freaky12345 schrieb:
> Ich werde mich dann mal da durcharbeiten. Danke.
>
> Nur damit ich deins verstehe... Also in der Theorie. Ich müsste 2x
> Outputs haben. Einen VCC und einen GND oder?
Ja.
Ein gaaaaanz stark vereinfachtes Modell:
wenn du einen Pin auf Ausgang schaltest, dann kannst du ihn dir so
vorstellen
+ +5V
|
o
/
irgendwo im µC ----+------ / "Schalter oben"
| o
| |
| +----------------o Ausgangspin
| |
| o
| |
+-------| "Schalter unten"
o
|
-----+----- GND 0V
Da sind also 2 Schalter, die aus den Eingeweiden des µC heraus
angesteuert werden. Die beiden Schalter sind gegengleich: Ist der eine
geschlossen, dann ist der andere offen und umgekehrt. Dein Ausgangspin
ist also, je nachdem ob aus den Eingeweiden eine 0 oder eine 1
ausgegeben werden soll, entweder mit +5V oder mit Masse verbunden.
Und natürlich kannst du jetzt 2 Ausgangspins hernehmen, den einen mit
+5V verbinden lassen, dann durch den Verbraucher gehen und an einem
anderen Ausgangspin wieder die Verbindung mit Masse herstellen lassen um
einen geschlossenen Stromkreis zu kriegen. Dem Strom ist es ja wurscht,
auf welchem Weg er von +5V nach Masse kommt. Hauptsache er kommt.
Die Bezeichnungen "Ausgang" bzw. "Eingang" haben in erster Linie nichts
damit zu tun, ob da jetzt Strom heraus oder hineinläuft. Die
Bezeichnungen beziehen sich darauf, wer den Pegel des Pins festlegt. Ist
der Pin auf Ausgang, dann steuer der µC welchen Pegel der Pin hat. Der
µC ist die aktive Komponente und steuert den Pin. Ist er auf Eingang,
dann legt die Aussenbeschaltung den Pegel fest und der µC ist passiv und
kann sich den Pegel ansehen, aber nicht beeinflussen.