STK500 zerschossen?

Gast #2282257
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Hallo, ich habe an meinem STK500 (an zwei unterschiedlichen 12V 
Netzteilen) 'gespielt'.
Dabei ist wohl eins der Netzteile hops gegangen (keine Ausgangsspannung 
mehr). Jetzt blinkt die PowerLED und die VoltageLED kurz auf und geht 
wieder aus. Nach einer kurzen Pause wieder von Vorn. Was ist da kaputt 
gegangen? Kann man da was machen?
Gast #2282301
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Im Heft steht 10-15V. Meiner Meinung nach müssten 12V ziemlich 
dazwischen liegen. Beim Netzteiltod waren die 78M05's so warm, dass man 
es riechen konnte, und die angeschlossene Hardware (ATMEGA1281 und 
DOGM132) hat nichtmehr das gemacht, was sie sollte (also man hat das nur 
am Display gesehen). Wie kann ich messen ob die 78M05 kaputt sind? Mit 
nem Multimeter kann ich, denke ich, umgehen.
Gast #2282316
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Ok, ich hab schon ein Weilchen nicht mehr in die Anleitung geschaut.. Da 
ich ganz gern mal einen Registerinhalt o.Ä. per Led-Port ausgebe, ist 
bei mir die Stromaufnahme meist nicht unbedingt die geringste. Bei 12V 
Eingangsspannung werden mir die Spannungsregler unangenehm warm. Daher 
verwende ich meist 9V Eingangsspannung. Funktioniert auch.

Da der OP noch externe Hardware (Display, evtl. mit 
Hintergrundbeleuchtung??) angeschlossen hat, tippe ich eigentlich auf 
Überhitzung der Spannungsregler und deswegen Abschalten. Da ich gerade 
kein STK500 greifbar habe: Welcher Typ Spannungsregler war da drauf?

Grüße
Christian
Gast #2282431
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Also, was macht die im Ernstfall? Wenn die das Board vor dem 
Spannungstod schützt, werde ich die testweise (morgen) auslöten. Die 
scheint auch das Teil zu sein, welches da elektronische Gerüche von sich 
gegeben hat. Zumindest sind die Pads dunkel geworden. Womit kann ich die 
ersetzen? (sollte beim großen C zu haben sein). Ich habe eben im 
Schaltplan und auf dem Board nachgeschaut, sonst keine Hitzespuren.
#2282552
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Das STK500 ist sehr robust.
Man muß bloß darauf achten, ein galvanisch getrenntes Netzteil zu 
verwenden!
Dürfte auch im Manual so stehen.

Der UART-Anschluß darf also die einzigste Stelle sein, wo das STK500 
geerdet ist (über das PC-Netzteil).

Am besten irgendein ausgedientes Steckernetzteil (max 500mA).
Die haben im Leerlauf zwar mehr als 12V, aber die Supressordiode am 
Eingang zieht das schon runter.


Peter
#2282575
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Hast du einen PC am UART, oder ein Scope irgendwo dran? Dann pol mal die 
Spannung des Netzteils um.

Ich hatte das auch schon mal mit einen SNT - das hat dann einfach 
abgeschaltet.

Der Brückengleichrichter am Eingang suggeriert, es sei egal, wie man die 
Eingangsspannung anlegt. Das stimmt auch, so lange das Netzteil 
massefrei ist. Nur Schaltnetzteile sind das zuweilen nicht.
Gast #2282722
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Peter Dannegger schrieb:
> Man muß bloß darauf achten, ein galvanisch getrenntes Netzteil zu
> verwenden!

Das sind meines Wissens nach Trafo - Netzteile (groß und schwer)

Ich habe inzwischen VIER Netzteile hier liegen:
1. Trafo_Netzteil 12V 1A -> das war der (Selbst)Mörder! Hat jetzt keine 
Ausgangsspannung mehr
2. Schaltnetzteil 12V 2A -> LEDs blinken mit ca 1Hz (Spannung bricht auf 
1,5V ein dann schaltet das NT ab.
3. Trafonetzteil 12V 200mA -> Leerlaufspannung: 18,5V; Ausgangsspannung 
ca 3V wenn am STK angeschlossen, kaum Warmeentwicklung am Board
4. ?-Netzteil 5V 2,2A (für USB-Hub) -> Power-LED leuchtet schwach, Diode 
wurde so heiß, dass ich sie beim Spannung messen ausgelötet habe. 
Eingangsspannung: 4,5V

Edit: ES GEHT WIEDER!!! ES WAR DIE DIODE!!! Kann mir einer einen 
Ersatztyp nennen, den es fürn paar dopplepfennige beim unglaublichen C 
finde?
#2283018
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Hallo,

löt erstmal die Supressordiode aus und teste mit dem 12V 2A 
Schaltnetzteil.
Das dürfte im Moment wegen Überlast abschalten, deshalb das LED-Blinken.

