Hallo Leute, ich bin nun schon seit ein paar Tagen auf der Suche nach
einer Lösung für mein Problem!
Ich möchte mit dem myAVR Board einen Schrittmotor ansteuern, dabei bin
ich auf die L297/L298-Schaltung gestoßen. Allerdings habe ich jetzt
keine Ahnung wie ich nun mein Problem lösen soll.
Schrittmotor:
http://www.pollin.de/shop/dt/Mzk5OTg2OTk-/Motoren/Schrittmotoren/Schrittmotor_AEG_S026_48.html
Ich habe auch schon genug zu der L297/L298 Schrittmotorsteuerung
gefunden, versteh auch alles soweit nur ergeben sich für mich folgende
fragen:
Könnte mir jemand eine Stückliste zusammenstellen für die Bauteile die
ich dazu benötige? Ich möchte nichts falsches bestellen.
Des Weiteren wäre es für mich sehr hilfreich wenn mir jemand den
Schaltplan genauer erklärt mir ist nicht genau klar wie ich diese
Schaltung mit Strom versorgen soll bzw. wie sie dann auf einer
Lochrasterplatine aufgebaut werden kann.
Eine weitere alternative habe ich mit einer L293B-Schaltung gefunden,
wäre es möglich meinen Schrittmotor damit zu betreiben?
Könnte mir auch jemand hierfür entsprechend eine Stückliste aufstellen?
Erklären muss man mir diese Schaltung nicht mehr, diese verstehe ich.
Das ganze soll dann über die myAVR Platine steuerbar sein, also ich
möchte die Ausgänge nutzen um diese an die Schrittmotorschaltung
anzuschließen und auch damit den Motor entsprechend drehen.
Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Vielen Dank bereits im Voraus.
Mfg.
Zuerst einmal danke für die Antworten!
Ja die Seiten habe ich auch bereits gefunden.....
Ich bin aber nicht in der Lage aus diesem Schaltplan mir die einzelnen
Bauteile rauszusuchen, ich hab keine Ahnung auf was man achten muss.
Die Gleichrichterdioden hab ich gefunden, die IC's auch ABER ich wollte
wissen welche Bauteile ich für Rs1+Rs2 brauche und dort wo 470µF, 100
nF, 22k, 3,3 nF steht.
Der Bausatz ist zu teuer, die Kosten sollten gering gehalten werden
(Schulprojekt). Wäre echt super wenn mir jemand unter die Arme greifen
würde.
Ich bin jetzt nicht unbedingt derjenige der sich mit Elektronik
auskennt, Programmieren ist eher meine stärke.
Falls möglich auch die offene Frage zur L293B-Schaltung beantworten, ob
ich diese auch geeignet wäre und falls ja auch hier wieder welche
Kondensatoren und Widerstände ich brauche.
Wie gesagt ich kenne mich damit nicht genug aus um zu sagen welches
Bauteil ich dafür genau brauche, ich möchte ja auch dass das dann
funktioniert, in der Umsetzung seh ich kein Problem.....
Mfg.
Tim S. schrieb:> Zuerst einmal danke für die Antworten!> Ja die Seiten habe ich auch bereits gefunden.....> Ich bin aber nicht in der Lage aus diesem Schaltplan mir die einzelnen> Bauteile rauszusuchen, ich hab keine Ahnung auf was man achten muss.> Die Gleichrichterdioden hab ich gefunden, die IC's auch ABER ich wollte> wissen welche Bauteile ich für Rs1+Rs2 brauche und dort wo 470µF, 100> nF, 22k, 3,3 nF steht.
scroll ein bischen nach unten. rechts ist dann ein kleines Bild mit
einer weiteren Schaltung. Da finden sich zb für Rs1 + Rs2 die Werte von
0.5 Ohm. Das sind auch schon die einzigen Bauteile, die stärker
ausgeführt werden müssen. Nämlich 5W. Alle anderen Widerstände sind
standard mit 1/8 Watt.
> ich wollte> wissen welche Bauteile ich für Rs1+Rs2 brauche und dort wo 470µF, 100> nF, 22k, 3,3 nF steht.
:-)
470µ ist ein 470µF Elko
100n ist ein 100n Kondensator
22k ist ein 22k Widerstand
3.3n ist ein 3.3nF Kondensator
das sollte eigentlich alles aus dem Schaltbild herauslesbar sein.
