Lüftermotoren kann man deswegen ausnahmensweise als Drehstrommotoren
dennoch in der Drehzahl verändern, weil sie eine definierte Last haben
die mit steigender Drehzahl überproportional steigt, eben den Propeller
und die dadurch bewegte Luft.
Man macht durch umgeschaltete Vorwiderstände oder Abgriff an der
Hauptwicklung den Asynchron-Drehstrommotor einfach so viel
leistungsschwächer, daß sein Schlupf deutlich mehr steigt, und schon
sinkt die Drehzahl und der Benutzer ist glücklich.
Es ist natürlich kein EC elektronisch kommutierter Motor, keine PWM an
gleichgerichteten 230V, erst recht keine Polzahlumschaltung (aber schön
daß unsere uninformierten Deppen im Forum mal wieder ihr Maul
aufgerissen haben und ihre Unkenntnis hier breittreten), und
TRIAC-Dimmerschaltgungen sind eher blöd weil der Kondensator jedesmal
dem TRIAC eine auf's Haupt haut, es geht aber wohl mit
Spezialschaltungen wo nur die Hauptwicklung per TRIAC
phasenangeschnitten betrieben wird.