie man diese "Wattmeter Konstante" auswählt. Also die Kenndaten des Wattmeters: Imin: 0,001Arms Imax: 10Arms Ib: 1Arms Uline: 230V RMS fline: 50Hz Im Datenblatt ist ein Beispiel für Ib:10Arms Imax: 60Arms Da wird die Konstante mit 3.2 Impulsen/Wh angenommen. http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/ADE7753.pdf (ab seite 38) Ich habe festgestellt dass sich nicht mit jeder beliebigen imp/Wh Konstante eine Kalibration durchführen lässt (Beschränkung durch das WGAIN Register oder resultierender Messwert unbrauchbar). Mit 3.2 imp/Wh bekomme ich bei meinem Wattmeter zum Beispiel keine Kalibration zusammen. Mit 360 imp/Wh bekomme ich es hin, allerdings ist die Feinkalibration nicht sehr gut. Hat jemand schon Erfahrungen damit sammeln können? Wäre für Informationen sehr dankbar wie man an diese Dimensionierung herangeht. mfg Stefan PS: Die Daten des IC lese ich über die SPI Schnittstelle aus, der CF Impulsausgang hat für mich keine Bedeutung.