Hmm, um auf das Ausgangsproblem zurück zu kommen.
Wenn ich davon ausgehe, dass die Elektronen mit Geschwindigkeit v in den
evakuierten Glaskolben(und damit in den Raum zwischen den
Helmholtzspulen) eintreten, sollte doch die Lorentz-Kraft wirken, also:
Die sich daraus ergende Beschleunigung kann dann mit der notwendingen
Zentripetalbeschleunigung gleichgesetzt werden:
wobei m_e die Masse des Elektrons darstellen soll.
Für die weitere Rechnung kann dies umgeformt werden in:
So, ab hier gehts jetzt los mit den Spekulationen(man korrigiere
mich, wenn ich falsch liege). Die Frequenz der abgestrahlten Welle
sollte doch(vorausgesetzt es wird überhaupt eine Welle abgestrahlt) der
Umlauffrequenz des Elektrons entsprechen :
mit r als Umlaufradius.
Dann folgt doch auch :
Beim Poynting-Vektor muss ich etwas raten, es solte ja
gelten(Korrekturen willkommen):
Ich lege im folgenden den Ursprung meines Koordinatensystems in das
Zentrum der Kreisbewegung,
wobei die Y-Achse in Richtung des B-Feldes zeigt und das Elektron in der
X-Z-Ebene kreist.
Da die Kraft auf eine im Ursprung gelegene positive Probeladung in
Richtung des(mathematisch positiv) kreisenden
Elektrons zeigt, also
mit w als Kreisfrequenz des Elektrons, sollte sich für den
Poynting-Vektor doch folgendes ergeben:
Dies würde bedeuten, dass der Poynting-Vektor auch in der X-Z-Ebene
kreist, die EM-Welle(so es sie gibt)
also in die Fläche der Kreisbewegung abgestrahlt wird.
So, ich hoffe das hilft irgendwie und wenn auch nur als Beispiel wie es
nicht
geht :-)