Lithium-Ionen Akkus am Besten nicht ganz entladen und nicht ganz
vollladen.
Egal was du machst nach 3 Jahren, maximal nach 4 Jahren, ist der
Lithium-Akku hinüber und du musst einen neuen Akkuschrauber kaufen, weil
es dann höchstwahrscheinlich keinen Ersatzakku mehr gibt.
http://batteryuniversity.com/parttwo-34-german.htm> Batterien auf Lithiumbasis haben eine Lebenserwartung von 2 bis 3 Jahren.> Die Uhr beginnt zu ticken, sobald die Batterie die Fabrikation verlässt.
Ne ne ne esko, das gillt NICHT für die Bosch- und Hilti-Maschinen.
Bosch und Hilti Akkus können dauerhaft in den Ladegeräten gesteckt
bleiben, weil diese vollständig elektronisch überwacht werden.
Deswegen kosten die Teile auch ETWAS mehr als die Maden in China.
Grüße
Michelle
Michelle Konzack schrieb:> Ne ne ne esko, das gillt NICHT für die Bosch- und Hilti-Maschinen.
Lithium-Ionen-Akkus sind nach gut 3 Jahren hinüber, da kannst du machen
was du willst.
Und wenn du Zelle von 0% bis 100% voll ausnutzt, dann sinkt die
Lebensdauer.
Im übrigen werden Li-Ion-Akkus nicht überladen, sonst gehen sie in die
Luft. Das gilt auch für chinesische. D.h. Dort werden sie i.d.R. auch
richtig geladen.
Michelle Konzack schrieb:> Ne ne ne esko, das gillt NICHT für die Bosch- und Hilti-Maschinen.>> Bosch und Hilti Akkus können dauerhaft in den Ladegeräten gesteckt> bleiben, weil diese vollständig elektronisch überwacht werden.>> Deswegen kosten die Teile auch ETWAS mehr als die Maden in China.
Normalerweise werden diese Akkus, auch von Bosch und Hilti, auf
4,2V aufgeladen. Li-Akkus halten aber mit 4,1V, auf Kosten einer
etwas geringeren Kapazität, deutlich länger. Es ist allerdings,
ohne Manipulation an der Ladeelektronik, ziemlich schwierig,
diese 4,1V genau zu treffen...
Gruss
Harald
- Nicht komplett leer fahren
- Wenn doch, nachladen und nicht leer liegen lassen
- Temperatur "niedrige", d.h. < 40°C halten
- Wenn Temperatur doch zu hoch: Nicht laden
- Zwischenladungen schaden dem Akku überhaupt nicht. Man kann ohne
Nachteile 10k Zyklen mit 1% fahren
- Nach 5 Jahren ist der Akku offiziel tot. D.h. man ist unter 80% (70%?)
der Orginalkapazität. Wäre ja noch okay, nur steigt der Innenwiderstand
stark an, was sich je nach Anwendung stark bemerkbar macht.
> Akku "leer fahren"
sollte man bei LiIOn nie tun, sondern immer gleich wieder ins Ladegrät
stecken. Wenn sie voll sind, kann man sie problemlos abstecken (und das
Ladegerät wieder vom Schreibtisch räumen) und bis zum nächsten Einsatz
lagern, weil sie keine so hohe Selbstentladung haben.
> Ne ne ne esko, das gillt NICHT für die Bosch- und Hilti-Maschinen.> Bosch und Hilti Akkus können dauerhaft in den Ladegeräten gesteckt> bleiben, weil diese vollständig elektronisch überwacht werden.> Deswegen kosten die Teile auch ETWAS mehr als die Maden in China.
FUD.
Alle LiIOn Akkus werden exakt spannungsüberwacht geladen und können
daher
ewig am Ladegerät bleiben. Es macht keinen UNterschied, ob ein
europäischer Markenname draufgeschummelt wurde oder der chinesische
Originalhersteller.
Sorry aber irgendwie werde ich aus dieser Diskussionen nicht schlau. Ich
werde bei Gelegenheit den Freund von meinem Nachbar fragen er schafft
bei Bosch in der Elektronik Entwicklung. Ich sehe ihn aber nicht sehr
oft, deshalb stellte ich die Frage hier, weil das Gerät neu ist. Der
Schrauber hat wirklich enorm Power...
