SMD Resistor 1206, S-Parameter

Gast #2169041
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Hello!

Ich bin auf der Suche nach den S-Parametern von, wie der Titel schon 
sagt, SMD Widerständen der Größe 1206. Widerstandswerte sollten zw. 
100-1k+ möglich sein. Toleranz max 5%. Das ganze soll in Microwave 
Office implementierbar sein (für Agilent etc. hab ich schon was gefunden 
aber leider kann ich keine .lib einbinden :/). Sprich ich benötige s2p, 
gds o.ä.

Ich hab nun (gefühlt) das halbe Internet durchforstet, war wohl auf 30 
Herstellerseiten aber nirgends gibt es etwas brauchbares. Wenn überhaupt 
Widerstände dann immer zu kleine Bauformen.

Hat jemand einen Rat? Hersteller ist wie gesagt egal ;)

Gruß, jam
Gast #2171119
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jamie1 schrieb:
> Hat jemand einen Rat? Hersteller ist wie gesagt egal ;)
>
> Gruß, jam

Hm. Unüblich! Wenns um Cs oder Ls geht verständlich, aber was willste 
mit 1206er Rs? Die wenigsten HF-Ing. benutzen solche grossen Klopper 
jemals.
Welchen Freq-Bereich willst denn? Dir ist klar das solche Bauelemente 
auch vom verwendeten Substrat und Pad abhaengig werden bei hohen f? Wenn 
Du einen S-Block für sehr hohe f hast, gilt das nur für ein bestimmtes 
Pad und Substrat.

Ich würde mir ein TRL-Kit basteln und die Dinger selbst messen auf dem 
PCB, wo ich sie einsetzen will. Oder noch einfacher messen und dann 
aproximieren: eine R-L Ersatzschaltung in der Simulation verwenden. Dir 
wird wahrscheinlich niemand fertige S-Blöcke anbieten können, weil 
niemand sowas brauch..
#2178637
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Die 1206er haben mehr Leistung...

Das Messen ist schon ein Thema fuer sich. Wir haben einen Messadapter 
fuer unseren Netzwerkanalyzer und koennen damit solche Bauteile messen. 
Vorher muss der Netzwerkanalyzer auf den Adapter abgeglichen werden. Und 
Schwupp ist eine Stunde weg, oder zwei. Einfach ins Blaue raus zu messen 
macht wenig Sinn. Ich wuerd die Simulation mit gerechneten Werten 
laufenlassen. Setz mal 3nH fuer ein 1206 Gehaeuse ein. Um welchen 
Frequenzbereich geht es denn ?
#2178976
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Wir haben uns mal Leiterplatten verschiedener Dicken macht und mit 
verschiedenen Footprints drauf. Aufgelötet, angetastet, gemessen. Geht 
eigentlich schnell. Wenn man die Daten noch richtig interpretiert und 
ggf. de-embedded (Antaststruktur) ist man auch klüger danach.

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