Widerstände haben ihr Schaltbild, Kondensatoren haben ihr Schaltbild.
Bei Widerständen ist jetzt wichtig, welche Verlustleistung sie
verkraften müssen. Wie gesagt: Rs1 + Rs2 müssen 5W abkönnen (steht sogar
auf der direkt unter der Schaltung abgebildeten Platine drauf), alle
anderen Widerstände sind Standard.
Bei Kondensatoren kommt es drauf an, in welchem Spannungsbereich sie
eingesetzt werden.
Also siehst du nach, wo der Kondensator sitzt (du hast eh nur 2
'Versorgungsspannungen') und weißt dann, welche Spannung der Kondensator
mindestens aushalten muss. Wenn er mehr abkann ist das nicht tragisch.
(Hinweis: für den 5V Zweig wirst du 16V Typen nehmen. Für den
Leistungsteil 64V oder gleich 200V Typen)
> Der Bausatz ist zu teuer, die Kosten sollten gering gehalten werden> (Schulprojekt). Wäre echt super wenn mir jemand unter die Arme greifen> würde.
Ne, ne.
Du machst das.
Du wirst nämlich draufkommen, dass dir im Endeffekt dein Eigenbau
annähernd das gleiche, wenn nicht sogar mehr kostet, als der Bausatz.
vergiss nicht auf:
Platine, Draht, Anschlussstecker, Kühlkörper, ...
(schau dir das Photo der fertig aufgebauten Platine an. Das sieht man
sehr schön, was noch alles fehlt und auch den einen oder anderen Hinweis
für die Bauteile kann man dort finden)
> Ich bin jetzt nicht unbedingt derjenige der sich mit Elektronik> auskennt
Dann mach kein Projekt das dich überfordert. Oder lerne es.
Aber: "Ich will ... bauen. Macht ihr mal für mich?" das ist zu billig.
Ok schonmal danke dafür, jetzt versteh ich einiges mehr.
Ehm ja das sollte jetzt auch nicht auf die Art rüberkommen "ich will.."
und macht ihr mal, ich bin schon sehr bemüht darum habe mir auch bereits
die Pollin Schrittmotorplatine besorgt, der Betrieb mit einem µC ist
allerdings nicht möglich bzw. ich habe es auch nicht hinbekommen es
damit anzusteuern, anscheinend kann man das ausschließlich via LPT also
PC.
Gibt es auch eine Preisgünstigere Variante für mich zum Eigenbau? Habt
ihr Tipp's für mich? Wie mehrmals angesprochen müsste ja eine
L293B-Schaltung ausreichen, diese sieht auch einfacher aus, wenn jemand
dazu vllt. Erfahrungen hat wäre es nett mir ein paar Tipp's zu geben.
Ich hoffe dass ihr mir das nicht krumm nehmt, und zu dem Thema, es geht
um eine Kamerasteuerung und wir hatten schlechte Vorgaben, es wär
geplant mit Servos zu arbeiten, welche ich bereits angesteuert habe,
jedoch kann ein kleines Servo die Belastung nicht halten (Kamera wiegt
0,6 kg)
Achja und nein ich bin nicht 15, den Nick habe ich mir nicht ausgesucht
(Anmeldung via Google-Mail) ich bin bereits 18.... Aber ist trotzdem für
die Schule das ist richtig!
Schaltzeichen sind auch nicht das Problem auch die Bauteile nicht
wirklich jedoch gibt es viele verschiedene und ich wollte eben wissen
auf was genau ich achten muss, ich weiß es wäre hilfreich gewesen leute
aus dem technischen gymnasium hinzuzuziehen jedoch wird dieses Projekt
jetzt nur von uns 3 informationstechnischen leuten gemacht....
Mfg.
Tim S. schrieb:> die Pollin Schrittmotorplatine besorgt, der Betrieb mit einem µC ist> allerdings nicht möglich
Warum soll das nicht möglich sein?
Natürlich kann man die auch mit einem µC ansteuern.
Die funktioniert nur anders als die Kombination L297/L298. Da ist nur
ein L298 drauf, d.h. der steuernde Rechner muss die Aufgabe des L297
übernehmen und das Weiterschalten der Wicklungen durchführen. Was
grundsätzlich erst mal nicht sooooo schwer ist. (Im beigepackten
'HandbuchÄ ist das ja uch kurz beschrieben.
