Hallo Sergio,
also wenn da 50 Volt versehentlich zw. CAN-H und CAN-L angelegt werden
können, dann solltest Du Dir über das Schaltungsdesign dahingehend
Gedanken machen, dass so etwas nicht passieren kann.
Also bei ETAS haben die im CAN-Cab(le) einen galvanische Trennung drin.
Das verhindert aber das Abrauchen des Transceivers bei heftiger
Überspannung nicht. Es bewahrt aber den CAN-Controler vorm Sterben.
Bei den Autobauern gibt es da so eine Standard-Schaltung mit
gegensätzlich gewickelten Spulen und einer Widerstandsschaltung. Wenn Du
dahinter noch eine Spannungsüberwachung anbinden wirst, kommt die
Bezugspotentialfrage auf Dich zu.
Du kannst ja mal versuchen, jeweils einen niederohmigen Widerstand in
Reihe zu den CAN-Bus-Anschlüssen zu setzen. Diese dürfen/sollten aber 5
Ohm nicht überschreiten, weil der Bus in der Regel mit 120 Ohm
abgeschlossen ist.
Dann mußt Du versuchen aus der Spannungsdifferenz an einem der
Anschlüsse einen Schmitt-Trigger ähnliche Schaltung anzuschließen. Wenn
diese auslöst, denn sollte ein Relais abschalten bzw. trennen? Relais
sind sehr träge...
Ansich finde ich Deine Schutzschaltung nicht trivial. Und ich glaube
auch nicht, ob sie wirklich nützlich ist.
Aber versuch Dein Glück.