Er sagte , die Lade bzw. Kontrol Elektronik hier in DE entwickelt wird,
klar gebaut in Fernost. Die Akkus kommen definitiv von Panasonic.
MaWin schrieb:> FUD.
Nicht so ganz. (Wobei ich allerdings nicht weiß ob das für die genannten
Marken zutrifft)
> Alle LiIOn Akkus werden exakt spannungsüberwacht geladen
Für großzügige Werte von "exakt". Bei genauerer Betrachtung trennt sich
die Spreu vom Weizen. Das Multimeter hilft bei der Beurteilung.
> und können daher ewig am Ladegerät bleiben.
Für die sicherheitstechnische Betrachtung, ja.
Wenn man aber Wert auf Langlebigkeit des Akkus legt, nur in den
seltensten Fällen. Ein Akku ist halt kein Kondensator, und wenn die
angelegte Spannung dauern bei 4,2V/Zelle bleibt, ist der
Alterungsprozess beschleunigt. Dauerhaftes Verbleiben am Ladegerät ist
ausschließlich dann zu empfehlen, wenn selbiges nach der Vollladung die
Erhaltungsspannung reduziert. Solche Ladegeräte muß man schon mit der
Lupe suchen.
Also wenn ich zusammenfassen darf :
Akkuschrauber mit dem eingesteckten Akku im Keller lagern.
Arbeiten damit
Kurz aufladen ( Ladeanzeige beobachten )nicht zu 100% aufladen
Gerät in den Keller runter
Dauerladen verringert die Lebensdauer von ungefähr 5 Jahren auf ungefähr
3 Jahre. Dauerladen heißt für drei Jahre bei 4,2V bleiben.
Abgeschätzt von mir auf Basis von ein paar papern, US-Militär Guidelines
und Angaben von Akkuherstellern. Hängt natürlich alles von der
Luftfeuchte, Mondphase, meinen Rechenkenntnissen und dem konkreten
Akkutyp ab. Wer möchte kann dazu den flamethread und meinen Beitrag
darin suchen.
Bastler schrieb:> Kurz aufladen ( Ladeanzeige beobachten )nicht zu 100% aufladen
Nö, ruhig voll aufladen, kannst ihn auch ruhig zwei Tage dran lassen.
Das hat noch keinen (merkbaren) Effekt.
<persönliche Meinung>
Wenn leer oder fertig mit Arbeiten aufladen. In den Pausen auch ruhig
aufladen wenn man weiß, dass man noch etwas vor hat und auf das Gerät
angewiesen ist.
Immer schön Volllast fahren und nicht darüber nachdenken. Nur die
letzten 10% drin lassen und dann vielleicht nicht mehr bis zum
Stillstand quälen. Der Akku ist ein Verschleißteil. Einen Bohrer oder
ein Bit tausche ich auch irgendwann aus.
Ansonsten über die niedrige Selbstentladung und hohe Energiedichte
freuen.
</persönliche Meinung>
Anon Ymous schrieb:> - Nicht komplett leer fahren
Habe gerade mit jemanden von Bosch telefoniert...
Du kannst die Bosch LiPoly Akkus nicht kaputt ent/laden.
Die Elektronik läßt das nicht zu und verwendet nur 2.9-4,1V
anstatt 2,75-4,3V
Das muß gemacht werden, sonnst werden die Werktzeug-Akkus kein Jahr alt
> - Wenn doch, nachladen und nicht leer liegen lassen
Genau, die Akkus sollen NACH dem Benutzen vollständig aufgeladen
werden, bis die LED am Ladegerät ausgeht. Danach können sie ohne
probleme 12 Monate betriebslos gelagert werden.
Steht übrigends auch im Handbuch zum Gerät
> - Temperatur "niedrige", d.h. < 40°C halten
25°C Lagertemperatur nach Bosch/Hilti. Kellerraum ist akzeptabel
> - Wenn Temperatur doch zu hoch: Nicht laden
Die Akkus können nicht legladen werden, weil das Ladegerät dann
garnicht anfängt...
