7 LEDs gibts damit es Autentischer aussieht wenn man eine 1 Würfelt die
ist nämlich dann iner der mitte
oder bei einer 5 und 3 es sieht dann einfach wie auf einem echten würfel
aus
mythbu schrieb:> 2.) Wie kann man jede der sechs LEDs für die Ziffern auf dem Würfel> einzeln ansprechen?
Du brauchst auch nicht alle 7 LEDs einzelnd anzusteuern. Vier Ausgänge
reichen. Schau dir einen realen Würfel an und Du erkennst Symmetrien.
volker
man malt sich jede würfelseite einmal auf und schreibt sich auf welcher
punkt dargstellt ist.
dann kann man sehen, dass in der regel immer bestimmte punkte zusammen
dargestellt sind.
daraus kann man dann "logisch"(und/oder) folgern, dass man eigentlich
weniger pins braucht, weil ja einige punkte nur in kombination
auftreten.
z.b die beiden punkte der zwei sind bei der:
2,3,4,5,6 enthalten
der punkt der eins nur bei:
1,3,5
usw.
daraus kann man sich halt diesen zusammenhang bauen.
mythbu schrieb:> Aber wie> spreche ich die über drei Ports an? (Welche Taktik steckt da hinter?)
Charlieplexing.
Das steht übrigens auch in dem Originalartikel drin.
Lies einfach mal den Wikipedia-Artikel
http://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing. Die dortige Erklärung ist
nicht schlecht.
Du solltest übrigens Widerstände für die LEDs spendieren...
Fahrradlampenbauer schrieb:> Lies einfach mal den Wikipedia-Artikel> http://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing. Die dortige Erklärung ist> nicht schlecht.
Aber leider falsch.
Die richtige Erklärung findet man in der Maxim Application Note AN1880:
http://pdfserv.maxim-ic.com/en/an/AN1880.pdf
Daraus geht auch hervor, warum man Charlieplexing nicht mit normalen
MC-Ausgängen realisieren kann. Jeder Pin muß in einer Richtung
Spannungsquelle, aber in der anderen Richtung eine Konstantstromquelle
sein.
Es geht also nur mit speziellen ICs, z.B. MAX6951
Beim Charlieplexing kann man wie beim üblichen 8*8 Multiplex (z.B.
MAX7219) 8 LEDs gleichzeitig leuchten lassen. Die Intensität und
Spitzenströme sind also die gleichen.
Allerdings steht den eingesparten 7 Pins ein deutlich komplizierteres
Layout gegenüber. Daher wird diese Schaltung nur selten verwendet.
Peter
Peter Dannegger schrieb:> Aber leider falsch.
Die Konstantstromquelle ersetzt nur die fehlenden Widerstände.
Mit Widerständen funktioniert Charlieplexing bei jedem Standard-µC.
Es grüßt RainerK
RainerK schrieb:> Mit Widerständen funktioniert Charlieplexing bei jedem Standard-µC.
Du hast also die AN1880 entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.
Abgesehen davon, daß ein MC keine 400mA Ausgänge hat, d.h. die
Helligkeit nur für wenige Low-Current LEDs reicht. Ein 64 LED
Charlieplexing geht dann bestenfalls nur bei Neumond.
Im obigen Beispiel lohnt sich das überhaupt nicht, es werden 4 IO-Pins
benötigt. 4 Pins reichen aber schon bei paralleler Ansteuerung des
Würfels, die Einsparung ist also exakt Null. Nur die Software wird
umständlicher.
Peter
Für die ganz begriffsstutzigen hier nochmal ausführlich:
1 o o 2
3 o o o 4
5 o o 6
7
1 - 7
2 - 2 5 oder 1 6
3 - 2 5 7 oder 1 6 7
4 - 2 5 1 6
5 - 2 5 1 6 7
6 - 2 5 1 6 3 4
wie man sieht kann man
1, 6; 2, 5 und 3,4 gleichtzeitig schalten (--> Parallelschaltung)
zusammen mit 7 macht das 4 benötigte Ausgänge
-->
1 o o 2
3 o o o 3
2 o o 1
4
Hi
>Für die ganz begriffsstutzigen hier nochmal ausführlich:...
Hier wird aber keine Gruppenbildung gemacht. Die Beschaltung der LEDs
entspricht (bis auf die fehlenden Vorwiderstände) genau der Schaltung
für sechs LEDs in dem Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing
von weiter oben.
MfG Spess
Peter Dannegger schrieb:> Du hast also die AN1880 entweder nicht gelesen oder nicht verstanden.>> Abgesehen davon, daß ein MC keine 400mA Ausgänge hat, d.h. die> Helligkeit nur für wenige Low-Current LEDs reicht. Ein 64 LED> Charlieplexing geht dann bestenfalls nur bei Neumond.
Das Beispiel des TO war hier gefragt. Ob ich irgendetwas von Deiner
Bibel AN1880 nicht gelesen oder nicht verstanden habe, ist genauso OT
wie Dein Abheben auf 400mA und 64Bit.
Es grüßt RainerK
spess53 schrieb:> Hier wird aber keine Gruppenbildung gemacht. Die Beschaltung der LEDs> entspricht (bis auf die fehlenden Vorwiderstände) genau der Schaltung> für sechs LEDs in dem Link:
es ging aber um den obigen Kommentar und die darauffolgende Frage, wie
das mit 4 Pins funktionieren soll.
RainerK schrieb:> Das Beispiel des TO war hier gefragt. Ob ich irgendetwas von Deiner> Bibel AN1880 nicht gelesen oder nicht verstanden habe, ist genauso OT> wie Dein Abheben auf 400mA und 64Bit.
Es wurde auf einen Wikiartikel verwiesen und ich wollte nur klarstellen,
daß dieser Artikel falsch ist, wie man beim Lesen der Originaldokumente
von Maxim leicht erkennen kann.
Ich denke wohl, es steht außer Frage, ob irgendein Wikiartikel richtig
ist oder die Originaldokumente des Erfinders und Herstellers des
Charlieplexing.
Wiki ist oft hilfreich, aber nicht fehlerfrei. Daher sei mir die
Richtigstellung und der Verweis auf die Originalquellen gestattet.
Es ist immer angeraten, die Informationen aus dem Wiki mit anderen
Quellen zu verifizieren.
Peter
Hallo,
vielen Dank für die vielen, vielen Antworten und die ausführliche
Erklärung von vlad_tepesch!
Ich habe es selbst gerade mit zwei LEDs an zwei Ausgängen probiert (ist
zwar völlig Witzlos, aber für die Theorie interessant). Es hat sogar
funktioniert. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es einer LED nicht
schadet, wenn sie gegen den "Strom" gesetzt wird ...
Nur noch zwei Fragen:
* Oben wurde erwähnt, dass man nicht (unendlich) viele LEDs an einen
Mikrocontroller hängen kann, weil der Ausgang beschränkt ist. Gibt es
denn Bedenken bei 7-10 LEDs? Oder brauche ich da auch schon eine
Sonnenfinsternis?
* Wie bekomme ich raus, welchen Wiederstand ich davor setzen muss (für
mich als Neuling sehr interessant)?
Gruß,
mythbu