Gast
#2275990
Hi. Wenn im Datenblatt die NC Pins nicht als "Do not connect" oder so gekennzeichnet sind, darf oder soll man sie auf Masse legen? Oder sollte man sie besser unbeschaltet lassen?
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NC Pins von Bauteilen auf Masse?
Gast
#2275990
Hi. Wenn im Datenblatt die NC Pins nicht als "Do not connect" oder so gekennzeichnet sind, darf oder soll man sie auf Masse legen? Oder sollte man sie besser unbeschaltet lassen? "Do not connect" heisst "nicht anschliessen !" oder manchmal "es ist intern nicht angeschlossen. Im Fall 2 kannst du es aus Layougründen auf masse legen und es stört nix. Im Fall 1 kann es kontraproduktiv sein. Also: konsultiere das Datenblatt. Klaus
Gast
#2276006
Also ich habe das Datenblatt gelesen. Bei dem einen Bauteil steht N.C. ohne weitere Angaben. Bei den anderen steht N.C. und im Text "Do not connect" Bei N.C. ohne weitere Angaben könnte man davon ausgehen, dass es einfach nur ein unbeschalteter Pin ist, den man dann auf Masse legen könnte. Elektronics schrieb: > Bei N.C. ohne weitere Angaben könnte man davon ausgehen, dass es einfach > nur ein unbeschalteter Pin ist, den man dann auf Masse legen könnte. könnte man so annehmen aber ganz sicher wäre ich nicht immer. wenn du mal zwei Bespiele von datenblättern nennen würdest. könnte man ja ins Detail gehen. Oft gibt es in Datenblättern ja auch eine Art "Innenbeschaltungsdiagramm" Das könnte Aufschluss geben. In den meisten Fällen sollte es aber vollkommen Wurst sein, ob du diese Pins nun offen lässt oder einen alten Hering dran hängst. K.
Gast
#2276025
Im anderen Fall konnen es aber auch Pins sein, die für interne Test zwecke benutzt werden und dementsprechend Signale anliegen...deshalb wurde ich im Zweifelsfall eher nichts anschliesen...do not connect eben ;-) N.C. heißt Finger weg. Man muß nicht alles und jedes, was nicht braucht oder nicht versteht, an Masse legen!
Gast
#2276045
Im konkreten Fall geht es um einen MOC 3021 http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/motorola/MOC3021.pdf Ein Pin ist auf N.C, der andere auf N.C - Substrate - Do not Connect. Für die Eingänge habe ich noch CNY71, da sind ebenfalls N.C. Pins dran, aber ohne weitere Angaben.
Gast
#2276047
Bei einseitigen Layouts kann beides die jeweils unguenstigere Variante sein :)
Gast
#2276052
Ich nutze die Dinger um von 24V AC Steuerspannung auf TTL hin und her zu wandeln für die Lichtsteuerung.
Gast
#2276073
>Im konkreten Fall geht es um einen MOC 3021 >http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/motorola... > >Ein Pin ist auf N.C, der andere auf N.C - Substrate - Do not Connect. Die "Typical Application Circuit" läßt sie unbeschaltet. Dann solltest du das auch tun. Je mehr du anschließt, um so größer wird die unerwünschte Streukapazität zwischen den beiden Seiten. Das berifft auch die Lötpads. Nicht größer machen als unbedingt nötig...
Gast
#2276136
Hmm ok. Und wie sieht es mit einer PE Schutzbahn zwischen beiden Seiten aus? Um im Falle eines Spannungsüberschlag diesen einzufangen. Kann man sowas machen oder setzt man die Optokoppler auf ein komplett freies Feld? In dem Fall würden die OK komplett ohne Massenähe da sitzen. Ich habe momentan zwar nur 24V und LKW Lampen, aber wenn ich die Versuchsphase beendet habe, soll es Lastseitig irgendwann mal mit 230V laufen. Die Steuerspannung wird bei 24V bleiben, da ich die Installations-Taster mit LEDs beleuchten will und nicht überall noch ein Kondensatornetzteil ranhängen will.
