Gast
#2207322
Hallo, Ich habe mal eine Verständnisfrage zu der Angabe Voltamper. Bei linearen Lasten (R,L,C) setzt sich VA aus der quadratsumme von P und Q zusammen. P die Leistung die aufgenommen und verbraucht wird, Q die Leistung die aufgenommen und anschließend wieder ins Netz abgegeben wird. Der Wert VA lässt sich in dem Fall auch durch die Formel Ueff * Iff errechnen. Wie verhält es sich nun mit VA bei nicht linearen Lasten z.B. Gleichrichter -> Siebkondensator -> Verbraucher. Wenn ich beim errechnen von VA die Formel Ueff * Iff einsetze bekomme ich ein VA welches etwa doppelt so groß ist wie die Wirkleistung P. Natürlich ist der Aufnahmestrom nicht sinusförmig. Dennoch handelt es sich alles um Wirkleistung, da nichts davon ins Netz zurück gespeist wird. Ist die Formel Ueff * Iff nur bei Sinus Größen einsetzbar, oder handelt es sich dabei weniger um eine klare Physikalische Größe, sondern eher um eine Konvention, um die Leistungsaufnahme von Verbrauchern spezifizieren zu können?