> - Zwischenladungen schaden dem Akku überhaupt nicht. Man kann ohne> Nachteile 10k Zyklen mit 1% fahren
Richtig...
> - Nach 5 Jahren ist der Akku offiziel tot. D.h. man ist unter 80% (70%?)> der Orginalkapazität. Wäre ja noch okay, nur steigt der Innenwiderstand> stark an, was sich je nach Anwendung stark bemerkbar macht.
Kommt auf die Qualität der LiPolys an...
Grüße
Michelle
MaWin schrieb:> sollte man bei LiIOn nie tun, sondern immer gleich wieder ins Ladegrät> stecken. Wenn sie voll sind, kann man sie problemlos abstecken (und das> Ladegerät wieder vom Schreibtisch räumen) und bis zum nächsten Einsatz> lagern, weil sie keine so hohe Selbstentladung haben.
Das ist falsch! Billige Made-In-China Ladegeräte arbeiten nicht
Präzise und laden bis 4,3V was dem Akkuauf dauer nicht gut bekommt!
LiPolys sollten alle 6-12 Monate nachgeladen werden...
Sagt Dir JEDER LiPoly Hersteller.
>> Ne ne ne esko, das gillt NICHT für die Bosch- und Hilti-Maschinen.>> Bosch und Hilti Akkus können dauerhaft in den Ladegeräten gesteckt>> bleiben, weil diese vollständig elektronisch überwacht werden.>> Deswegen kosten die Teile auch ETWAS mehr als die Maden in China.>> FUD.>> Alle LiIOn Akkus werden exakt spannungsüberwacht geladen und können> daher> ewig am Ladegerät bleiben.
Falsch, bei Made-In-China nicht zu empfehlen. Ich habe die Dinger
nachgemessen und die werden wirklich auf 4,3V gehalten und laden
ewig nach)
> Es macht keinen UNterschied, ob ein> europäischer Markenname draufgeschummelt wurde oder der chinesische> Originalhersteller.
Hahaha
Grüße
Michelle
Bastler schrieb:> Sorry aber irgendwie werde ich aus dieser Diskussionen nicht schlau. Ich> werde bei Gelegenheit den Freund von meinem Nachbar fragen er schafft> bei Bosch in der Elektronik Entwicklung.
Ich weis zwar nicht wen Du kennst, aber ich habe gerade mit jemanden
Telefoniert der ebenfals bei Bosch arbeitet
...
> Ich sehe ihn aber nicht sehr> oft, deshalb stellte ich die Frage hier, weil das Gerät neu ist. Der> Schrauber hat wirklich enorm Power...
Genau...
> Er sagte , die Lade bzw. Kontrol Elektronik hier in DE entwickelt wird,> klar gebaut in Fernost. Die Akkus kommen definitiv von Panasonic.
Hilti ebenfals... Der original 36V Akku meiner Hilti hat eigentlich die
doppelte Kapazität, aber sie wird nur zu 60% genutzt, um die Lebenszeit
zu erhähen
Grüße
Michelle
Michelle Konzack schrieb:> Du kannst die Bosch LiPoly Akkus nicht kaputt ent/laden.>> Die Elektronik läßt das nicht zu und verwendet nur 2.9-4,1V> anstatt 2,75-4,3V>> Das muß gemacht werden, sonnst werden die Werktzeug-Akkus kein Jahr alt
Vielleicht ist das etwas zu detailliert, aber hier der Hintergrund:
Wenn ein li-ion-Akku tiefentladen wird bilden sich Dendriten aus Kupfer,
also eine permanente Veränderung. Der Akku brennt dann beim nächsten
Laden ab.
Bei lithium-Mangan Akkus ist es sogar so, dass die Lagerung unter 3,6V
zu Kapazitätsverlust führt (siehe candlepowerforum, IMR-Zellen). Mangan
wird hinzugemischt, um den Akku hochstromfähig zu machen und die
Brandgefahr zu verringern. Der Bedarf ist in diesem Anwendungsfall
gegeben, aber ich habe keine Ahnung ob es tatsächlich gemacht wird.
