Lochrasterplatine: Lötaugen entfernen - Best Practice?

Gast #2166893
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Hallo,

ich bastele gerade mal wieder auf Lochrastermaterial (Hartpapier) und 
möchte gerne einige Lötaugen der Platine entfernen. Habt ihr Tipps für 
mich, wie ich das am besten, schonendsten und einfachsten hinbekomme? 
(Hausmittelchen? ^^)

Gruß und danke schon mal!
Barney
Gast #2166894
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> Habt ihr Tipps für
> mich, wie ich das am besten, schonendsten und einfachsten hinbekomme?

Dafür gibt es spezielle angeschliffene Handbohrer (stumpfer Winkel). 
Schau mal bei Conrad, der müsste sowas haben.
Gast #2166900
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Bleistift-Lötspitze, angeheizt senkrecht ins loch stecken, leicht die 
spitze anwinkeln und wieder rausziehen, das lötauge steckt dann auf der 
lötspitze durch die Erhitzung. Meine Ersa-Lötspitze macht das schon seit 
Ewigkeiten ohne Probleme mit.

MfG Echo
Persönliche Seite #2166911
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Hallo BarneyG (röllheimer?)

> ich bastele gerade mal wieder auf Lochrastermaterial (Hartpapier) und
> möchte gerne einige Lötaugen der Platine entfernen. Habt ihr Tipps für
> mich, wie ich das am besten, schonendsten und einfachsten hinbekomme?
> (Hausmittelchen? ^^)

Ausser den genannten: Ein "normaler" Metallbohrer 4-6mm. Zum bequemen 
Fassen den Schaft mit Klebeband umwickeln, oder in Heisskleber einbetten 
oder sonst was geeignetes. Der gestandene Schlosser mit passenden 
Schwielen macht das auch ohne Griff und Handschuhe. ;-)

Es kann sinnvoll sein, sich den Bohrer deutlich flacher als üblich 
zuzuschleifen (Spitzenwinkel). Aber Stumpf (an der Schneide) sollte er 
nicht sein. ;-)
Die Querschneide sollte so kurz sein, das sie zur Zentrierung im 
Bohrloch verwendet werden kann, ohne das sie das Bohrloch vergrößert.
Es langt ein Bohrer für 10 Cent vom Flohmarkt. Passend selber 
zuschleifen.
Wasserbecher bereithalten, und den Bohrer immer mal kurz darin kühlen, 
damit er nicht ausglüht. Obwohl, er muss für den Zweck nicht furchtbar 
hart sein. Wenn Stumpf, halt neu anschleifen.


Der oben erwähnte Handbohrer ist nichts anderes. Nur ohne 
Spiralisierung, die aber für den Zweck auch egal ist.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de
Gast #2166920
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> Es kann sinnvoll sein, sich den Bohrer deutlich flacher als üblich
> zuzuschleifen (Spitzenwinkel). Aber Stumpf (an der Schneide) sollte er
> nicht sein. ;-)

Aber der Winkel ist nun mal stumpf, schau mal auf das Bild

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5b/Bohrerseiterp.jpg

Ein stumpfer Winkel liegt zwischen 90 und 180 Grad. Für 
Leiterbahnunterbrechungen empfielt sich ein größerer Winkel, als die 118 
Grad, die im Bild zu sehen sind.

Das die Schneide scharf zu sein hat ist eine Selbstverständlichkeit und 
bedarf keiner besonderen Erwähnung.
Persönliche Seite #2166940
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Hallo Markus.

> Bernd Wiebus schrieb:
>> Wasserbecher bereithalten, und den Bohrer immer mal kurz darin kühlen,
>> damit er nicht ausglüht.
> Für hastige Leute mit extrem schnellen Fingern unabdingbar !
>
Beim Anschleifen halt, nicht bei der Benutzung. ;-)

Ansonsten wäre es vermutlich auch möglich, den Bohrer per Hand 
auszuglühen, wenn man eine vergleichbare Vorrichtung verwendet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerbohren
Mühsam ernärt sich das Eichhörnchen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

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