Aufbau eines Meßsystems nach der FMCW- Prinzip zur Abstandsmessung

Gast #2199585
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Hallo zusammen:

ich wollte Ein Meßsystem nach der FMCW-prinzip(Frequency Modulated 
Continuous Wave)aufbauen oder wenn es möglich ist  einen fertigen 
Bausatz kaufen um die Entfernung zu einem  Objekt messen zu können durch 
den  Unterschied  zwischen empfangener und momentan gesendeter Frequenz. 
Der Unterschied der beiden Frequenzen ist proportional zum Abstand 
zwischen Sender/Empfänger und dem Hindernis. ich. habe Probleme um diese 
Verfahren in Praxis auszuführen  Hat das von euch schon mal jemand 
aufgebaut? ich brauche ihre Hilfe und Erfahrung.

vielen Dank im Voraus
mit freundlichen Grüßen
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2199748
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Schau mal bei Dopplerradar da wird die geschwindigkeit über den 
Frequenzhub errechnet. Bei moduliertem Sender und lässt sich so auch die 
Laufzeit emitteln wenn man den Dopplereffekt vernachlässigen kann.


Man kann auch im ersten Schritt v mit fester Sendefrequenz ermitteln und 
wenn die Messung fertig ist wobbeln. So läst sich der Hub welcher durch 
die Relativgeschwindigkeit erzeugt wird rausrechnen und Entfernung 
bestimmen.

Du brauchst einen Steuerprozessor einen VCO mit Ella und einen 
FM_Empfänger/Demodulator und einen schnellen ADC.

Namaste
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2199805
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@tlw,

ja, das habe ich auch so verstanden. jedoch auf das zusätzliche problem 
bewegter reflektoren hingewiesen, wie sich ihrer Darstellung ergibt 
nicht unbegründet.

@ sofia, ja das ginge

Der Empfänger ist der Gleiche nur das kein Festfrequenzoszillator die 
Sendefrequenz erzeugt, sondern ein VCO welcher durchgewobbelt wird.

Bei einem fest stehenden Objekt kann über die Verögerung, mit welcher 
die reflektierte Welle den Empfänger erreicht, der Abstand ermittelt 
werden. Bei einer kontinuierlichenchen Frequenzänderung lässt sich die 
Laufzeit aus dem Frequenzhub bezüglich der gegenwärtig gesendeten 
Frequenz die Laufzeit ermitteln.

Bewegt sich jedoch der Körper so verschiebt sich die Frequenz auf Grund 
des Dopplereffektes ebenfalls. Deshalb benötigt man die Geschwindigkeit 
des Objektes um die Laufzeit aus Freqenzhub und der 
Dopplerfrequenzverschiebung ermitteln zu können.

Für beide Verfahren kann die gleiche Hardware verwendet werden der Rest 
ist SW Rechnerei

Namaste
#2200871
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Die Schaltung ist ein sogenannter Laufzeit-FM-Demodulator.

Die Länge der Leitungen vom Splitter bis zum Mischer bestimmt die 
FM-Hub-Empfindlichkeit. Je länger die Leitung desto geringer muss der 
Hub sein, damit die +/- 90 Grad Phasenunterschied am Mischer nicht 
überschritten werden.

Der Mischer liefert, (dazu muss der ZF-Ausgang DC-gekoppelt sein) eine 
Ausgangsspannung je nach Phasenunterschied der beiden Eingangssignale.

Ein Zirkulator ist nicht unbedingt nötig, der gute alte 
"Durchblasemischer" nach Sepp Reithofer hat auch irgendwie funktioniert. 
Aber die Empfindlichkeit dürfte mit Zirkulator größer sein.

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