Hallo;
Ich hatte einen Kabelbruch in der Leitung meines Lötkolbens. Nach dem
ich in aufgeschraubt hatte, lachte michdort dieses seltsames Bauteil an.
Die Beschriftung ist auf dem Bild leider nicht zu erkennen, habe leider
kein besseres Bild hinbekommen.
Es ist folgendermaßen beschriftet:
GAUXIN
SW-18010P
Was könnte das sein und welche Aufgabe hat es?
Es handelt sich um diesen Lötkolben:
http://www.reichelt.de/Diverse-Ersatzspitzen-u-Zubehoer/KOLBEN-ZD-415B/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=90944;GROUPID=4119;SID=10TWv-8n8AAAIAACCUTqcdb9781b093c2fe94c7df91f7aa077470
Die Zuleitung hat folgende Belegung:
2xrot: Heizelement (R=1,6 OHM)> 2 weiße Leiter außen
2xweiß: dieses komische Bauteil
gelb: Potentialausgleich(?)
blau, schwarz:gehen isoliert voneinander an die Lötkolbenspitze (oder
irgendwo in die Nähe, R=3 OHM kalt 60 OHM bei Erwärmung mit dem
Feuerzeug)
Da ich leider nur die Auswahl zwischen 4 und 12 poligen Leitungen habe,
würde ich gerne wissen ob ich die 2 weißen Leiter weglassen kann. Achja
und es wäre noch schön zu wissen was für ein komischer Sensor das sein
soll.
Andreas schrieb:> Hallo;> Ich hatte einen Kabelbruch in der Leitung meines Lötkolbens. Nach dem> ich in aufgeschraubt hatte, lachte michdort dieses seltsames Bauteil an.
Hmm so ein unscharfes Bauelement habe ich noch nie
in einem Lötkolben gesehen.
Gruss
Harald
@Andreas:
Das Problem mit den unscharfen Makroaufnahmen hatte ich kürzlich auch.
Am besten stellt man die Kamera da auf Selbstauslöser, kein Blitz, und
nicht im Gegenlicht, zoomt auch nicht heran, und spannt das Objekt in
eine gewinkelte Spitzzange vor die Kamera ein. Vielleicht in 20 oder
30cm Entfernung. Oder in eine sonstige Halterung. Denn die Unschärfe
entsteht durch Verwackelung, bzw. ist die zu relativ lange
Belichtungsdauer für den Sensor noch viel zu kurz. Beim Selbstauslöser
kann die Belichtungszeit unter schlechten Lichtverhältnissen durchaus 1
Sekunde sein, da wackelt ja nichts mehr, das macht überhaupt nichts,
aber seitdem werden meine Nahaufnahmen mit der Billigknipse (69€ vom
Discounter) wunderbar.
Und ich würde mich angesichts des obigen Fotos auch freuen, mehr zu
sehen.
mhh schrieb:> Da für Lötstation - gucken wie warm - Temp. wird nachgeregelt. Also der> Temperatursensor. (auf dem Bild nichts so richtig erkennbar)
Was sollte ein Tem.Sensor mitten im Kabelgewirr für nen Sinn machen :)
Trotz Unschärfe ziemlich eindeutig eine Temperatursicherung, die macht
da auch Sinn!
mfg
EDIT:
ubs sorry mhh,
hab's grad noch gesehen, links is ja kein Kabel sondern schon der Kolben
der Spiraldraht um das teil führt sicher ins Heizelement, also doch der
Tem.Sensor zum regeln.
Manfred John schrieb:> Was sollte ein Tem.Sensor mitten im Kabelgewirr für nen Sinn machen :)
Kann ja dort noch über ein Drähtchen die Wärme hingeleitet werden. Man
sieht es eben nicht...
Manfred John schrieb:> Trotz Unschärfe ziemlich eindeutig eine Temperatursicherung, die macht> da auch Sinn!
Kann sein, kann nicht sein. Warum unterbricht sie nicht einfach die
Heizleitung, sondern bekommt ihre eigene Zuleitung?
Bei der ZD 931 sind 2 Leitungen für die Heizung und 2 Leitungen für den
Sensor. Daher meine Mutmaßung.
mhh schrieb:> Manfred John schrieb:>> Was sollte ein Tem.Sensor mitten im Kabelgewirr für nen Sinn machen :)>> Kann ja dort noch über ein Drähtchen die Wärme hingeleitet werden. Man> sieht es eben nicht...>> Manfred John schrieb:>> Trotz Unschärfe ziemlich eindeutig eine Temperatursicherung, die macht>> da auch Sinn!>> Kann sein, kann nicht sein. Warum unterbricht sie nicht einfach die> Heizleitung, sondern bekommt ihre eigene Zuleitung?>> Bei der ZD 931 sind 2 Leitungen für die Heizung und 2 Leitungen für den> Sensor. Daher meine Mutmaßung.
Recht hat er!
Augen auf auch wen's Bild noch so unscharf is :)
Andreas schrieb:> Hallo;> Die Beschriftung ist auf dem Bild leider nicht zu erkennen, habe leider> kein besseres Bild hinbekommen.
