Unbenutzte Pins. Was verbraucht weniger Strom

Gast #2248701
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Hallo,
Ich habe an meinem Atmega8 in der Schaltung viele unbeschaltete Pins.
1. Man kann die als Ausgang konfigurieren (kostet viel Strom)
2. Man kann die als Eingang Konfigurieren und int. Pulldown einschalten
3. Man kann die als Eingang Konfigurieren und int. Pullup einschalten

Hardware pullups sind leider nicht mehr möglich.

Welche der 3 Möglichkeiten braucht weniger Strom?

Danke
Gruss Alex
Gast #2248710
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Hi

>2. Man kann die als Eingang Konfigurieren und int. Pulldown einschalten

Diese Option gibt es nicht. Dafür gibt es

4. Man kann die als Eingang Konfigurieren ohne Pull-Up

Aus älteren Beiträgen habe ich 3 als stromsparendste Variante in 
Erinnerung. Soll marginal weniger als 4 verbrauchen.

MfG Spess
#2248718
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Bei CMOS-Eingängen sollte der schwebende Zustand vermieden werden, denn 
dann kann der Eingangs-Inverter in den Zustand geraten, in dem beide 
MOS-FET's leitend sind. Entweder ein pull-down oder ein pull-up sollte 
auf jeden Fall sein. Natürlich ist ein internes pull-up wieder 
stromfressend, wenn extern ein Stromweg nach Masse entsteht.

Also, als Eingang konfigurieren und entweder extern oder intern für 
pull-up bzw. pull-down sorgen.
Gast #2248770
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Alex schrieb:
> Welche der 3 Möglichkeiten braucht weniger Strom?

warum testest Du nicht einfach und berichtest uns?
in AVR1010 steht für den XMEGA man soll den internen pull-up 
konfigurieren.

Wobei ich glaube daß es keinen Unterschied macht ob der interne pull-up 
konfiguriert ist oder der Pin als Ausgang.

Die größten Stromfresser beim ATMEGA sind aus meiner Erfahrung der 
AREF-Pin (140 uA bei 5V) sowie der Quarzoszillator insbesonders im full 
swing mode.

Gruß Anja
Gast #2248801
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pull-up bzw pull-down hat den Vorteil, das wenn man die schaltung 
aufbaut und ausversehen da ne spannung anlegt, passiert nichts, im 
vergleich zu wenn es ein Ausgang ist. Beides sollte genau gleich viel 
Strom verbrauchen
#2248822
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Liest eigentlich niemand das Datenblatt?



Siehe Seite 36:
 "If the input buffer is enabled and the input signal is left floating
or have an analog signal level close to VCC/2, the input buffer will use 
excessive power."

Siehe auch: 
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc8349.pdf?source=cms

Wenn du extern nichts mehr machen kannst --> Pullups aktivieren! Da 
fließt dann kein Strom und der Eingang hat einen definierten Pegel.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Ultra_low_power
Gast #2248834
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Der Holger pups hier zwar gern und viel, wie mir auch schon aufgefallen 
ist, dennoch glaube ich, dass Du eher die Pubertät im Sinne hattest.

Und wegen der Anja - im Studium kannte ich eine (Informatik) 
Komillitonin mit dem Namen - ob's nun gerade jene ist, kann ich nicht 
sagen, die Anja nehm' ich dieser unseren Anja hier aber auf jeden Fall 
erst mal ab. Es soll ja auch Männer geben, die gut kochen können ...

(Keine Macht den Stereotypen - die haben schon zu viel !)

der_Nachbauer
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2248844
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holger schrieb im Beitrag #2248794:
> Die "Anja" nimmt dir sowieso keiner ab.
Warum, meinst du, lieber Holger, sollte es hier keine Anja geben?
Ich hatte sogar zwei "Petra"s im Semester...   :-o

> Was hat ein XMEGA mit Atmega8 zu tun?
Ein unbeschalteter Ausgang hat einen gut definierten Pegel und 
verbraucht keinen Strom. Das schlimmste, was passieren kann, ist ein 
Eingang, der sich auf Ub/2 festfährt (und das tut jeder hochohmige 
CMOS-Eingang). Denn UB/2 bei einem Eingang bedeutet, dass beide 
Eingangstreibertransistoren (ein wenig oder auch mehr) leiten und damit 
über einen (halben) Kurzschluss unnötig Strom verbraten wird.

> Wenn man keine Ahnung hat dann einfach Fresse halten.
Soso...
So ist das also.

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