Temperatur "messen" mit Finger

Gast #2216912
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Loonix schrieb:
> Die ganze Frage entbehrt doch jeder Grundlage. Am Ende will er dann noch
> den Temperaturunterschied zwischen zwei Polen eines Drehstrom-Motors mit
> dem Finger ermitteln und dann stellt er gar keine Fragen mehr.
>
> Don't feed the troll!

ein Troll ist jemand wie Du der nur dumme Kommentare ablassen kann.

Ich habe nun Mal kein Temperaturmessgerät und möchte wissen ob ich mit 
den Bauteiltemperaturen, sprich ein paar Sekunden fest anfassen noch im 
erlaubten Bereich bin.
Dass ich damit keine Zulassung für Flugzeuge kriege ist mir klar.

UND: wer nichts zu sagen hat: einfach Mal die ... (siehe Dieter Nuhr)
#2216919
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@  Frank (Gast)

>Ich habe nun Mal kein Temperaturmessgerät und möchte wissen ob ich mit
>den Bauteiltemperaturen, sprich ein paar Sekunden fest anfassen noch im
>erlaubten Bereich bin.

Das ist ein Fehlschluss. Kühlkörper können bsiweilen deutlich heißer 
als 60°C sein und dennoch voll im erlaubten Bereich arbeiten.
Kauf dir ein 10 Euro Multimeter mit Temperatursensor.

MfG
Falk
#2216921
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Falk Brunner schrieb:
> @  Frank (Gast)
>
>>Ich habe nun Mal kein Temperaturmessgerät und möchte wissen ob ich mit
>>den Bauteiltemperaturen, sprich ein paar Sekunden fest anfassen noch im
>>erlaubten Bereich bin.
>
> Das ist ein Fehlschluss. Kühlkörper können bsiweilen deutlich heißer
> als 60°C sein und dennoch voll im erlaubten Bereich arbeiten.
> Kauf dir ein 10 Euro Multimeter mit Temperatursensor.
>
> MfG
> Falk

Danke Falk - es gibt doch noch vernünftige Beiträge ...
Gast #2216931
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> Ich habe nun Mal kein Temperaturmessgerät und möchte wissen ob ich mit
> den Bauteiltemperaturen, sprich ein paar Sekunden fest anfassen noch im
> erlaubten Bereich bin.

Wenn du den Finger nicht drauflassen kannst weil es nach kurzer Zeit 
beginnt weh zu tun, hat das Bauteil 50 GradC.
Das ist aber bei allen Bauteilen voll im erlaubten Bereich.

Wenn ein Wassertropfen auf dem Bauteil beginnt kleine Bläschen zu bilden 
und zu kochen anfängt (es reicht nicht wenn es bloss im Laufe der Zeit 
langsam verdampft), hast du 100 GradC. Das ist meistens noch erlaubt, 
sollte aber nachdenklich machen.

Thermometer kosten nicht viel Geld, selbst Infrarotthermometer sind 
inzwischen erscwinglich, letztlich tut es aber ein Sensor wie NTC, KTY, 
Pt100 oder eine Silizium-Diode an deinem Multimeter, du musst halt die 
Temperatur umrechnen. Einfacher geht es mit elektronischen Sensoren wie 
LM35, die erzugen eine Spannung dir direkt als Temperatur 
interpretierbar ist, allerdings brauchen die einenzuätzliche (9V Block) 
Batterie und müssen nach Verwendung ausgeschaltet werden. Am feinsten 
ist eine Infrarot-Kamera.
Gast #2216978
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Falk Brunner schrieb:
> Pi mal Dauem. Wenn man es gerade so noch 3s anfassen kann sind es ca.
> 60°C.
> Und um böse Überraschungen >60°C zu vermeiden, macht man vorher etwas
> Spucke auf den Finger. Das rettet dich bei >100°C und gibt dir durch
> Zischen ca. 1s Zeit, den Finger besser wieder wegzunehmen. Hat mir schon
> mehrfach geholfen ;-)

hab mal vergessen feucht zu machen und nicht damit gerechnet das das 
bauteil heisser wird als erwartet ...
hab seitdem eine schöne narbe auffer fingerkuppe.
#2216983
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Wie ist das mit den Infrarotthermometern? Gleiches Prinzip wie bei ner 
Wärmebildkamera? Dann kanns nämlich je nach Oberfläche an der gemessen 
wird was völlig falsches rauskommen weil die Abstrahlungskoeffizienten 
völlig unterschiedlich sein können. Da muss man dann schon vorher mit 
einem Material bekannten Abstrahlkoeffizienten einsprühen.
Gast #2216996
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Stephan S. schrieb:
> Da muss man dann schon vorher mit
> einem Material bekannten Abstrahlkoeffizienten einsprühen.

