Hallo Profis,
da ich mein Handy im Auto als Navi benutze das Handy im Auto gerne
laden.
Ich habe hier einen Ziggi-Anzünder Nokia Adaper auf dem steht:
Input: 12V/24V=
Output: 5V=/550mA
Was würdet ihr nehmen um auf die 5 Volt zu kommen?
Linearregler
Schaltregler
oder
DC/DC Konverter?
Weiter würde mich interessieren, und da habe ich überhaupt keine Ahnung
- wie baut man eine Strombegrenzung? Mit einem Widerstand ist es hier ja
wohl nicht getan, oder?
Ps. Da ich weiß dass das Thema aufkommt. Ja ich will das selbst bauen -
auch wenn es teurer ist als ein Nokia-Adapter. Nein zerlegen geht nicht,
da nicht meiner und das Teil ist nicht zerstörungsfrei zu öffnen,
leider!
Danke für euere Hilfe....
Sandro
Nimm nen lm7805 von Reichelt (µA7805) und mach den an deine Karosserie!
Kondensatoren und so kannst dir in diesem Fall einfach mal sparen. Das
Bordnetz ist eh so Verdreckt dass es auf das bischen des Linearreglers
nicht ankommen wird. Kostet 28 Cent ung gut ists!
P.S. Ich habe von all dem was ich geschrieben habe keine Ahnung! Ich
lerne KFZ-Elektronik im ersten Lehrjahr! Deswegen mache mich für Schäden
nicht haftbar!
GenKlon schrieb:> Kondensatoren und so kannst dir in diesem Fall einfach mal sparen.
<ironie>Klasse Tip. Wozu auch Kondensatoren am Regler? Und wozu ein
Schutz gegen Spannungsspitzen. Falls der Regler Hops geht, werden die
Ladeschaltung und der Akku im Handy das schon wegstecken</ironie>
GenKlon schrieb:> P.S. Ich habe von all dem was ich geschrieben habe keine Ahnung! Ich> lerne KFZ-Elektronik im ersten Lehrjahr!
Dann wirst du noch viel lernen müssen ...
Da will ich doch mal den Thread in meine Bookmarks schieben.
Ich habe schon oft mit 7805, LM317 und Co. im Auto experimentiert.
Leider kann ich auf der Ausgangsspannung immer noch entweder die
Zündimpulse sehen (Benziner) oder auch die Impulse der Injektoren beim
Pumpe Düse (TDI).
Bei Schaltreglern habe ich bisher immer Bedenken gehabt, dass es zu viel
in das Bordnetz zurückdrückt oder irgendwelche Resonanzprobleme
auftreten können, wenn es zu ungünstigen Betriebzuständen kommt.
Also dann mal los, her mit den Ideen ...
Noch was: Wie hoch ist eigentlich die höchste erlaubte Frequenz im KFZ
Bordnetz wenn man mit PWM arbeiten will ? Gilt noch immer die 8 kHz, die
irgendwann mal hier durch das Forum geisterte ?
Der Mirco
Interessierter schrieb:> Noch was: Wie hoch ist eigentlich die höchste erlaubte Frequenz im KFZ> Bordnetz wenn man mit PWM arbeiten will ? Gilt noch immer die 8 kHz, die> irgendwann mal hier durch das Forum geisterte ?
Die Aussage ist in dieser Form jedenfalls Käse. Mit geeigneter Filterung
gehen auch deutlich höhere Frequenzen. Entscheidend ist nicht, wie
schnell Du schaltest, sondern was Du an leitungsgebundener und an
Antennenabstrahlung verursachst.
Wenn Du Dich an den professionellen Standards orientieren willst, kann
ich nur mal wieder gebetsmühlenartig auf die ISO 16750-2 verweisen, die
wiederum auf ISO7637, ISO11452 und CISPR verweist.
Um im Kfz Störungen verursachen willst, die ernsthaft kritisch werden
(ich rede nicht von verschlechtertem Radioempfang), ist ein kleiner
Schaltregler ziemlich sicher nicht ausreichend, ob nun mit 8 kHz oder
100 kHz.
Michelle Konzack schrieb:> Strombegrenzung brauchste hier nicht denn die USB Geräte ziehen sowieso> nicht mehr als 450mA
Doch.
Ein iPhone kann zum Beispiel auch 1A ziehen, wenn ihm dies die
Ladeschaltung entsprechend propagiert (Widerstandsnetzwerk am D+ und
D-).
An echtem USB darf maximal 500mA gezogen werden. Das muss das zu ladende
Gerät aber per USB-Protokoll aushandeln, sonst dürfen nur maximal 100mA
gezogen werden - auch wenn sich viele zu ladende Geräte nicht daran
halten.
Es gibt entsprechend intelligente Ladegeräte. Wir haben Solar-Ladegeräte
für Handies im Angebot, die einen intelligenten USB-Controller
enthalten. Damit kann wirklich jedes USB-Gerät geladen werden, welches
auch am Computer geladen werden kann.
