NC Pins von Bauteilen auf Masse?

Gast #2276006
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Also ich habe das Datenblatt gelesen.
Bei dem einen Bauteil steht N.C. ohne weitere Angaben.
Bei den anderen steht N.C. und im Text "Do not connect"

Bei N.C. ohne weitere Angaben könnte man davon ausgehen, dass es einfach 
nur ein unbeschalteter Pin ist, den man dann auf Masse legen könnte.
#2276021
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Elektronics schrieb:
> Bei N.C. ohne weitere Angaben könnte man davon ausgehen, dass es einfach
> nur ein unbeschalteter Pin ist, den man dann auf Masse legen könnte.

könnte man so annehmen aber ganz sicher wäre ich nicht immer.
wenn du mal zwei Bespiele von datenblättern nennen würdest. könnte
man ja ins Detail gehen.
Oft gibt es in Datenblättern ja auch eine Art 
"Innenbeschaltungsdiagramm"
Das könnte Aufschluss geben.

In den meisten Fällen sollte es aber vollkommen Wurst sein,
ob du diese Pins nun offen lässt oder einen alten Hering dran hängst.

K.
Gast #2276025
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Im anderen Fall konnen es aber auch Pins sein, die für interne Test 
zwecke benutzt werden und dementsprechend Signale anliegen...deshalb 
wurde ich im Zweifelsfall eher nichts anschliesen...do not connect eben 
;-)
Gast #2276073
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>Im konkreten Fall geht es um einen MOC 3021
>http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/motorola...
>
>Ein Pin ist auf N.C, der andere auf N.C - Substrate - Do not Connect.

Die "Typical Application Circuit" läßt sie unbeschaltet. Dann solltest 
du das auch tun.

Je mehr du anschließt, um so größer wird die unerwünschte Streukapazität 
zwischen den beiden Seiten. Das berifft auch die Lötpads. Nicht größer 
machen als unbedingt nötig...
Gast #2276136
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Hmm ok.
Und wie sieht es mit einer PE Schutzbahn zwischen beiden Seiten aus?
Um im Falle eines Spannungsüberschlag diesen einzufangen.
Kann man sowas machen oder setzt man die Optokoppler auf ein komplett 
freies Feld?
In dem Fall würden die OK komplett ohne Massenähe da sitzen.

Ich habe momentan zwar nur 24V und LKW Lampen, aber wenn ich die 
Versuchsphase beendet habe, soll es Lastseitig irgendwann mal mit 230V 
laufen.
Die Steuerspannung wird bei 24V bleiben, da ich die Installations-Taster 
mit LEDs beleuchten will und nicht überall noch ein Kondensatornetzteil 
ranhängen will.
Gast #2276186
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>Und wie sieht es mit einer PE Schutzbahn zwischen beiden Seiten aus?
>Um im Falle eines Spannungsüberschlag diesen einzufangen.

Entwder du isolierst oder du erdest. Optos werden üblicherweise zum 
isolieren verwendet und da verwendet man so große Abstände zwischen 
beiden Seiten (Kriechstrecke!) wie möglich. Irgendwelche Leiterbahnen 
dazwischen würden nur alles ruinieren.

>In dem Fall würden die OK komplett ohne Massenähe da sitzen.

Ja, wenn du damit meinst, daß sie nicht in eine Massefläche eingebettet 
sind.

Gleichwohl gibt es geschirmte Optos, die beiden Seiten durch einen 
internen Schirm trennen, der üblicherweise mit der Masse des Empfängers 
verbunden ist. Dadurch werden Störspannungen zwischen beiden Seiten zur 
Masse abgeleitet, bevor sie das Schaltelement des Empfängers erreichen 
können. Dadurch erreicht man besondere Störunterdrückungen:

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/hp/HCPL-0530.pdf
#2276209
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Mein lieber Autor: Elektronics (Gast),
da sieht man es doch wieder, wie eine unpräzise Fragestellung
zu schwammigen Antworten führt.
Eine etwas konkretere Frage aber den Nebel des Stocherns wegpusten kann.
In Concreto:

Bei nem MOC, wie du ihn hast , geht es doch um maximalen Abstand
der HV Teile zu den LV Teilen....  also maximale Trennung.
Nun musst du dir nur noch (was für ein Wort) Versinnbildlichen,
dass im inneren des IC die Abstände der einzelnen PINs ja viel geringer
sind als von aussen zu sehen.
Zudem kannst du dir die Faustregel > 1000V DC kann in Luft 1mm springen 
<
vorstellen.

Ich würde da also keine Experimente machen sondern den Pin einfach
abknipsen.
Zudem hilft, um die Trennung zu verbessern auch eine kleine Trennscheibe
auf nem Dremel , um zwischen RE un LI deutlich zu trennen.


Gruss Klaus
Gast #2276215
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Interessant, aber eine Schirmung brauche ich glaube ich nicht.

Mit einer PE / Masse Schutzbahn zwischen dne Seiten wirds eventuell auch 
zu knapp mit den Schutzabständen.
Der OK sitzt ja Ausgangsseitig auf dem heißen Leiter.
Auf der 5V Seite sitzt er zwischen 5V und Controller.
Wenn da was durchschlägt, ist natürlich alles schrott.
Daher kam die Idee, zusätzlich noch eine geerdete Masse zu verlegen (und 
evtl den NC Pin anzuschließen), die dann als Überschlagsfänger dienen 
sollte.

Von der Steuerseite könnte theoretisch auch was durchschlagen, aber da 
ist eh nur 24V AC drauf, sofern ich nicht doch auf die Idee kommen 
sollte, und 230V Tasterspannung zu verwenden.
Es sind ja normale Installationstaster.
Bei 230V müsste ich nur an jeden Port eine kapazitive Strombegrenzung 
anbringen. Mit einem normalen Widerstand würde es verlustleistungsmäßig 
schon sehr knapp werden.
Und für die LED Beleuchtung im Taster müsste ich ebenfalls ein 
Kondensatornetzteil aufbauen oder das LED Modul vom Schalter-Hersteller 
kaufen.
#2277422
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>> Denk nochmal nach.

Ich habe nun lange nachgedacht.
Zudem bin ja nicht lernresistent.

Mir fällt also ein:
Es gibt den "Popcorn Effekt" bei modernen SMD Bauteilen.
Dieser soll darauf beruhen, dass die Gehäuse Wasser ziehen können.
Wenn ich euch so denken höre , gehe ich also davon aus,
dass dieses Verhalten von IC Gehäusen erst bei SMD Bausteinen
extra eingebaut wurde.

.. und dass die Bauteile keine Luft enthalten wäre mir komplett neu.
Werden die denn im Vakuum oder unter Schutzgas in die Gehäuse verbracht 
?

k.

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