Grau ist alle Theorie. Allerdings gibt es wirklich Unterschiede zwischen 
glänzenden und matten Oberflächen. Habe ein IR-260 schon länger und 
messe allerlei CPUs, Heizkörper und auch Flüssigkeiten ohne größere 
Probleme. Es gibt sicher noch bessere. Anzeige erfolgt flink. Letzte 
Messung auf Auto-Armaturenbrett 70 Grad...
Gast #2217027
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Die Ergebnisse preisgünstiger Infrarotthermometer sollten mit Vorsicht 
genossen werden.

Die Thermometer messen die abgestrahlte Wärme, d.h. das Ergebnis eines 
mattschwarzen Gehäuses wird ziemlich mit der tatsächlichen Temperatur 
übereinstimmen. Das Ergebnis einer spiegelnden Fläche hingegen (z.B. 
dicker Lötklecks) wird nur bedingt der tatsächlichen Temperatur 
entsprechen.

Es sollte bei jeder Oberfläche der Emissionsgrad bekannt und bestenfalls 
einzugeben sein, um wirklich genaue Temperaturen zu erhalten.
Gast #2217044
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derLars schrieb:
> Oberfläche der Emissionsgrad

Es kommt ganz auf die VERWENDUNG an. Oft reicht ein Vergleich der Werte 
um den Fehler zu finden. Du kannst natürlich mit einer Kerze alles 
verrußen und dann nochmals messen. :-) Kalte und warme CPUs 
unterscheiden sich oft nur um 2 Grad und wurden problemlos ausreichend 
genau erkannt.

Matthias schrieb:
> nur einen kleinen Teil des Gesichtsfeldes abdeckt?
Dann kannst Du mehrmals messen wenn die Meßfläche zu groß ist. Ganz 
kleine Objekte messen ist nicht so günstig.

Ein Vergleich mit einem digitalen Fieberthermometer hat bei mir kaum 
Abweichungen ergeben.
Gast #2217048
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> Dann kanns nämlich je nach Oberfläche an der gemessen
> wird was völlig falsches rauskommen

Nur bei Metallen oder durchsichtigen Objekte,
denn andere Oberflächen sind im Infrarotlicht praktisch alle schwarz.
Da klebt man halt ein Papier auf's Metall und misst dann.

> Und was macht das IR-Thermometer, wenn das DUT nur einen
> kleinen Teil des Gesichtsfeldes abdeckt?

Es misst dann die Temperatur im Mittelwert über die Gesamtfläche.

Daher lohnt es sich, welche mit Linse zu kaufen,
die nicht nur 1:1 sondern 1:4 oder 1:30 als Gesichtsfeld haben,
denn gerade bei warmen Sachen will man nicht so dicht ran :-)
Gast #2217241
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Herbert wrote:
>Wusse garnicht, dass es die so günstig gibt. Hat das jemand und kann
>seine Erfahrungen berichten? Hat evtl. mal mit einem anderen Messgerät
>verglichen?

Ich habe schon seit Jahren das PEAKTECH 1050 von Reichelt,
da ist ein Thermofühler mit dabei. Misst etwa +- 1°C genau.
Dauert nach Kontakt mit dem Objekt eben eine Handvoll Sekunden,
bis der Messwert steht. Dafür punktgenaues Messen, Oberfläche ist egal.

Nachfolgemodell PEAKTECH 1070:
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=67138;
Gast #2217392
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coolcoker schrieb:
> so ein Troll muß dann auch Bob Pease von National Semiconductor sein.
> Der schreibt in seinem Buch 'Troubleshooting Analog Circuits' auf Seite
> 83 von der '5s Regel'

Nachdem der gute Frank nochmal was gepostet hat, nehme ich den 
Troll-Vorwurf gerne zurück. Ich hatte damit gerechnet dass er sich nicht 
mehr zu Wort meldet (das kommt bei so unpräzisen Fragen oft vor).

Also Frank, nimms mir bitte nicht übel. Bob Pease kenne ich natürlich, 
er gibt Anworten auf Fragen die man noch gar nicht gestellt hat. Und das 
meine ich durchwegs positiv.

PS. Ja, zitiert mal Bob Pease statt dem ewigen Nuhr. Dann klappts auch 
mit der Kommunikation im Forum.
Persönliche Seite #2217587
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Herbert schrieb:
>>z.B. ab 29€ beim blauen C: VOLTCRAFT® IR 260-8S Infrarot-Thermometer,
>>Optik 8:1 -30 bis +260 °C mit Fixierlaser
>
> Wusse garnicht, dass es die so günstig gibt. Hat das jemand und kann
> seine Erfahrungen berichten? Hat evtl. mal mit einem anderen Messgerät
> verglichen?

Würde mich auch mal interessieren! Kann man damit z.B. die Temperatur 
kleiner Bauelemente sauber messen? SMD0805, SO8 oder so.

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