pedde schrieb:
> ich wollte mal fragen wie ich vorgehe wenn ich einen Betrag eines
> Reflektionsfaktors habe und diesen um sagen wir mal 0,1 normierte
> wellenlänge nach hinten (vom generator weg) schiebe. dann muss ich doch
> in der Impedanzebene den Pfeil des Reflektionsfaktors nach von 1 nach
> rechts machen und anschließend diesen nach links um 0,1 drehen, oder?
> Und bei der Impedanzebene ists genau so, nur dass der Pfeil von 1 nach
> rechts auf der Realteillinie verläuft.
>
> ist das richtig was ich hier geschrieben hab?
Es ist zumindest ein bisschen wirr, was du da geschrieben hast.
Ich weiß nicht, was du mit "Pfeil von 1 nach rechts" meinst. Dein
nächster Satz "bei der Impedanzebene ists genau so, nur dass der Pfeil
von 1 nach rechts auf der Realteillinie verläuft" ist nochmal genau das
Gleiche, wie der Satz vorher.
Jedenfalls musst du als Startpunkt nicht einfach irgendeinen "Pfeil nach
rechts" machen, sondern der Pfeil muss schon die Impedanz
repräsentieren, bei der du startest. Die ist nicht unbedingt rein reell.
Und der Pfeil beginnt im Mittelpunkt des Diagramms, dort ist der
Ursprung, also Reflexionsfaktor 0 (vielleicht meinst du das mit "1",
weil dieser Punkt der normierten Impedanz 1 entspricht).
Wenn du dich nun von Abschluss weg (zum Generator hin) bewegst, dreht
der Reflexionsfaktor mit exp(-j2\beta l), also im Uhrzeigersinn. Die
Drehrichtung zum Abschluss hin (vom Generator weg) ist dann entsprechend
gegen den Uhrzeigersinn.