Ich frage mich immer wieder wie es möglich ist solche bescheidene Bilder
zu machen...
Wir leben im Jahr 2011 - meine alte Digicam von vor 15 Jahren hat
bessere Bilder gemacht...
In Zeiten von "Eifons" und "schwarzen Beeren" sollte es doch möglich
sein, ein Bild mit Inhalt hier einzustellen...
Nitram
Die Lötstation hat eine "Ruhefunktion" mit Temperaturabsenkung auf
200°C, Wenn man dan den Kolben wieder schwungvoll aufnimmt, wird auf
eingestellte Temp. gehaizt. Es könnte also der Schüttelsensor sein; den
Temperaturfühler würde ich vorne im Heizelement vermuten.
Gruß, W.
Martin L. schrieb:> Ich frage mich immer wieder wie es möglich ist solche bescheidene Bilder> zu machen...> Wir leben im Jahr 2011 - meine alte Digicam von vor 15 Jahren hat> bessere Bilder gemacht...
Auch mit der alten Fotografie mit Chemie mußte man sich Gedanken machen,
daß es was wird. Die konnte man auch erst nach ein paar Tagen nach
Abholung begutachten, und mußte mal was zahlen. Wie schnell und einfach
ist das heute. Ich beschrieb ja oben schon, wie man mit der billigen
Knipse ordentliche Bilder bekommen kann.
Aber man mag es dem TE nachsehen. Bei mir war das anfangs nicht direkt
besser. Man muß etwas experimentieren. Er kann sich ja bessern.
Also nach ein bisschen rumexperimentieren hab ich festgestellt, dass es
wirklich ein Erschütterungssensor ist. Zwischenzeitlich war ich na dran
mal die Belastbarkeit mit einem Hammer zu testen.
Er wird bei Vibration etc. niederohmig.
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Kommentare.
Und zu Thema wie man heute noch so schlechte Bilder machen kann, wollte
ich noch anmerken das es eben auch Nachteile haben muss, wenn die
Fotochips immer kleiner werden bzw. die Auflösung nicht im selben Maß
wie die Empfindlichkeit steigt. Vor dem Hintergrund kann man sogar
anzweifeln, dass moderne Kameras immer "besser" werden.
Andreas schrieb:> Und zu Thema wie man heute noch so schlechte Bilder machen kann, wollte> ich noch anmerken das es eben auch Nachteile haben muss, wenn die> Fotochips immer kleiner werden bzw. die Auflösung nicht im selben Maß> wie die Empfindlichkeit steigt. Vor dem Hintergrund kann man sogar> anzweifeln, dass moderne Kameras immer "besser" werden.
Vielleicht liegt es einfach nur an der unterirdisch schlechten Kamera
deines Nokia 6233.
Hier ein Auszug aus
http://www.jacomet.ch/eigenetexte/2006-07-13-nokia-6233-test.htm
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2MPix-Kamera (Bilder bis 1600×1200 mit der leider Nokia eigenen
schlechten bis bestenfalls passablen Qualität)
Es muss hier nochmals gesagt sein: Nokia kann keine Kameras bauen -
mühsam. Besonders ins Auge sticht, dass man das Gerät in der Dämmerung
(im Gegensatz zum 6230) absolut ruhig halten muss. Nahaufnahmen sind
dann ganz mies. Das Digitalzoom ist vollends unbrauchbar.
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Und es steht auch in der Bedienungsanleitung, dass die Kamera zwar 2 MP
Bilder aufnimmt, die aber nicht unbedingt wie 2 MP Bilder wirken.
Gruß
John
> Und zu Thema wie man heute noch so schlechte Bilder machen kann, wollte> ich noch anmerken das es eben auch Nachteile haben muss, wenn die> Fotochips immer kleiner werden bzw.
Bei Makroaufnahmen ist ein kleiner Fotochip aber eher vorteilhaft, weil
da die Schärfentiefe höher ist. Mit einer Vollformatkamera hätte der TO
sicher ein noch unschärferes Foto hinbekommen. Einzig bei langen
Belichtungszeiten und/oder hohen ISO Einstellungen taugen die kleinen
Chips nichts. Wie auch immer. Dass die Handyknipsen eher schlecht sind,
ist bekannt. Aber trotzdem kann man sich etwas bemühen. Man hat bei der
Digitalfotografie ja den Vorteil, dass man die Fotos sofort begutachten
kann.
Andreas schrieb:> Und zu Thema wie man heute noch so schlechte Bilder machen kann, wollte> ich noch anmerken das es eben auch Nachteile haben muss, wenn die> Fotochips immer kleiner werden bzw. die Auflösung nicht im selben Maß> wie die Empfindlichkeit steigt.
Daran lag es hier aber nicht.
Man kann mit jeder (nicht defekten) Kamera ausreichend scharfe Bilder
machen. Deine angeführten Nachteile wirken sich aus z.B. bei schlechtem
Licht und führen zu erhöhtem Rauschen. Hier ist eindeutig derjenige der
Verursacher, der hinter der Kamera stand.