Gast
#2276186
>Und wie sieht es mit einer PE Schutzbahn zwischen beiden Seiten aus? >Um im Falle eines Spannungsüberschlag diesen einzufangen. Entwder du isolierst oder du erdest. Optos werden üblicherweise zum isolieren verwendet und da verwendet man so große Abstände zwischen beiden Seiten (Kriechstrecke!) wie möglich. Irgendwelche Leiterbahnen dazwischen würden nur alles ruinieren. >In dem Fall würden die OK komplett ohne Massenähe da sitzen. Ja, wenn du damit meinst, daß sie nicht in eine Massefläche eingebettet sind. Gleichwohl gibt es geschirmte Optos, die beiden Seiten durch einen internen Schirm trennen, der üblicherweise mit der Masse des Empfängers verbunden ist. Dadurch werden Störspannungen zwischen beiden Seiten zur Masse abgeleitet, bevor sie das Schaltelement des Empfängers erreichen können. Dadurch erreicht man besondere Störunterdrückungen: http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/hp/HCPL-0530.pdf Mein lieber Autor: Elektronics (Gast), da sieht man es doch wieder, wie eine unpräzise Fragestellung zu schwammigen Antworten führt. Eine etwas konkretere Frage aber den Nebel des Stocherns wegpusten kann. In Concreto: Bei nem MOC, wie du ihn hast , geht es doch um maximalen Abstand der HV Teile zu den LV Teilen.... also maximale Trennung. Nun musst du dir nur noch (was für ein Wort) Versinnbildlichen, dass im inneren des IC die Abstände der einzelnen PINs ja viel geringer sind als von aussen zu sehen. Zudem kannst du dir die Faustregel > 1000V DC kann in Luft 1mm springen < vorstellen. Ich würde da also keine Experimente machen sondern den Pin einfach abknipsen. Zudem hilft, um die Trennung zu verbessern auch eine kleine Trennscheibe auf nem Dremel , um zwischen RE un LI deutlich zu trennen. Gruss Klaus
Gast
#2276213
Klaus De lisson schrieb: > dass im inneren des IC die Abstände der einzelnen PINs ja viel geringer > sind als von aussen zu sehen. > Zudem kannst du dir die Faustregel > 1000V DC kann in Luft 1mm springen Im IC hat man aber auch keine Luft.
Gast
#2276215
Interessant, aber eine Schirmung brauche ich glaube ich nicht. Mit einer PE / Masse Schutzbahn zwischen dne Seiten wirds eventuell auch zu knapp mit den Schutzabständen. Der OK sitzt ja Ausgangsseitig auf dem heißen Leiter. Auf der 5V Seite sitzt er zwischen 5V und Controller. Wenn da was durchschlägt, ist natürlich alles schrott. Daher kam die Idee, zusätzlich noch eine geerdete Masse zu verlegen (und evtl den NC Pin anzuschließen), die dann als Überschlagsfänger dienen sollte. Von der Steuerseite könnte theoretisch auch was durchschlagen, aber da ist eh nur 24V AC drauf, sofern ich nicht doch auf die Idee kommen sollte, und 230V Tasterspannung zu verwenden. Es sind ja normale Installationstaster. Bei 230V müsste ich nur an jeden Port eine kapazitive Strombegrenzung anbringen. Mit einem normalen Widerstand würde es verlustleistungsmäßig schon sehr knapp werden. Und für die LED Beleuchtung im Taster müsste ich ebenfalls ein Kondensatornetzteil aufbauen oder das LED Modul vom Schalter-Hersteller kaufen.
Gast
#2276219
Klaus De lisson schrieb: > Zudem hilft, um die Trennung zu verbessern auch eine kleine Trennscheibe > auf nem Dremel , um zwischen RE un LI deutlich zu trennen. Einen Schlitz zwischen den Seiten fräsen ist eine gute Idee. Habe ich in kommerziellen Produkten auch schon gesehen. Stefan L. schrieb: > Klaus De lisson schrieb: >> dass im inneren des IC die Abstände der einzelnen PINs ja viel geringer >> sind als von aussen zu sehen. >> Zudem kannst du dir die Faustregel > 1000V DC kann in Luft 1mm springen > > Im IC hat man aber auch keine Luft. Nee .. nur ein bisserl, zudem jibbet auch noch Feuchtigkeit. Denk nochmal nach. Klaus
Gast
#2276352
"Im IC hat man aber auch keine Luft" Und dann meint irgendwann jemand etwas gutes zu tun indem er die hochwertige Keramikversion des ICs einbaut :)
Gast
#2276483
Klaus De lisson schrieb: > Nee .. nur ein bisserl, > zudem jibbet auch noch Feuchtigkeit. > Denk nochmal nach. Mit Luft und Feuchtigkeit würde ein Optokoppler (zumindest für Netzanwendungen) nicht funktionieren, da er niemals die Luft- und Kriechstrecken einhalten könnte. Denk nochmal nach. >> Denk nochmal nach.
Ich habe nun lange nachgedacht.
Zudem bin ja nicht lernresistent.
Mir fällt also ein:
Es gibt den "Popcorn Effekt" bei modernen SMD Bauteilen.
Dieser soll darauf beruhen, dass die Gehäuse Wasser ziehen können.
Wenn ich euch so denken höre , gehe ich also davon aus,
dass dieses Verhalten von IC Gehäusen erst bei SMD Bausteinen
extra eingebaut wurde.
.. und dass die Bauteile keine Luft enthalten wäre mir komplett neu.
Werden die denn im Vakuum oder unter Schutzgas in die Gehäuse verbracht
?
k.
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