Aber letzten Endes ist es der Platine egal, wer da jetzt am Stecker mit
den Pins wackelt. Am LPT Port wackelt der PC auch nur mit 5V an den
Pins.
Für den PC liefert Pollin ein Programm mit. Aber das heißt ja nicht,
dass man nicht mit einem µC an den EIngangspins entsprechend wackeln
kann. Ist alles nur eine Frage der Programmierung.
Die Platien kannst du sogar in Betrieb nehmen, indem du am
EIngangsstecker mit Drahtresten die richtigen Pegel einstellst. Ist
nicht komfortable aber es geht. Der Motor wird seine Schritte machen.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Da finden sich zb für Rs1 + Rs2 die Werte von> 0.5 Ohm. Das sind auch schon die einzigen Bauteile, die stärker> ausgeführt werden müssen. Nämlich 5W.
Bei I=1A und R=0.5 Ohm wird man ja wohl keinen 5W-Widerstand brauchen.
Ein Faktor 10 Reserve bei der Verlustleistung wäre doch arg großzügig.
Tip schrieb:> Karl Heinz Buchegger schrieb:>> Da finden sich zb für Rs1 + Rs2 die Werte von>> 0.5 Ohm. Das sind auch schon die einzigen Bauteile, die stärker>> ausgeführt werden müssen. Nämlich 5W.>> Bei I=1A und R=0.5 Ohm wird man ja wohl keinen 5W-Widerstand brauchen.
Ich habs nicht nahcgerechnet.
Ich hab den so auf der Platine gesehen. Und da die Jungs vom Roboternetz
normalerweise recht zuverlässig arbeiten, habe ich das als korrekt
angenommen.
> Ein Faktor 10 Reserve bei der Verlustleistung wäre doch arg großzügig.
Kommt drauf an, bei welcher Spannung die 1A fliessen. Da ich mich aber
nie mit dem 279 beschäftigt habe, weiß ich nicht welche Spannung da
anliegt.
Aber in meinen Augen ist das sowieso alles Makulatur.
Wie sich rausgestellt hat, HAT er bereits eine Schrittmotorsteuerung
bei sich rumliegen! Er müsste sie halt nur in Betrieb nehmen. Das
scheitert aber daran, dass ihm Pollin (fies wie sie nun mal sind) kein
Programm für den AVR gibt, sondern nur ein PC Programm.
Soviel zum Them: Ich hab mich mit Schrittmotoren und deren Ansteuerung
beschäftigt und programmieren kann ich.
Und das er mit einem ganz normalen Servo Schwierigkeiten hat eine 600g
schwere Kamera zu 'xxxx' (keine Ahnung was er damit machen will) kann er
auch wem anderen erzählen. Gib mir einen fixen Punkt und einen Hebel der
lang genug (und stabil genug) ist, und ich wuchte dir ganz alleine einen
40-tonner LKW in die Höhe. 600g sind für ein Standardservo eher
lächerlich. Nur darf man halt nicht die billigsdorfer Micro-Servos vom
Wühltisch nehmen.
Naja auf jedenfall danke mal, ich kann auf diese dummen kommentare auch
recht gut verzichten, anstatt mal sinnvoll zu helfen muss man sich ja
lieber über irgendwas lustig machen, ich hab mir mehr erhofft....
Ich bekomms schon alleine hin...
cu
Tim S. schrieb:> Ja ist auch so.... nur funktioniert diese Platine von Pollin nicht so> wie sie soll.....
Dann wirst du dich irgendwo verlötet haben oder beim Anschluss des
SChrittmotor4s vertan haben (Kabel vertauscht)
Warum soll die nicht funktionieren? Da ist genau der gleiche
Leistungs-IC drauf, wie in der Schaltung, die du jetzt aufbaust.
Tim S. schrieb:> Naja auf jedenfall danke mal, ich kann auf diese dummen kommentare auch> recht gut verzichten, anstatt mal sinnvoll zu helfen muss man sich ja> lieber über irgendwas lustig machen, ich hab mir mehr erhofft....
Ich will mich nicht über dich lustig machen.
