Absicherung von Werkbank

Gast #2230301
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Hi.

Wie macht man idealerweise die Absicherung einer 
Basteltisch-Stromleiste?

Meine Stromleiste wird nur Wechselstrom bekommen. Drehstrom habe ich 
nicht.

Hier ist nur 220V Wechselspannung.

Ich hatte den Aufbau so vorgesehen:
Wandsteckdose -> Mechanischer Hauptschalter - 6 A LSS -> FI -> 
Motorschutzrelais ->  Schütz (Ein/aus Taster, Notaus) -> 
Bastelsteckdosen


Die Bastelsteckdosen müssen selektiv abgesichert werden, damit bei einem 
Kurzschluss nicht die Sicherung in der Verteilung auslöst.
Sind 6A selektiv zu 16 A?
Wie man vermeidet, dass der FI in der Verteilung auslöst, weiß ich 
nicht. Bei einem Schluss zwischen Phase und PE knallt der auf jeden Fall 
raus.
Da er im Elektroraum ist, wo ich nicht ran komme, habe ich dann ein 
Problem.

Die Dauerstrom Steckdosen werden direkt hinter dem mechanischen 
Hauptschalter angeklemmt ggfs auch mit eigenem LS/FI abgesichert.

Das mit dem Motorschutzrelais sehe ich in der "Firma" an den Werkbänken, 
die haben da justierbare Motorschutzrelais vor den "Bastelsteckdosen", 
die von ca 0,5-4 A einstellbar sind. Wozu das gut sein soll, weiß ich 
nicht.
#2230374
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Alex schrieb:
> 220V Wechselspannung

Eine Zeitmaschine scheinst du auch zu besitzen :D
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung#Normung

Alex schrieb:
> Wie man vermeidet, dass der FI in der Verteilung auslöst, weiß ich
> nicht. Bei einem Schluss zwischen Phase und PE knallt der auf jeden Fall
> raus.

Benutz doch einen Trenntrafo. Dann kannst du auch mal in nem alten 
Allstrom-Röhrenradio was Messen oder ein Kondensatornetzteil 
ausprobieren. Dann gibts noch die Möglichkeit PE und Nullung auf Bedarf 
zuzuschalten.
Du kannst dann nach dem Trafo einen Personenschutz-Zwischenstecker 
benutzen.

Darüberhinaus gibts doch auch RCDs, die bei 5mA schon auslösen.

mfg mf

PS: Bei Ebay z.B. werden immer mal wieder Fernsehtechniker-Werkbänke 
rausgeworfen. Da ist meist ein dicker Trenntrafo dabei :)
Gast #2230381
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Das Teil würde ich nicht fest installieren, sondern in Form einer 
"Steckdosenleiste" machen.
Und nur bei Benutzung aus dem Schrank nehmen.
Mit einer selektiven Sicherung ist jedoch das "FI-Problem" immer noch 
nicht gelöst.
Also brauche ich dazu immer noch einen Trenntrafo. Könnte das auch 
zusammen als ein Gerät bauen, wobei mehrere Steckdosen an einem 
Trenntrafo unzulässig sind.
Gast #2230387
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Je schöner und professioneller das Teil aussieht/aufgebaut ist, desto 
besser stehen übrigens die Chancen, dass es keinen Ärger gibt sondern 
vielleicht sogar erfolgreich durch eine e-Prüfung kommt.
Gast #2230405
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Motorschutzuschalter und 6A ? Passt doch nicht zusammen. Deine 6A 
erlauben keine Kreissäge, keinen Kompressor, natürlich kein 
Schweissgerät, eigentlich kannst du nichts in diese Steckdose stecken 
ausser Lampen. Alles wichtige kommt also an die nicht dermassen zur 
Nutzlosigkeit verdammte Steckdose im Nebenraum...
Gast #2230407
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Ist eine bestandene E-Prüfung durch einen zertifizierten Prüfer 
eigentlich gleichwertig mit einem "Kommerziell erworbenen" Gerät?
Wer es gebaut hat spielt auch keine Rolle, wenn es erst mal erfolgreich 
geprüft wurde?
Gast #2230411
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MaWin schrieb:
> Motorschutzuschalter und 6A ? Passt doch nicht zusammen. Deine 6A
> erlauben keine Kreissäge, keinen Kompressor, natürlich kein
> Schweissgerät, eigentlich kannst du nichts in diese Steckdose stecken
> ausser Lampen. Alles wichtige kommt also an die nicht dermassen zur
> Nutzlosigkeit verdammte Steckdose im Nebenraum...

Naja, die haben an den richtigen Werkbänken in der Werkstatt mit 
Schukodosen auch Motorschutzschalter eingebaut, die sogar nur 4 A 
maximal haben.
Warum, weshalb, weiß ich nicht, aber es wird schon einen Zweck haben. 
Vielleicht als "einstellbare Sicherung" ?
Gast #2230415
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Die haben übrigens "Kabelkanäle" als Gehäuse benutzt, wo dann normale 
Hutschinen Schaltgeräte und normale UP Steckdosen drin sind.
Das ist dann mit Metallwinkeln einfach an die Werkbank angeschraubt.
Meins würde ich genauso bauen nur eben nicht fest montieren sondern bei 
Bedarf einfach hinstellen.
Gast #2230423
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Ne Flex o.ä kann ich in meinem Zimmer eh nicht benutzen.

Ich funktioniere ja den Schreibtisch kurzfristig zur Werkbank um, später 
wird mein ganzer Elektrokram wieder weg geräumt.

Den Motorschutzschalter würde ich nur einbauen, weil die ihn bei den 
Werkbänken auch drin haben.
Gast #2230436
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> Ich funktioniere ja den Schreibtisch kurzfristig zur Werkbank um

Also nicht Werkbank,. sonder (Elektronik-)basteltisch mit 9V 
Steckernetzteil.

Eine Werkbank hat 3x32A CEE, 3x16A CEE, 3 230V~ Stromkreise a 16A, alles 
mit B-Automat.
Gast #2230437
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Mal sehen vielleicht baue ich mir auch einen kleinen Computer Rolltisch 
als fahrbaren Basteltisch aus statt bei Bedarf eine Spanplatte auf den 
Schreibtisch zu legen, dort alles aufzubauen und nach Gebrauch wieder 
abzubauen.
Gast #2230621
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Der Grund für den Motorschutzschalter an Labortischen ist seine Funktion 
als Unterspannungsauslöser. Fällt das Netz aus löst der Schalter aus, 
nach Netzwiederkehr muss er manuell wieder eingeschaltet werden.

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