Hallo Zusammen!
Ich habe mir in den Kopf gesetzt, daß ich einen ollen Beamer den ich
noch rumliegen hab umrüsten will.
Im Endeffekt soll das ganze Teil mal rein auf 13 V im Auto Laufen.
Den Brenner werde ich auf Xenon umbauen, so daß hier schon eine Lösung
für 12 V vorhanden ist.
Jetzt muss aber die Steuer Elektronik auch eine angemessene Versorgung
spendiert bekommen.
Eins noch: Die ganzen Sicherheitsmassnahmen und Dimensionierungen für
Schaltungen im KFZ Bereich benötige ich nicht, da:
-wird an einer Separaten Batterie im Wohnmobil nicht während der Fahrt
und betrieben --> keine argen Bordnetz Störungen zu erwarten.
Grundsätzlich: Lieber das vorhandene Schaltnetzeil auf 12V umbiegen
(Tipps hierzu?), oder komplett was selber stricken (mit LM317 oder 78LXX
o.Ä?).
Ich brauche folgende Werte:
12V / 0,75A
5V / 2A
3,3V / 2,75A
und -8,5V / 0,4A
Regler für 5 und 12 V hab ich eh noch aus alten PC netzteilen rumliegen.
Gibt es ein gutes vorgefertigtes Schaltungsdesign, welches auf den
Betrieb mehrerer Spannungsregler gleichzeitig ausgelegt ist?
Oder ist es unter Umständen doch simpler, das Schaltnetzteil auf
Gleichspannung umzubiegen?
Hab mal Bilder vom Netzteil mit drangehängt und freue mich auf eure
Meinungen...
> Den Brenner werde ich auf Xenon umbauen, so daß hier schon eine Lösung> für 12 V vorhanden ist.
In Beamern sind doch von Haus aus Xenon-Lampen?
Willst du da eine Auto-Xenon-Lampe einbauen? Das wird doch nie
"Farbecht" und gleichmäßig?
chris schrieb:>> Den Brenner werde ich auf Xenon umbauen, so daß hier schon eine Lösung>> für 12 V vorhanden ist.>> In Beamern sind doch von Haus aus Xenon-Lampen?>> Willst du da eine Auto-Xenon-Lampe einbauen? Das wird doch nie> "Farbecht" und gleichmäßig?
...und ist auch viel zu dunkel.
Gruss
Harald
die einfachste (und vorallem betriebssicherste) Lösung wäre ein
KFZ-Wechselrichter.
500W, dann kannst das Notebook (oder was auch immer) auch mit dem
originalen Netzteil betreiben.
Kostet <200€, funktioniert und ist vielseitig verwendbar.
Nein.
Nur sehr selten in High End Beamern sind spezielle Xenon Brenner mit
10000 Kelvin verbaut.
In den normalen Beamern sind normalerweise UHP (Ultra High Pressure)
Lampen verbaut. Die sind wie miniaturisierte normale Metalldampflampen.
Farbtemperatur 6000K. Es gibt auch Auto Xenon Brenner mit 6000k.
Danke, aber der Xenonumbau (der sehr gleichmäßig und Farbecht werden
wird ;-)) steht ja auch nicht zur Debatte, sondern die Netzteil
Geschichte.
Also hab mich grade mit lesen an den Sperrwandler rangetastet.
Eigentlich eine schöne Lösung, aber doch etwas 0aufwändig, da man die
Spulen wickeln muss.
Linearregler zu verwenden wäre natürlich am bequemsten, aber leider viel
zu ineffizient.
Nicht vom Thema ablenken!
Wechselrichter hab ich, das ist nicht das Problem. Sogar einen mit
Sinus.
Dauerleistung hat er 600 watt.
Bei 90% Wirkungsgrad werden also schon im leerlauf 60w verheizt.
Beamer mit UHP Lampe = 300watt
Also insgesamt ca. 360 - 400 watt.
Das ist mir zuviel Verbrauch.
Ich habe mir mit dem Umbau vorgestellt:
Xenon Lampe + Vorschaltgerät = 70 Watt.
Beamer Elektronik = ca. 40 Watt.
Insgesamt also kann man also 4 statt einem Film kucken.
Juppdich schrieb:> Bei 90% Wirkungsgrad werden also schon im leerlauf 60w verheizt.
Aber nur, wenn die kompletten Verluste ausschließlich aus
Leerlaufverlusten bestehen.
Real wirst du eine Mischung aus Leerlaufverlusten und Betriebs-
verlusten (die mit der Ausgangsleistung ansteigen) haben, d. h.
der Wirkungsgrad wird zwar bei größerer Leistungsabnahme besser,
aber du hast trotzdem keine 60 W Verlust im Leerlauf.
> Beamer mit UHP Lampe = 300watt> Xenon Lampe + Vorschaltgerät = 70 Watt.
Wenn du mit 1/4 der Lichtleistung hinkommst, ansonsten wird das wohl
ziemlich finster ...
> Bei 90% Wirkungsgrad werden also schon im leerlauf 60w verheizt.
Blödsinn. Der Wert wird nur bei Vollast erreicht. Ich hab einen 1200W
Sinuswechselrichter, der nimmt sich im Leerlauf ganze 450mA aus 12V.
also nicht mal 6W.
> Beamer mit UHP Lampe = 300watt
Was denkst Du wohl wieso? Meinst Du, mit deiner 35W-Xenonlampe aus dem
Autoscheinwerfer kriegst du ein annähernd so helles Bild hin wie mit
einem 300W-Brenner? Vergiss es!