Ich will dich nur dazu bringen, dass du deinen Arsch in die Höhe kriegst
und an dem Problem ZU ARBEITEN anfängst anstatt darauf zu warten, dass
dir jemand alles auf einem Silbertablett präsentiert.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Tim S. schrieb:>> Naja auf jedenfall danke mal, ich kann auf diese dummen kommentare auch>> recht gut verzichten, anstatt mal sinnvoll zu helfen muss man sich ja>> lieber über irgendwas lustig machen, ich hab mir mehr erhofft....>> Ich will mich nicht über dich lustig machen.> Ich will dich nur dazu bringen, dass du deinen Arsch in die Höhe kriegst> und an dem Problem ZU ARBEITEN anfängst anstatt darauf zu warten, dass> dir jemand alles auf einem Silbertablett präsentiert.
Ehm ja bin ich ja dabei und deswegen hab ich hier ja auch die Fragen
gestellt, ich will nichts auf dem Silbertablett serviert bekommen,
lediglich ein paar Tipp's oder Infos wo ich nochma drüberschauen könnte
damit das Funktioniert..... Wenn das zu viel verlangt ist weiß ich auch
nicht und solche Aussagen kann man sich wirklich schenken so auf die Art
ja mach hald irgendwas ist toll ich hab ja schon genug durchprobiert,
also das was mir selbst eingefallen ist, deswegen habe ich ja gefragt ob
es Tipps oder Hilfen dazu gibt denn ich weiß im Moment nicht weiter....
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Tim S. schrieb:>> Ja ist auch so.... nur funktioniert diese Platine von Pollin nicht so>> wie sie soll.....>> Dann wirst du dich irgendwo verlötet haben oder beim Anschluss des> SChrittmotor4s vertan haben (Kabel vertauscht)
Eine dritte Möglichkeit gibt es auch noch:
Spätestens seit Windows Vista wird es immer schwieriger den Parallelport
am Betriebssystem vorbei zu zweckentfremden. D.h. dein Problem muss noch
nicht einmal an der Karte selber liegen, sondern kann auch daran liegen,
dass das PC-Programm das zugrundeliegende Betriebssystem austricksen
muss, damit es so wie gewollt auf den LPT zugreifen kann.
Das kann sein, also wenn ich Strom auf die Platine gebe, dann hält der
Schrittmotor schon einmal.
Ich benutze Windows 7 habe die entsprechenden Dateien für das Programm
manuell im system32 Verzeichnis eingefügt damit das Programm läuft.
Ich habe eine PCI Karte für den parallel Port und es tut sich einfach
nichts wenn ich das Programm entsprechend einstelle, d.h. der
Schrittmotor dreht sich nicht!
Tim S. schrieb:> Das kann sein, also wenn ich Strom auf die Platine gebe, dann hält der> Schrittmotor schon einmal.> Ich benutze Windows 7 habe die entsprechenden Dateien für das Programm> manuell im system32 Verzeichnis eingefügt damit das Programm läuft.> Ich habe eine PCI Karte für den parallel Port und es tut sich einfach> nichts wenn ich das Programm entsprechend einstelle, d.h. der> Schrittmotor dreht sich nicht!
Vergiss den PC.
Du willst ja sowieso vom µC aus ansteuern. Es ist daher sinnlos, das
jetzt vom PC ans Laufen zu bekommen, weil es dich in deinem Projekt
nicht weiterbringt.
Entweder du richtest dir ein Kabel her, dass du an die Steuerung
anstecken kannst, oder aber du lötest direkt neue Kabel an die Platine,
so dass du an der vorhandenen Buchse vorbei Signale auf die Platine
einspeisen kannst.
Du brauchst die Pins 2, 3, 4, 5 (und natürlich Masse) an der Buchse der
Platine.
(Ich nehme an, du hast diese hier
http://www.pollin.de/shop/downloads/D810027B.PDF
)
Wenn du dann soweit bist, dass du die Platine im Prinzip in Betrieb hast
(also Motor angeschlossen, Versorgungsspannung angeschlossen UND du
kannst an der LPT Buchse vorbei auf die 4 Eingänge Signale einspeisen),
dann probierswt du erst mal händisch ob sich was tut. Dazu gehst du
mit einem der 4 Eingangsdrähte (die du später mit dem MyAVR verbinden
wirst) einfach an +5V (die suchst du dir auf der Platine). Der Motor
wird einen Hopser machen. Danach nimmst du den nächsten Draht und tippst
ebenfalls kurz an +5V. Der Motor wird wieder einen Hopser machen. usw.
