Strom verstärken

Gast #2263526
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Hallo,

Ich möchte mir mit Hilfe des LTC1257 eine variable Spannungsquelle 
bauen.

Zwischen 0-12V zu variieren ist kein Problem, dass unterstützt ja schon 
der IC. Aber ich möchte gerne 2A maximal am Ausgang haben und glaube 
dass der LTC damit überfordert ist ;).
Also habe ich nach einen OP gesucht, aber bin auf keine gestoßen, der 2A 
am Ausgang verkraftet.

Wisst ihr einen OPV, den man mit 2A und 12V Maximal belasten kann, oder 
könnt ihr mir erklären wie ich das sonst bauen kann?

MFG

Dr.K.Nickel
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2265173
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Dr. K. Nickel schrieb:
> Ich möchte mir ... eine variable Spannungsquelle bauen.
> ... oder könnt ihr mir erklären wie ich das sonst bauen kann?
Das ist nichts aussergewöhnliches. Jeder Audioverstärker kann das, nur 
mußt du die untere Grenzfrequenz auf 0 Hz absenken....  ;-)

Oder warum nimmst du nicht einfach einen "normalen" Opamp und hängst 
eine zusätzliche Endstufe hintendran?
http://www.ferromel.de/tronic_2502.htm
Gast #2265352
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Hi,
ich klink' mich mal hier ein.

Ich bin gerade dabei, nen China-Böller 
http://www.reichelt.de/Labornetzgeraete/EP-613/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=97831;GROUPID=5264;SID=12ThV4HH8AAAIAABrCCOw9a19e415279725308cfc23239c3a5674 
auf ne USB-Steuerung umzubauen. Um zu verstehen wo ich meine 
Gleichspannung (0..5V) einspeisen muß und wie das Ding funktioniert hab 
ich es bis aufs letzte Lötauge auseinandergenommen und nen Schaltplan 
gezeichnet. Kannst es dir mal ankucken.

Die Schaltung ist raffiniert: Der OP fungiert lediglich als 
(leistungsarme) regelbare Z-Diode, d.h. er läßt gewissermaßen nicht mehr 
Strom in die Darlington-Stufe (bestehend aus TIP31 + 2x 2n3055) 
reinfließen als notwendig ist. R7 stellt den Vorwiderstand der "Z-Diode" 
dar, diese leitet den überschüssigen Strom so nach Masse ab - genauso 
wie die parallelgeschaltete Strombegrenzung das macht. Als OP kann man 
hier jeden Brot- und Butter OP nehmen.

Der Leistungskreis ist der Verluste wegen zweigeteilt (0..15V und 
15..30V), die Umschaltung funktioniert mit nem Schmitt-Trigger. Für 
niedere Spanungen kann man die zweite Stufe weglassen.

Ich hab dem Biest ins Gehäuseoberteil noch nen Schlitz reingedremelt und 
n Schiebepoti mit 100mm Weglänge mit 1/10 des Wertes des Einstellpotis 
spendiert (in Reihe geschaltet), damit kann man nun schön feinfühlig die 
Ausgangsspannung, insbesondere im unteren Bereich, einstellen.
Netter Nebeneffekt: Das Netzteil kann mehr als der Hersteller angibt - 
40V anstatt 30V Ausgangsspannung; durch den hochohmigeren 
Gesamtwiderstand der einflußnehmenden Spannungspotis kann man die 
"Z-Spannung" weiter anheben, der Trafo liefert defaultmäßig genügend 
Spannung was der Hersteller vielleicht gar nicht wollte... um den Absatz 
seiner weiteren Produkte nicht zu beeinträchtigen...
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