Christian H. schrieb:> Michelle Konzack schrieb:>> Strombegrenzung brauchste hier nicht denn die USB Geräte ziehen sowieso>> nicht mehr als 450mA>> Doch.> Ein iPhone kann zum Beispiel auch 1A ziehen, wenn ihm dies die> Ladeschaltung entsprechend propagiert (Widerstandsnetzwerk am D+ und> D-).
<angeb>
Mit dem passenden Maxim-Chip gehen auch 8A
</angeb>
> An echtem USB darf maximal 500mA gezogen werden. Das muss das zu ladende> Gerät aber per USB-Protokoll aushandeln, sonst dürfen nur maximal 100mA> gezogen werden - auch wenn sich viele zu ladende Geräte nicht daran> halten.
Eben und nach Spezifikation währen 1A über einen NORMALEN USB port
nicht möglich, weil der USB-Port dann abschaltet, nur die Hersteller
sparen ja daran, weshalb man weitgehend bedenkenlos auch ne 2"5
Platte (5V/1A) am USB-Port des PC betreiben kann
> Es gibt entsprechend intelligente Ladegeräte. Wir haben Solar-Ladegeräte> für Handies im Angebot, die einen intelligenten USB-Controller> enthalten. Damit kann wirklich jedes USB-Gerät geladen werden, welches> auch am Computer geladen werden kann.
Was ist dabei?
Die Spezifikation besagt +5V/GND Anschließen und D+/D- kurzschließen.
Dafür benötigt man keine Elektronik
Du kannst natürlich auch an D+/D- einen billigen Microcontroller
anschließen und den so programmieren, das er dem angeschlossenen
USB-Gerät statt 500mA eben 8000mA anbietet.
Wenn das USB-Gerät richtig programmiert ist, wird es den maximalen
für sich zulässigen Strom ziehen.
Grüße
Michelle
Habe gerade so einen Nokia-Zigarettenanzünder-Lader offen.
Kann noch nicht allzu viel dazu sagen.
Es ist ein IC darauf 60023 oder 60073 so genau lässt sich das leider
nicht entziffern.
Was ich schon sicher sagen kann.
*Es ist ein Tiefpass am Eingang drauf :-)
*Sonst noch ein paar Cs und Ls
*Auf der Rückseite besagter IC und eine ganze Handvoll SMD Hühnerfutter
*sowie jede menge Klebstoff 'Bäh!'
Ich mach nachher mal Bilder davon
Du weißt schon, dass wenn du zu viel HF-Schmutz (das was Schaltregler
machen) auf der Leitung hast durch Überhitzung des Steuergerätes deine
Autobatterie explodieren kann! So was muss nach CISPR25 geprüft werden!
Wenn das während der Fahrt passiert und du einen Unfall baust dann gute
Nacht um sechs! Da wird keine Versicherung zahlen!
nervender besserwisser schrieb:> Du weißt schon, dass wenn du zu viel HF-Schmutz (das was Schaltregler> machen) auf der Leitung hast durch Überhitzung des Steuergerätes deine> Autobatterie explodieren kann!
Häh? Arbeitest du in der Versicherungsbrache?
Es kann nämlich auch durch einen gewaltigen Blitzeinschlag ein Baum aufs
Auto fallen. Oder sich aufgrund erhöhter Ausgleichsströme ein
Korrosionsherd am Bremssattel bilden, oder was auch immer.
Dass dieser mickrige Schaltregler eine Autobatterie zum Kotzen bringt,
das will ich mit meinen eigenen Augen sehen, bevor ichs glaube!!!
Und wenns das letzte ist, was ich sehe... ;-)
> Wenn das während der Fahrt passiert und du einen Unfall baust dann gute> Nacht um sechs! Da wird keine Versicherung zahlen!
Da möchte ich mal bezweifeln, dass der KFZ-Sachverständige soviel
elektronischen Sachverstand hat, um darauf zu kommen...
nervender besserwisser schrieb:> Dann teste es halt.> Nimm ein altes Funkgerät uns speiße die Ausgangsleistung über ein> stabiles Koppel-C in das Boardnetz ein..
Wie kommst du darauf dass ein Schaltregler mehrere Watt ins Bordnetz
bläst?
nervender besserwisser schrieb:> Dann teste es halt.> Nimm ein altes Funkgerät uns speiße die Ausgangsleistung über ein> stabiles Koppel-C in das Boardnetz ein...
??? Willste die Masse oder die +12V als Antenne verwenden?
Kopfschüttel
Oh je, ein KFZ Thread vom feinsten :)
Aber nur der Vollständiggkeit halber:
Analog Devices hatte mal einen DC/DC Wandler für KFZ und in dessen
Datenblatt stand:
"Remeber, if you connect to car supply you connect to a power supply
from hell"
Nach vielen KFZ Basteleien kann ich das nur bestätigen :)
Aber dieses Forum sollte Leuten, wie dem TO und anderen Anfängern Wissen
vermitteln, also Aussagen wie 'geht nicht' oder 'bist Du doof'
vermeiden. Stattdessen erklären wir, warum es nicht geht, oder welches
Wissen sich der Interessierte aneignen muss.
