Gast
#2323886
In den meisten zumindest neueren Labornetzteilschaltungen wird ein OPV als Fehlerverstärker verwendet, der die (runtergeteilte) Ausgangsspannung mit einer Referenz vergleicht. Ich wollte jetzt mal als Lernbeispiel eine Spannungsregelung diskret mit Differenzverstärker bauen. Prinzipschaltung siehe Anhang. Dabei hat sich mir die Frage gestellt ob diese Schaltung nicht sogar besser ist. Ich könnte mir denken dass man hier ohne den bremsenden C zur Frequenzkompensation (zwischen Ausgang und inv. Eingang) auskommt. Zumindest in der Simulation schwingt da nix. Das war bei der Simulation meines OPV-basierten Netzteils ganz anders; da sah man schon in LTSPice schön dass das Ding ohne den C ein Oszillator und kein Netzteil werden würde. Ohne den "bremsenden" C wäre dann die diskrete Schaltung theoretisch bei höheren Frequenzen (so mehrstelliger kHz-Bereich) wirksamer als ein OPV-Regler?
