Gast
#2263351
Hi, ich studiere derzeit im 2. Semester Wirtschaftsinformatik (Uni). Verhältnis von Informatik/Wirtschaftswissenschaften ca. 70/30. Ich frage mich, ob ich mit Wirtschaftswissenschaften besser fahre. Warum? - Java Kommilitonen ohne Programmiererfahrung sagen häufig, dass die Bearbeitung der Übungszettel auch ihnen sehr viel Zeit kostet und höhere Semester sprechen davon, dass der Programmierkurs für Anfänger extrem hart sei. Soweit okay, studieren heißt schließlich auch "sich bemühen". Die Übungszettel konnte ich alle lösen (mit teils sehr hohem Aufwand) und ich denke auch, dass ich die Klausur bestehen kann. Aber Herzblut kann ich für die Programmierung nicht aufbringen und ein guter Programmierer wäre ich mit Sicherheit nicht. Klar freue ich mich, wenn ich nach stundenlanger Übung endlich die Lösung für ein Problem gefunden habe, aber das kann es nicht allein sein. - Algorithmen und Datenstrukturen Quasi analog zu Java. Machbar? Ja. Leidenschaft/Interesse/private Auseinandersetzung mit dem Thema? Nein! - Diskrete Strukturen/LinA/(Analysis/Statistik) Für mich sicher schwer und aufwendig. Aber kein Kriterium für die Studienwahl. Muss überstanden werden. - Softwareprojekt z. B. "Einen Webshop ins Leben rufen" Interessiert mich nicht die Bohne ... :-/ - Wirtschaftsinformatik I + II Interessiert mich! IT-Strategien, Situationsanalysen, Outsourcing, SaS, ASP etc. - WiWi-Module ... interessieren mich ebenfalls. Zudem habe ich schulisch auch ökonomische Schwerpunkte gesetzt. Als Berufsbild wird uns meist etwas vorgehalten wie "Information Manager". Klingt interessant, auf strategischer Ebene (siehe WI I + WI II) mitgestalten zu koennen (im Idealfall). Aber auch hier müsste man technisch immer auf dem laufenden Bleiben und die Technik interessiert mich nicht so sehr. Man wäre natürlich an "IT" gebunden und ob ich das ein Berufsleben lang machen möchte, bezweifle ich immer mehr. Privat lese ich eher FAZ und Handelsblatt als Zeitschriften aus dem heise Verlag. Berufsaussichten: "WiWi" studiert jeder - ja das schreckt mich auch bisschen ab Wirtschaftsinformatiker mit "unserem" Profil werden laut Prof. extrem gesucht. Banken und auch immer mehr KMUs kommen als AG in Frage. Früher waren Information Manager eher was für Unternehmen mit > 250 Mitarbeitern. Heute soll dies anders aussehen und der Trend geht weiter in diese Richtung. So der Prof. ... --------- Nun frage ich mich: Soll ich das Studium durchstehen, um am Ende mit meinen Schwerpunkten Richtung Informationmanager abzuschließen? Oder sollte ich die Fachrichtung wechseln und WiWi studieren? (WI I + II und andere Module koennen angerechnet werden).