Tom schrieb:> Wirklich sehr realistisch. Als Master bekomme ich also weniger als mit> Diplom. Dann hätte ich mir ja die 1,5 Jahre zusätzlich sparen können.
Wie kommst du auf sowas? Ein Master und Diplomstudium an einer Uni in
Elektrotechnik z. B. dauert beides 10 Semester. Da ist kein Unterschied.
Wer hat dir denn den Quatsch erzählt, dass ein Bachelor plus Master 1,5
Jahre länger als ein Diplom sei?
Krabs schrieb:> Bachelor 7 Semester
Also die FHs, die ich kenne, haben 6 Semester Bachelor. Wo gibt es denn
7semestrige Bachelors? Hab ich noch nie gehört. Ich war jetzt von Uni
ausgegangen, insofern hast du (auch bei 6 Semestern Bachelor) schon
Recht, FH hatte ich nicht berücksichtigt und es war mir ehrlich gesagt
auch nicht bekannt, dass dort tatsächlich Unterschiede zwischen Master
und Diplom bestehen.
sehr viele FHs bieten 7 semestrige Bachelor an. Warum ? viel nahmen
ihren 8 semestrigen Diplomstudiengang welcher 2 Praxissemester enthielt
und strichen daraus 1 Praxsissemester. Daher 7 für den Bachelor.
Ansonsten bringt mehr Bildung, in dem Fall ein Master, nicht automatisch
mehr Geld. Wozu auch ? wieso soll ein Arbeitgeber einem Master mehr
zahlen, wenn doch das Mehr an Theorie gar nicht gebraucht wird ? ist
nämlich häufig auch der Fall. Es gibt genügend Stellen im Bereich
Microcontroller, die könnte auch ein Fachinformatiker ausfüllen, ein
Bachelor sowieso. Daher braucht man einem Master auch nicht mehr
bezahlen. Für Stellen wo man das Mehr an Wissen braucht, da ist
natürlich auch eine höhere Bezahlung für den Master möglich, je nach
Marktsituation.
Mich würde, statt den Einstiegsgehältern, auch mal mehr interessieren
wie sich die Gehalter mit BE so entwickeln.
Weil für 38 k Brutto braucht man echt nicht zu studieren, wenn das
Gehalt auch noch im Durchschnitt, jahrelang kaum steigt. Auch
interessant wäre es, ob das Gehälter inkl. Boni sind oder reine
Grundgehälter.
Für 40 tsd Brutto Zielgehalt jedenfalls braucht man wirklich nicht zu
studieren.
Im Übrigen halte ich die Gehälter der oben genannten Seite, auch für
sehr realistisch, im Gegensatz zu dem was von irgendwelchen
Interessenverbänden so präsentiert wird.
PostMortem schrieb:> Krabs schrieb:>> Bachelor 7 Semester>> Also die FHs, die ich kenne, haben 6 Semester Bachelor. Wo gibt es denn> 7semestrige Bachelors?
Überall in Baden-Württemberg, zum Beispiel.
Ich finde das spiegelt die Realität wieder. Was ich besonders extrem
finde sind die Gehälter im Osten. Ein bisschen über 2000 Euro. Das
bekommt eine Putzfrau bei uns. :-) Das die für so wenig arbeiten gehen
wundert mich. Zumindest brauchen die sich keine Sorgen um osteuropäische
Zuwanderung machen. Den Osteuopäern geht es zuhause bestimmt besser.
Investigativ schrieb:> Dieter oben genannte Gehälter sind Einstiegsgehälter für Absolventen !
ja das weiss ich. Mich würde viel mehr interessieren, wie sich die
Gehälter im Schnitt so weiter entwickeln. Zum Einstieg find ich es nicht
soo wichtig was man verdient, viel interessanter ist es doch, wie sich
das Gehalt nach einigen Jahren entwickelt. Wenn es im Durchschnitt kaum
nennenswerte Zuwächse gibt, dann lohnt es sich finanziell kaum zu
studieren.
PostMortem schrieb:> Also die FHs, die ich kenne, haben 6 Semester Bachelor. Wo gibt es denn>> 7semestrige Bachelors? Hab ich noch nie gehört.
Ist jetz Standart, die ersten Bachelorsstudiengänge haten sogar 2
Praxissemester also 8 Semester, der Master war dann 1 Praxissemester + 2
Theoriesemester und ein Masterarbeitssemester also 4 Semester für den
Master.
In der Summe als 12 Sem. bis man den Master an der FH hatte!
> Ich war jetzt von Uni>> ausgegangen, insofern hast du (auch bei 6 Semestern Bachelor) schon>> Recht, FH hatte ich nicht berücksichtigt und es war mir ehrlich gesagt>> auch nicht bekannt, dass dort tatsächlich Unterschiede zwischen Master>> und Diplom bestehen.