Ok, mit dem wechselrichter hab ich wohl übertrieben.
Aber:
1. Xenon Lampe mit 55 watt und nicht mit 35
2. Wer hat denn behauptet, das das dann genau so hell werden soll
(is natürlich klar, das das abgespeckt wird, im Vergleich zum Orginal
ist)
3. Es geht hier nicht um den verfickten Xenon Umbau an sich und ob er
Sinn macht oder nicht, sondern darum ein Netzteil zu stricken.
Juppdich schrieb:> 12V / 0,75A> 5V / 2A> 3,3V / 2,75A> und -8,5V / 0,4A
Mal abgesehen von der negativen Spannung sieht das nach einem ATX
Netzteil fürs Auto aus.
MfG Klaus
>sondern darum ein Netzteil zu stricken.
Wenn dir eine der primitivsten und einfachsten SNT Topologien, der
Sperrwandler, zu viel ist dann lass es.
Ist aber die einfachste Lösung für deine Spanungen und Ströme.
Das Original Netzteil ist auch nichts wie es aussieht nichts anderes als
ein Sperrwandler welcher von Netz Gleichgereichtet oder eher PFC, also
~400DC weg arbeitet. Allerdings fehlt irgendwas, das teil macht mehr als
30W, vermutlich.
MFG
Das originale ist defintiv nur ein Sperrwandler mit PFC, das
Vorschaltgerät für die Lampe sitzt woanders. Das wird vermutlich direkt
aus der Ausgangsspannung der PFC versorgt.
Aber wenn Du die originale Lampe samt deren Vorschaltgeräte ausbauen
willst dann würde ich mal Interesse an diesen beiden Teilen anmelden.
Vor allem am Vorschaltgerät.
Problematisch ist noch, ob der Beamer ohne die originale Lampe anläuft.
Die Dinger haben eigentlich immer sowas wie eine Lampenüberwachung. Die
müßte man dafür lahmlegen.
Richtig. Vorschaltgerät wird direkt aus der PFC gespeist.
Kannste gerne haben, ist aber leider defekt.
Da sind die Leistungs Mos Fets durch. Gestern ausgelötet und gemessen.
Lampenüberwachung auszutricksen ist kein Problem. (Man sieht ja die
Optos auf der Platine.)
Pc Netzteil ist ein seehr guter Ansatz, denke ich.
Hab noch genug zum schlachten davon rumliegen.
Ich schuster sobald möglich mal mit den Reglern daraus einen Ansatz
zusammen...
Denke auch, daß dat orginal en Sperrwandler ist.
Kriegt man das nicht hin, den von 350 nach 12 V eingang zu modden?
Wenn du das so simpel findest, dann poste mir doch bitte einen Link mit
nem durchdimensionierten Schaltplan. Geht doch dann für dich "mal eben",
oder? ;-)
>Wenn du das so simpel findest, dann poste mir doch bitte einen Link mit>nem durchdimensionierten Schaltplan. Geht doch dann für dich "mal eben",>oder? ;-)
Da kannst jede Appnote für Sperrwandler hernehmen. Wenn du den Trafo so
dimensioniert, dass er bei 12V auch mit dem etwas gleichen dutycycle
fährt und in current Mode geregelt wird kann vorerst auch das ganze
sekundärfeedback belassen werden. (Da sich die Übertragungsfunktion
theoretisch nicht ändert).
Aufgrund der wohl nicht erforderlichen Hipot-Trennung kann ein gut
gekoppelter Speichertrafo gebaut werden.
>dann poste mir doch bitte einen Link mit nem durchdimensionierten >Schaltplan.
Fertig durchdimmensioneren wird hier niemand für dich.
Zieh dir mal das Datenblatt des PWM-ICs rein
> Kannste gerne haben, ist aber leider defekt.> Da sind die Leistungs Mos Fets durch. Gestern ausgelötet und gemessen.
Hätte ich trotzdem Interesse. Leg aber bitte die ausgebauten Teile und
das Montagematerial dazu und wenns geht schreib auf welcher FET wo drin
war. Sonst kriegt man das nie wieder zusammen.
Ist die Lampe auch noch vorhanden oder war die der Grund für das
Versagen des Vorschaltgerätes?
> Denke auch, daß dat orginal en Sperrwandler ist.> Kriegt man das nicht hin, den von 350 nach 12 V eingang zu modden?
Die originale 350-400V Wicklung hat eine zu hohe Induktivität für 12V
und nicht genug Stromtragfähigkeit. Da werden bei 12V so 5A Spitze durch
gehen. Beides verhindert den Einsatz an 12V.
Kannst du auf dem Trafo noch eine Wicklung aufbringen? Manchmal ist noch
Platz zwischen Spulen und Kern, oft ist der Wickelkörper auch einfach
komplett voll.
Ansonsten halt Trafo neuwickeln. Geht mit einer Drosselspule aus einem
PC-Netzteil (die großen gelben auf der Sekundärseite) wenn Du davon so
viele hast. Oder Du nimmst den Trafo davon und läßt 1mm Luftspalt (0,5mm
Plastik bei den Außenschenkeln zwischenlegen), dann eignet der sich
auch. Das Verhältnis zwischen Ausgangsspannung und Windungen muß bei
allen Wicklungen der Sekundärseite gleich sein (bzw. der Wandler macht
das schon gleich, aber dann kommt nicht das raus was Du willst).
Primärseitig ists dann nur noch das magnetische Aufladen des Kerns. Zur
Regelung der Ausgangsspannung kannst Du z.B. die 12V nehmen.