Es macht keinen Sinn einen KFZ DC/DC Wandler zu bauen, der auf einem
Linear-Regler basiert, wenn dort 500...1000mA fließen sollen und die
Differenz 7V zwischen Eingang und Ausgang sein soll.
Warum?
Ein Lienarregler verhält sich im grunde wie ein geregelter Widerstand,
der die über ihn abfallende Leistung einzig und allein in Wärme umsetzt.
Wenn ein USB-Lader an 12V angeschlossen wird und 5V mit 500mA bereit
stellen soll, dann sieht die Rechnung so aus: (Uin-Uaus)*I=P:
7V*0.5A=3.5W, der Linearregler stellt in diesem Fall einen Widerstand
von R=U/I also 14R dar.
3.5W sind eine ganze Menge und ein entsprechend großer Kühlkörper müsste
eingeplant werden.
Spaßig ausgedrückt: würde man diese Schaltung über dem Handschuhfach
einbauen, würde sie dem Beifahrer irgendwann auf die Füße fallen, weil
sie sich durch den Kunststoff geschmolzen hat.
Der Schaltregler funktioniert nach dem Prinzip, dass er die
Eingangsspannung in kurzen Impulsen auf den Ausgang schaltet. Eine
Induktivität und ein paar Kondensatoren sorgen dafür, dass diese kurzen
Impulse zu einer halbwegs sauberen Zielspannung geglättet werden.
Da alle Elektronik (bislang) nicht ideal arbeitet, gibt es auch hier
Verluste. Ein großer Anteil am Verlust eines Schaltreglers trägt das
FET, welches die Spannung schaltet. Dieser Widerstand ist aber mit ~20mR
verschwindend gering, die Schaltung bleibt also sehr kühl und kann
sowohl auf ein Kühlblech verzichten als auch in ein enges Gehäuse
eingebaut werden (eventuell mit ein paar Schlitzen zur Konvektion).
Vergleicht man die Widerstände, dann sieht man, dass bei 14R zu 0.02R
die Leistung im Verhältnis 3.5W zu 0.005W steht.
Zugegeben, die Berechungen sind sehr stark vereinfacht und bei einem
Schaltregler kommen noch andere Verluste hinzu, aber man sieht an diesen
Tendenzen, warum man keinen LinearRegler einsetzt, wenn es sich
vermeiden lässt.
Außerdem erklärt es auch, warum ein Schaltregler Störungen verursacht.
So, nun können der TO und alle anderen mal los basteln und einen DC/DC
Wandler fürs Handy im Auto entwickeln. Schaut mal bei den üblichen
Kandidaten rein, es gibt etliche Datasheets und AppNotes, die speziell
auf KFZ Einsatz hinweisen und fertige Schaltungen vorschlagen.
National Semiconductor, Analog Devices und TI sind hier gut vertreten.
Maxim ist immer sehr freigiebig mit kostenlosen Mustern, aber man weiß
nicht, ob man den Chip morgen noch bekommt.
Gruß, Ulrich
Der Thread ist zwar schon ein paar Monate alt, aber ich werde dennoch
mal meinen Senf dazu geben ;)
Ich habe mich mit dem Schaltplan eines Ladegerätes beschäftigt, der das
Laden von USB Geräten, insbesondere des iPhones (dieses braucht einen
Stromfluss an den Daten + und - Polen), an 6V (Simson Schwalbe)
ermöglicht.
Diese Schaltung sollte auch mit 12V Bordnetzen funktionieren, wenn man
einen geeigneten Kühlkörper an den Spannungsregler packt.
Die Teilekosten belaufen sich auf ca. 10-15€.
Ich habe mal einen Schaltplan angehangen.
Ganz links ist das Platinenlayout, in der Mitte mit der Bestückung und
ganz rechts nur die Bestückung.
Die Platine hat die Größe 32x48,6mm und ist zum Einbau in ein
Modulgehäuse der Größe 55x37x35mm (erhältlich zB bei Segor Elektronik
Berlin) vorgesehen.
Achtung! Bei Verwendung im 12 V Bordnetz müsste ein größeres Gehäuse zum
Kühlkörper verwendet werden oder es müsste ein solider Metalldeckel zum
Gehäuse gefräst werden, der als Kühlkörper fungiert.
Wer Hilfe oder vielleicht eine fertig zusammengebaute Version haben
möchte, soll sich melden ;)
Achso ganz vergessen,
Nutzt am besten ein einfachen USB Sockel, da ich bis jetzt nur die
einfache Variante ausfürlich testen konnte und die zweifache
wahrscheinlich etwas mehr Wärme produziert (je nach angeschlossenen
Geräten).
Das Platinenlayout, welches ich gepostet habe, unterstützt einfache und
zweifache Sockel.
Das Ladegerät ist übrigens mit 1,25A flink oder 1A flink Glassicherungen
zu betreiben.
Die Datenströme sind nach dem Vorbild eines originalen Apple iPhone
Ladegerätes entnommen. D.h. ein angeschlossenes iPhone würde mit 1A
laden.