Das Diplom FH hat schon seinen Chick gehabt!
Und wie bei den meisten Seiten sind mal wieder keine Quellen angegeben -
woher die Zahlen stammen, kann man also unmöglich nachvollziehen.
Ich finds übel niedrig, dafür will ich nicht arbeiten gehen und muss es
auch nicht bei dem derzeitigen Jobmarkt.
"Ist jetz Standart, die ersten Bachelorsstudiengänge haten sogar 2
Praxissemester also 8 Semester, der Master war dann 1 Praxissemester + 2
Theoriesemester und ein Masterarbeitssemester also 4 Semester für den
Master.
In der Summe als 12 Sem. bis man den Master an der FH hatte!"
=>"Standart"
Es gibt keine Empfehlungen von seiten der akkredetierungs Agenturen dies
bezgl. dh es gibt keine Regelungen die zu einer "Standardisierung"
führen!
Vorgabe waren seit je her 300ECTS für Bachelor + Master!
Daher liegt es an der unnötigen Ausgestaltung der Hochschule wenn man
wirklich auf 12 Sem gekommen wäre!Zudem hätte jeder Stundent der seine
Studiendauer im Blick gehabt hätte spätestes nach den Bachelor sich eine
Hochschule suchen können die dann nur noch einen Master mit 2Sem
anbietet!
(zB HS Karlsruhe bietet Bachelor Wing 8Sem und Master Wing 2Sem an =300
ECTS, alles andere ist sonderbar und sollte von einen Studenten in der
Form auch nicht mit gemacht werden(man würde ein ganzes Jahresgehalt
verlieren!(wenn man von FH zu TU wechselt und etw. nachholen muss und
verlängert ist das etw anderes)))
Ich kann nur von der Fh Regensburg berichten. Davor waren es 8 Semester
Diplom mit einem Praxissemester und jetzt sind es 7 Semester Bachelor
mit einem Praxissemester + 3 Semester Master. Das sind dann auch die 300
Ects. (Fakultät Elektrotechnik).
UK nimmt am Bolognaprozess teil und eigtl dürfte man zu einen Master min
2 Sem sort nicht zugelassen werden!
(es gibt in UK teilweise die möglichkeit Ba(hons)+Master zu kombinieren
und so etwas zeit zusparen da man so eine thesis spart etc. aber dafür
entscheidet man sich dann gleich am anfang!von daher kannst du belegen
das man mit einen 6sem bachelor in einen akkredetierten master mit 2sem
wechseln kann ohne die fehlenden ects nachzuholen? )
Die 2-semestrigen Studiengänge sind hier eher die Regel, die
Zulassungsbedingungen sind bei weitem nicht so streng wie in
Deutschland. Guck dir einfach mal das Kursprogramm in Oxford an, die
Mehrzahl der Masterprogramme ist 2-semestrig und ECTS werden
normalerweise gar nicht erst aufgeführt als Zulassungsbedingung. Das
liegt sicher auch daran, dass die Engländer oft direkt einen MEng in 8
Semestern machen, aber mit der Zulassung wirst du keine Probleme haben,
ich wurde von 4 Unis in England angenommen, beworben habe ich mich bei
5.
Viele machen an Stelle des Masters übrigens auch direkt ihren Doktor
hier in England - den kann man hier nämlich direkt ans (deutsche)
Bachelorstudium anschließen.
Die Vorgaben zur Bologan gelten in England auch (mit Bachelor kann man
je BL und Uni auch in de promovieren!)
zeig bitte ein öffentliches Schreiben einer Uni in England das sie Leute
zum Master unabhängig von deren ECTS Zahl zulassen.(und jetzt bitte
keine Sachen wie durch zusätzliche Berufserfahrung, etc pp )
ECTS müssen nicht direkt angegeben werden, es muss lediglich die
Möglichkeit bestehen die CPs in ECTS zu übertragen (für den internen
Gebrauch werden an dt. Hochschulen häufig auch noch SWS verwendet
(daraus kann man auch nicht schließen das weniger ECTS gebracht werden
müssen als nötig sind(außer man hat zB ein Jahr gearbeitet aber darum
geht es ja nicht))! )
"... that used by UK universities; and the European Credit Transfer
Scheme (ECTS for short) used by a number of other European countries.
The University of Oxford does not participate in these credit frameworks
..."
http://www.ox.ac.uk/students/exams/transcripts/
Hier schert sich niemand um ECTS, hab noch keinen Studenten getroffen,
der damit Probleme hatte oder sich auch nur damit beschäftigt hat. Es
ist hier immer nur die Rede von 'vergleichbaren Abschlüssen', und was
anerkannt wird und was nicht legen die Unis selbst fest. Wie oben
bereits gesagt, ich wurde an 4/5 Unis für einen Masterstudiengang
angenommen, nur mit einem deutschen Bachelor, ohne weitere
Berufserfahrung.