Gast
#2172111
Ich frage mich gerade, wie eine RJ45-Ethernetbuchse mit internem Übertrager korrekt verdrahtet wird. Beispielsweise die TRJ0011, die auf Pollins NetAVR-Board verwendet wird. Sinn und Zweck des Übertragers in der Buchse ist doch die galvanische Trennung zwischen der lokalen Schaltung und der Leitung. Dem folgend verfügt die TRJ0011 intern über einen 1nF/2kV-Kondensator zwischen Pin 8 und der Buchse für das Ethernet-Kabel. Soweit, so gut, so einfach und verständlich. Wie aber wird das Metallgehäuse der Buchse (über die Lötfahnen an den Langseiten der Buchse) "richtig" mit der Masse der lokalen Schaltung verbunden? Ebenfalls über einen vergleichbaren Kondensator? Oder ist es etwa korrekt, das Metallgehäuse - wie auf dem Pollin-Board - unmittelbar mit der lokalen Masse zu verbinden? Führt das dann aber nicht zu einer ungewollten Erdschleife "quer durchs Netzwerk" - vom Ground der Platine über das Buchsengehäuse, von dort weiter zur Metallabschirmung des RJ45-Steckers und von dor schließlich zur Abschirmung des Ethernetkabels? Ich konnte jedenfalls bei mir Durchgang vom Metallgehäuse der Buchse bis zum Abscirmblech des RJ45-Steckers am anderen Ende des Kabels messen. Kurz zusammengefasst: Hat Pollin 'mal wieder "Murks layoutet" und ein schlechtes Beispiel abgegeben, oder ist die vollständige galvanische Trennung im Netzwerkbereich aus der Mode gekommen? Vielen Dank für sachdienliches "Erden" oder "Floaten"... ;-)