Mal eine Frage an die HF Spezialisten:
An meinem Radio mit 75 Ohm Koax Anschluß (UKW) hängt eine einfache
Drahtantenne. Es gibt doch diese Antennen in Y-Form. So eine möchte ich
mir jetzt schnell selber bauen. 75 cm breit sollte passen (1/4 Welle).
Muss man speziellen Draht nehmen, oder geht 0,25 Litze? Wie lang darf
die Zuleitung sein?
Radio schrieb:> Mal eine Frage an die HF Spezialisten:> An meinem Radio mit 75 Ohm Koax Anschluß (UKW) hängt eine einfache> Drahtantenne. Es gibt doch diese Antennen in Y-Form. So eine möchte ich> mir jetzt schnell selber bauen. 75 cm breit sollte passen (1/4 Welle).>> Muss man speziellen Draht nehmen, oder geht 0,25 Litze? Wie lang darf> die Zuleitung sein?
Schau Dir mal hier gleich den ersten Link an. :-)
Gruss
Harald
Radio schrieb:> An meinem Radio mit 75 Ohm Koax Anschluß (UKW) hängt eine einfache> Drahtantenne. Es gibt doch diese Antennen in Y-Form. So eine möchte ich> mir jetzt schnell selber bauen. 75 cm breit sollte passen (1/4 Welle).>> Muss man speziellen Draht nehmen, oder geht 0,25 Litze? Wie lang darf> die Zuleitung sein?
Hi, "Radio",
Du könntest auch einen Bindfaden in Silberlösung tränken und die
trocknen lassen...
Du könntest auch Alufolie aus der Küche nehmen und zum Draht aufwickeln.
Auf das Material kommt es nicht so sehr an, hauptsächlich auf die
Leitfähigkeit.
Wichtiger ist der Übergang von der symmetrischen Fußpunktimpedanz eines
Dipols in die asymmetrischen 75 Ohm des Tunereingangs.
Da schau mal unter BALUN, Guanella-Übertrager, und schau mal, was Dein
Elektronik-Versender noch im Vorrat hat.
Ciao
Wolfgang Horn
Harald Wilhelms schrieb:> Radio schrieb:>> Mal eine Frage an die HF Spezialisten:>> An meinem Radio mit 75 Ohm Koax Anschluß (UKW) hängt eine einfache>> Drahtantenne. Es gibt doch diese Antennen in Y-Form. So eine möchte ich>> mir jetzt schnell selber bauen. 75 cm breit sollte passen (1/4 Welle).>>>> Muss man speziellen Draht nehmen, oder geht 0,25 Litze? Wie lang darf>> die Zuleitung sein?>> Schau Dir mal hier gleich den ersten Link an. :-)> Gruss> Harald
Entschuldigung, der Link hatte sich "verflüchtigt":
http://www.google.de/search?q=flachkabeldipol
Gruss
Harald
frk schrieb:>> Schau mal hier ->>> http://www.pollin.de/shop/dt/NzQ4OTI0OTk-/SAT_Ante...>> ob in der Koaxkupplung wohl ein Symmetrierglied integriert ist?> bei diesem Preis wohl eher nicht, also Finger weg!
Nun, ich kenne Baluns für Fernsehantennen, die auf einen Kern
von 1mmD und 5mmL gewickelt waren. Die hätten dann im Stecker
sicher noch einen Platz gefunden. Aber ohne Röntgengerät lässt
sich das wohl nur schwer feststellen.
Gruss
Harald
Ich habe nach dem Hinweis von Julius gegoogelt und festgestellt, daß es
nicht so einfach ist wie ich dachte. Die Impedanzanpassung mit dem Balun
kann ich nicht aus der Wühlkiste zaubern. Also bestelle ich mir jetzt
eine Zimmerantenne.
Danke für die Tipps.
Hallo,
ein Halbwellendipol (2x ca. 75cm oder sogar ein Faltdipol) aus
irgendwelchem Draht fehlangepasst an 75 Ohm Koaxkabel an einer Stelle
angebracht, empfängt merklich mehr als ein gut angepasster Dipol an
einer ungünstigen Stelle...
Früher (tm) haben wir sowas einfach ausprobiert, wichtiger ist ohnehin,
einen brauchbaren Standort zu finden.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Hallo,>> ein Halbwellendipol (2x ca. 75cm oder sogar ein Faltdipol) aus> irgendwelchem Draht fehlangepasst an 75 Ohm Koaxkabel an einer Stelle> angebracht, empfängt merklich mehr als ein gut angepasster Dipol an> einer ungünstigen Stelle...>> Früher (tm) haben wir sowas einfach ausprobiert, wichtiger ist ohnehin,> einen brauchbaren Standort zu finden.>> Gruß aus Berlin> Michael
Warum sollte man den fehlanpassen, wenn man mit einem Stück
Koaxialkabel im Bogen verlegt leicht einen (allerdings etwas
grösseren) Balun bauen kann? Die Länge des Bogens habe ich
jetzt nicht im Kopf, lässt sich aber sicherlich mit Google
finden.
Gruss
Harald
Hallo,
natürlich kann man den Kram mit einer Umwegleitung symmetrieren. Der
praktische Unterscheid macht sich aber weniger im Feldstärkegewinn im
Empfänger bemerkbar, mehr in der Unempfindlichkeit der Zuleitung.
Ohne Anpassung stört man dann u. U. eben den Empfang schon, weil man am
Radio vorbeiläuft. Mit einer 3 Elemante Yagi auf dem Dach sieht das
schon merklich anders aus als mit einem Draht-Faltdipol (Flachbandkabel
ist ja selten geworden...) an der Gardinenleiste.
Ich wollet auch mehr darauf hinaus, daß man bei UKW (und DVB-T) heute
immer meint, wenn man eine Zimmerantenne mit 46dB Verstärker kauft, wird
alles besser...
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Ich wollet auch mehr darauf hinaus, daß man bei UKW (und DVB-T) heute> immer meint, wenn man eine Zimmerantenne mit 46dB Verstärker kauft, wird> alles besser...
Tja, das eine gute Antenne besser ist als der beste Hochfrequenz-
Verstärker wusste man auch schon vor 80 Jahren. :-)
http://www.youtube.com/watch?v=-51cokSCjiA
Gruss
Harald
Spindlers Buch: Antennen
alle Maße in mm
Reflektor: 1625
Abstand: 502
Erreger: 1410
7 Direktoren jeweils 1300
Abstände:
318
450
296
325
346
386
383
Wenn Du Die für ein Antennengitter stapeln willst musst Du in der
E-Ebene 3880 und in der H-Ebene 3240 Abstand halten.
Der Gewinn ist 9,7 dB, der Öffnungswinkel so 50 Grad.
Bei einem Faltdipol mit 300 Ohm Fusspunktwiderstand kann man zur
Symetrierung und Transformation eine Lambda/2 Umwegleitung einsetzen.
Ein gestreckter Dipol mit 75 Ohm reicht eine Lambda/4 Kabeldrossel. Aber
ein Dipol funktioniert auch ohne Symetrierung, allerdings verändert sich
das Richtdiagramm.
Schönen Sonntag