Ziel der Sache ist es, die Reihenfolge zu finden, in der du die 4 Drähte
nacheinander an +5V tippen musst, damit der Motor jeweils 1(!) Schritt
in immer derselben Richtung macht. Damit du das besser siehst, kannst du
dir eine Markierung auf die Motorwelle machen. Zb aus Papier einen
'Zeiger' ausschneiden und den auf die Achse stecken (und mit ein wenig
Klebeband festkleben). Der Zeiger schont deine Augen, weil du besser
siehst ob und in welche Richtung sich der Motor gedreht hat. Aber im
Grunde tuts jede eindeutige Markierung.
Damit hast du dann die Reihenfolge, in der dein Programm die 4 Leitungen
mit jeweils einer 1 beschicken muss, damit der Motor dreht (im
Vollschrittbetrieb)
Die 4 Drähte dann an deine myAVR Platine an 4 Portpins (und natürlich
Masse verbinden) und diese Reihenfolge in einem Programm umgesetzt. Aber
erst mal langsam die 4 Signale durchschalten! Nicht gleich full-speed.
Wenn du von einem Schritt zum nächsten erst mal (sagen wir) 1 Sekunde
Pause lässt, dann kann man besser beurteilen ob die Reihenfolge immer
noch stimmt oder ob du dich vertan hast.
Aber erst mal würde ich das händisch durchprobieren, denn dann hat man
erst mal eine Fehlerquelle weniger. Wenn man nicht mehr weiter weiß,
dann muss man erst mal ein möglichst einfaches System versuchen in
Betrieb zu nehmen. Das einfachst mögliche System ist bei dir dann
gegebgen, wenn erst mal kein Rechner und kein Programm im Spiel ist.
Daher die direkte Ansteuerung indem man mit den 4 Eingangsdrähten an +5V
tippt.
Noch einfacher wäre nur noch auf die Platine zu verzichten und den Motor
direkt mittels Kabeln abwechselnd auf den Spulen mit seiner
Versorgungsspannung zu verbinden. Aber da du erst mal davon ausgehst,
dass die Platine und der Motor in Ordnung sind, bringt der Test nicht
viel, weil du ihn so vom AVR aus nicht betreiben kannst.
Wenn dein Motor beim Einfachsttest keine Hopser macht, dann gibt es 2
Möglichkeiten
* entweder ist der Leistungstreiber tatsächlich defekt oder hat sonst
einen Fehler (davon würde ich erst mal nicht ausgehen)
* oder aber der Motor ist falsch mit der Platine verkabelt. Im
Zweifelsfall mit einem Ohmmeter die Spulen identifizieren und
noch mal logisch überlegen wie die Anschlüsse sein müssen.
(oder die Strombegrenzung der Platine ist komplett auf 0 gedreht)
Ok vielen dank schonmal das werd ich dann später durchtesten, die
Strombegrenzung hab ich schon richtig eingestellt also daran liegt es
nicht!
Genau solche Tipp's habe ich gebraucht, danke dafür!!!!
Hallo Karl Heinz!
>> Bei I=1A und R=0.5 Ohm wird man ja wohl keinen 5W-Widerstand brauchen.>>> Ein Faktor 10 Reserve bei der Verlustleistung wäre doch arg großzügig.>> Kommt drauf an, bei welcher Spannung die 1A fliessen. Da ich mich aber> nie mit dem 279 beschäftigt habe, weiß ich nicht welche Spannung da> anliegt.
Die Versorgungsspannung ist erstmal egal, da sich der Spannungsabfall am
Widerstand nach dem guten alten Ohmschen Gesetz ergibt: U=I*R, also
0,5V. Und damit ist P=0,5W. Wenn die Versorgungsspannung so hoch ist,
dass die Stromregelung vom L297 aktiv wird, ist die Verlustleistung im
Sense-Widerstand sogar noch deutlich geringer, da die Einschaltzeit
berücksichtigt werden muss. Ich habe bei meiner 3D-Step 2W-Widerstände
vorgesehen (für max. 2A). Die haben dann auch eine geringere
Induktivität als die dicken Zement-Widerstände. Das hat sich in den
letzten 10 Jahren so bewährt.
Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann
vielen Dank für die Hilfe, ich habe die Schrittmotorplatine zum laufen
gebracht, eine Lötstelle war nicht 100%ig und auch der LPT Port an
meinem PC funktionierte nicht richtig auf einem XP Rechner geht es und
auch mit dem Mikrocontroller funktioniert es ich hatte ein Logikfehler
in meinem Programm.
Mfg.
Na siehst.
Damit hast du die finanziell günstigste Variante doch noch zum Laufen
gebracht. Und alles nur, weil du in einem Nebensatz erwähnt hast, dass
du das Ding bei dir liegen hast :-)
Nicht immer gleich den Korn in die Flinte schütten, sondern an Problemen
arbeiten und das Problem erst mal analysieren, Tests überlegen,
Messungen machen. Das Ziel ist: Wie kann ich feststellen, was da nicht
funktioniert und was kann ich dagegen tun? Wie kann ich ein komplexes
System in Einzelteile aufbrechen, so dass ich einfachere Subsysteme
testen kann. Wenn schnelle Signale im Spiel sind (weil von einem
Computer generiert), kann ich das ganze so verlangsamen, dass ich was
sehen kann, selbst wenn ich keine Messgeräte habe? Kann ich vielleicht
den Computer komplett abklemmen und durch mich ersetzen, der die Signale
dann händisch generiert? Wenn das nicht geht, weil zu viele Signale
gleichzeitig kommen müssen, kann ich mein Programm soweit verlangsamen,
dass ich wieder was sehe?
Wenn ein PC im Spiel ist: Windows ist oft selber das Problem. Als
anständiges Betriebssystem darf es erst mal nicht erlauben, dass jedes
dahergelaufene Programm an irgendwelchen Portpins unkontrolliert
rumspielt.
Das alles sind mögliche Fehlerquellen und Problemkreise. Schalte ich die
erst mal aus, dann laufe ich nicht Phantomen hinterher, die mit dem
eigentlichen Problem nichts zu tun haben.
Und in der Programmierung funktioniert das alles im Grunde genau gleich.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Na siehst.> Damit hast du die finanziell günstigste Variante doch noch zum Laufen> gebracht. Und alles nur, weil du in einem Nebensatz erwähnt hast, dass> du das Ding bei dir liegen hast :-)> Nicht immer gleich den Korn in die Flinte schütten, sondern an Problemen> arbeiten und das Problem erst mal analysieren, Tests überlegen,> Messungen machen. Das Ziel ist: Wie kann ich feststellen, was da nicht> funktioniert und was kann ich dagegen tun? Wie kann ich ein komplexes> System in Einzelteile aufbrechen, so dass ich einfachere Subsysteme> testen kann. Wenn schnelle Signale im Spiel sind (weil von einem> Computer generiert), kann ich das ganze so verlangsamen, dass ich was> sehen kann, selbst wenn ich keine Messgeräte habe? Kann ich vielleicht> den Computer komplett abklemmen und durch mich ersetzen, der die Signale> dann händisch generiert? Wenn das nicht geht, weil zu viele Signale> gleichzeitig kommen müssen, kann ich mein Programm soweit verlangsamen,> dass ich wieder was sehe?> Wenn ein PC im Spiel ist: Windows ist oft selber das Problem. Als> anständiges Betriebssystem darf es erst mal nicht erlauben, dass jedes> dahergelaufene Programm an irgendwelchen Portpins unkontrolliert> rumspielt.> Das alles sind mögliche Fehlerquellen und Problemkreise. Schalte ich die> erst mal aus, dann laufe ich nicht Phantomen hinterher, die mit dem> eigentlichen Problem nichts zu tun haben.> Und in der Programmierung funktioniert das alles im Grunde genau gleich.
Jup so siehts aus, war im Endeffekt einfacher als gedacht naja mein
Grundgedanke war ja der selbe aber das hat nicht Funktioniert erst als
ich genauer hingeschaut hab wurde ich fündig.
Programmieren ist jetzt das geringste Problem funktioniert nämlich auch
schon sowohl das Servo als auch der Schrittmotor.
Wie gesagt danke dafür und ja ich muss mich für meine Art die ich
Anfangs an den Tag gelegt habe entschuldigen aber ich war etwas
angenervt, da nach 4-5 Stunden testen nichts passierte.
Nunja jetzt ist es wenigstens vollbracht und läuft so wie es soll.
Mfg.