MSP430 ADC12 Zu große Abweichungen

Gast #2290661
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Hallo Zussammen!
Ich habe ein größeres Problem mit meinem ADC12 in meinem MSP430.
Bei der AD Wandlung bekomme ich bei konstanter Eingangsspannung immer 
andere Messwerte. Und diese unterscheiden sich gleich um Längen. 30-50 
Werte.
Habe jetzt schon viel im Forum gesucht und weiß auch, dass das Thema 
schon des öfteren behandelt wurde, aber fündig geworden bin ich noch 
nicht.
Mein Code sieht wie folgt aus:
1
 ADC12CTL0 = ADC12ON+SHT0_1+REFON+REF2_5V;  
2
 ADC12CTL1 = SHP;                      
3
 ADC12MCTL0 = SREF_1+INCH_3;                
4
 ADC12CTL0 |= ENC;   
5
 
6
 ADC12CTL0 |= ADC12SC;             
7
 while ((ADC12CTL1 & ADC12BUSY)==1);
Habe mich schon viel mit den Registern beschäftigt und auch schon viel 
herumprobiert. Aber immer das selbe!

Wäre sehr sehr dankbar, wenn mir dafür jemand nen guten Tipp geben 
könnte...
Viele Grüße, Guenter
Gast #2290737
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> nd wie sieht das Schaltungsdesign aus? Wie sind die verschiedenen
> Abblockkondensatoren verschaltet, wie sieht das Layout aus?

Ich verwende ein EVAL Board von TI (MSP-TS430PM64), soweit ich das sehe 
sind da welche drauf. Die Spannung kommt aus einem einfachen 
Spannungsteiler mit Poti.
Ist es vielleicht "normal" dass es schwankt?
Bis zu welchem Grad wäre es denn akzeptabel? Immerhin sind ja 4096 
Zwischenwerte von 2,5V eh nicht viel...
#2290741
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Guenter schrieb:
> Ist es vielleicht "normal" dass es schwankt?

Also bei einem Poti kann es schon sein, ja. Je nachdem, wie hochohmig 
der ist - bei hochohmigen Quellen sollte ein Impedanzewandler dahinter.

Aber generell geht es schon - dafür ist halt auch die besagte S&H-Zeit 
wichtig. Aber wenn du sagst, dass du schon alles ausprobiert hast.

Trotzdem - ein Poti ist immer ganz schlecht an einem ADC...

2,5V / 4096 = 600uV

Wenn du sagst, du hast Schwankungen von 50, dann bedeutet das in 
Spannung:

600uV * 50 = 30mV

Das ist schon sehr viel, auch für ein POTI.

Stimmt dein ausgelesener Wert denn in etwa? Oder misst du vielleicht 
ganz was anderes (anderer Kanal oder so, welcher floatet)?
#2290797
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Guenter schrieb:
> Also da wir uns mit ein paar mV rumärgern, ist das Kabel schon etwas
> lang.
> Vielleicht 30-40 cm.

Also ich hab mir grad mal das EVAL-Board angeguckt - da ist ja 
eigentlich nichts drauf...ist dein Poti direkt an dem Pin? Ohne 
Kondensator?

Falls ja, dann spendier dem Ding mal nen Kondensator am ADC-Pin. 
Irgendwas... 1u, was gerade da ist.

Das könnte schon helfen.
1
Vcc ----- POTI ----- GND
2
           |
3
           |-------- ADC
4
           |
5
          --- 1u
6
          ---
7
           |
8
          GND
Gast #2290850
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Hallo Guenter,

30-40cm sind Antennentechnik.
Nehme doch einfach einmal einen simplen Spannungsteiler
direkt an die Pins angelötet.
TI hat auch extra Appn. für die Kondensatorbeschaltung
fast in jeder µC-Typbeschreibung (100nF + XµF parallel).

Viel Glück!

Dietmar
Gast #2290896
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LuXXuS 909 schrieb:
> Ach nochwas...die Referenz solltest du auch puffern.

Also auf dem Board sind 3 Kondensatoren verbaut.
Einer ist für die Vref+ und die beiden anderen (100nF + 10uF) für die 
Versorgung des MSP430.
Bedeutet wohl, dass es das kaum sein kann, oder?

PICler schrieb:
> Nehme doch einfach einmal einen simplen Spannungsteiler
> direkt an die Pins angelötet.
Ich werde das mal probieren, aber langsam bin ich am verzweifeln... :-)
#2290920
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Zuerst einmal Suche, woher die Störungen kommen:

Kondensator (einige -zig uF) von Eingang nach Masse, Schalter zwischen 
Schleifer des Poti und Eingang. Schalter schließen (Aufladen des C), 
Schalter öffnen (Zu messende Spannung nur aus dem Kondensator, nicht aus 
dem Poti.

Wenn dann Unruhe, müsste die Störung aus Masse kommen.

Masseleitung des Kondensators an verschiedene Massepunkte legen - 
Unruhe?
Wenn  ja, andere Massepunkte nehmen, "ruhiger" Punkt auffindbar?

Wenn nein dürfte die Steuerung des Wandlers Fehler enthalten.

Oder Vref oder Vcc sind nicht ausreichend gepuffert.

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