Dazu braucht die Schutzschaltung auch noch etwas Strom. Für den IC sind
das zwar nur ~5µA, je nach Hersteller. Aber auf der Platine ist auch
noch etwas Dreck und zwei antiserielle Power-FETs. Die haben teilweise
überraschend hohe Leckströme, vor allem bei erhöhter Temperatur.
Die Schutzschaltungen schalten so spät wie möglich ab, d.h. kurz bevor
eine Schädigung eintritt. Dann ist auch keine Reserve mehr vorhanden.
Dieses Verhalten ist so gewollt.
Es spricht also nichts dagegen den Akku direkt wieder nach zu laden,
nach dem er vollständig entladen wurde und die Schutzschaltung
anspricht. Umgekehrt gibt es viele "wenn"s und "aber"s wenn man den
Akku, der kurz vorm Kollaps ist, lange herumliegen lässt.
Ohne die Schutzschaltung halten die Akkus übrigens nur einen Zyklus.
Quelle: Ich und ein selbstgebasteltes Pack aus liFePo4 Zellen :(
ich lagere meinen Acer Laptop - Akku bei 60-70% im Kühlschrank (ca.
5-10°)
ob Temperatur zu niedrig ist-weiss ich ned. Neulich hat mir der
Batterie- Tacho im Laptop 5 Std. Rest- Betriebsdauer angezeigt.(der Akku
wurde vorher auf Raumtemperatur gebracht)
> Das ist falsch! Billige Made-In-China Ladegeräte arbeiten nicht> Präzise und laden bis 4,3V was dem Akkuauf dauer nicht gut bekommt!
Bei modernen LiIon passt das sehr gut, die haben bei 4.3V 100% ihrer
Kapazität (ältere gingen nur bis 4.2V) und Chinesen bauen meist das
modernste ein.
> Falsch, bei Made-In-China nicht zu empfehlen. Ich habe die Dinger> nachgemessen und die werden wirklich auf 4,3V gehalten und laden> ewig nach)
Bullshit. Natürlich laden sie bis zur Ladeschlusspannung 4.3V. Aber
"ewig nachladen" hiesse ja ewig relevant viel weiteren Strom in den Akku
zu schicken, dann müsste die Spannung aber über 4.3V steigen. Tat sie
aber nicht, woran du erkenst, daß sie offenabr den Strom so weit
zurückgenommen haben, daß e snur den Selbstentladestrom ausgleicht.
Genau das soll ein LiIon Lader tun (und tut auch jeder, auch der von
Bosch).
Lass dein FUD.
Ramsch gibt es auch aus China, aber ebenso aus Europa.
Normale Produkte haben "den Stand der Technik" und der ist in China
derselbe wie hier.
Lithium-Akkus sollten bei längerer Lagerung ca. 1/3 geladen sein.
Lithium Akkus werden bis zu einer Kapaziät von 90% mit konstantem Strom
geladen, der der Kapazität entpricht (1C). Ist dieser 90% Spannungswert
(4,10 V/Zelle bei LiIon) erreicht, schaltet das Ladegerät auf
Konstantspannungsladung mit immer kleiner werdenden Stömen um und lädt
auf 100 % (4,20 V/Zelle).
Billige Lader verzichten auf die letzte Phase, welche die Akkus zwar
nicht zu 100% auffüllen, aber gut für die Lebensdauer sind und den Lader
einfach machen.
Eine Überladung ist zu vermeiden und führt zu Ausfall, wenn nicht sogar
zum Brand und zur Explosion.
Ein Entladen unter die Entladeschlußspannung führt auch zur Zerstörung
des Akkus. In den meisten Akkus ist eine Teifentladeschutzschaltung
(3V/Zelle) fest intergriert. Auch müssen mehrere parallel oder seriell
verschaltete Zellen eine Spannungsgleichheit auf +- 0,05 V genau
besitzen. Das übernehmen Equalizerschaltungen, oder es wird jede Zelle
einzeln geladen.
