Entstörung Stromleitung mit Klappferriten?

Gast #2267566
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Die Wirkung beträgt meist wenige dB, oft ist es die letzte Chance kurz 
vor der Serieneinführung die EMV-Grenzwerte gerade noch zu 
unterschreiten.

Wie bei anderen Spannungsteilern auch hängt die Dämpfung von der 
Impedanz der Störsenke ab. Wenn das Ferrit z.B. eine Impedanz von 100 
Ohm bei 100MHz hat, und die Gleichtaktimpedanz der Senke bei dieser 
Freqenz nur wenige Ohm beträgt, dann ist die Wirkung sehr gut.
Der Netzanschluss hat aber meist eine Gleichtaktimpedanz zwischen ca. 
100 Ohm bis einigen kOhm. Entsprechend gering ist dann die Wirkung.
Gast #2267596
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dudap schrieb:
> wiki -> Wirksam ab 50Mhz? Reichlich hoch, oder?
Ja. Ich hab vor Jahren mit so einem Teil bei meinen Billig-PC-Aktivboxen 
den Empfang von KW-Sendern am Abend wirksam unterdrücken können. Die 
liegen bekanntlich unter 30MHz.

Wirksamkeit ist auch eine Frage der Quell- und Senkenimpedanz.
Bei Würth Elektronik gibt es welche, die ab 300kHz spezifiziert sind, 
andere gehen deutlich über 1GHz hinaus. Und, es ist die Frage, bei 
welchem Z ist die untere Grenze definiert, bei 1Ω, 10Ω oder 100Ω?
Außerdem kann man auch mehr als eine Windung durch den Ferrit führen und 
dann geht die Impedanz bei gegebener Frequenz deutlich hoch bzw sinkt 
die untere Grenzfrequenz. Aber auch der Abfall bei hohen Frequenzen 
verschiebt sich nach unten.

Hier sind Datenblätter mit Kurven zu finden:
http://katalog.we-online.de/kataloge/eisos/index.php?language=xx&vw=Ferrite_fuer_Kabelkonfektion

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