Raimund Rabe schrieb:
> Hattest Du einen 1:1 oder einen 10:1 Tastkopf bei der Messung benutzt?
>
> Wenn er schon umschaltbar ist, dann mal in der 10:1-Stellung
>
> ausprobieren, da dann die kapazitive Last für die Signalquelle
>
> wesentlich kleiner ist.
>
>
>
> Es kommt aber auch vor, dass ein 'falscher' (oder gar defekter) Tastkopf
>
> für einen 'krummen' Frequenzgang verantwortlich ist.
Er hatte wohl einen 50 Ohm Durchgangsabschluss ( welch sinnentstelltes
Wort!). Siehe
Manuel schrieb:
> Das Oszi auf 50 Ohm abgeschlossen
>
> (Durchgangsabschluss) und mit doppelt geschirmten BNC Kabel verbunden.
Um den Fehler einzugrenzen, braucht man tatsächlich entweder ein
HF-Milivoltmter ( Oh Wunder ich hätte gerade eins abzugeben :-) ) oder
ein
zweiten Oszillograf, der ganz sicher in Ordnung ist, und mindestens die
gleiche Grenzfrequenz aufweist.
Alles andere ist Kaffeesatzleserei oder ein Fall für die Glaskugel.
Ralph Berres