LiIon- Zellen halten wesentlich länger als NiCd ode NiMH. Meine Lithium
Ionen Zelle im Laptop hält bereits 6 Jahre, meine LithiumPolymer-Akkus
halten mittlerweile über 7 Jahre.
MaWin schrieb:> Tat sie> aber nicht, woran du erkenst, daß sie offenabr den Strom so weit> zurückgenommen haben, daß e snur den Selbstentladestrom ausgleicht.> Genau das soll ein LiIon Lader tun (und tut auch jeder, auch der von> Bosch).
Ich bin überrascht. Von Dir hätte ich nicht erwartet, daß Du Akkus nicht
verstanden hast.
Wenn man Akkus auf Ladeschlußspannung hält, wird selbstverständlich
nicht nur die Selbstentladung ausgeglichen, es fließt mehr als der dazu
benötigte Strom. Schließlich ist ein Akku kein Kondensator.
> Wenn man Akkus auf Ladeschlußspannung hält, wird selbstverständlich> nicht nur die Selbstentladung ausgeglichen, es fließt mehr als der dazu> benötigte Strom. Schließlich ist ein Akku kein Kondensator.
Au weia, Hirn haben deine Eltern dir nicht mitgegeben ?
Wohin sollte denn der Strom, der deiner Meinung nach über den
Selbstentladestrom hinaus geht, sonst hingehen, wenn die Akkuspannung
konstant bleibt ?
MaWin schrieb:> Au weia, Hirn haben deine Eltern dir nicht mitgegeben ?
Wenn die Argumente ausgehen muß man persönlich werden; herzliches
Beileid.
Dabei würde ein wenig beobachten und messen schon Klarheit verschaffen.
Ein Akku ist halt noch immer kein Kondensator.
Abgesehen vom Tonfall bin ich MaWins Meinung.
Wer es nicht glaubt kann sich das ganze ja ausprobieren. 4,2V auf eine
li-ion Zelle. Das ganze über Temperatur und Zeit konstant halten
(wichtig!). Spannungsabfall über einen Shunt messen, der wird mit der
Zeit gegen 0 gehen. Der Strom beträgt tatsächlich nur einstellige µA für
die Selbstentladung.
Micha H. schrieb:> Wenn man Akkus auf Ladeschlußspannung hält, wird selbstverständlich> nicht nur die Selbstentladung ausgeglichen, es fließt mehr als der dazu> benötigte Strom. Schließlich ist ein Akku kein Kondensator.
Diese Aussage ist also falsch. Einfach ausprobieren.
Ist schon gut, Manfred.
Du bist ein heller Kopf und hast jede Menge Ahnung von vielen Dingen,
aber in manchen Dingen hältst Du so verbissen und engstirnig an falschen
"Wahrheiten" fest, daß man sich wirklich nur wundern kann, welchen Grund
es dafür geben mag.
Ich fange jetzt nicht an zu erklären, warum ein chemischer Prozess unter
ständigem äußerem Druck (== Ladeendspannung) zum Abbau der
Prozesspartner beiträgt.
Auch nicht den Blick über den Tellerrand zu anderen Akkutechnologien, wo
dieser Prozess sogar für den Laien offensichtlich ist.
Auch nicht den Blick zu Geräten, wo das Verbleiben an Ladeschlußspannung
"üblich" ist und der Anwender selbst direkt erfährt, wie schnell das die
Lebensdauer reduziert.
Du kannst Deine heilige Meinung gerne weiter behalten und jeden mit
Kraftausdrücken bewerfen, der nicht Deine Gefolgschaft antritt.
Technische Realitäten lassen sich halt trotzdem nicht durch markiges
Auftreten verbiegen.
Information mit eindeutigen Aussagen dazu findet sich im Netz,
schließlich ist das nicht meine "Erfindung", sondern Fremdinformation,
gepaart mit eigener Beobachtung und Messung.
> Ich fange jetzt nicht an zu erklären
Wie solltest auch, es würde jeder deinen Humbug erkennen und
auseinandernehmen können.