Die Supressordioden sind nach einer Überlastung meist unbrauchbar, 
entweder kompletter Kurzschluß oder eben ziemlich niederohmig geworden.

Ich betreibe mein STK500 meist sogar mit einem geregeltem 7V 
Schaltnetzteil von einer alten Kamera. Ausnahme ist nur 
HV-Programmierung, da müssen es mehr als 10V sein.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #2283173
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Laut Stromlauf aus den Atmel-Unterlagen

handelt es sich bei der Suppressor Diode um eine "SM6T18CA".

Der C hat die nicht, bei Farnell findet man das Teil, (Best.Nr 9802649)
sowie ein Datenblatt zum runterladen. Hersteller ist 
"STMICROELECTRONICS"
Vielleicht hat der C ja einen vergelichstyp.

Kostet so um die 80 Eurocent + MWSt.
Gast #2372095
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Also hier melde ich mich nochmal. Das STK500 scheint nicht mehr richtig 
zu funktionieren. Der HV-Modus funktioniert mit dem 12V 2A Netzteil 
scheinbar. Der ISP-Modus scheint nur sporadisch zu gehen (Ich benutze 
allerdings auch einen FTDI USB-RS232-Adapter) mit einem atmega168 oder 
atmega88. Ich bekomme mit dem AVRStudio5 häufig Fehlermeldungen, wie 
expected 0x00 got 0xc0. Ich werde dann nochmal einen 8515 und einen m16 
probieren. Über HVPM lassen sich die M88/168 fusen aber im ISP nicht 
richtig auslesen. Es sind auch keine thermischen Beschädigungen 
offensichtlich.
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2372104
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@Ich (Gast)

Hast Du mal ueberlegt ob es vielleicht an diesem besch.... AVRStudio 5 
liegen koennte ? Bei mir hat das auch nie gescheit funktioniert, was 
aber auch nicht weh tut, da ich eh kein Fan von Software bin, die es nur 
fuer Windows gibt.
Die USB <=> RS232 Adapter funktionieren alle sehr gut, auch 
Billigstschrott.
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2372144
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Deswegen kann man doch die Chips nicht schlecht machen, nur weil die 
Windows Treiber nichts taugen.
Ein alter Handyadapter hat einen PL2303 drin und der laeuft bei mir 
unter Win7 einwandfrei. Musst Dir die Treiber wohl direkt vom Hersteller 
saugen.
Dann sauge Dir doch eine Live Cd, meinetwegen Ubuntu oder sowas und guck 
ob es damit geht. Wenn Du ein paar Mal mit AVRDude rumgespielt hast, 
siehst Du dann schon ob es geht. Fuer KlickiBuntiUser gibt es 
AVR-BURN-O-MAT, ein Java Programm welches AVRDude grafisch macht. Zum 
Testen sollte das reichen.

Du musst nicht gleich eine CD vertoasten, es geht auch vom USB Stick, 
steht aber alles auf der Ubuntu Seite.

Wenn Du moechtest, kann ich mir das Board mal ansehen. Dann schreibe mir 
eine PN
(Firma: Huddel und Brassel Ltd.) Persönliche Seite #2372184
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Ich schrieb:
> Ich werde das morgen an einem rechner mit echter RS232-Schnittstelle
> testen.

Das ist natuerlich die gescheiteste Loesung.

Ich schrieb:
> Bis ich den Adapter unter Linux zum Laufen bekommen habe, werde
> ich ja alt und grau.

Das ist typisches Windowsdenken. Bei Linux: Reinstecken, geht. Selten 
das da mal was nicht erkannt wird.
Gast #2372801
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Ich habe mal ein bisschen was gemessen.

ISP-Frequenz hab ich ganz niedrig gestellt, damit ich das auch sehe 
(1,7kHz).

während ich ein Programm auf den uC schicke, habe ich RST, MOSI, MISO 
und SCK mit einem 5€ Multimeter die Spannung gegen Masse gemessen.

RST: von ca 3,3V auf 0V
MOSI: von 5,0V auf 1,33V
MISO: bleibet bei 4,9V
SCK: von 4,9V auf 2,56V

müsste nicht laut 'SPI-Programmierung nach Datenblatt' an MISO auch was 
wackeln?
Gast #2374098
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Noch ein Szenario:

wenn alle Jumper (VTG, AREF, RESET, XTAL1, OSCSEL) gezogen sind, 
leuchtet die Statusled wieder Grün.

Wenn alle Jumper gesetzt sind (default) und nur der OSCSEL gezogen oder 
umgesteckt ist, leuchtet STATUS wieder grün.

Reset kommt nach dem taster-betätigen nicht über 2,56V

Wie kann ich die BC847 testen? Oder einfach alle ersetzen?

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