Max schrieb:
> weiß vielleicht jemand bei Kicad eine Möglichkeit die Ausbrüche bei der
> Pastenschablone um z.B 10% kleiner auszugeben als die PADs?
Hallo,
ich könnte das bei meinem System, lass es aber ausser in Sonderfällen
bleiben. Stattdessen schreibe ich einen Vermerk in die begleitende
Lieferschein-Datei, dass alle Ausgaben wie Lötstoppmaske und
Pastendrucke Nennmasse haben und der jeweilige Anwender selbst Zu- und
Abschläge zu den Massangaben verrechnen soll. Der LP-Hersteller weiss am
besten, mit welcher Toleranz er seine LSM aufbringt, ebenso weiss der
Bestücker (und nur dieser) wie der Pastendruck optimal auszuführen ist.
Mit der üblichen CAM-Software geht das auch auf Knopfdruck.
Für den hersteller ist das wahrscheinlich weniger Arbeit als wenn er von
20 Bestellern Daten mit 20 verschiedenen Unter/Übermassen kriegt, die er
für die Fertigung erst vereinheitlichen muss. Und ein Kunde von mir, der
3 LP-Hersteller beschäftigt, muss dann nicht 3 LSM-Dateien führen und
darauf achten, jedem Hersteller die passende zu senden.
Hinzu kommt noch, dass die Hersteller zumindest in kritischen Fällen
noch eigene Veränderungen durchführen, z.B. einen Zuschlag im
mil-Bereich zum Ausgleich der Unterätzung.
Gruss Reinhard
Ich habe noch nie eine Rückmeldung erhalten, dass ich das anders machen
sollte.
Gruss Reinhard
PS ich gebe auch die Bohrdurchmesser als Nennmass an, natürlich bohrt
der Hersteller grösser. Das Wichtigste dabei ist Kommunikation.