Die Chemie eines Akkus ist genau derselben Situation ausgesetzt, ob nun
der Akku auf 4.2V aufgeladen ist, oder von aussen 4.2V anliegen. Nur bei
letzterem wird er nicht entladen, daher nennt man es Erhaltungsladung,
und es fliesst genau de Strom, mit dem sich sonst den Akku selbst
entladen würde.
> Technische Realitäten lassen sich halt trotzdem nicht durch> markiges Auftreten verbiegen.
Richtig, die technische Realität war schon vorher so wie ich sie
beschrieb.
Sie lässt dich vor allem nicht durch deine abstrusen Behauptungen
verändern.
> überleg mal wie sich die Akkuspannung verhält wenn nur der> Selbstentladestrom fließt
Was gibt's da zu überlegen,
hängt der Akku nicht am Ladegerät, entlädt er sich durch den
Selbstentladestrom, die Spannung sinkt langsam,
hängt er vollgeladen am Ladegerät gleicht der hineinfliessende Strom
EXAKT den Selbstentladestrom aus, denn die Spannung bleibt konstant, man
nennt es Erhaltungsladung,
würde man nämlich mehr hineinschicken, würde die Spanung steigen und der
Akku ginge durch Überladung kaputt.
Dieser Strom ist aber sehr stark von der Spannung abhängig. Der typische
angegebene Selbstentladestrom ist deswegen nicht gleich dem
Erhaltungsladestrom bei 4,2V oder mehr.
ralf schrieb:> Der typische> angegebene Selbstentladestrom ist deswegen nicht gleich dem> Erhaltungsladestrom bei 4,2V oder mehr.
Eigentlich schon, denn das fließen eines Stromes bedingt einer
Spannungsdifferenz. Wozu sollte man also einen Strom erzwingen der höher
als die Selbstentladung ist?
> Der typische angegebene Selbstentladestrom ist deswegen nicht> gleich dem Erhaltungsladestrom bei 4,2V oder mehr.
Ist er nicht.
Interessiert aber auch nicht.
Denn es wird nicht der nach Datenblatt TYPISCHE Selbstentladestrom
ausgeglichen, sondern exakt der AKTUELLE.
Alexander Schmidt schrieb:> Nennt doch mal ein paar Quellen oder Unterlagen, die eure Aussagen> bestätigen. Dann kann die Diskussion wieder auf ein fachliches Niveau> kommen.
Ein Bild mit 0,0A ist wenig aussagekräftig, deswegen mache ich keines :)
Es kann aber wirklich jeder zu Hause ganz einfach nachprüfen, welcher
Strom nach ~2 Tagen bei 4,2V noch fließt.
Mit 10s googlen habe ich nur das gefunden:
http://www.societyofrobots.com/robotforum/index.php?topic=13150.0
Man sieht sehr schön, wie der Strom sich immer näher an die 0
anschmiegt. Am Ende wird nur noch die Selbstentladung ausgeglichen.
ralf schrieb:> Dieser Strom ist aber sehr stark von der Spannung abhängig. Der typische> angegebene Selbstentladestrom ist deswegen nicht gleich dem> Erhaltungsladestrom bei 4,2V oder mehr.
Ja, stimmt. Nur welchen Einfluß hat das?
Bei einem typischen Handyakku ist die Selbstentladung in der
Größenordnung 1µA. Selbst bei einer Erhöhung um den Faktor 10 bei 4,2V
wären es nur U*I = 4,2V * 10µA = 42µW.
Ich verstehe den Einwand nicht.
Wer glaubt, dass die Selbstentladung so riesig ist, kann seinen Akku
frisch aus dem Ladegerät in die Ecke legen und ein halbes Jahr warten.
Dann messen. Die Spannung wird typischerweise irgendwo bei 4,1V sein.
Den größten Teil davon frisst die Schutzschaltung.
Ganz allgemein: Warum werden li-ion Akkus in diesem Forum so
mystifiziert? Jeder hat eine Meinung dazu. Je komplizierter, destso
besser, das genaue Gegenteil von Occam's razor. 99% der dabei
entstehenden Ideen kann man mit einfachen Beobachtungen oder Logik
ausschließen. Warum dieser Fanatismus?